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Endgültiges Aus für Jungholzer Lift
Die Rettung des Liftbetriebs in Jungholz im Bezirk Reutte ist praktisch in letzter Minute doch noch gescheitert. Ein Investor, der die Liegenschaft übernehmen wollte, hatte das Geld schon überwiesen. Nun platzte die Übernahme, teilte der Kreditschutzverband 1870 mit.
...
Der beim Insolvenzverwalter hinterlegte Kaufpreis sei vom Insolvenzverwalter zurückzubezahlen, teilte der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) mit.
Liftbetrieb wird nun zerschlagen
Es ist aufgrund der gesetzlichen Vorgaben der Insolvenzordnung davon auszugehen, dass es nunmehr zu einer endgültigen Stilllegung des Betriebes in Jungholz kommen wird. Erwartbar ist, dass der Insolvenzverwalter zeitnah eine Einzelverwertung – allenfalls im Rahmen einer Versteigerung – der vorhandenen Massebestandteile vornehmen wird.
Quelle: Deal ist endgültig geplatzt: Jungholz steht wieder vor einem Winter ohne LiftbetriebDie Grundeigentümer haben die Vorgaben des Investors, der ein Ultimatum gestellt hat, nicht unterschrieben. Dieser nützte seine Ausstiegsoption. Der Insolvenzverwalter ist wieder am Zug.
Interessant, dann ist die Abschaffung des Schillings, DM und des österr. Bankgeheimnis schuld an der Schließung des Skigebietes.Allegra schrieb:Echt schade. Vor allem, wenn man bedenkt, daß zu DM-Zeiten in Jungholz Dank dem seinerzeitigen österreichischen Bankgeheimnis der Rubel gerollt ist.
Leider ist offensichtlich nichts mehr davon übrig geblieben.
Wenn allerdings die Angaben der Bürgermeisterin zutreffend sind, ist für mich völlig verständlich das Grundbesitzer einen Nutzungsrechtsvertrag dieser Art nicht unterschreiben. Damit würde die Liftgesellschaft in ihren Rechten dem Eigentümer praktisch völlig gleichgestellt und das hat mit einer Nutzung nichts mehr zu tun.snowflat schrieb:Die TT berichtet auch:Quelle: Deal ist endgültig geplatzt: Jungholz steht wieder vor einem Winter ohne LiftbetriebDie Grundeigentümer haben die Vorgaben des Investors, der ein Ultimatum gestellt hat, nicht unterschrieben. Dieser nützte seine Ausstiegsoption. Der Insolvenzverwalter ist wieder am Zug.
Dann muß die Bürgermeisterin aber anders Ausschreiben!Petz schrieb:Wenn allerdings die Angaben der Bürgermeisterin zutreffend sind, ist für mich völlig verständlich das Grundbesitzer einen Nutzungsrechtsvertrag dieser Art nicht unterschreiben. Damit würde die Liftgesellschaft in ihren Rechten dem Eigentümer praktisch völlig gleichgestellt und das hat mit einer Nutzung nichts mehr zu tun.snowflat schrieb:Die TT berichtet auch:Quelle: Deal ist endgültig geplatzt: Jungholz steht wieder vor einem Winter ohne LiftbetriebDie Grundeigentümer haben die Vorgaben des Investors, der ein Ultimatum gestellt hat, nicht unterschrieben. Dieser nützte seine Ausstiegsoption. Der Insolvenzverwalter ist wieder am Zug.
Genau so funktioniert die Wirtschaft!judyclt schrieb:Klingt erstmal naheliegend, aber dann würde aus dem Prinzip des jahrelangen Kassierens der Pacht ja umgekehrt erstmal ein Investieren und damit Ausgaben anstehen. Ob da alle mitziehen?
Nein denn eine allgemeine Baurechtsabtretung die der Investor zur Bedingung machte, kann nie akzeptierbarer Bestandteil eines Nutzungsvertrages sein. Wenn dann müsste konkret definiert sein was an welcher Stelle zur Errichtung geplant ist, ansonsten müsste ein allumfassender Pachtvertrag geschlossen werden der für einen definierten Zeitraum alle Rechte es Eigentümers an den Bergbahnbetreiber abtritt. Und dessen natürlich dann deutlich höhere Pacht wäre von einem Betreiber realistisch nicht aufzubringen - dies versuchten die Mindelheimer mit ihrer Variante zu umgehen.Tiroler Oldie schrieb:Dann muß die Bürgermeisterin aber anders Ausschreiben!


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