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Neues in Davos Klosters

Ich bin jetzt auch mal dazu gekommen die Geschäftsberichte zu lesen. Zu Investitionen steht folgendes drin:

Bei den DKB war es ein sehr mäßiges Geschäftsjahr was mit Verlust und ohne Dividende endet:

Aufgrund unseres Krisenszenario im letzten Jahr wurden auch die Investitionen stark nach unten korrigiert und fallen deutlich tiefer als in den Vorjahren aus. Wir gehen aber davon aus, dass dies einmalig ist und längerfristig der erzielte Cashflow wieder nachhaltig investiert werden kann.

Bei der Pischa liefs dagegen ziemlich gut es resultiert ein Gewinn und eine 25% Erhöhung der EE. Spannend wird es wohl diesen Winter:

Die Betriebs- und Konzessionsbewilligungen laufen im Frühjahr 2024 aus. Der Verwaltungsrat hat dazu, zusammen mit der Muttergesellschaft, bereits 2018 eine Studie in Auftrag gegeben, wie und mit welchen Szenarien die Fortführung der Gesellschaft gesichert werden könnte. In der Zwischenzeit wurden die Möglichkeiten auf realistisch oder nicht realistisch bewertet. Insbesondere sollen die Bedingungen einer Sanierung der Zubringerbahn nach den Vorschriften des Bundesamtes für Verkehr abgeklärt werden, damit die Bahn ohne technisches Risiko weiterbetrieben werden kann. Um die Kosten dazu eruieren zu können, wurden bereits im März 2021 Aufträge zur Abklärung und für Gutachten in Auftrag gegeben. Resultate dazu dürften bis im Winter 2021/22
vorliegen.

Für das Rinerhorn lief es auch den Umständen entsprechend gut. Die neue Beschneiungsanlage und das Wasserkraftwerk werden dieses Jahr fertig gestellt und der boomende Campingplatz wird wohl bald erweitert:
Im Juni 2020 wurde wie geplant mit dem Bau des Speichersees auf der Rieberalp begonnen. Die Bodenverhältnisse mit hoher Feuchtigkeit zeigten sich bald noch schwieriger als erwartet. Um die erforderliche Festigkeit des Damms zu erreichen, mussten deshalb zusätzliche zeit- und materialintensive Massnahmen ergriffen werden. Die Bautätigkeit wurde dabei soweit verzögert, dass die Fertigstellung des Speichersee in den Sommer 2021 verschoben werden musste. Unabhängig davon konnte die neue Pumpstation fertiggestellt und bereits im November 2020 in Betrieb genommen werden. (...) Mit der Fertigstellung des Speichersees Rieberalp im Sommer wird ein wichtiger Meilenstein für die Schneesicherheit am Rinerhorn erreicht. Das uns in der Volksabstimmung vom letzten Herbst erteilte Wassernutzungsrecht des Leidbachs erlaubt uns, bei einem optimalen Verlauf der behördlichen Prozesse bereits im Herbst an der Talstation ein Kleinkraftwerk zu bauen und die bestehende Infrastruktur der Beschneiungsanlage für die Stromproduktion
nutzen zu können.


Nach umfangreichen Abklärungen der Gemeinde zusammen mit dem Kanton wird sich nun diesen Sommer entscheiden, wie die weitere Entwicklung des Campings aussehen wird.
 
Davos geht beim klimaneutralen Tourismus voran:

https://www.srf.ch/news/schweiz/klimawandel-feriendestination-davos-will-bis-2030-klimaneutral-sein

Vielleicht fließen ein paar dieser Gelder ja in lokale PV Anlagen. Das Hochgebirge ist laut SLF Studie herausragend geeignet für Photovoltaik da die Sonneneinstrahlung intensiv ist und im Winter durch die Reflexion des Schnees sogar noch verstärkt wird. Dadurch wird im Winter, wenn viel Strom verbraucht wird, besonders viel produziert. Genug freie Dachflächen in Davos und in den Skigebieten gäbe es ja.

Über die SLF Studie:

https://www.slf.ch/de/newsseiten/2019/01/dank-schnee-mehr-sonnenenergie-im-winter.html

Über die realisierten und geplanten Photovoltaikprojekte der DKB:
https://www.parsenn-resort.ch/de/mountains/aktuelles/news-blog/Solarenergie-auf-dem-Weissfluhjoch-Davos_bba_676847
 
Tiob schrieb:
Genug freie Dachflächen in Davos und in den Skigebieten gäbe es ja.
Sind die typischen Davoser Flachdächer jetzt ein Vorteil oder eher ein Nachteil? Die Sonneneinstrahlung ist im Winter zwar flach, dafür steht ein Hausdach nie komplett falsch.
 
ski-chrigel schrieb:
Tiob schrieb:
Genug freie Dachflächen in Davos und in den Skigebieten gäbe es ja.
Sind die typischen Davoser Flachdächer jetzt ein Vorteil oder eher ein Nachteil? Die Sonneneinstrahlung ist im Winter zwar flach, dafür steht ein Hausdach nie komplett falsch.
Tendenziell eher gut weil man nicht abhängig ist von der Dachneigung. Auf der Totalp liefern übrigens die Module mit einem sehr steilen Neigungswinkel den meisten Strom. Das macht PV Module zum Beispiel auf Liftmasten interessant. Generell wurden die erwarteten Strommengen bei dem Versuch sogar noch übertroffen.

Die Detaillierten Ergebnisse kann man sich hier anschauen:
https://www.zhaw.ch/de/lsfm/institute-zentren/iunr/ecological-engineering/erneuerbare-energien/solarenergie/alpenstrom-davos/
 
Die ARA Davos wurde auch schon mit PV-Panels überdacht. An der fährt man von Davos Richtung Rinerhorn vorbei. Bestehende Bauwerke mit Panels zu versehen finde ich gut, aber einfach ins Gelände stellen so wie auf dem Pitztaler Gletscher verschandelt schon irgendwie das Landschaftsbild. Das will man aber zum Glück in Davos nicht machen.
 
ski-chrigel schrieb:
Tiob schrieb:
Genug freie Dachflächen in Davos und in den Skigebieten gäbe es ja.
Sind die typischen Davoser Flachdächer jetzt ein Vorteil oder eher ein Nachteil? Die Sonneneinstrahlung ist im Winter zwar flach, dafür steht ein Hausdach nie komplett falsch.
Auf den Flachdächer müssen die PV-Kollektoren sowieso aufgeständert werden, schneebedingt dazu noch mit ordentlichem Dachabstand. Also eher ein (optischer) Nachteil zu einem perfekt ausgerichteten Giebeldach.
Das grössere Potential sehe ich eher in einer PV-Bestückung der Brüstungen der typischen Davoser-Balkone. Durch die offene Bebauung des Ortes, sowie die mehrheitlich perfekte südliche Ausrichtung der Gebäude würde sich diese Variante besonders empfehlen. Weitere Pluspunkte wären der Wegfall des "Schneeproblems", sowie die einfach Montage und Wartung (Reinigung).


Tiob schrieb:
Tendenziell eher gut weil man nicht abhängig ist von der Dachneigung. Auf der Totalp liefern übrigens die Module mit einem sehr steilen Neigungswinkel den meisten Strom. Das macht PV Module zum Beispiel auf Liftmasten interessant. Generell wurden die erwarteten Strommengen bei dem Versuch sogar noch übertroffen.

Die Detaillierten Ergebnisse kann man sich hier anschauen:
https://www.zhaw.ch/de/lsfm/institute-zentren/iunr/ecological-engineering/erneuerbare-energien/solarenergie/alpenstrom-davos/
Wow, diese Messwerte (gerade in den Wintermonaten) sind ja beeindruckend. :surprised:
 
Dann wird die Sanierung wohl in überschaubarem Rahmen sein, denke ich bei einer rund drei Monate langen Bauzeit zwischen Winter- und Sommersaison. Weiss jemand genauer was gemacht wir oder besser gesagt was gemacht werden muss. Hoffentlich wird es möglich sein 100er Kabinen einzubauen, währe vor allem für den Sommer mit den vielen Bikes wichtig. Ansonsten bin ich zufrieden wen es nicht eine 25 Millionen teure Luxuslösung wird, wie bei der unteren Sektion. :?
 
Parsenn schrieb:
Dann wird die Sanierung wohl in überschaubarem Rahmen sein, denke ich bei einer rund drei Monate langen Bauzeit zwischen Winter- und Sommersaison. Weiss jemand genauer was gemacht wir oder besser gesagt was gemacht werden muss. Hoffentlich wird es möglich sein 100er Kabinen einzubauen, währe vor allem für den Sommer mit den vielen Bikes wichtig. Ansonsten bin ich zufrieden wen es nicht eine 25 Millionen teure Luxuslösung wird, wie bei der unteren Sektion. :?
Sehe ich auch so. Einen kompletter Neubau wäre Geldverschwendung. Schön wären vielleicht neue Kabinen und barrierefreie Stationen.
 
Eigentlich müsste die Pischabahn komplett neu gebaut werden und ein neues Bergrestaurant gebaut werden. Ich denke dass sich genug Geld mit einer Kapitalerhöhung einsammeln ließe. Hoffentlich können sich die DKB dazu durchringen.
 
Danke für die links. Von dem Pischa Bericht bin ich entäuscht. Gefühlt wurde da auch dieses jahr wieder nur herum laviert statt das unvermeidliche endlich beim namen zu nennen. Und jetzt auch noch Geld verlangen für den Bus und die Parkplätze. Sorry aber das hat doch beim besten Willen keinen wert mehr so. :nein:
 
In den letzten 2 Wochen wurden an der Dorftälipiste 2 ältere Kanonen durch neue TR10 von Technoalpin ersetzt ebenso oben am Abzweig ins Hauptertäli kam auch eine neue TR10 dazu. Alle 3 fest installiert.
 
Was ist denn mit der Jakobshornbahn los? Hat die einen größeren Schaden?
 
Tiob schrieb:
Was ist denn mit der Jakobshornbahn los? Hat die einen größeren Schaden?

Ich war gestern in der ersten Fahrt, die in der Mitte steckengeblieben ist. Irgendwas stimmte mit der Kabine 3 nicht. Denke, dass sie es jetzt unter der Woche wohl sicher in den Griff bekommen werden. Da sie Testfahrten machen können, ist es eher kein grösserer Schaden.
 
Tiob schrieb:
Eigentlich müsste die Pischabahn komplett neu gebaut werden und ein neues Bergrestaurant gebaut werden. Ich denke dass sich genug Geld mit einer Kapitalerhöhung einsammeln ließe. Hoffentlich können sich die DKB dazu durchringen.

echt ein Drama... so herrliches skigelände und man macht nix draus... dass der Bus kostet hilft sicherlich nicht und passt auch nicht zum sonstig guten öv Angebot. Parkplätze bewirtschaften passt halt zur Schweiz. Sehr schade, war schön letztes Jahr!
 
Ist jetzt eigentlich klar das diesen Sommer die zweite Sektion der Jakobshornbahn saniert wird? Hat jemand Insiderinformationen?
 
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