starli
Ski to the Max
hab heut die ersten Baubilder im TV gesehen, einen entsprechenden Bericht auf orf.at gibts auch:
http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=267098
Längste "Alpen-Achterbahn" der Welt
Die längste "Alpen-Achterbahn" der Welt entsteht in Imst. Auf der über 3,5 Kilometer langen Strecke wird man ab Ende Juli bis zu sechs Meter über dem Boden talwärts "düsen" können.
Fahrvergnügen auch im Winter
Auf der längsten "Alpen-Achterbahn" der Welt mit bis zu 40 km/h talwärts "düsen" kann man ab Ende Juli in Imst in Tirol. Der 3.535 Meter lange "Alpine Coaster" mit 70 Kurven verläuft zum Teil sechs Meter über dem Boden. Das Fahrvergnügen wird auch im Winter möglich sein.
Zwölf Minuten Fahrzeit
Zwölf Minuten beträgt die Fahrzeit in den zweisitzigen Schlitten. Der Start der Bahn liegt auf 1.500 Meter Seehöhe. Die 80 Kilogramm schweren Schlitten legen im Verlauf der Fahrt 500 Höhenmeter zurück. Über 16 "Jumps" mit bis zu 27 Prozent Gefälle und über 25 "Wellen" werden die Fahrer talwärts rasen können.
Alpine Coaster
"Die Technik des 'Alpine Coaster' lässt keinen Vergleich mit herkömmlichen Sommer-Rodelbahnen zu. Angefangen bei der Tatsache, dass er auch im Winter in Betrieb sein wird, bis hin zur Bauweise, die jener einer Achterbahn ähnelt", erklärte Franz Krismer, Geschäftsführer der Alpine Coaster Tyrol GmbH und der Bergbahnen Imst.
Mit Sicherheitsgurt
Die Bahn wird sich über Wiesen, durch Waldpassagen und entlang einer Skipiste schlängeln. "Die Geländeführung entspricht großteils jener der bestehenden Lifttrasse. Wir haben eigentlich jeden Baum, den es zu fällen galt, mit dem Waldhirten besprochen", sagte Betriebsleiter Gerhard Neurauter.
Die Schlittenführung über Edelstahlrohre sei entgleisungssicher. Ein Dreipunktgurt verhindere zudem das zufällige Öffnen des Sicherheitsgurtes. Front- und Heckpuffer sowie die hohe Rückenlehne sollen Energie absorbierend wirken.
Betrieb ab Ende Juli
In Betrieb gehen wird die zwei Millionen Euro teure Anlage Ende Juli. Die offizielle Eröffnung findet nach einer Phase des "Slow Opening" Anfang September statt. Von dem Projekt erwarte man sich in Imst Impulse für die bestehende Bergbahn.
"Bis jetzt machen wir mit den Bergbahnen Imst im Sommer nur 20 Prozent des Gesamtumsatzes. Das Verhältnis Sommer - Winter soll in Zukunft 50:50 betragen", sagte Krismer. Für das erste Geschäftsjahr rechnen die Betreiber mit etwa 50.000 bis 70.000 Fahrten.
http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=267098