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Neues in Jungholz

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Der Breher von den BB Oberjoch war doch letztes Jahr schon mit der erste Interessent, man ist sich damals aber in einigen Punkten nicht einig geworden. Evtl. gibt es ja jetzt einen neuen Anlauf.

Viele Grüße
 
Wenn das dann in den Ferienzeiten viele Leute aus Oberjoch abzieht, gehen wir wieder in das extrem überfüllte Oberjoch :D
 
Endgültiges Aus für Jungholzer Lift

Die Rettung des Liftbetriebs in Jungholz im Bezirk Reutte ist praktisch in letzter Minute doch noch gescheitert. Ein Investor, der die Liegenschaft übernehmen wollte, hatte das Geld schon überwiesen. Nun platzte die Übernahme, teilte der Kreditschutzverband 1870 mit.
...
Der beim Insolvenzverwalter hinterlegte Kaufpreis sei vom Insolvenzverwalter zurückzubezahlen, teilte der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) mit.

https://tirol.orf.at/stories/3312206/
 
Dieser Abschnitt deutet wohl das Ende der Lifte an:
Liftbetrieb wird nun zerschlagen
Es ist aufgrund der gesetzlichen Vorgaben der Insolvenzordnung davon auszugehen, dass es nunmehr zu einer endgültigen Stilllegung des Betriebes in Jungholz kommen wird. Erwartbar ist, dass der Insolvenzverwalter zeitnah eine Einzelverwertung – allenfalls im Rahmen einer Versteigerung – der vorhandenen Massebestandteile vornehmen wird.
 
Was am Ende wirklich im Detail zum Scheitern geführt hat, lässt sich für uns als Externe schwer beurteilen. Stellungnahme A gegen Stellungnahme B. So wie es klang wollte WMM den Eigentümern viel abverlangen ... aber ob die Zerschlagung und endgültige Auflösung des Skigebietes das ist, was die Eigentümer wollten? Manchmal mag der Spatz in der Hand besser sein, als die Taube auf dem Dach. Aber auch das mag man als Externer nur schwer beurteilen. Wenn es aber so kommt, dann ist es unabhängig von allem was da vergossen wurde, schon traurig.
 
Echt schade. Vor allem, wenn man bedenkt, daß zu DM-Zeiten in Jungholz Dank dem seinerzeitigen österreichischen Bankgeheimnis der Rubel gerollt ist.
Leider ist offensichtlich nichts mehr davon übrig geblieben.
 
Allegra schrieb:
Echt schade. Vor allem, wenn man bedenkt, daß zu DM-Zeiten in Jungholz Dank dem seinerzeitigen österreichischen Bankgeheimnis der Rubel gerollt ist.
Leider ist offensichtlich nichts mehr davon übrig geblieben.
Interessant, dann ist die Abschaffung des Schillings, DM und des österr. Bankgeheimnis schuld an der Schließung des Skigebietes.
Da alle 3 Gründe nicht mehr zurückkommen, ist es sinnvoll dieses Skigebiet mit 2 kurzen Sesselliften und 4 etwas längere Schlepplifte zu schließen.

Eine Möglichkeit sehe ich noch!
Die Grundeigentümer gründen eine Liftgesellschaft die die Lifte betreibt und Erneuert.
Dann kann man Wünsche, Anregungen, Geld und sonstige Befindlichkeiten schnell und unbürokratisch Hin- und Herschicken.
 
Klingt erstmal naheliegend, aber dann würde aus dem Prinzip des jahrelangen Kassierens der Pacht ja umgekehrt erstmal ein Investieren und damit Ausgaben anstehen. Ob da alle mitziehen?
 
snowflat schrieb:
Die TT berichtet auch:
Die Grundeigentümer haben die Vorgaben des Investors, der ein Ultimatum gestellt hat, nicht unterschrieben. Dieser nützte seine Ausstiegsoption. Der Insolvenzverwalter ist wieder am Zug.
Quelle: Deal ist endgültig geplatzt: Jungholz steht wieder vor einem Winter ohne Liftbetrieb
Wenn allerdings die Angaben der Bürgermeisterin zutreffend sind, ist für mich völlig verständlich das Grundbesitzer einen Nutzungsrechtsvertrag dieser Art nicht unterschreiben. Damit würde die Liftgesellschaft in ihren Rechten dem Eigentümer praktisch völlig gleichgestellt und das hat mit einer Nutzung nichts mehr zu tun.
 
Petz schrieb:
snowflat schrieb:
Die TT berichtet auch:
Die Grundeigentümer haben die Vorgaben des Investors, der ein Ultimatum gestellt hat, nicht unterschrieben. Dieser nützte seine Ausstiegsoption. Der Insolvenzverwalter ist wieder am Zug.
Quelle: Deal ist endgültig geplatzt: Jungholz steht wieder vor einem Winter ohne Liftbetrieb
Wenn allerdings die Angaben der Bürgermeisterin zutreffend sind, ist für mich völlig verständlich das Grundbesitzer einen Nutzungsrechtsvertrag dieser Art nicht unterschreiben. Damit würde die Liftgesellschaft in ihren Rechten dem Eigentümer praktisch völlig gleichgestellt und das hat mit einer Nutzung nichts mehr zu tun.
Dann muß die Bürgermeisterin aber anders Ausschreiben!
Statt suche Investor für Skigebiet der das Skigebiet Betreibt und Modernisiert.
Suche Dummen der die Landwirtschaft in Jungholz unterstützt, der dafür Sorgen muß das die Hotelerie und Gastronomie sowie die Skiverleihe und Schischulen in Jungholz gut verdienen.
Des weiteren muß er das Skigebiet Modernisieren, am besten aus den Doppelschleppliften eine Kombibahn bauen und die erwartbaren jährlichen Verluste locker wegstecken kann.
Ich würde der Bürgermeisterin empfehlen mit dem Kollegen aus Going zu telefonieren. Der hat Tipps wie man ein nicht ertragreiches Skigebiet langfristig am Leben halten kann.
 
judyclt schrieb:
Klingt erstmal naheliegend, aber dann würde aus dem Prinzip des jahrelangen Kassierens der Pacht ja umgekehrt erstmal ein Investieren und damit Ausgaben anstehen. Ob da alle mitziehen?
Genau so funktioniert die Wirtschaft!
Zuerst Investieren und dann Kassieren.
Einige Grundeigentümer würden da gleich mitmachen, einige erst in wenigen Jahren wenn sie mehrmals keinen Pacht mehr kassiert haben.
Aber einige sicher gar nie da sie das Prinzip der Wirtschaft nicht verstehen.
Eine Kuh die keine Milch gibt kann man nicht melken!
 
Tiroler Oldie schrieb:
Dann muß die Bürgermeisterin aber anders Ausschreiben!
Nein denn eine allgemeine Baurechtsabtretung die der Investor zur Bedingung machte, kann nie akzeptierbarer Bestandteil eines Nutzungsvertrages sein. Wenn dann müsste konkret definiert sein was an welcher Stelle zur Errichtung geplant ist, ansonsten müsste ein allumfassender Pachtvertrag geschlossen werden der für einen definierten Zeitraum alle Rechte es Eigentümers an den Bergbahnbetreiber abtritt. Und dessen natürlich dann deutlich höhere Pacht wäre von einem Betreiber realistisch nicht aufzubringen - dies versuchten die Mindelheimer mit ihrer Variante zu umgehen.

Desweiteren poppte da vor meinem geistigen Auge schon ein Szenario auf das der ausgestiegene Betreiber, wenn die Nutzungsverträge in der von ihm gewünschten Form akzeptiert worden wären, dann die Gemeindeführung auch wieder mit der Ausstiegsdrohung unter Druck setzen würde wenn er an einer Stelle etwas errichten möchte, die eine Grundstücksumwidmung seitens der Gemeinde als Baubehörde erster Instanz erforderte.
 
Tut mir leid, aber ein kompletter Screenshot eines Zeitungsartikels verstößt gegen das Copyright und somit auch gegen die Medienregeln des Forums.
Was alternativ geht: Hier eine Kurzzusammenfassung des Inhalts selbst schreiben und ggf. zusätzlich einen Link auf den Artikel setzen (falls dieser öffentlich zugänglich ist.

Vielen Dank für euer Verständnis,
Mod bastian-m

P.S.: Nur nochmal zum Grundverständnis: Wir löschen solche Artikel nicht auf Grund unserer persönlichen Launen, sondern weil sie in der Regel per Copyright vom Ursprünglichen Autor (z.B. Zeitungsverlag) geschützt sind und der Betreiber eines Forums rechtlich für solche Verstöße haftbar gemacht werden kann, auch wenn der Betreiber nicht selbst sondern ein User das Material online gestellt hat.
 
Sorry, wollte euch keinen Ärger bereiten. Verlinken geht leider nicht, da ich nur beruflich bedingt Zugang zu allen Medien habe und der Artikel hier offensichtlich für die Allgemeinheit zum Bezahlangebot gehört. Gibt aber leider auch nichts wirklich Neues zur Zukunft der Lifte. :naja:
 
Insoferne doch als das die Bergbahnen Oberjoch ihr grundsätzliches Interesse an der Übernahme von Jungholz offenbar noch nicht ganz verloren haben, trotzdem sie im Masseverwalter eher einen Todfeind als einen Verhandlungspartner sehen.
Ich vermute das der sich zu sehr darauf kaprizierte, noch verlustminimierende Gelder für die Gläubiger zu lukrieren als sich der Möglichkeit bewusst zu sein, daß die Allgemeinheit auch noch für die Abrißkosten aufkommen müsste wenn es keine Fortsetzung mehr geben sollte.
Käme es noch zu einer Übernahme, wird sich Breher aber nicht nur in den Allerwertesten beißen sondern ihn sich zur Hälfte abfressen, weil er 2015 die Grenzwiesliftteile entsorgt und nicht irgendwo eingelagert hatte... ;D
 
Grüss dich Petz sind die alten Grenzwieslifte wirklich entsorgt worden, bei dem Abbruch der Grenzwies, Wiedhag , Zubringer und Schwandlift hat doch auch der AdelharzBreitensteinliftebesitzer Teile geholt. Auch die Spieserlifte. Wollen wir sehen wie es weitergeht im Jungholz.

Freundlichen Gruss :D
 
Die Details entziehen sich meiner Kenntnis aber in jedem Fall hätte Breher die nicht mehr für Jungholz verfügbar... :wink:
 
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