Seilbahnfreund schrieb:
Auch auf der Homepage, der neue Verlauf der Bierenwangbahn am Fellhorn:
http://www.das-hoechste.de/unternehmen/neubauprojekt-fellhorn/

Gruß Seilbahnfreund
Auf dem Neubau-Plan fehlt der Handschuhfresser zurück Richtung Scheidtobel-DSB. Es schaut so aus, dass die neue Bierenwang-TS etwas nach rechts versetzt wird. Ohne den Seillift müsstens die Beschilderung mMn dann noch verstärken, sonst könnten viele Gäste, die zurück zur Fellhornbahn wollen, blindlings wieder an der TS der neuen Bierenwangbahn landen :wink:

Zur Länge der neuen KSB: An der Möserbahn steht man sowieso, wenn es voll ist - als vielgenutzte Alternative habe ich den Fellhorn-SL bei den Ottonormal-Skifahrern nicht erlebt. Da könnte die Bierenwangbahn sogar zur Beschäftigungsanlage werden (zum Leidwesen der Pisten in diesem Bereich).
Die neue Bierenwangbahn bis hoch zum Kamm zu ziehen, würde vermutlich die Gratpiste 10 total verstopfen, die für eine hohe Kapazität auch nicht reicht und schnell zerfahren ist. Ich habe sie als anfangs recht steil und schmal und später mit ein oder zwei kurzen Ziehstücken in Erinnerung.
Als Alternative Richtung Kanzelwand bleibt immer noch die Gipfel-PB (wie sieht es dort idR mit Wartezeiten aus?).
 
Zottel schrieb:
Die neue Bierenwangbahn bis hoch zum Kamm zu ziehen, würde vermutlich die Gratpiste 10 total verstopfen, die für eine hohe Kapazität auch nicht reicht und schnell zerfahren ist. Ich habe sie als anfangs recht steil und schmal und später mit ein oder zwei kurzen Ziehstücken in Erinnerung.

Ja das stimmt. Aber man hätte im Zuge eines Neubaus ja gleich auch 1-2 neue (schwarze) Pisten in Fallinie vom Grat in Richtung neue Bierenwangbahn bauen können - die Schlepplifttrasse wäre ja nicht mehr im Weg gewesen.

Zottel schrieb:
Als Alternative Richtung Kanzelwand bleibt immer noch die Gipfel-PB (wie sieht es dort idR mit Wartezeiten aus?).

Nun ja - die Gipfelbahn ist eine Winden-Pendelbahn mit 450 p/h - zu Stoßzeiten wird es da recht schnell voll!
Da es ja bautechnisch nicht möglich ist die 8er EUB zum Gipfel zu verlängern hätte ich da vielleicht noch einen anderen Vorschlag:
Wie wäre es denn, die Gipfel-Pendelbahn durch eine GUB zu ersetzen (wird sowas eigentlich noch gebaut?), dafür bräuchte man nur wenig Platz und könnte die vorhandenen Stationen gleich mitbenutzen! Man hätte eine höhere Kapazität (GUB Streuböden in Fieberbrunn: 1250 p/h) und könnte so die Wartezeiten reduzieren.
Wenn so was parallel zu der Bierenwangbahn gebaut werden würde, könnte ich mich sogar mit der geplanten verkürzten Bierenwangtrasse anfreunden ...
 
IFEN:
Die derzeitigen Ifen-Planungen stehen in Bezug zur Volksabstimmung. So gesehen ist es die einzig sinnvolle Planung, auch wenn viele hier im Forum sich etwas anderes wünschen würden.
Zu diskutieren wäre lediglich, ob man in der oberen Sektion statt einer 10EUB eine Kombibahn baut!
Eine Kabinenangebot in der oberen Sektion ist auf jeden fall zwingend, da es im Winter bei schönem Wetter sehr viele Winterwanderer gibt - und diese sind deutlich ausbaufähig, wenn auch für Wanderer gescheite Beförderungsanlagen geschaffen werden. Die derzeitigen Sessellifte sind da alle andere als geeignet.
Eine 10EUB ist deutlich familienfreundlicher als eine sehr lange 6er Sessel / 10er Kabinenbahn - und die beiden blauen Pisten sind ideale Familienpisten. Das spricht für eine reine 10EUB, wobei auch ich mir eine Kombibahn wünschen würde, da ich keine Lust auf abschnallen habe.

Warum man jedoch (wenn schon 10EUB) die untere und obere Sektion nicht verbindet - ist mir nicht ganz einleuchtend. Dass man im Winter an der Mittelstation kein Chaos beim Ausstieg/Zustieg haben will, leuchtet mir ein, aber man kann die Sektionen ja auch getrennt laufen lassen, trotz gemeinsamer Mittelstation. Eine Verbindung ist flexibler und würde Optionen offen halten...
Die untere Sektion braucht nicht viele Gondeln, denn hier fahren im Winter überwiegend nur Wanderer oder Ski-Familien. Alle andere werden vorwiegend die KSB nehmen.

Erstaunlich finde ich die Beschneiung einer Piste bis ganz hoch. Damit hätte ich nicht gerechnet. Das soll offensichtlich den Winterbetrieb der 2. Sektion in den Weihnachtsferien sichern, sofern die Schneelage zu wünschen übrig lässt. Der Ifen braucht ja wegen der viele Kuhlen sehr viel Schnee für die Pistenherrichtung. Wer noch nie im Sommer da oben war, dürfte erstaunt sein, wie es da tatsächlich aussieht...
Ohne das im Weihnachtsgeschäft zumindest eine Piste von oben offen ist, dürfte sich der Betrieb der oberen Sektion bei schlechter Schneelage nicht lohnen, da die Wanderer allein eine Wirtschaftlichkeit nicht schaffen können.

Wenn die Anlagen wie geplant gebaut werden, muss auf jeden Fall in der oberen Sektion der Ziehweg am Ende der Pisten 2b-5 ausgebaut werden - auch wird mit Sicherheit die blaue Waldabfahrt ausgebaut, wenn sie beschneit wird.

Insgesamt heisst mein Fazit: Die holen raus, was rauszuholen ist!
 
Was beim derzeitigen Planungsstand IFEN fehlt sind Aussagen zur Verbindung Auenhütte-Heubergmulde.
Da wäre jetz der Hallee gefordert, der ja seinerzeit großspurig angekündigt hatte, dass er einen ifen auch ohne Panoramabahn wirtschaftlich betreiben könnte und stattdessen die Verbindung Auenhütte-Heubergmulde schaffen würde sowie eine Parsennbahn 2.Sektion zur Heubergmulde.

Dann bau mal... denn das Projekt wird mit diesen beiden Bahnen erst eine Runde Sache und Haller wollte ja (hinter vorgehaltener Hand) unbedingt erreichen, dass der Ski-Transit durch seine Heubergarena führt.
 
Also ich finde es gut, das am Ifen was passiert,werde dann auch wieder kommen.
Aber wirtschaftlich gesehen, würde ich erst die EUB mit MS bis oben bauen u. bei guter Auslastung
die "Olympiabahn" für uns Skifahrer nachschieben.
Denn gerade im oberen Teil steht man sich als Skifahrer die Beine in den Bauch wenn die Wanderer mit extra
Eingang vorgehen. (selbst erlebt und ein Grund seit dem Zeitpunkt nicht mehr dort gewesen.)
 
manitou schrieb:
Was beim derzeitigen Planungsstand IFEN fehlt sind Aussagen zur Verbindung Auenhütte-Heubergmulde.
Da wäre jetz der Hallee gefordert, der ja seinerzeit großspurig angekündigt hatte, dass er einen ifen auch ohne Panoramabahn wirtschaftlich betreiben könnte und stattdessen die Verbindung Auenhütte-Heubergmulde schaffen würde sowie eine Parsennbahn 2.Sektion zur Heubergmulde.

Dann bau mal... denn das Projekt wird mit diesen beiden Bahnen erst eine Runde Sache und Haller wollte ja (hinter vorgehaltener Hand) unbedingt erreichen, dass der Ski-Transit durch seine Heubergarena führt.

steht doch hier: http://www.das-hoechste.de/unternehmen/ifen-projekt/fragen-antworten/

Warum erfolgt keine Anbindung an die Heubergarena? Ist eine solche geplant?

Derzeit erfolgt die Anbindung mit dem Pendelbus. Weitere Anbindungsmöglichkeiten müssen gemeinsam zwischen Heubergarena und uns entwickelt werden. Es geht nur partnerschaftlich. Wir sind für vieles offen, wenn die Grundvoraussetzungen stimmen.


also ich finde die Trasse der neuen Olympiabahn echt gelungen. Mit dieser Anlage werden alle wichtigen Pisten bedient. Und wenn man mal ganz hoch will funktioniert dies doch mit der bestehenden 2KSB doch bestens. Die langfristig geplante 10EUB brauche ich nicht. Lieber den Sommerbetrieb ganz abschaffen --> dann kriechen schon weniger Möchtegern-Wanderer auf den Ifen :wink:
 
naja, und die geplante Bierenwangbahn dient ja wohl ausschließlich dazu die Pisten zu verstopfen. Wo sollen denn weiter 3000 Pers./Std. hin??? Die Pisten sind ja jetzt schon hoffnungslos überlaufen...
Wenn schon neue Bahn, dann bitte bis auf den Gipfel und ne neue anständig Breite Piste direkt auf der Trasse des alten Schleppers hinzu (besonders im oberen Bereich). Sonst können sie ja gleich ne Paralellbahn zur bestehenden Möserbahn hinstellen. Dann würde man wenigstens alle Pisten und nicht nur eine (Bierenwang) erreichen.
 
Die Planung der Bierenwang-Bahn erstaunt mich jetzt sehr - und gleichzeitig erstaunt sie mich nicht!

Erstaunt bin ich, weil wir zunächst von einer Bahn bis auf den Gipfel ausgegangen sind. Das hat mich insofern erstaunt, alss dass die Kammpiste 10 mit einer 6KSB hoffnungslos überfordert gewesen wäre, wie Zottel sehr richtig beschrieben hat. Da jedoch neue Pisten angekündigt wurden und ich diese zwischen Gipfel-Scheidtobel-Bergstation und Mittelstation angesiedelt glaubte, (weil ja dort das FFH-gebiet aufgehoben ist - siehe zurückliegende posts), dacht ich mir - ok - das wäre praktikabel mit kleinen Hindernissen.

Erstaunt bin ich andererseits nicht, weil ich für mich schon lange darüber nachgedacht habe, dass eine 6KSB Bierenwang ( wie jetzt vorgesehen ) als Alternative für den Gipfel-SL sinnvoll wäre, um die Möserbahn zu entlasten. Eine 6KSB bis zum Gipfel hab ich zuvor immer als nicht sinnvoll angesehen, weil die Kammpiste diese Kap. nicht verkraftet und unterhalb des Gipfels Naturschutz bestand. Also wäre eine 6KSB bis oberhalb der Scheidtobel-Bergstation sinnvoll und genau das passiert jetzt!

Mit der BierenwangBahn würde man drei Pisten erreichen (Heubichl-, Möser- und Damenabfahrt). Die Möserbahn wäre dann primär zuständig für die Verbindung zur zweiländerbahn, die Piste 13 und die beiden neuen Abfahrtsvarianten im jetzigen Freeridebereich. Somit wären die Engstellen und stets früh zerfahrenen und buckeligen Bereiche der Oberen Möserpiste und obere Heubichlpiste entlastet. Die Schneehaufen würden deutlich abnehmen, weil sich die Skifahrer besser verteilen.

Allerdings ist die von den Bergbahnen skizzierten Pistenführungen der zusätzlichen Abfahrten noch nicht rund!
Die obere neue Abfahrt muss am Beginn der Damenabfahrt enden, so dass von dieser Abfahrtsvariante auch die Möser- und die HeubichlPiste erreicht wird. Ferner braucht es eine weitere Heubichl-Pistenvariante talwärts links an der Bierenwanghütte vorbei zur Talstation der Bierenwangbahn. denn sonst wäre das untere steile Stück der Heubicklpiste total überfordert, denn es gibt dort bereits gegenwärtig recht schnell starke Schneehaufen.
Eine solche Variante ist jedoch bislang nicht von den Bergbahnen skizziert.

Fazit: Ich verstehe die Aufregung hier im Forum über die Bierenwangbahn nicht!
Ich denke, dass vielmehr bei uns andere Erwartungen geschürt wurden, da wir mit einer 6KSB bis hoch zum Gipfel gerechnet haben.

dani schrieb:
Wenn schon neue Bahn, dann bitte bis auf den Gipfel und ne neue anständig Breite Piste direkt auf der Trasse des alten Schleppers hinzu (besonders im oberen Bereich). Dann würde man wenigstens alle Pisten und nicht nur eine (Bierenwang) erreichen.
Das Gelände unterhalb des Gipfels ist ziemlich steil und daher als potentielle Piste für viele nicht so versierte Skifahrer eher ungeeignet. Man beachte die bereits jetzt vielen Probleme an den "steilen" Nadelöhren - und diese Bereiche sind deutlich flacher. Es braucht vom Gipfel zwei weitere Abfahrtsvarianten, wenn man eine 6KSB dorthin hochzieht.
Allerdings sind auch die beiden neuen Abfahrtsvarianten unterhalb der Möserbahn ziemlich steil (zumindest dunkelrot) und daher für nicht so versierte Skifahrer nicht so geeignet. Deshalb ist ja auch die steile 13 nicht so stark befahren. So gesehen braucht es unbedingt eine Abfahrtsvariante talwärts links an der Bierenwanghütte vorbei zu den talstationen von Möser+Bierenwangbahn, denn dieses Gelände ist vergleichsweise am flachsten.

In mancher Hinsicht verstehe ich das ausgewiesene Pistenniveau auf der Skigebietskarte nicht immer!
Die obere 13 (rot) ist ebenso steil wie die schwarze Variante der Fellhorn-Talabfahrt. Auch die oberen 100m der Brantweinpiste ist mindestens ebenso steil, wie vorgenannte Abfahrten, doch ebenfalls nur als rot markiert. Genaugenommen kommen also unterhalb der Möserbahn zwei neue schwarze Varianten hinzu und wenn man eine 6KSB zum Gipfel hoch gebaut hätte, hätte man dort zwei ebenso steile Varianten (eigentlich schwarz) schaffen müssen, damit die kammpiste nicht alles verarbeiten muss.
Das sind die "Hindernisse" egal ob man eine Bahn bis zum Gipfel oder wie vorgesehen plant.
 
dani schrieb:
manitou schrieb:
Was beim derzeitigen Planungsstand IFEN fehlt sind Aussagen zur Verbindung Auenhütte-Heubergmulde.
Da wäre jetz der Haller gefordert, der ja seinerzeit großspurig angekündigt hatte, dass er einen ifen auch ohne Panoramabahn wirtschaftlich betreiben könnte und stattdessen die Verbindung Auenhütte-Heubergmulde schaffen würde sowie eine Parsennbahn 2.Sektion zur Heubergmulde.

Dann bau mal... denn das Projekt wird mit diesen beiden Bahnen erst eine Runde Sache und Haller wollte ja (hinter vorgehaltener Hand) unbedingt erreichen, dass der Ski-Transit durch seine Heubergarena führt.
steht doch hier: http://www.das-hoechste.de/unternehmen/ifen-projekt/fragen-antworten/

Warum erfolgt keine Anbindung an die Heubergarena? Ist eine solche geplant?
Derzeit erfolgt die Anbindung mit dem Pendelbus. Weitere Anbindungsmöglichkeiten müssen gemeinsam zwischen Heubergarena und uns entwickelt werden. Es geht nur partnerschaftlich. Wir sind für vieles offen, wenn die Grundvoraussetzungen stimmen.
@ Dani - blaue Schrift ist den Moderatoren vorhebalten, daher habe ich das blau in Deinem Zitat entfernt!

Wenn man die Verhältnisse im Kwt etwas kennt und zwischen den Zeilen lesen kann, dann ist damit exakt meine Ausführung bestätigt, dass es bislang keine Plaungen für eine Anbindung Ifen an die Heubergarena gibt. Dafür wäre nämlich primär Haller zuständig. Man darf die Aussage der Baergbahnen folglich als Aufforderung an Haller verstehen, jetzt tätig zu werden und das Gespräch mit den Bergbahnen "partnerschaftlich" zu suchen (es gibt intensivere Freundschaften als zwischen Kröll und Haller ;D )

Ich lese zwischen den Zeilen, dass Haller derzeit eher keine Ambitionen hat, etwas zu tun, sonst wäre das nämlich schon benannt worden, was ich als fehlende Aussagen zur Verbindun bezeichnet habe.
 
durch die neue Bierenwangbahn nimmt man dem Gast aber die Möglichkeit auf einfache Art und Weise zum Gipfel zu kommen um von dort oben auch das Panorama zu genießen! ausserdem war bereits 2006 geplant die Doppelsesselbahn faistenoy gegen den gipfellift zu tauschen und den ausstieg so zu situieren das man auch bequem die gastronomie da oben erreicht! all das ist der jetzt erst mal hinfällig ..... auch halte ich die erhöhte Kapazität im Bereich der Bierenwangalpe und selbst wenns ne 2400p/h wird für bedenklich da dort einfach der Platz begrenzt ist und sich mit Sicherheit an den aufgeschobenen Schneehaufen nichts ändern wird!

weiteres werden sich die Free Rider ärgern dass bei Neuschnee der Zugang zum Gipfel nur noch über einen großen Umweg möglich ist!!! ich kann mir das eigentlich nur so erklären dass man zeitnah die Gipfelbahn ersetzen wird und durch den Wegfall vom Schlepplift schon mal Platz auf der piste schafft für den Gipfelhang zu entlasten um dann dort oben die pendelbahn gegen eine 10er kabinenbahn mit kapazität um die 1800/h zu tauschen!!!

allerdings müsste diese Bahn ebenerdig vom Ausstieg der See Eckbahn erreichbar sein und an die bisherige Station angebaut werden gegebenenfalls mit Rolltreppe um den Erdabtrag gering zu halten!!!

trotzdem finde ich die Entscheidungen dieser Bierenwangbahn mehr als mutig da sie das Verkehrsaufkommen auf der Piste sicherlich nicht mindern wird !!
 
Xtream schrieb:
durch die neue Bierenwangbahn nimmt man dem Gast aber die Möglichkeit auf einfache Art und Weise zum Gipfel zu kommen um von dort oben auch das Panorama zu genießen!
Das ist wohl richtig, aber wie bereits Broesl hier schrieb, es fahren relativ wenig Leute mit dem SL zum Gipfel rauf und wahrscheinlich sehen das die Bergbahnen in der Abwägung ähnlich.

Xtream schrieb:
auch halte ich die erhöhte Kapazität im Bereich der Bierenwangalpe und selbst wenns ne 2400p/h wird für bedenklich da dort einfach der Platz begrenzt ist und sich mit Sicherheit an den aufgeschobenen Schneehaufen nichts ändern wird!
Sofern die nicht talwärts links von der Alpe Bierenwang eine weitere Abfahrtsvaiante zur Talstation der neuen KSB bauen, stimme ich Dir 100% zu! Deshalb wundert mich, dass die in diesem Bereich keine Pistenmodifizierungen eingeplant haben. Die Heubichl-Piste wird die neue KSB ohne weitere Abfahrtsvaiante nicht packen. Was die hohe zusätzliche Kapazität angeht, so ist es egal, ob die neue KSB bis zum Gipfel geht oder nur wie geplant. Der zusätzliche Auswurf an Skifahrern wird eine Herausforderung. Ich bin gespannt, was die Praxis ergibt.

Xtream schrieb:
weiteres werden sich die Free Rider ärgern dass bei Neuschnee der Zugang zum Gipfel nur noch über einen großen Umweg möglich ist!!! ich kann mir das eigentlich nur so erklären dass man zeitnah die Gipfelbahn ersetzen wird und durch den Wegfall vom Schlepplift schon mal Platz auf der piste schafft für den Gipfelhang zu entlasten um dann dort oben die pendelbahn gegen eine 10er kabinenbahn mit kapazität um die 1800/h zu tauschen!!!
Das hatte ich ja ursprünglich auch gedacht - allerdings glaub ich mit der geplanten KSB-Bierenwang leider nicht mehr an eine neue Gipfel-EUB. Ich hab grad eher den Eindruck, dass deren Planungen am Fellhorn-Gipfel Skifahrern keine Priorität mehr einräumen, sondern nur noch Fußgängern. Das ist für mich eine wirkliche Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Anhand vorheriger posts ging ich fest vom Ausbau des Skibetriebes vom Gipfel aus, wofür ja auch die Veränderung des FFH-Gebietes Indiz gewesen wäre. Nun kommt es offensichtlich erstens anders und zweitens als man denkt.
Was die Freerider vom Gipfel angeht, so dürften die Bergbahnen eher gar nicht so scharf auf dieses Klientel sein, weil es leider doch etliche gibt, die die Sperrzone Scheidtobel ignorieren und über den Gipfel dort reinfahren. Durch den Entfall des SL wird sich das auf jedenfall reduzieren, wenn die nur noch per PB da rauf kommen.
 
Die Pisten konnte ja allein schon die Mössernbahn extrem "voll" machen. Bei einer Kapazität von 3000 Personen pro Stunde der neuen Bahn währe das ja das Doppelte.

zusätzliche Pistenflächen im Bereich der ehem. Schleppspur geschaffen
Das reicht doch dann auch nicht.
 
Das reicht auch vorn und hinten nicht da ja am Ausstieg der neuen Bierenwangbahm mit Sicherheit nicht alles rechts rum aussteigt um dann auf die dort neue Piste zu gelangen! da werden auch jede Menge Leute auf der anderen Seite sich die Abfahrten aussuchen!! dazu kommt noch die DSB und im unteren Bereich Querkreuzung für die Leute die über den Skiweg zurück Richtung See Eckbahn wollen!!!

eine KSB bis zum Gipfel mit niedriger Kapazität wäre wesentlich vernünftiger gewesen!! und dann fahren auch wieder Leute dort hoch um die Aussicht zu genießen nur viele hat halt der steile Schlepplift abgeschreckt.... ich hab die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben dass die obere Pendelbahn zeitnah ersetzt wird weil auch im Sommer Betrieb dort erhebliche Anstehzeiten herrschen und um die Bewirtung am Gipfel lukrativ zu gestalten braucht man schließlich auch Gäste !!!

und da zur absoluten Hochsaison der Gipfel Lift auch frequentiert war könnte es durchaus Sinn ergeben falls eine neue Gipfel Bahn kommt dass es dann dort oben zu keiner Doppelbelastung kommt !!!

außerdem läuft die Schaidtobl Bahn auch auf Anschlag und ein Ersatz ist derzeit dort auch nicht geplant !!!
 
manitou schrieb:
Zu diskutieren wäre lediglich, ob man in der oberen Sektion statt einer 10EUB eine Kombibahn baut!
Eine Kabinenangebot in der oberen Sektion ist auf jeden fall zwingend, da es im Winter bei schönem Wetter sehr viele Winterwanderer gibt(...)
Da hast Du völlig Recht, das hatte ich gestern gar nicht im Blick. Also oben besser Kombibahn, ggf. mit Betrieb wie am Auenfeld. EUB bleibt trotzdem weiterhin Quatsch, da oben mit einem Lift 2/3 der Pisten (und praktisch alle für Wiederholungsfahrer relevante) erschlossen werden können.
 
Man könnte ja auch den Gipfel-SL verkürzt stehen lassen, d.h. Talstation an die Bierenwang Bergstation. So könnte ein Teil der Skifahrer die mit der Bierenwang-KSB hochfahren noch weiter rauf bis zum Gipfel. Zumindest so lange bis man nen Ersatz der Gipfel PB hat.
 
snowotz schrieb:
Man könnte ja auch den Gipfel-SL verkürzt stehen lassen, d.h. Talstation an die Bierenwang Bergstation. So könnte ein Teil der Skifahrer die mit der Bierenwang-KSB hochfahren noch weiter rauf bis zum Gipfel. Zumindest so lange bis man nen Ersatz der Gipfel PB hat.

Wäre sicher eine Idee wert - wird aber ziemlich sicher nicht von den Bergbahnen umgesetzt werden. Da müsste der Antrieb des Schleppliftes ja auch mit versetzt werden usw., was quasi einem Teilneubau gleichkäme.


Zum Ifen hab ich noch ein Verständnisproblem:

Derzeit ist die Talstation der Hahnenköpflebahn doch 20 Höhenmeter niedriger als die Bergstation Ifenhütte.

Wie sollen denn die Abfahrten rechts von der Hahnenköpflebahn denn dann an die neue 10er oder was auch immer EUB der 2. Sektion angebunden werden, wenn diese an der Ifenhütte startet? Oder muss man dann jeweils ins Tal runter und ganz von unten mit beiden Sektionen der EUB hoch? Also für mich erscheint nur ein Ersatz der Hahnenköpflebahn auf exakt der gleichen Trasse sinnvoll! Gerne als Kombibahn!
 
ich denke auch dass ein Ersatz der Hahnenköpfle Bahn auf bestehender Trasse durchaus mehr Sinn macht! die paar meter können die Fußgänger dann auch zu der Bahn wie bisher rüber laufen das ist ja nicht das Problem.... und dort kann man auch viel besser ein Garagierungsgebäude unterbringen als so wie in der Animation in den hang geklatscht! Der Betreiber der ifenhütte hat mit Sicherheit keine Interesse an einer Bahn mit durchfahrbetrieb.... auch was die Skifahrerströme angeht wäre es besser die Bahn auf gleicher Trasse zu belassen allerdings als Kombibahn auszuführen!! haben Sie lediglich das Problem beim Warentransport das dort eben das ganze irgendwie umgeladen werden muss aber das ist ja bisher auch der Fall !!


Fellhorn Gipfellift hat übrigens den Antrieb am Berg :!:
 
Xtream schrieb:
Fellhorn Gipfellift hat übrigens den Antrieb am Berg :!:

Dadurch wär´s ja noch einfacher, den oberen Teil weiter zu betreiben
 
Xtream schrieb:
Der Betreiber der ifenhütte hat mit Sicherheit keine Interesse an einer Bahn mit durchfahrbetrieb....
Die Ifenhütte gehört auch zu den Bergbahnen.
Das mit der Beibehaltung der Hahnenköpfletrasse ging mir auch durch den Kopf und findet meine Zustimmung. Mir ist ebenfalls nicht klar, wie die Skifahrer von Piste 4+5 zur neuen oberen Bahn kommen sollen, ohne mächtiges Schieben. So wie derzeit geplant wären umfangreichere Geländearbeiten notwendig, was ich mir bei der dort starken Naturschutzsensibilität eigentlich nicht vorstellen kann.
 
Ich finde die Bierenwangbahn macht schon sehr viel Sinn.
Für viele Skifahrer war der obere Bereich der Möserbahn etwas zu steil. Das wird diesem Skifahrer jetzt durch die Bierenwangbahn erspart und er wird öfter mit dieser Bahn fahren.
Da die Piste ab der Bergstation Bierenwangbahn viel besser für die meisten zu fahren ist.
Die Möserbahn wird dann nur als Zubringer zur Zweiländerbahn für diese Skifahrer dienen.
Für die besseren Skifahrer stellt die Möserbahn ja auch die Pisten auf der linken Seite (schwarze Pisten) bereit.
Die Skifahrer verteilen sich dadurch vermutlich auch besser auf der Piste.
 
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