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Neues in Davos Klosters

švi-nigel schrieb:
Neues aus der DK Gerüchteküche:
1. Baubeginn neue Schiferbahn: Frühling 24, Eröffnung Winter 25/26, Kosten 35 Mio.
Welcher Hersteller liefert die neue Schiferbahn und welche Kabinengrösse (8er oder 10er) wird diese bekommen?
 
Das ist noch nicht durchgesickert. Vermutl aber ne Garaventa, Gondlen und genauer Stao Mittelstation noch nebulös. Verlängerung nach unten ist scheinz nicht angedacht, man will die Zubringer in Davos und Klosters haben, in den Zentren bringen die Tagesgäste der Destnation am meisten Wertschöpfung -- drum gibts auch keinen neuen Zubringer ab Wolfgang. Infos zur neuen Talabfahrt Jaki sind jetz online. https://www.davosklostersmountains.ch/de/mountains/aktuelles/news-blog/Neue-Talabfahrt-am-Jakobshorn_bba_1792541
 
Die Schiferbahn noch weiter zu verlängern würde auch die eh schon lange Fahrtzeit noch mehr in die Länge ziehen.

HEHE schrieb:
Laax & Lenzerheide sind da viel besser erreichbar und haben auch genügend Parkplätze.
Von der Anreisedauer mit dem Auto macht es fast keinen Unterschied - sofern die Gotschnabahn läuft :-)
 
švi-nigel schrieb:
Verlängerung nach unten ist scheinz nicht angedacht, man will die Zubringer in Davos und Klosters haben, in den Zentren bringen die Tagesgäste der Destnation am meisten Wertschöpfung -- drum gibts auch keinen neuen Zubringer ab Wolfgang.
Klar bringen Wochengäste mehr Geld. Tagestouristen bringen aber trotzdem signifikante Einnahmen die man mit Sicherheit mit Kusshand nehmen würde. Der Trend geht ja auch eher in Richtung Kurztrips. Für mich klingt es eher so als würde man auf finanzielle planerische Unterstützung der Gemeinde setzen für den Bau eines Parkhauses in Wolfgang.

HEHE schrieb:
Ja Serneus, dort hat es ebene Flächen und man könnte auch gleich die Bahn irgendwie anschliessen. Grindelwald hat es vorgemacht mti der V-Bahn
Serneus liegt eher abseits der Touristenströme momentan. Ich bin mir nicht sicher ob der Ort bzw. dessen Infrastruktur das verkraften würde wenn Massen an Tagestouristen den Ort fluten würden. Die Verlängerung der Schifernahn zum Gotschnatunnel wäre dagegen spannend. Das Gebiet liegt sogar in einer Wintersportzone und könnten dementsprechend unkompliziert mit einer Abfahrt erschlossen werden. Die Parsenn würde auf jeden Fall attraktiver für Tagestouristen werden. Ich befürchte aber mit dem Neubau der Schiferbahn ist das Thema aber erstmal wieder für Jahrzehnte (wenn nicht sogar für immer) vom Tisch.
 
Wie die SO in dem Artikel schreibt, möchten die DKB ausdrücklich keine neuen Zubringer. Es liegt einzig die Anfrage eines einzelnen SPV-Lokalpolitikers vor. Diese ist m.M.n. aber völlig unrealistisch und politisch nicht mehrheitsfähig: Die Rhätische Bahn möchte den Bahnhof Wolfgang schliessen und die Gemeinde Davos dürfte schon froh sein, wenn es mit dem Jahrhundertprojekt Verschiebung Bahnhof Dorf, das hunderte Millionen kosten wird, irgendwann klappt.

Auch eine Schiferbahn ab Talgrund war schon in der Vergangenheit kein wirkliches Thema für die Bergbahnen. Forumskollege Basalt hat vor ein paar Monaten im History Topic „Seilbahnkrieg im Prättigau 1978“ einen interessanten TV-Bericht verlinkt. https://www.srf.ch/play/tv/ch-magazin/video/seilbahnkrieg-im-praettigau?urn=urn:srf:video:9b271ab6-13f3-428c-ae58-88bc104f7a3c Wenn man sich den heute anschaut wird klar, dass die Parsenn- und Gotschnabahnen das Projekt damals aus rein taktischen Gründen ins Spiel brachten, um konkurrenzierende Erschliessungsprojekte aus der Nachbarschaft zu verhindern. Ein Schiferbahn-Zubringer existiert leider auch heute und morgen nur im Reich der Träume.
 
Wieso möchte die RhB den Wolfgang eigentlich schliessen? Zu wenig Frequenzen nehme ich an? Für Skifahrer, die zum Wolfgang runterfahren und dann nach Klosters oder Landquart wollen, eigentlich praktisch.
 
Das Gleichstellungsgesetz für Behinderte (BehiG), welches nun in Kraft tritt, schreibt vor, dass alle (Ja, alle!) Haltepunkte des ÖV behnidertengerecht ausgebaut werden müssen. Oder man muss ein nicht diskrimierendes (Wobei dieser Begriff sehr eng ausgelegt wird. Schon ein vor der Reise zu tätiger Anruf wird als solches gewertet!) Ersatztransportkonzept vorlegen. Für Stationen mit geringer Frequenz lohnt sich beides schlicht und ergreifend nicht, weshalb sie kurzerhand geschlossen werden. Könnte mir gut vorstellen, dass im Fall von Davos Wolfgang genau das passiert ist. Als Kreuzungsstelle wird der Bahnhof wohl erhalten bleiben, aber ein- oder aussteigen wird man, auch wenn der Zug wegen einer Kreuzung hält, nicht mehr können.

Ich möchte anmerken, dass ich gar nichts gegen Behinderte habe und der Grundgedanke, der hinter diesem Gesetz steht grundsätzlich gutheisse. Nur leider ist es ein Beispiel für ein Gesetz, welches gut gemeint ist, aber in diesem Bestreben übers Ziel hinausgeschossen, bzw. unerwünschte Nebenwirkungen hat. Deshalb sollte man halt immer vorsichtig sein, wenn man mit Maximalforderungen arbeitet.

Edit: Rechtschreibefehler korrigiert.
 
Weisshorn schrieb:
Wie die SO in dem Artikel schreibt, möchten die DKB ausdrücklich keine neuen Zubringer. Es liegt einzig die Anfrage eines einzelnen SPV-Lokalpolitikers vor. Diese ist m.M.n. aber völlig unrealistisch und politisch nicht mehrheitsfähig: Die Rhätische Bahn möchte den Bahnhof Wolfgang schliessen und die Gemeinde Davos dürfte schon froh sein, wenn es mit dem Jahrhundertprojekt Verschiebung Bahnhof Dorf, das hunderte Millionen kosten wird, irgendwann klappt.

Auch eine Schiferbahn ab Talgrund war schon in der Vergangenheit kein wirkliches Thema für die Bergbahnen. Forumskollege Basalt hat vor ein paar Monaten im History Topic „Seilbahnkrieg im Prättigau 1978“ einen interessanten TV-Bericht verlinkt. https://www.srf.ch/play/tv/ch-magazin/video/seilbahnkrieg-im-praettigau?urn=urn:srf:video:9b271ab6-13f3-428c-ae58-88bc104f7a3c Wenn man sich den heute anschaut wird klar, dass die Parsenn- und Gotschnabahnen das Projekt damals aus rein taktischen Gründen ins Spiel brachten, um konkurrenzierende Erschliessungsprojekte aus der Nachbarschaft zu verhindern. Ein Schiferbahn-Zubringer existiert leider auch heute und morgen nur im Reich der Träume.
Naja noch ist der Bahnhof in Betrieb und wenn sich die Rahmenbedingungen ändern könnte man doch über einen Weiterbetrieb des Bahnhofs nachdenken. In Wolfgang ist mit der Höhenklinik, einigen Wanderwegen und dem Hotel schon heute nicht gerade wenig.

Übrigens war es mal angedacht, so viel ich weiß, eine Abfahrt von der Talstation der Schwarzseealp Sesselbahn nach Wolfgang zu bauen um die Entleerung des Gebietes zu vereinfachen. Eine Bahn von Wolfgang ins Meierhofertälli könnte also mit drei Pisten erschlossen werden.
 
Was heisst keine Zubringerbahn?
Einfach 0 Infrastruktur dazu oder gar ein bisschen oben im Hang damit keiner dazu kommt?
 
Theo schrieb:
Was heisst keine Zubringerbahn?
Einfach 0 Infrastruktur dazu oder gar ein bisschen oben im Hang damit keiner dazu kommt?
Das wissen die DKB selbst noch nicht. Zitat aus der Zeitung: „Gemäss Schertenleib ist aktuell der Neubau einer Bahnanlage vom Standort Wolfgang bis zur Meierhoftäli-Talstation vorgesehen. Also eine Rückfahrt ins Parsenngebiet mit Umstieg. Das Projekt soll nach der Sanierung des Meierhoftäli-Sessellifts umgesetzt werden, Schertenleib geht von einem Zeithorizont von sechs bis acht Jahren aus. «Wir befinden uns bei den ersten Überlegungen. Bis zu einer Realisierung und einem konkreten Projekt bedarf es noch vieler Detailabklärungen und Planungsarbeiten.» Aus diesen Gründen könne er auch noch keine Details zur Bahnanlage nennen.“

Dass der Bahnhof Wolfgang längerfristig erhalten werden kann, erachte ich aber so oder so als unrealistisch, GMD hat einen der Hauptgründe treffend erläutert. Solch kleine Bahnstationen sind aus Sicht RhB einfach aus der Zeit gefallen, zumal der Standort Wolfgang ja auch mit dem öffentlichen Bus bedient wird.
https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/bahnhof-davos-wolfgang-wird-wohl-geschlossen-rhb-durchbindung-in-davos-platz-als
https://www.gemeindedavos.ch/_docn/4264864/KrL_Davos_Mitwirkungsbericht_31.01.2023.pdf
 
Weisshorn schrieb:
Dass der Bahnhof Wolfgang längerfristig erhalten werden kann, erachte ich aber so oder so als unrealistisch, GMD hat einen der Hauptgründe treffend erläutert. Solch kleine Bahnstationen sind aus Sicht RhB einfach aus der Zeit gefallen, zumal der Standort Wolfgang ja auch mit dem öffentlichen Bus bedient wird.
https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/bahnhof-davos-wolfgang-wird-wohl-geschlossen-rhb-durchbindung-in-davos-platz-als
https://www.gemeindedavos.ch/_docn/4264864/KrL_Davos_Mitwirkungsbericht_31.01.2023.pdf
Wie gesagt: Wenn sich die Rahmenbedingungen ändern könnte man doch über einen Umbau des Bahnhofs doch nachdenken. Ich, als jemand der üblicherweise ein Wochengast in Davos ist, würde es zumindest begrüßen wenn die Tagesgäste nicht abends zur Hauptsaison immer Davos verstopfen würden.

Um die Wochengäste optimal abgreifen zu können wäre aber in der Tat eine Verlängerung der Schiferbahn in Richtung Gotschnatunnel am sinnvollsten.

Mal sehen, ich gebe dem Wolfgang Projekt eine 50/50 Chance…
 
Das ist noch nicht durchgesickert. Vermutl aber ne Garaventa, Gondlen und genauer Stao Mittelstation noch nebulös.

Die Linienführung und v.a. die genaue Platzierung der Mittelstation(en) ist für mich der spannendste Teil bei der neuen Schiferbahn. Folgendes würde m.E. einen grossen Mehrwert bringen:

A. Ganz leichte Verschiebung der Mittelstation "Obersäss, Richtung Westen (quasi "unten im Täli"), so dass man diese Mittelstation auch von der Piste 24 (Gauder-Schifer) erreichen könnte. Diese Piste ist oftmals im unteren Teil, kurz vor dem Schifer, von Schneearmut betroffen und kann daher nicht vollständig befahren werden. Und so könnte man einer der Schwächen des Davoser-Skigebiets begegnen, wonach nur wenige Anlagen gleich mehrere Pisten erschliessen.

B. Eine neue 2. Mittelstation beim Kreuzweg, so dass die attraktivste Strecke Kreuzweg-Obersäss rasch erschlossen werden kann.

Mir persönlich ist A. wichtiger als B., weil so vom Kreuzweg dann fast schneemengenunabhängig eine gute 2. Piste erschlossen würde.
 
Firnfan schrieb:
Das ist noch nicht durchgesickert. Vermutl aber ne Garaventa, Gondlen und genauer Stao Mittelstation noch nebulös.

Die Linienführung und v.a. die genaue Platzierung der Mittelstation(en) ist für mich der spannendste Teil bei der neuen Schiferbahn. Folgendes würde m.E. einen grossen Mehrwert bringen:

A. Ganz leichte Verschiebung der Mittelstation "Obersäss, Richtung Westen (quasi "unten im Täli"), so dass man diese Mittelstation auch von der Piste 24 (Gauder-Schifer) erreichen könnte. Diese Piste ist oftmals im unteren Teil, kurz vor dem Schifer, von Schneearmut betroffen und kann daher nicht vollständig befahren werden. Und so könnte man einer der Schwächen des Davoser-Skigebiets begegnen, wonach nur wenige Anlagen gleich mehrere Pisten erschliessen.

B. Eine neue 2. Mittelstation beim Kreuzweg, so dass die attraktivste Strecke Kreuzweg-Obersäss rasch erschlossen werden kann.

Mir persönlich ist A. wichtiger als B., weil so vom Kreuzweg dann fast schneemengenunabhängig eine gute 2. Piste erschlossen würde.
Die neue Mittelstation soll neben dem Kreuzweg Skilift gebaut werden um im Falle eines Sturmes am Joch nicht mehr ganz hoch fahren zu müssen.
 
Der neue Pistenplan ist online:

https://www.davosklostersmountains.ch/archiv/dkm/dokumente/karten/Pistenplan-DKM.pdf

Die Unterschiede zum letztjährigen Plan:

Parsenn:
- Piste 13 Besenbinder Meierhof-Wolfgang beschneit
- Piste 41 vom Gotschnagrat beschneit

Jakobshorn:
- Neue schwarze Talabfahrt 42, dazu die eine Querung zur Talstation Jakobshornbahn von der Carjöl Zwischenstation als offizielle Piste.
- Neuer Winterwanderweg 14 von Jschalp zur Clavadeler Alp
 
hitparade schrieb:
Der neue Pistenplan ist online:

Es scheit noch der alte Plan zu sein, hast du allenfalls einen anderen Link?
 
Sehr komisch, vermutlich habe ich den zu oft angeschaut aber mit einem Private Window kommt der neue:-)
Alles gute, danke für die Kontrolle
 
HEHE schrieb:
Sehr komisch, vermutlich habe ich den zu oft angeschaut aber mit einem Private Window kommt der neue:-)
Alles gute, danke für die Kontrolle

Ja, es war in deinem Browser-Cache drin.

Kleiner Trick bei PDF Files: Einfach ein Fragezeichen hinten anhängen (und fakultativ dann eine beliebige Zeichenfolge), dann holt er sich eine neue Version:

z.B.
https://www.davosklostersmountains.ch/archiv/dkm/dokumente/karten/Pistenplan-DKM.pdf?

Oder auch
https://www.davosklostersmountains....n/Pistenplan-DKM.pdf?hierkannirgendwassstehen
 
Schön, dass man die Bahnhöfe auffällig in Rot markiert hat.

Leider ist die Küblis Abfahrt wieder zur Route degradiert :nein:
 
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