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Neues in Davos Klosters

Vom Neubau der Schiferbahn hört man nichts mehr, oder? Dann scheinen die Einsprachen immer noch nicht geklärt zu sein. Eigentlich sollten die Vorarbeiten ja schon dieses Jahr beginnen.
Der Zeitplan (Eröffnung Saison 26/27) könnte somit in Gefahr sein.
 
Die Vorarbeiten laufen schon lange.
IMG_1424.jpeg
 
Weisshorn schrieb:
Die Vorarbeiten laufen schon lange.
Anhang anzeigen 302159
Danke für das Bild. Dann scheint man die Einsprachen gelöst zu haben.
Hast du noch mehr Bilder? Wird auf der ganzen Strecke schon gebaut und auf dem Joch?
Ich hoffe die DKB machen ein Bautagebuch auf ihrer Website.
 
Und gibt es eigentlich Neuigkeiten zum Ausbau der Beschneiung in Davos Klosters? Wenn ja, bei welcher Piste wurde die Beschneiung eingerichtet?
 
Welche Arbeiten seither gemacht wurden kann ich nicht sagen, dazu müsste ich erst mal wieder dort vorbeiwandern.
 
Skifröber123 schrieb:
Und gibt es eigentlich Neuigkeiten zum Ausbau der Beschneiung in Davos Klosters? Wenn ja, bei welcher Piste wurde die Beschneiung eingerichtet?
In den letzen Jahren wurde die Abfahrt Meierhofertälli-Wolfgang komplett beschneit:

https://caprez-ing.ch/projekte/referenzen/10772-gemeinschaftsprojekt-dkb-wvd-parsenn

Sowie am Rinerhorn die Juonli Piste und der untere Teil der Nülli Piste. Außerdem wurde ein neuer Speichersee unterhalb des Nülli Liftes gebaut:

https://www.davosklostersmountains.ch/de/mountains/nachhaltigkeit/projekteuebersicht/Nuellisee-am-Rinerhorn_bba_685718

Dieses Jahr wird auf dem Jakobshorn der dritte (!) Speichersee gebaut im Bereich Usser Isch. Die neue Talabfahrt ist auch direkt mit Beschneiung ausgestattet worden:

https://www.davosklostersmountains.ch/de/mountains/aktuelles/news-blog/Neuer-Speichersee-am-Jakobshorn_bba_2442418

Darüber hinaus sind mir derzeit keine Projekte bekannt. Priorität sollte meiner Meinung die Beschneiung des Skischul Run, Hauptertälli sowie der Nülli Piste haben.
 
Okay, vielen Dank für die Info. Ich halte auch eine Beschneiung der Piste Hauptertäli für am nötigsten.
 
Es scheint doch noch einige Interessenten für die Pischa zu geben.

https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/generalversammlung-davoser-pischabahn-letzte-chance-fuer-davoser-pischabahn-interessenten-haben-bereits-angeklopft

Es ist wirklich schade, wie lustlos die Schließung vonseiten der Öffentlichkeit hingenommen wird. Vor 15 Jahren sah das noch anders aus, damals gab es sogar einen Verein, der sich für die Pischa eingesetzt hat („Pro Pischa”). Die Pischa fristet einfach schon viel zu lange ein Schattendasein und wird nicht mehr von vielen gekannt. In Flims haben sie es mit dem Cassons geschafft, in Lenzerheide mit dem Gebiet Pradaschier und in St. Moritz mit dem Lagalb-Gebiet. Ich hoffe, dass sich auch in Davos eine Lösung für das örtliche „Sorgenkind” findet.
 
Realität dürfte leider sein, dass sich unter den angeblichen „Interessenten“ keine valablen Kandidaten befinden. Die Hoffnung stirbt ja immer zuletzt, aber ich befürchte, dass wir sehr bald das definitive Pischa Lichterlöschen erleben werden.
 
Schwoab schrieb:
Oh krass. Hätte ich jetzt nicht als oberste Prio gesehen. Hoffentlich keine orangenen Hauben.
Leider doch. Diesen Humbug habe ich nie verstanden. Warum nicht gleich pink? La vie en rose...
 
Die Pistenpläne für die Saison 2025/26 sind da:
https://www.davosklostersmountains.ch/archiv/dkm/dokumente/karten/Panoramakarte-Parsenn-Madrisa.pdf
https://www.davosklostersmountains.ch/archiv/dkm/dokumente/karten/Panoramakarte-Pischa-Jakobshorn-Rinerhorn.pdf

Die grösste Neuerung betrifft wohl die schon erwähnte Wiederinbetriebnahme des Glatteggen-Skilifts auf Madrisa. Sehr sehr toll ist auch, dass sogar die Piste Nr. 6 "Ruchläger" wieder präpariert werden soll. Klein aber oho ist folgende Änderung: Die Talabfahrt "Schlappin" ist neu offenbar nur noch rot markiert und nicht mehr schwarz wie bisher.

Bei den anderen Bergen habe ich keine Änderungen entdeckt.
 
Aber ist die Talabfahrt Schlappin auch als rot gerechtfertigt oder nur ein Trick um mehr Familien anzulocken?
Ich war leider noch nie vor Ort, deswegen die Frage
 
Ja, ist meines Erachtens gut gerechtfertigt. Eher schmal, aber nicht wirklich steil.
Auch die anderen zwei schwarzen Pisten sind meiner Meinung nach eigentlich eher rot.
 
Skifröber123 schrieb:
Aber ist die Talabfahrt Schlappin auch als rot gerechtfertigt oder nur ein Trick um mehr Familien anzulocken?
Ich war leider noch nie vor Ort, deswegen die Frage
Gute Frage! Auf alten Pistenplänen aus den 80er-Jahren war die Talabfahrt auch schon rot eingezeichnet. Ganz abwegig ist diese Kategorisierung also nicht.

Extreme Steilhänge hat die Piste definitiv keine. Am herausfordernsten sind die Kehren oberhalb des Berghauses Erika. Bei wenig Schnee muss man dort manchmal um braune Flecken herumkurven. Aber wenn die Piste in gutem Zustand ist, geht sie locker als rot durch. Insbesondere, da der Teil vom Schlappin bis Klosters Dorf grösstenteils nur ein Ziehweg ist.
 
Skifröber123 schrieb:
Aber ist die Talabfahrt Schlappin auch als rot gerechtfertigt oder nur ein Trick um mehr Familien anzulocken?
Ich war leider noch nie vor Ort, deswegen die Frage

Diese Frage ist einfach zu beantworten:

Mittelschwere Pisten = rote Farbe
Rote Pisten dürfen 25° Längs- und Quergefälle nicht übersteigen, mit Ausnahme kürzerer Teilstücke in offenem Gelände
Quelle: Skus Richtlinien

Die Talabfahrt Schlappin erfüllt diese Voraussetzung problemlos. Pistenzustand ist nicht entscheidend in der Einteilung der Schwierigkeit.
 
Die Rangliste der 75 besten Winterhotels der Schweiz sorgt erneut für Ernüchterung in Davos/Klosters: Kein einziges Haus der bekannten Destination hat es in die Auswahl geschafft. Während insgesamt 29 Bündner Hotels vertreten sind – fünf davon sogar auf Spitzenplätzen – bleibt Davos/Klosters zum wiederholten Mal aussen vor. Besonders enttäuscht zeigt sich Cyrill Ackermann, Direktor des 4-Sterne-Superior-Hotels «Grischa», der sein Haus durchaus unter den besten Hotels des Landes sieht.

Bereits in den vergangenen Bewertungen, sowohl im «SonntagsZeitung»-Ranking 2024 als auch im umfassenden «Hotelrating Schweiz 2025/26» von Karl Wild und Andrin Willi, fehlten Betriebe aus Davos/Klosters. Die Tester begründen dies mit mangelnden Investitionen und fehlender Innovationsfreude. Wild kritisiert die Region als geprägt von «08/15-Hotels» und hebt insbesondere das Fehlen moderner Wellnessangebote hervor. Willi verweist zudem darauf, dass selbst kleinere Orte wie Andermatt mehr Innovationsgeist zeigten.

Ackermann widerspricht dieser Sichtweise und verweist auf die Stärken des «Grischa»: Nachhaltigkeit, gute Lage mit direkter Anbindung an den öffentlichen Verkehr, ausgezeichnete Gastronomie und seit 2025 sogar ein Michelin-Stern. Dennoch sei dies für die Tester offenbar nicht ausschlaggebend. Wild hält dagegen, dass Hotels im Ranking auf mehreren Gebieten herausragend sein müssten – insbesondere im Spa-Bereich, wo Davos/Klosters deutlich hinterherhinke.

Ackermann betont, dass er sein Haus mit Leidenschaft und kontinuierlichen Investitionen führt, und räumt ein, dass die Region im Vergleich mit anderen Destinationen im Luxussegment aufholen müsste. Auch die Abhängigkeit vom World Economic Forum habe manche Betriebe träge gemacht. Für sein eigenes Hotel weist er diesen Vorwurf jedoch zurück und zeigt sich überzeugt, dass das «Grischa» mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/weitere-pleite-fuer-hotellerie-davosklosters-schoene-bescherung-davosklosters-faellt-bei-hoteltest-schon-wieder-durch
 
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