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Neues in Davos Klosters

Im Internet bin ich auf eine Projektliste der Region Davos Prättigau gestoßen die einen Überblick über den Stand verschiedener Projekte listet. Hier ein Überblick über Projekte die die Skiinfrastruktur betreffen:

WeatherTec:
Wissenschaftliches Projekt zur nachweisbaren Erhöhung des Schneefalls mittels
Ionosierungstechnologie. Das Hauptziel des dreijährigen Pilotprojekts ist es, eine
signifikante Schnefallerhöhung durch die Ionisierungstechnologie nachzuweisen.
Durch den erhöhten Schnellfall profitiert der Tourismus in Davos.
(...) Zur Umsetzung des Projektes wird die elektrische
Erschliessung eines Skiliftes erweitert und die Bergstation an das bestehende Glasfasernetz angeschlossen



Rinerhorn,
Ausbau Schneesicherheit mittels
Speichersee und Beschneiungsanlage:

Die Bergbahnen Rinerhorn AG beabsichtigen ab der Mittelstation Jatzmeder
neue Schneekanonen entlang des Skilifts Juonli I+II in Richtung Juonli zu bauen.
Gleichzeitig ist der Bau eines Speichersees bei der Talstation des Skilifts Nüllisch
I+II geplant. Der Speichersee wird im Sommer in Verbindung mit dem geplanten
Spielplatz von Familien als Planschbecken genutzt.




Ausbau Beschneiungsanlage Jakobshorn
und Parsenn / Gotschna :

Die Davos Klosters Bergbahnen AG planen im Rahmen der "Strategie 2020 -
Ausbau der Beschneiungsanlage Jakobshorn und Parsenn/Gotschna" diverse
Investitionen in die Erweiterung der bestehenden Beschneiungsinfrastruktur. Ziel
ist es einerseits die Wassermenge und Wassersicherheit auf den Bergen zu
erhöhen und anderseits die "Einschneizeit" zu verkürzen sowie Kälteperioden
effizient zu nutzen. Um die Schneesicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten,
sind diese Investitionen unabdingbar. Die DKB AG plant in den nächsten Jahren
rund CHF 20 Mio. in diesen Ausbau zu investieren.
(...) Umsetzung im Sommer 2018:
Fertigstellung durchgehende
Beschneiung der Talabfahrt nach
Klosters, Beschneiung letzter Teil
Talabfahrt Parsenn/Palüda, Fertigstellung Beschneiungsanlage Talabfahrt
Jakobshorn Gämpen bis Carjöl,
Fertigstellung Beschneiung Clavadeler
Steilhang



Beschneiung Bolgenareal:
Leider entspricht die Beschneiungsanlage nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Durch Investitionen in die
Schneeanlage kann die Attraktivität weiter gesteigert und ein Betrieb auch in
schneearmen Wintern sichergestellt werden



Ausbau und Verbesserung des bestehenden
Pisten- und Bahnangebots:

Es kann durchaus sein, dass in naher Zukunft neue Ausbaupläne (Pisten, evtl.
auch Bahnanlagen) diskutiert werden.(...) keine Aktivitäten im Moment



Skigebietsverbindung
Jakobshorn - Rinerhorn:

Durch die Skigebietsverbindung soll die Attraktivität der einzelnen Berge
gesteigert und die Positionierung auf dem hartumkämpften Markt verbessert
werden. Das Skigebiet würde in der Folge ein breiteres Kundenbedürfnis
abdecken, was insbesondere für Familien interessant wäre.
(...) Die Realisierung des Vorhabens hat
bei den Bergbahnen zurzeit wenig
Priorität.




Skigebietsverbindung
Klosters-Gargellen:

Prüfung Machbarkeit Bergbahnverbindung Madrisa-Gargellen(...) Erste Begehungen mit Vertretern der
beiden Bergbahnen und Gemeinden am
Beg haben stattgefunden.
Koordinationssitzung mit ARE GR
geplant für Erarbeitung richtplanerische
Grundlagen.



Entwicklung Tal- und Bergstation Gotschna, Machbarkeitsplanung im Dialog
mit Davos Klosters Bergbahnen und der RhB:

Geplant: Definitive Installation
Übungslift, Sanierung Steuerung
Gotschnabahn, Aufwertung Talstation
im Frühjahr/Sommer 2018


Beschneiung Parsenn-Abfahrt und Bergbahnerschliessung
Küblis - Parsenngebiet:

Sicherung der Talabfahrt nach Küblis soll touristische Wertschöpfung im
mittleren Prättigau verbessern.
(...) Neuerschliessung Parsenngebiet von Küblis her. Attraktiver Einstieg ins Skigebiet
v.a. für Tagestouristen.

Quelle: http://www.praettigau-davos.ch/dl.php/de/5a9826663d230/Projektliste_2018.pdf
 
Weiss eigentlich jemand was für neue Anlagen geplänt sind? Ich finde man könnte den Parsennmäder oder den Hauptertälilift ersetzten... Was meint Ihr? Bin neu im Forum , lese aber schon lange mit...
 
Parsenn schrieb:
Weiss eigentlich jemand was für neue Anlagen geplänt sind? Ich finde man könnte den Parsennmäder oder den Hauptertälilift ersetzten... Was meint Ihr? Bin neu im Forum , lese aber schon lange mit...

Wenn wird das wüssten .... ich halte meine Augen und Ohren immer offen ob es etwas neues gibt.
Also erstmal ist nichts konkretes geplant so viel ich weiß. Das nächste was kommt sind wieder 20 Millionen CHF in die Beschneiung.
Interessant wird es in 5 Jahren, dann läuft nämlich gleichzeitig 2024 die Konzession der Pischabahn und der Rinerhorn Gondelbahn aus. Auf dem Rinerhorn wäre eine Verlängerung möglich denke ich (je nach Stand der Technik), die Pischabahn kommt aber langsam an ihre Altersgrenze.
2025 läuft dann die Konzession der zweiten Sektion der Jakobshornbahn aus. Da das Jakobshorn der Schertenleib Liebling ist, könnte ich mir vorstellen dass man dann (unnötigerweise) gleich eine ganz neue Bahn baut.
Am logischsten vom Alter her wäre der Ersatz der beiden Habegger Doppelschlepplifte auf dem Rinerhorn. Die beiden werden nämlich dieses Jahr 50 Jahre alt, und sind alles andere als der Stand der Technik! Irgendwann kommt da der Tag an dem man keine Ersatzteile mehr bekommt. Aber da das Rinerhorn bekanntlich nicht im Geld schwimmt und sich die Solidarität der DKB mit ihrem Tochterunternehmen sehr in Grenzen hält wird ein Ersatz in naher Zukunft eher nicht kommen.

Aber warten wir ab, denn aufgrund der Intransparenz der DKB ist man in Davos immer mal wieder für eine Überraschung gut...
 
Läuft denn die Konzession der Schiferbahn auch aus? Ist ja schliesslich auch Baujahr 1987. Das die DKB die „kleinen“ so vernachlässigt ist wirklich ein grosses Problem, man hat ja beim Beispiel Madrisa gesehen was möglich wäre...
 
20Mio CHF in die Beschneiung?
Wann und wo soll das "verbuddelt" werden?
 
Tiob schrieb:
Parsenn schrieb:
Weiss eigentlich jemand was für neue Anlagen geplänt sind? Ich finde man könnte den Parsennmäder oder den Hauptertälilift ersetzten... Was meint Ihr? Bin neu im Forum , lese aber schon lange mit...
2025 läuft dann die Konzession der zweiten Sektion der Jakobshornbahn aus. Da das Jakobshorn der Schertenleib Liebling ist, könnte ich mir vorstellen dass man dann (unnötigerweise) gleich eine ganz neue Bahn baut.
Die Bahn hat vor ein paar Jahren einen neuen Antrieb bekommen, daher kann es gut sein, dass die Bahn noch länger läuft.

scratch schrieb:
20Mio CHF in die Beschneiung?
Wann und wo soll das "verbuddelt" werden?
Das hatten wir doch schon mal...
Schöditaz schrieb:
Im Amtsblatt wurden folgende Bauvorhaben der Bergbahnen eingereicht:

Jakobshorn:
- Erweiterung Beschneiungsanlage Clavadeler Steilhang
- Beschneiungsanlage Talabfahrt Gämpen auf diversen Parzellen

Parsenn:
- Erneuerung Trinkwasserversorgung / Neubau Beschneiungsanlage auf diversen Parzellen, Saleza bis Totalpsee
-> Die Gemeinde plant, im Gebiet Meierhof-Wolfgang eine neue Trinkwasserleitung zu erstellen. Die Bergbahnen machen nun bei diesem Bauvorhaben mit und legen bis zum Wolfgang in den gleichen Graben eine Leitung vom Davoser See via Besenbinder und dann in einem eigens erstellten graben via Meierhoftäli hoch, die Wasser in den Totalpsee pumpen soll. Dies als Ergänzung zur bestehenden Leitung, die vom Davoser See via Dorftälli in den Speichersee führt.

Rinerhorn:
- Beschneiungsanlage Rinerhorn / Speichersee Rieberalp auf diversen Parzellen, Rieberalp, Nüllisch, Juonli, Hubel
-> Hier wird hauptsächlich die Piste 5 am Juonli neu komplett beschneit. Dazu kommt die blaue Piste von der Juonli-Bergstation zur Hubelhütte sowie ein Abstecher auf der Ziehweg in der Gegenrichtung (so kann die Hubelhütte auch bei wenig Schnee besucht werden). Zusätzlich wird auch noch der letzte Steilhang der Standard-Piste bei der Nülli-Talstaion mit einer Beschneiungsanlage ausgestattet.

Da alle oben genannten Projekte schon diverse Verfahren durchlaufen haben und die Umweltverbände ihre Anliegen auch schon eingebracht haben, ist mit keinem grösseren Widerstand zu rechnen.

Noch zur Pischa:
Tiob schrieb:
nteressant wird es in 5 Jahren, dann läuft nämlich gleichzeitig 2024 die Konzession der Pischabahn und der Rinerhorn Gondelbahn aus. Auf dem Rinerhorn wäre eine Verlängerung möglich denke ich (je nach Stand der Technik), die Pischabahn kommt aber langsam an ihre Altersgrenze.
In den nächsten Jahren werden Investitionen vermehrt wieder auftreten und damit stellt sich auch zwangsmässig die Frage der Fortführung, mit welcher sich der Verwaltungsrat beschäftigen müssen wird.
 
Tiob schrieb:
Im Internet bin ich auf eine Projektliste der Region Davos Prättigau gestoßen die einen Überblick über den Stand verschiedener Projekte listet. Hier ein Überblick über Projekte die die Skiinfrastruktur betreffen:
[...]

Ne Verbindung Madrisa-Gargellen wäre schon ne sehr gute Sache, weil dann Davos auch von Vorarlberg sehr gut zu erreichen wäre.
 
Tiob schrieb:
Interessant wird es in 5 Jahren, dann läuft nämlich gleichzeitig 2024 die Konzession der Pischabahn und der Rinerhorn Gondelbahn aus. Auf dem Rinerhorn wäre eine Verlängerung möglich denke ich (je nach Stand der Technik), die Pischabahn kommt aber langsam an ihre Altersgrenze.

So wie ich die DKB einschätze, wird die auslaufende Konzession der Pischabahn als Begründung genommen, um die dann 57jährige Bahn stillzulegen.
Eine passendere Gelegenheit, das ungeliebte Pischagebiet loszuwerden gibt es fast nicht... :twisted:
 
Von verschiedenen Seiten habe ich vernommen, dass die Sesselbahn Totalp auf den nächsten Winter hin ein Refit erhalten soll. So werden die Sessel und Klemmen ausgetauscht und durch neue Exemplare ersetzt und die Garagierung umgebaut. Und anscheinend sollen auch die blöden Türchen beim Einstieg neu erstellt werden. Die blöde Lichtschranke dort regt mich jedesmal auf.


oberländer schrieb:
Tiob schrieb:
Interessant wird es in 5 Jahren, dann läuft nämlich gleichzeitig 2024 die Konzession der Pischabahn und der Rinerhorn Gondelbahn aus. Auf dem Rinerhorn wäre eine Verlängerung möglich denke ich (je nach Stand der Technik), die Pischabahn kommt aber langsam an ihre Altersgrenze.

So wie ich die DKB einschätze, wird die auslaufende Konzession der Pischabahn als Begründung genommen, um die dann 57jährige Bahn stillzulegen.
Eine passendere Gelegenheit, das ungeliebte Pischagebiet loszuwerden gibt es fast nicht... :twisted:
Mal schauen, wie sich das entwickelt. Einerseits ist Pischa ja keine grosse Konkurrenz mehr für die anderen Skigebiete in Davos, andererseits scheien sich die Geschäftszahlen langsam einzupendeln. Falls in den nächsten Jahren ein kleiner Gewinn erwirtschaftet werden könnte, wäre es eventuell möglich, die Bahn nochmals aufzurüsten, um sie länger in Betrieb zu halten. Aber das sind alles nur Gedankenspiele...
 
Dass die Totalpsesselbahn umgebaut wird habe ich auch schon vernommen. Meines Erachtens eine tolle Neuerung. Nur schade dass die alten Sessel nicht z.b am Gruobenalpsessel weiter verwendet werden können. Weiter soll eine Single-Line beim „neuen“ Totalpsessel und beim Furkasessel erstellt werden.
 
Schöditaz schrieb:
Von verschiedenen Seiten habe ich vernommen, dass die Sesselbahn Totalp auf den nächsten Winter hin ein Refit erhalten soll. So werden die Sessel und Klemmen ausgetauscht und durch neue Exemplare ersetzt und die Garagierung umgebaut. Und anscheinend sollen auch die blöden Türchen beim Einstieg neu erstellt werden. Die blöde Lichtschranke dort regt mich jedesmal auf.

Bei dieser Bahn wäre mir ein Umbau auf einen Sechser-Sessel am liebsten, da ich bei dieser Anlage regelmässig Engpässe feststelle.
Aber wenn die Bahn nur ein Refit bekommt, wird es wohl bei den 4er-Sesseln bleiben.

Mal schauen, wie sich das entwickelt. Einerseits ist Pischa ja keine grosse Konkurrenz mehr für die anderen Skigebiete in Davos, andererseits scheien sich die Geschäftszahlen langsam einzupendeln. Falls in den nächsten Jahren ein kleiner Gewinn erwirtschaftet werden könnte, wäre es eventuell möglich, die Bahn nochmals aufzurüsten, um sie länger in Betrieb zu halten. Aber das sind alles nur Gedankenspiele...
Es dürfte darauf ankommen, wieviel DKB in die Bahn investieren muss, um die Konzession zu verlängern, bzw. die alte Luftseilbahn weiter zu betreiben, geschweige denn, ob das der technische Zustand zulässt. Ist die Konzessionsverlängerung bei der alten Bahn mit überschaubaren Mitteln möglich, gibt es eine kleine Chance, immer voraussetzt, dass DKB die Konzession verlängern will.

Erfordert der technische Zustand oder die Vorgaben des BAV aber einen Neubau, dann wird Pischa Geschichte sein, weil das so gut wie sicher niemand finanzieren will. Sei es mangels Können oder Willen.
 
oberländer schrieb:
Bei dieser Bahn wäre mir ein Umbau auf einen Sechser-Sessel am liebsten, da ich bei dieser Anlage regelmässig Engpässe feststelle.
Aber wenn die Bahn nur ein Refit bekommt, wird es wohl bei den 4er-Sesseln bleiben.

Klar, hab mir auch schon oft dort nen schnellen 6er gewünscht, aber da müsste wohl zu viel geändert werden dafür. Allerdings gibt's seit letztem Jahr Dank dem Furka Zipper gute Entlastung.
 
Naja ihr wisst aber schon dass die Kapazität einer Sesselbahn nicht unbeding mit der Größe der Sitze korreliert? Entscheidend ist vielmehr die Abstände der FBM und die Geschwindigkeit der Bahn. Die Kapazität des Furka Sesselliftes ist übrigens mit 2500 Personen pro Stunde in etwa die Selbe wie am Totalp Sessellift (2400 Personen/h).

Grundsätzlich ist es gut dass der Lift modernisiert wird aber wenn die da CS10 Sessel einbauen kriege ich die Krise :roll:
 
Ja, das weiss ich und haben wir schon zu genüge diskutiert. Mir schwebt darum auch ein Sechsersessel mit der selben Sesselanzahl (bzw. Sesselabständen) wie der aktuelle 4er vor.
Da dass aber wohl nur mit einem Lift-Neubau zu machen ist und für das der Lift mit Bj. 1998 noch etwas jung ist, ist mir klar, dass mein Wunsch unrealistisch ist.
Dass man den Lift renoviert ok, ich hoffe, dass man leistungsmässig noch etwas machen kann....
 
hitparade schrieb:
oberländer schrieb:
Bei dieser Bahn wäre mir ein Umbau auf einen Sechser-Sessel am liebsten, da ich bei dieser Anlage regelmässig Engpässe feststelle.
Aber wenn die Bahn nur ein Refit bekommt, wird es wohl bei den 4er-Sesseln bleiben.

Ich denke ein Refit mit 4er Sesseln sollte schon reichen.
Ein mögliches Problem wenn man auf 6er Sessel umstellen würde, kann ich mir vorstellen könnte die Breite der jetzigen Stützen sein und das würde ja bedeuten, dass man auch neue Stützen bauen müsste.

So denke ich dass man neue, kompartablere Fahrmittel (Sessel)machen wird.

Die alten harten Sessel sind ja mittlerweile auch nicht mehr ganz zeitgemäss.
 
Es gibt neues zum Chalet Bolgen offensichtlich plant man einen millionschweren festen Neubau an der Stelle der bisherigen Übergangslösung:

Das Baugesuch liegt seit Kurzem bei der Gemeinde Davos öffentlich einsehbar auf. Das knapp zehn Meter hohe Projekt ist im bisherigen Chalet-Stil konzipiert, sieht im Inneren eine Galerie vor und verfügt über eine von den Gästen nutzbare Fläche von rund 210 Quadratmetern. Die Investition wird im Baugesuch auf stattliche zwei Millionen Franken beziffert.

Bei dem Vorhaben stehe nicht der Aprés-Ski-Betrieb im Fokus, sondern das Angebot mit den Nachtessen, sagt Vidal Schertenleib. Gemäss dem Immobilienleiter und Verwaltungsrat der Davos Klosters Bergbahnen AG ist vor allem dieses Geschäft im «Bolgen Plaza» aufgrund des Bundesgerichtsurteils weggebrochen. «Wir sind der Meinung, dass es solch ein Angebot im Bolgenareal in Nähe zur Skipiste auch nach 19 Uhr braucht», so Schertenleib. Das hätten auch entsprechende Gästereaktionen gezeigt. Am bisherigen Betriebskonzept des «Chalet After Seven» mit Schliessungszeit um 23 Uhr solle sich nichts ändern.
Quelle: https://www.suedostschweiz.ch/politik/2018-11-07/baugesuch-fuer-chalet-bundesgericht

Positiv ist natürlich dass investiert wird. Fraglich ist aber ob es unbedingt noch einen Gastrobetrieb am Jakobshorn braucht nach dem Bau des Stall Valär im letzten Jahr. Auch ist blöd dass in Zukunft viele der ohnehin knappen Parkplätze am Jakobshorn dauerhaft wegfallen werden.
 
Ich weiss nicht so recht.... Finde es schon sehr komisch dass am Jakobshorn die letzten Jahre so viel in die Gastronomie und jetzt mit dem neuen Projekt auch wieder hinein gesteckt wird.

Nicht missverstehen, es ist ja grundsätzlich schon gut wenn auch die entsprechende Gastronomie in einem Skigebiet da ist.

Aber die Millionen die man ausgegeben hat, zeigt für mich einfach mal wieder klar an, dass Schertenleib und co lieber ihr Geld für so etwas ausgeben als halt mal dem Rinerhorn unter die Arme zu greifen und zumindest in nächster Zukunft mal dort (sei es Nüllisch oder Juonli) in eine KSB oder SB zu investieren. Aber da ist man grundsätzlich einfach stur. Die kleinen sollen es selber erwirtschaften und die grossen investieren dann halt weiter bei sich.

Meiner Meinung nach macht gerade die Vielfalt der verschiedenen Teilgebiete Davos/Klosters aus. Damit tun sich die Bahnen doch mittel/langfristig selber keinen Gefallen, wenn sie nicht auch in die kleineren investieren, zumal mir persönlich pisten mässig das Rinerhorn um einiges besser gefällt als das Jakobshorn.
 
Wobei es halt so sein dürfte, dass man mit der Gastronomie und speziell mit Après-Ski-Bars das grosse Geld macht. Eine Investition von zB 1 Million in so ein Lokal dürfte sich innert Kürze amortisiert haben, während es bei Investitionen in Bahnen oder Beschneiung oder so halt nicht ganz so offensichtlich ist. Hoffentlich wird aber das Geld aus der Gastro weiter in die Bahnen investiert und nicht abgezogen.

Eine Après-Ski-Bar an guter Lage ist natürlich ein Goldesel erster Güte!
 
Wurzelsepp schrieb:
Wobei es halt so sein dürfte, dass man mit der Gastronomie und speziell mit Après-Ski-Bars das grosse Geld macht. Eine Investition von zB 1 Million in so ein Lokal dürfte sich innert Kürze amortisiert haben, während es bei Investitionen in Bahnen oder Beschneiung oder so halt nicht ganz so offensichtlich ist. Hoffentlich wird aber das Geld aus der Gastro weiter in die Bahnen investiert und nicht abgezogen.

Eine Après-Ski-Bar an guter Lage ist natürlich ein Goldesel erster Güte!
Naja Bahnen erwirtschaften natürlich nicht so direkt Gewinne und Umsatz wie Gastrobetriebe. Aber ein modernes Skigebiet ist das an dem alles hängt, ohne beliebtes Skigebiet bleiben nämlich Restaurants und Hotels leer egal wie modern sie sind. Momentan sieht es so aus als wären dieses Jahr die Zahlen der Region Davos Klosters sehr schlecht im Vergleich zu den anderen Skigebieten Graubündens. Das bestärkt mich mal wieder in der Meinung dass sich in den DKM dringend etwas bezüglich innovativer Zukunftsvisionen (Stichwort: Skigebietsverbindungen!) ändern muss denn langfristig lockt nur das Touristen ins Skigebiet. Aber von dem aktuellen VR ist da wohl nichts großes mehr zu erwarten. Ich hoffe auf einen baldigen Generationenwechsel an der Spitze....
 
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