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Neues in der Silvretta Nova

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Aha, das Montafon soll zu einer "Perle der Alpen" werden und Michael Doppelmayr sitzt als Stellvertreter mit im Aufsichtsrat:

BTV will 50 bis 60 Mio. Euro in Silvretta Nova-Gruppe investieren

Das Montafon soll sich innerhalb von zehn Jahren zu einer Top-Destination entwickeln.

Der Hauptaktionär der Silvretta Nova Bergbahnen AG, die Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV), will im Montafon in den kommenden fünf Jahren 50 bis 60 Mio. Euro investieren. Das hat BTV-Vorstandssprecher Peter Gaugg am Dienstagnachmittag im Anschluss an die Generalversammlung der Silvretta Nova-Gruppe bekannt gegeben. Nach der Vorstellung der BTV soll sich das Montafon innerhalb von zehn Jahren zu einer Top-Destination, einer "Perle der Alpen", entwickeln.

Regionale Verbundenheit
Gaugg begründete den Einstieg bei der Silvretta Nova Bergbahnen AG mit der starken regionalen Verbundenheit des Unternehmens und im Sinne einer österreichischen Lösung. Ebenso unterstrichen wurden von Gaugg die resultierenden Synergien mit den Mayrhofner Bergbahnen im Zillertal, an denen die BTV ebenfalls die Mehrheit hält. Gemeinsam seien die Mayrhofner Bergbahnen und die Silvretta Nova-Gruppe mit 65,6 Mio. Euro (2005) das umsatzstärkste Skigebiet in den Alpen.

Im kommenden Winter soll laut Gaugg eine Strategie für die Bergbahnen und die Gastronomie entwickelt werden. Geplant ist etwa die Gründung einer gemeinsamen Vertriebsgesellschaft speziell für den Bus-Tourismus. Als langfristige Ziele nannte der BTV-Vorstandssprecher die Entwicklung der Region zu einer Top-Destination in zehn Jahren. Bei einer verstärkten Öffnung nach Süd-, Südost- und Osteuropa sollen insbesondere Jungsenioren, Singles und Familien mit Kindern zwischen 14 und 25 angesprochen werden.

Gaugg übernimmt Vorsitz
Wie in der Hauptversammlung beschlossen wurde, übernimmt Gaugg den Vorsitz im Aufsichtsrat. Als Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende wurden Franz Markowski als größter Kleinaktionär sowie Seilbahnunternehmer Michael Doppelmayr bestellt. Ursprünglich hätte Markowski gemeinsam mit einem Partner die Silvretta Nova Bergbahnen AG übernehmen sollen. Den Vorstand bilden Werner Netzer (seit 2000), Heinrich Sandrell (seit 1999) und neu Meinrad Wilfling von der BTV.

Die BTV hat erst im Sommer den 86,6 Prozent-Anteil des Vorarlberger Tourismusunternehmers Walter Klaus an der Silvretta Bergbahnen AG übernommen, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Zur Unternehmensgruppe, die zuletzt rund 45 Mio. Euro Gruppenumsatz erwirtschaftete, gehören die Muttersbergbahn in Bludenz, die Silvretta-Nova-Bahn und ein Hotel in Gaschurn (Montafon), die Hochjoch-Bahn in Schruns (Montafon) und die Bergbahnen Diedamskopf in Schoppernau (Bregenzerwald).
Quelle: APA
 
Aus der VN ... Punkt 5 fürs Topic:

Dienstags klärt sich Zukunft der Silvretta Nova

Schwarzach - Am Dienstag will die neue Eigentümerin der Silvretta-Nova, die Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV), bekanntgeben, welche Pläne sie mit der mehrheitlich neu erworbenen Gesellschaft hat.
Die Muttersbergbahn - Teil der Silvretta Nova Bergbahnen AGDie Muttersbergbahn - Teil der Silvretta Nova Bergbahnen AGVMH
Die „VN“ hörten sich in der Talschaft und bei bestehenden Gesellschaftern um und kam dabei zu den folgenden Fakten.

1) Die Bank für Tirol und Vorarlberg wird allein, d. h. ohne Partner, die Silvretta Nova übernehmen und diese nach dem Vorbild ihrer Beteiligung an den Bergbahnen Mayerhofen/Tirol auch behalten und nicht als „Zwischenverkäufer“ auftreten. Die Mayrhofner Bergbahnen AG zählt heute laut Experten zu den erfolgreichsten Seilbahnunternehmen des Alpenraums. In den letzten zehn Jahren wurden von der Gesellschaft 80 Mill. Euro in Anlagen und Beschneiung investiert. Beschäftigt sind dort knapp 150 Mitarbeiter im Winter und 70 Mitarbeiter im Sommer.

2) Am Dienstag wird nach der Hauptversammlung der Silvretta Nova auch ein neuer Aufsichtsrat der Silvretta Nova gebildet. Den Vorsitz in diesem Kontrollgremium soll BTV-Vorstandsvorsitzender Peter Gaugg übernehmen. Harald Bohle, der ursprünglich mit dem Vermessungsingenieur Franz Markowski (Imst) die Silvretta Nova kaufen wollte, wird dem neuen Aufsichtsrat zwar nicht mehr angehören, seine Anteile aber vorerst behalten. Bohle gehörte fast vier Jahrzehnte als Gesellschafter dem Aufsichtsrat an.

3) Der bestehende Silvretta-Nova-Vorstand, bestehend aus Heinrich Sandrell und Werner Netzer, soll seitens der neuen Eigentümerin von Vertretern der BTV gefragt worden sein, ob er weitermachen wolle. Dies sollen beide Vorstandsmitglieder bejaht haben. Ihre Verträge laufen noch bis 2009.

Schlanke Strukturen

4) Mitarbeiter: Die Mitarbeiterstruktur der Silvretta Nova-Bergbahnen AG war schon bisher bewusst schlank gehalten. In diesem Bereich sollen bis auf kleinere Umstellungen keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen werden. Allerdings wird es auch keine Arbeitsplatzgarantie für die bis zu 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben.

5) Investitionen: Laut Expertenmeinungen müsste vordringlich der Neubau der Valisera-Bahn in Angriff genommen werden, diese stellt nämlich den Hauptumsatzbringer dar. Parallel dazu muss es einen laufenden Ausbau von Beschneiungsanlagen geben. Keine Investitionswünsche gibt es bei der noch jungen Muttersbergbahn.

6) Bestehende Verträge werden eingehalten. So wird die Verpflichtung, die Muttersbergbahn in Bludenz insgesamt 20 Jahre zu betrieben, erfüllt. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.
 
Des hört sich net schlecht an!!

Vllt. kommt dann der Neubau der Valiserabahn und der 6-KSB(Jöchle+Gafrescha II) etwas eher wie geplant!!
 
Laut www.orf.at steht einer Übernahme rechtlich nichts mehr im Weg:


Wettbewerbsrecht 10.10.2007

Silvretta Nova: Grünes Licht für Übernahme
Die Bundeswettbewerbsbehörde gibt grünes Licht für die Übernahme der Tourismusgruppe Silvretta Nova durch die Bank für Tirol und Vorarlberg. Das berichtet die Wirtschaftspresseagentur unter Berufung auf die Behörde.


Kein Antrag auf gerichtliche Prüfung
Demnach hat die Bundeswettbewerbsbehörde bis zum Stichtag 8. Oktober 2007 keinen Antrag auf Prüfung vor dem Kartellgericht gestellt. Damit kann die VoMoNoSi Beteiligungs AG, eine indirekte 100-Prozent-Tochter der Bank, wie angekündigt 86,61 Prozent an der Silvretta Nova Bergbahnen AG übernehmen.
 
Vielleicht eine dumme Frage: Die Talabfahrt in Gaschurn wird ja immer noch nicht beschneit, war hier nicht mal eine veränderte Talabfahrt samt Beschneiung geplant, weil sich igrendwelche Bergbauern gegen die Anlage von Schneekanonen aussprachen?
Gibts hier etwas Neus?
 
Schwoab schrieb:
Vielleicht eine dumme Frage: Die Talabfahrt in Gaschurn wird ja immer noch nicht beschneit, war hier nicht mal eine veränderte Talabfahrt samt Beschneiung geplant, weil sich igrendwelche Bergbauern gegen die Anlage von Schneekanonen aussprachen?
Gibts hier etwas Neus?
Mein letzter Wissenstand ist (Juni 2007), dass der Ball wohl bei der Gemeinde Gaschurn liegt ... scheint wohl ein schwieriges Unterfangen mit den Grundbesitzern zu sein :?
 
Freestyle-Mo schrieb:
Wenn ich grad dabei bin, auf dem Pistenplan gibts ne Änderung: Die Schwarze 4 ist jetzt eine Rote Skiroute geworden!!
Da ist eigentlich nichts neu, die war schonmal eine Skiroute, bis sie zur Saison 04/05 in eine schwarze Piste (19/19a) wurde - Stichwort: "Hells Run". 2005/06 habe ich sie noch präpariert erlebt, 2006/07 wegen Schneelage gar nicht zu fahren, war aber meinen Erinnerungen nach im alten "interaktiven" Plan auf der Hoempage zu Beginn kurz sichtbar, dann aber komplett ausgeblendet. Nun hat man sie halt wieder zu einer Skiroute "degradiert Warum? ... Das würde mich mal interessieren ...

Hier ein paar Bilder von 03/2006 aus meinem Bericht:

p3nIIZAl.jpg


Mgla54Vg.jpg


iKIdTNAH.jpg
 
Laut Angaben von Einheimischen wollen die Bauern nachwievor in Gaschurn die Pacht ihrer Wiesen an der Talabfahrt in die Höhe treiben....deshalb ist die Abfahrt auch nicht fahrbar, bzw. kann keine Beschneiung gebaut werden!
Eine alternative Trasse kann ich mir nur sehr schlecht vorstellen!
 
Wie sind die eigentlich im Montafon drauf...? Überall in Österreich wird kräftig investiert, und die streiten sich nur! Ich habe es im Dezember selber erlebt, dass die Silvretta Nova ein tolles Gebiet ist, nur leider gibt es teilweise sehr alte Anlagen und vorallem eine schlechte Beschneiung. Das ganze Gebiet sollte sich nicht auf den Lorbeeren vergangener Zeiten ausruhen und endlich investieren.
Was wird wohl mit den 25 Millionen Euro geplant sein?
1.) Neue Zubringerbahn aus St- Gallenkirch
2.) Sesselbahn am Gampabinger Berg
3.) Beschneiung

...viel mehr wird nicht möglich sein!
 
Masterplan für die Silvretta Nova

Gaschurn - Ein professionell erstellter Masterplan soll ab 2009 die Grundlage dafür sein, um für die Silvretta- Nova-Gruppe eine gesicherte Zukunftsperspektive mit einem marktgerechten Angebot zu schaffen.
Peter Gaugg und Georg HoblikPeter Gaugg und Georg HoblikMeznar
„Es geht um Optimierung und Entwicklung, dazu braucht es ein durchdachtes und zukunftsorientiertes Konzept“, bekräftigt Peter Gaugg, Nova-Aufsichtsratsvorsitzender und Vorstandschef der Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV), des Haupteigners des Montafoner Unternehmens. „Wir stecken mitten in der Planungsphase, Schnellschüsse bei Großinvestitionen machen keinen Sinn“, hält Gaugg der Kritik aus dem Tal entgegen, es herrsche Stillstand statt Fortschritt hinsichtlich der erforderlichen Attraktivierung der Skigebiete. Der Nova-Aufsichtsratsvorsitzende: „Es geht nicht darum, einfach nur neue Bergbahnen zu bauen, sondern es müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass hinkünftig insgesamt professionell gewirtschaftet wird.“

Montafon als Einheit
Vorrangig ist seiner Überzeugung nach, das Montafon in Zukunt als Einheit zu vermarkten. Dazu gehöre, das Hochjoch und die Nova durch eine Verschmelzung in eine Gesellschaft gleichsam unter ein Dach zu bringen. „Es gilt eine Eigentümerstruktur zu schaffen, die ein privatwirtschaftliches Arbeiten gut ermöglicht. Nur wenn wir gute Ergebnisse erwirtschaften, sind auch Investitionen möglich“, hofft Gaugg trotz bisheriger Vorbehalte vor allem des Schrunser Bürgermeisters Erwin Bahl die angestrebte 100-Prozent-Eigentümerschaft für die Silvretta Nova durch die Übernahme der Anteile der Minderheitsgesellschafter am Hochjoch bis Jahresende bewerkstelligen zu können. Das Ziel sei, weitere Doppelgleisigkeiten in Sachen Marketing, Vertrieb, Controlling oder Betriebsleitung zu vermeiden, betont der Nova-Aufsichtsratsvorsitzende. „Nur durch die Bündelung aller Kräfte und das Nutzen von Synergien sind längerfristig überhaupt die erforderlichen Investitionen im Ausmaß von 25 Millionen Euro am Berg möglich.“ Bei der Neuorganisation eines modernen Skigebiets gehe es insbesondere um eine nüchterne, strategische Planung, um die Zukunft organisieren zu können, verweist Gaugg darauf, dass „die Schaffung einer effektiven Instrastruktur Zeit braucht“. Bis zum Jahresende soll diese Entwicklungsphase abgeschlossen sein. Dann soll auch der große Schub an Investitionen in die einzelnen Anlagen der Nova-Gruppe einsetzen. Bei der Qualitätsoffensive sei ein wesentlicher Aspekt auch die Investition in die Mitarbeiter, unterstreicht er die Bedeutung von deren Aus- und Weiterbildung. Der touristischen Großwetterlage entsprechend, setzt der Nova-Aufsichtsratsvorsitzende auf hohe Qualitätsstandards im Urlaubsangebot. „Wenn wir uns dem internationalen Gast stellen wollen, müssen wir uns öffnen.“

Neue Vorstandschaft in Silvretta Nova-Gruppe
Das bisherige Aufsichtsratsmitglied Dr. Georg Hoblik hat neu den Vorsitz im Vorstand der Nova-Gruppe übernommen. Der gebürtige Wiener wird die Unternehmensbereiche zusammen mit dem im Vorjahr bestellten zweiten Vorstand Mag. Meinrad Wilfling führen. Die Nova-Gruppe verlassen wird der langjährige Vorstand Werner Netzer. Der Montafoner wechselt in die Geschäftsführung des Walter Klaus-Konzern. In den Ruhestand geht dagegen der vormalige Vorstand Heinrich Sandrell, der vor seinem Engagement in der Nova-Gruppe viele Jahre Bürgermeister von Gaschurn war.
Quelle: VN
 
Dies ist ab sofort der neuer Thread zu Neuigkeiten in der Silvretta Nova.

Beiträge aus altem Montafon-Thread wurden hierher verschoben, sofern diese eindeutig zuordenbar waren.

Dieser neue Thread ist künftig bitte für Neuigkeiten in der Silvretta Nova zu nutzen.

Vielen Dank!
 
Einige Bilder von der Talstation der DSB Gafrescha, wir standen doch einige Zeit auf dem Parkplatz und konnten regelrecht mitverfolgen, wie der Hang in Bewegung ist. Ununterbrochen rasten Felsbrocken hinab und suchten sich Muren ihren Weg. Also an dem Hang dürften sie mit der DSB nichts mehr werden, alles andere wäre ein Wunder. Oben an der Straße hat man mit Folien den Hang abgedeckt um durch den Regen den weiteren Verfall des Hanges zu bremsen.

Aber hier die Bilder:

or8xvsj4.jpg

^^ Wie man sieht wurde das Seil aus dem abgerutschten Niederhalter gehoben

gqmmxhn4.jpg

^^ Hinten der Niederhalter

eybzmmg8.jpg

^^ Die abgelegten Sessel

w7sq7otq.jpg

^^ Die demontierte Stütze, deren Fundament am stärksten abgerutscht ist.
 
Ohha.... Hab ich gar nicht mitbekommen!
Was passiert denn dann dort? Immerhin war das die Strecke für die Nacht und Rodelfahrten!?

Gruß
 
So wie der Hang momentan ist, wird man mit der DSB nicht mehr viel machen können, denn ich bezweifel, dass die so eine Genehmigung bekommen wird. Aber keine Ahnung, was sie dort machen werden ...
 
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