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Die Leute aus dem Prättigau benutzen die Gotschnabahn und die Leute aus Davos die Parsennbahn als Einstieg ins Skigebiet. Ich glaube nicht, dass ein großer Bedarf für einen Parkplatz auf dem Wolfgangpass besteht. Besser wäre es, die Anzahl der Parkplätze an den bestehenden Hauptzubringern zu erhöhen. Ich hoffe nur, dass die RhB-Haltestelle in Wolfgang erhalten bleibt. Sie trotz der spannenden Entwicklungen am Wolfgangpass zu schließen, wäre sehr kurzfristig gedacht.Basalt schrieb:Ja, das war wohl zu erwarten. Wobei Parsenn ja eigentlich schon ein drittes Zustiegsportal verkraften würde, bei der chronischen Überlastung von Parsenn- und Gotschnabahn. Wenn dann wie letzten Winter noch einer dieser beiden Zubringer ausfällt, ist Schicht im Schacht. Früher gab es ja zusätzlich noch die Möglichkeit, von Davos Platz via Schatzalp/Strela ins Gebiet einzusteigen. Das war jetzt zwar nicht grade ein Kapazitätswunder, aber immerhin.
https://www.20min.ch/story/pischa-diskriminierend-keine-schlitten-fuer-juden-auf-davoser-berg-103040741 https://www.blick.ch/schweiz/graubuenden/wir-wollen-den-taeglichen-aerger-nicht-mehr-davoser-bergstation-vermietet-keine-schlitten-an-juden-id19424825.htmlSie machen es sich nicht nur zu einfach. Diese Aktion könnte sogar strafrechtlich relevant sein.
Das liesse sich aber schon ganz gut generell umschreiben, wenn es tatsächlich um Sicherheitsbedenken gehen würde. Letztlich liegt es ja immer am Betreiber und dessen Personal, die finale Entscheidung zu fällen ob jemand Schlitten etc. nutzen darf.Basalt schrieb:Auch Kleidervorschriften dürften für den Schlittenvermieter schwierig umzusetzen sein. Erst recht, wenn diese objektiv betrachtet nur als vorgeschoben erscheinen und de facto wieder die gleiche Gästegruppe diskriminieren.
Die Art und Weise, wie das "Verbot" ausgeschrieben wurde, dürfte vermutlich sogar ein Grund für eine außerordentliche Kündigung sein. Spätestens wenn das Gesetz erfolgreich zuschlägt. Hängt natürlich vom Vertrag ab, aber da dürfte es auch im Schweizer Recht passende Vorschriften geben.Basalt schrieb:Beim Fehlbaren handelt es sich offenbar um den früheren Besitzer der Sportbahnen Kerenzerberg, der sich in den Medien gerne auch mal prominent im schwarzen „Eidgenoss 1291“ T-Shirt präsentiert. Weitere Mutmassungen zu seinem persönlichen Weltbild dürften sich damit wohl erübrigen.
Der Destination Davos wird dieser neuerliche, weitreichende antijüdische Skandal allerdings kaum egal sein. Ich bin gespannt, ob die Sportbahnen Pischa AG, Tochter der Davos Klosters Bergbahnen, den Pachtvertrag mit dem netten Herrn Pfiffner bestehen lässt oder ob man hier nun entsprechend durchgreift.
Der orthodoxe Jude Simon Bollag bringt die Wechselwirkungen in dieser seit langem aktuellen Thematik m.E. gut auf den Punkt.MrGaunt schrieb:Wobei es für mich absolut unklar ist, ob und wenn ja wie stark sich die jüdisch-orthodoxe Gästeschaft überhaupt danebenbenimmt. Die Diskussion scheint sehr stark emotional aufgeladen zu sein.
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