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Neues in Davos Klosters

Tiob schrieb:
Ski'n'Bike schrieb:
Tiob schrieb:
Bei Blick auf den neuen Pistenplan fällt sofort ins Auge, dass die legendäre Abfahrt nach Küblis zu einer Route degradiert wurde. In Anbetracht dessen, dass in Davos Routen niemals präpariert nur markiert werden, lässt das nichts Gutes erwarten.

Wirklich bedauerlich, dass man ein Alleinstellungsmerkmal so herabstuft. Vor allem wenn man bedenkt, dass es von Seiten der Gemeinde Küblis in den letzten Jahren immer wieder Initiativen gab die Abfahrt neu zu beleben.


:arrow: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=145&t=67163&p=5374994&hilit=davos#p5373342
Das Thema neue und alte Pisten gehört zu Infrastrukturelle Neuigkeiten und nicht die die Saisontopic wo es um aktuelle Schneebedimgungen und Wetterbedingungen gehen soll.

Wollte nur darauf hinweisen, dass dieses Thema dort schon behandelt wurde
 
Gotschnabahn wurde auf King Charles III upgegraded.
 

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Davos steht ein grosses Makeover bevor. Die Neugestaltung des Ortszentrums für 250 Mio ist ein umfassendes Projekt. Es beinhaltet neben der Verschiebung des Bahnhofs um 400 Meter eine Neugestaltung der Promenade und des Seehofseelis. Der Parkplatz Parsenn soll ins UG verlegt werden. https://www.blick.ch/wirtschaft/die-haessliche-seite-der-wef-stadt-im-internationalen-rampenlicht-davos-steckt-voller-bausuenden-id18224883.html

Ob Davos als Ort hässlich ist, wie im Beitrag behauptet wird, liegt im Auge des Betrachters, stimmt für mich so nicht.
 
Hat jmd. schon irgendetwas zum geplanten Neubau der Schiferbahn gehört?
 
švi-nigel schrieb:
Ob Davos als Ort hässlich ist, wie im Beitrag behauptet wird, liegt im Auge des Betrachters, stimmt für mich so nicht.

Vorallem, durch zusätzliche Neubauten wird Davos sicher nicht schöner. Heute werden (insbesondere in der Schweiz aber mit wenigen Ausnahmen fast überall auf der Welt) fast nur noch Häuser gebaut, die man ein paar Jahre später als „Bausünden“ betitelt. Die letzten funktionierenden Ensembles („Ortsbilder“) stammen aus der Gründerzeit…
 
burgi83 schrieb:
Insbesondere dort haben wir einen hohen Wärmebedarf und setzen auf PV-Anlagen mit 20-% Wirkungsgrad an Stelle auf Solarthermieanlagen mit 50-% Wirkungsgrad.

Sorry das ich das nochmals aufgreifen, aber das will ich so nicht stehen lassen.

Eine PV-Anlage erzeugt Strom und eine Solarthermieanlage Wärme. Strom hat aber als Energieträger nun eine ganz andere Qualität als Wärme, man kann in einfacher transportieren und wesentlich vielfältiger nutzen (z.B. zum Antrieb von Seilbahnen). Mit Solarthermie kann man heizen und Heisswasser erzeugen, dass ist es dann aber schon.

Kommt nun aber dazu, dass man mit einer Wärmepumpe sehr effizient Wärme für das Heizen bereitstellen kann. Typische Werte einer guten Erdwärmepumpe sind bei 300-400%, dass heisst pro 1 kWh Strom werden 3 - 4 kWh Wärme gepumpt. Das ergibt dann zusammen mit den 20% Wirkungsgrad der PVA 60 - 80% also wesentlich besser als die Solarthermieanlagen.
 
Pilatus schrieb:
Vorallem, durch zusätzliche Neubauten wird Davos sicher nicht schöner. Heute werden (insbesondere in der Schweiz aber mit wenigen Ausnahmen fast überall auf der Welt) fast nur noch Häuser gebaut, die man ein paar Jahre später als „Bausünden“ betitelt. Die letzten funktionierenden Ensembles („Ortsbilder“) stammen aus der Gründerzeit…
Wer den Ort Davos baulich verstehen will muss die Davoser Geschichte kennen: Kein Dorf in den Alpen lebt schon länger vom Fremdenverkehr. Landammann Wilhelm ist Architekt ETH und weiss, was das für Davos bedeutet. Die Transformation vom Walserdörfchen zum mondänen Kurort geschah rasant. Ein Baugesetz kam aber erst 1916, den ersten Entwurf von 1887 hatte man samt Bebauungsplan noch hochkant bachab geschickt. Auch wurden Flachdächer vorgeschrieben, u.a. wegen Schneerutschgefahr. Vertreter der architektonischen Moderne, allen voran Rudolf Gaberel, waren hier mit ihren schlichten Bauten später ebenfalls stilprägend. Das alles sorgte für ein urbanes Flair, das von der Haute Volée lange Zeit als chiq und zukunftsgerichtert wahrgenommen wurde. Die bauliche Weiterenwicklung von Davos dauert übrgns bis heute an: Das Goldene Ei in der Stilli gilt beispielseise heute schon bei vielen als jüngste Davoser Architekturikone.
 
…mag ja sein und ist teils auch allgemein bekannt. Hässlich ist es aber trotzdem (wenigstens für mein Auge). Aber für eine Notlandung mit dem Gletschirm gibt es wenigstens genügend Möglichkeiten ;-)
 
švi-nigel schrieb:
Die bauliche Weiterenwicklung von Davos dauert übrgns bis heute an: Das Goldene Ei in der Stilli gilt beispielseise heute schon bei vielen als jüngste Davoser Architekturikone.

Das ist doch das beste Beispiel für ein Gebäude, was man in Zukunft als Bausünde betiteln wird. Irgenwann ist der Glanz weg… und dann wird sich jeder Fragen wie man sowas bauen konnte.
 
Als Orientierung oben im Skigebiet mit Blick zum See finde ich es sogar ansprechend.
Aber es wäre keine Not gewesen es zu bauen
 
Hier ein Artikel zum baldigen Ersatz der Schiferbahn, kann jemand hinter die Paywall gucken und sagen, was drinsteht?

https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/laengste-davoser-bergbahn-wird-ausrangiert

Ansonsten gibt es noch infrastrukturelle Neuigkeiten aus Klosters. Die Gotschnabahn ist kaputt.

Information
Gotschna

Aufgrund der laufenden Abklärungen und des bestehenden technischen Defektes wird die Gotschnabahn auch die nächste Woche 06.-12. März 2023 geschlossen bleiben.
https://www.davosklostersmountains.ch/de/mountains
 
Of course, hier eine Zusammenfassung des SO-Artikels vom 27. August 2022, in Ergänzung zum Post von Ende August hier: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=204&t=686&start=2125#p5368094

- Neubau der Bahn, anstatt Ersatz/Sanierung
- bisherige Linienführung
- sämtliche Stützen werden ersetzt
- Standort der Mittelstation neu oberhalb Kreuzweghütte. Grund sind Sicherheitsaspekte (bessere Möglichkeiten einer allfälligen Evakuierung von Gondelpassagieren)
- Zehnergondeln, geplante Kapazität 2000-2500p/h (heute 1700p/h), geringere Fahrzeit als heute
- Einreichung Plangenehmigungsverfahren im Frühsommer 2023
- Voraussichtlicher Baubeginn im Frühling 2024, soll zwei Sommersaisons dauern und die Bahn auf Winter 2025/26 eröffnet werden
- Die alte Schiferbahn soll im Winter in Betrieb bleiben
- Investitionskosten rund CHF 35m, in den Augen von Vidal Schertenleib „eine sehr grosse Investition“
 
Im Bereich der neuen Talabfahrt, entlang der Trasse des Carjöl Sessellift, finden Rodungsarbeiten statt. Handelt es sich dabei schon um Vorbereitungen für die neue Talabfahrt? Ich dachte das Projekt wird erst 2024 verwirklicht?

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