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Neues in Davos Klosters

Eine Mittelstation im Bereich Kreuzweg hätte ich gut gefunden um die Gästeströme zu entzerren. Gäste nach Klosters - Gotschna hätten so via BSL Kreuzweg die Möglichkeit einer direkteren Route gehabt. Nun drängen sich diese auch noch auf dem Weissfluhjoch und den Totalppisten. Zudem wäre diese Mittelstation bei für stürmischen Tage von Vorteil gewesen. Kann die Schiferbahn wegen Sturm im oberen Bereich nicht mehr fahren, ist der ganze Sektor abgeschnitten und viele Gäste blockiert. Mit einer Mittelstation im Bereich Kreuzweg hätte man ihn mit dem viel weniger windanfälligen Schlepplift räumen können. Das fällt nun weg; und der BSL dürfte dann wohl auch bald mal daran glauben müssen.
 
Begründung DKB zur wegfallenden Mittelstat: Die alte Bahn hatte die v.a. aus technischen Gründen (wegen der gr Länge), heute technisch nicht mehr nötig. Während der Pandemie war die Mittelstat geschlossen, es ging auch ohne. Zudem sicher ein Kosten/Nutzenthema. Das der BSL Parsennfurka geschlossen werden soll ist akutell kein Thema. Der wurde ja grad jetzt in der Vorsaison wieder munter eingesetzt.
 
@hausi Danke für die Bilder. Die neue Talabfahrt wird eine ziemlich steile Angelegenheit. Ich kann die ersten Bilder der präparierten Piste kaum erwarten.

švi-nigel schrieb:
Wie mein Schwiegersohn aus Davos berichtet, sind jetz die Eckdaten der neuen Schiferbahn bekannt: 10-EUB ohne Mittelstation parallel zur alten Bahn, die abgerissen wrid. Fahrzeit 15 Min, Bauzeit 2 Jahre. Retrofit wurde gepürft aber verworfen. Mittelfr. zudem Gesamtsanierung SB Meierhoftäli mit Haubensessl.
Was, keine Mittelstation mehr? :? :nein:
Warum das? Ursprünglich war wieder eine Mittelstation am Kreuzweglift geplant.
MMn. hat eine Mittelstation drei große Vorteile:

1)Das Skigebiet kann bei Sturmwarnum am Joch über den Kreuzweg Skilift entleert werden.
2)In der Vorsaison lässt man gerne mal nur die obere Sektion laufen, wenn noch nicht genug Schnee liegt. Ohne Mittelstation müssten alle mit dem Schlepper fahren (was nicht bei allen beliebt ist).
3)Im Frühjahr wird der untere Teil der Schiferabfahrt gerne mal zur Eisbahn (besonders wenn es geregnet hat) oder zum Sulzsumpf. Ohne Mittelstation müsste man immer bis auf 1500 m abfahren.
 
Für mich definitiv am falschen Ort gespart.
 
Verstehe ich auch nicht…ist das wirklich schon fix?
 
GMD schrieb:
Eine Mittelstation im Bereich Kreuzweg hätte ich gut gefunden um die Gästeströme zu entzerren. Gäste nach Klosters - Gotschna hätten so via BSL Kreuzweg die Möglichkeit einer direkteren Route gehabt. Nun drängen sich diese auch noch auf dem Weissfluhjoch und den Totalppisten. Zudem wäre diese Mittelstation bei für stürmischen Tage von Vorteil gewesen. Kann die Schiferbahn wegen Sturm im oberen Bereich nicht mehr fahren, ist der ganze Sektor abgeschnitten und viele Gäste blockiert. Mit einer Mittelstation im Bereich Kreuzweg hätte man ihn mit dem viel weniger windanfälligen Schlepplift räumen können. Das fällt nun weg; und der BSL dürfte dann wohl auch bald mal daran glauben müssen.
Ich glaube nicht, dass der Kreuzwegskilift verschwinden wird. Er ist ziemlich zentral im Pisten-/Bahngefüge auf der Parsenn, da er den Wechsel zwischen zwei Geländekammern ermöglicht.
 
Dass es keine Mittelstation mehr gibt ist unglücklich. Aber wahrscheinlich deutlich günstiger.
 
Tiob schrieb:
@hausi Danke für die Bilder. Die neue Talabfahrt wird eine ziemlich steile Angelegenheit. Ich kann die ersten Bilder der präparierten Piste kaum erwarten.

švi-nigel schrieb:
Wie mein Schwiegersohn aus Davos berichtet, sind jetz die Eckdaten der neuen Schiferbahn bekannt: 10-EUB ohne Mittelstation parallel zur alten Bahn, die abgerissen wrid. Fahrzeit 15 Min, Bauzeit 2 Jahre. Retrofit wurde gepürft aber verworfen. Mittelfr. zudem Gesamtsanierung SB Meierhoftäli mit Haubensessl.

Was, keine Mittelstation mehr? :? :nein:
Warum das? Ursprünglich war wieder eine Mittelstation am Kreuzweglift geplant.
MMn. hat eine Mittelstation drei große Vorteile:

1)Das Skigebiet kann bei Sturmwarnum am Joch über den Kreuzweg Skilift entleert werden.
2)In der Vorsaison lässt man gerne mal nur die obere Sektion laufen, wenn noch nicht genug Schnee liegt. Ohne Mittelstation müssten alle mit dem Schlepper fahren (was nicht bei allen beliebt ist).
3)Im Frühjahr wird der untere Teil der Schiferabfahrt gerne mal zur Eisbahn (besonders wenn es geregnet hat) oder zum Sulzsumpf. Ohne Mittelstation müsste man immer bis auf 1500 m abfahren.

Eine Mittelstation am Kreuzweg würde zwar den Umstieg ermöglichen, jedoch kommt der schöne Teil der Piste erst später. Dieser liegt für mich zwischen Kreuzweg und Mittelstation.
 
Vielleicht plant man mittelfristig eine Beschäftigungsanlage Obersäss-Parsennfurka. Heisst das entsprechend werden auch beide Stationen Neubauten :?:
 
Eine slche Beschäftigungsanlage ist nicht vorgesehen. Ich denk mindestens die Bergstation wird whl am gleichen Platz wie die alte sein müssen und erst im 2. Bausommer entstehen, weil die alte Bahn in den beiden Bau Wintern noch fahren soll. Aber bestätigt ist das noch nicht
 
Ich fände eigentlich eine einseitige Mittelstation ein guter Kompromiss: Runter steigt dort wirklich niemand ein, also kann man sich den Aufwand sparen... rauf gibt es durchaus Gründe für eine Station.
 
Eine einseitige Station erlaubt es aber nicht, die Sektionen getrennt zu betreiben. Bei starkem Wind muss man dann doch die ganze Bahn ausser Betrieb nehmen und somit entfällt auch die Möglichkeit, die Gäste aus dem Sektor zu bringen.
 
Die Gegenwart zeigt bei vielen Bahnen, dass das Einsparen im Nachgang bereut wird: Nationalparkbahn Bad Kleinkirchheim, Gosau, Maribor, Inneralpbach, Oetz…
 
Ein neuer Besen kann der Destnation DK nur gut tun. Branschi wirkt etw verbraucht und machte zuletzt mit seiner Polemik um jüdische Gäste kein gute Figur. Ein Tourismusdirektor sollte nach aussen für positive Schlagzeilen sorgen u bei Problemen integrativ u lösungsorientiert agiern.
 
švi-nigel schrieb:
Wie mein Schwiegersohn aus Davos berichtet, sind jetz die Eckdaten der neuen Schiferbahn bekannt: 10-EUB ohne Mittelstation parallel zur alten Bahn, die abgerissen wrid.
Wirklich parallel (-> Kurve an der Mittelstation durch schräge Seilrollen(?)), oder Tal- und Bergstation am gleichen Ort, Trasse aber nicht?
Ist die geplante Förderleistung schon bekannt?
 
Weisshorn schrieb:
Wie die SO in dem Artikel schreibt, möchten die DKB ausdrücklich keine neuen Zubringer. Es liegt einzig die Anfrage eines einzelnen SPV-Lokalpolitikers vor. Diese ist m.M.n. aber völlig unrealistisch und politisch nicht mehrheitsfähig: Die Rhätische Bahn möchte den Bahnhof Wolfgang schliessen und die Gemeinde Davos dürfte schon froh sein, wenn es mit dem Jahrhundertprojekt Verschiebung Bahnhof Dorf, das hunderte Millionen kosten wird, irgendwann klappt.

Betr. neue Bahn Wolfgang - Meierhoftäli Tal in 7-8 Jahren hat die Davoser Regierung inzw scheinz klar gemacht, dass es tatsächl keine teure Zubringerversion mit Parkplätzen etcpp sondern ne schlanke Wiederholungfahrtenversion geben wird. Gründe: Planerische Aspekte u Kosten für Parkierung und übrige Infrastruktur (Mehrkosten angebl um CHF 20 Mio.), ausserdem zu wenig Platz beim Wolfgang.
 
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