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Neues in Hinterstoder – Höss

Zumindest die bestehende Pistenfläche am Frauenkar dürfte meiner Meinung nach für eine 10er EUB deutlich zu klein sein, auch wenn die Pisten relativ breit sind. Würde ein Ausbau der Pistenflächen vom Naturschutz her aber überhaupt gehen?
 
Eine 10er Gondel aufs Frauenkar :tot: Falls das wirklich so umgesetzt wird verliert dann auch die Wurzeralm ihr letztes bisschen Ruhe, dann ist´s vorbei mit der Gemütlichkeit.
 
Also eine 10 EUB auf das Frauenkar klingt nach Horrorszenario. Es kommt natürlich auf die Förderleistung an. Während die Zubringeranlage in Hinterstoder durchaus ein „Kapazitätsmonster“ sein kann, müsste die Kapazität für Frauenkar doch relativ reduziert ausfallen.

Ich war ja vorgestern oben und muss sagen, wenn die aktuelle urige DSB auf Vollbetrieb 2 Mann pro Sessel ausspuckt, ist es auf den jetzt vorhandenen Pisten durchaus nicht leer (wenn man weiß was wirklich leere Pisten sind). Also Sinn hat das ganze nur wenn neue Pistenflächen erschlossen werden können. Eventuell geht sich bergwärts gesehen links von der DSB noch eine völlig neue dunkelrote/schwarze Piste aus (dort ist jetzt ziemlich verspurtes Freeridegelände). Ob sich ganz rechts noch eine etwas flachere Piste ausgeht kann ich nicht beurteilen. In Anbetracht der Tatsache, dass die DSB Frauenkar wohl etwa 40 Jahre auf dem Buckel hat und schon deshalb irgendwann eine Neuerschließung kommen muss, würde ich für eine 4 KSB plädieren. Das wäre völlig ausreichend.

Um familienfreundlicher zu werden, sollte die 10 EUB lieber an stelle SSB kommen. Für Kinder ist die alles andere als angenehm und wenn sie gut gefüllt ist hält sich auch für Erwachsenen das Vergnügen in Grenzen.

Ach ja, eventuell sollte das Thema in Hinterstoder/Wurzeralm News umbenannt werden.
 
Vorderstoder hat jetzt den Umwidmungen zur Erweiterung zugestimmt: Skigebiet: Vorderstoder für Erweiterung

Zudem wurde am Donnerstag in OÖ-Heute ein Satellitenbild mit den neuen Liften und Pisten gezeigt. Auf der Basis von diesem Bild hab ich das Ganze mal in Google Earth eingezeichnet:
Erweiterung_Hinterstoder.jpg

(Nicht eingezeichnet ist dabei der Neubau der Hössbahn da man über die Trasse noch nichts weiß. Außerdem war auf dem Ursprungsbild nicht ersichtlich ob die Schmiedleitenbahn (die neue ganz rechts) nach einer Mittelstation noch bis ganz auf den Gipfel geführt werden soll.)
 
Die Behördenverfahren für die 10er Kabinenbahn aufs Frauenkar laufen. Mit einem Projektumfang von 15 Millionen Euro wird gerechnet.
Die geplante Verbindung von Hinterstoder und Vorderstoder befindet sich im Stadium der strategischen Umweltprüfung. Geplant sind drei Bahnen und 20 Pistenkilometer. „Die Behörde wird noch Rahmenbedingungen festlegen. Erst dann erfolgen die Detailplanungen und die Bildung einer Errichtungsgesellschaft“, informiert der Hiwu-Vorstand.
Quelle: Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG präsentiert die geplanten Investitionen
 
Laut dem auf der Homepage der Gemeinde Vorderstoder abrufbaren "Umweltbericht zur strategischen Umweltprüfung" soll die Höss mit ihren bisher 40 Pistenkilometern über drei Seilbahnen mit den ehemaligen Hacklliften in Vorderstoder verbunden werden. Knapp 51 Hektar bzw. 10,7 Kilometer Skipisten – in einer Seehöhe von unter 1.100 Metern, inklusive Beschneiung – sollen entstehen. Eine Fläche von 42,6 Hektar soll dafür gerodet werden.

In Vorderstoder sind Parkplätze für 850 Pkws und zehn Busse, in Hinterstoder weitere 300 Stellplätze zusätzlich geplant. Kostenpunkt der Pläne, die eine "langfristige Sicherung und Entwicklung des Ganzjahrestourismus der Gemeinden Hinterstoder und Vorderstoder" gewährleisten sollen und über die nun die Abteilung Raumplanung des Landes befinden muss: rund 45 Millionen Euro. Für den Projektstart wird das Jahr 2023 angepeilt. Gegner haben bereits eine Petition gestartet.
Quelle: Pläne für Erweiterung des Skigebiets Hinterstoder werden konkreter
 
Lange musste man auf die Stellungnahmen vom Land in Bezug auf die geplante Skigebietserweiterung in Vorderstoder warten, jetzt sind sie da. Die Experten gehen mit den Projektbetreibern äußerst hart ins Gericht, zeigen zahlreiche Lücken vor allem bei den Punkten Naturschutz, Verkehr und Wasser auf...

https://www.krone.at/2272163
 
Wahlzermatter schrieb:
Also eine 10 EUB auf das Frauenkar klingt nach Horrorszenario. Es kommt natürlich auf die Förderleistung an. Während die Zubringeranlage in Hinterstoder durchaus ein „Kapazitätsmonster“ sein kann, müsste die Kapazität für Frauenkar doch relativ reduziert ausfallen.

Ich war ja vorgestern oben und muss sagen, wenn die aktuelle urige DSB auf Vollbetrieb 2 Mann pro Sessel ausspuckt, ist es auf den jetzt vorhandenen Pisten durchaus nicht leer (wenn man weiß was wirklich leere Pisten sind). Also Sinn hat das ganze nur wenn neue Pistenflächen erschlossen werden können. Eventuell geht sich bergwärts gesehen links von der DSB noch eine völlig neue dunkelrote/schwarze Piste aus (dort ist jetzt ziemlich verspurtes Freeridegelände). Ob sich ganz rechts noch eine etwas flachere Piste ausgeht kann ich nicht beurteilen. In Anbetracht der Tatsache, dass die DSB Frauenkar wohl etwa 40 Jahre auf dem Buckel hat und schon deshalb irgendwann eine Neuerschließung kommen muss, würde ich für eine 4 KSB plädieren. Das wäre völlig ausreichend.
Ich habe mir einmal erlaubt, über das Kontaktformular auf der Hiwu Homepage nachzufragen, wie es ums Bauprojekt Frauenkar steht.
Kurz gesagt soll die neue 10-EUB eine Förderleistung von 2000 Personen pro Stunde bekommen, die Pistenfläche aber nicht erweitert werden.
Ob das Bauprojekt dieses Jahr durchgezogen wird, kann aufgrund der wirtschaftlichen Lage aber erst nach Saisonende entschieden werden, es befindet sich aber soweit noch im Zeitplan.
Dem Wunsch nach einer 4-KSB (mit Haube) kann ich mir an der Stelle aber nur anschließen, eine Piste mit Blick Richtung Berg rechts (außer ganz oben?) ist schon allein wegen des Naturschutzgebiets Warscheneck nicht möglich.
 
Ein neuer Artikel der OÖN (plus) zum aktuellen Stand:
https://www.nachrichten.at/oberoest...rzeralm-auf;art68,3361202#kommentarArt__outer
Im Wesentlichen weiß man noch nicht, wie man die Saison wirtschaftlich (halbwegs) gut übersteht und wann der Bau beginnen kann. Das Einreichungsverfahren liegt bereits seit gut einem Jahr beim Land, der Umweltverband hält das Projekt für überdimensioniert und man rechnet mit Einsprüchen.
 
Der Neubau der Frauenkarbahn wurde (vorerst) nach hinten verschoben und wird dementsprechend NICHT dieses Jahr durchgeführt.
Quelle: Kontaktaufnahme mit den Hiwu-Bergbahnen via Kontaktformular (im Zusammenhang mit der Wandersaison wegen etwaiger Wegsperren)
 
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