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Ich fahre oft ins Oberallgäu zum Skifahren. Das liegt zwar weniger daran, dass ich ausgerechnet dort besonders gern Skifahre; sondern dafür gibt es einige private Gründe. Dennoch wirds mit im Oberallgäu nie langweilig - auch nicht nach einer Woche.

Immerhin hat man mehr als 60 Lifte und 200 km Pisten zur Auswahl (nicht nachgezählt - nur geschätzt). Dabei hat sogar recht viele sportliche Pisten und Tourenabfahrten. Der Alpenrand ist halt teilweise steiler als die Zentralalpen. Auch die Schneesicherheit ist - bezogen auf die Höhenlage - um Welten besser als in den Zentral- oder Südalpen.

Dass die Gebieten grösstenteils nicht verbunden sind, stört mich nicht. Ab Oberstdorf muss ich ohnehin ins Auto oder den Skibus steigen. Und dann gehts halt jeden Tag wo anders hin.
 
Was das Allgäu angeht, stimme ich Oliver Frank weitgehend zu. So schlecht geht es den kleinen Gebieten dort überhaupt nicht. Fast alle haben in den letzten Jahren investiert, z.T. beträchtlich.
Die Behauptung "kleine Gebiete gehen automatisch pleite" ist doch Quatsch.
Mal ein paar Beispiele was die die letzten Jahre investiert haben:

- Oberjoch: Beschneiung an jedem Lift, Bau 6KSB
- Jungholz: Beschneiung Hauptabfahrten, Bau von zwei 4SBs, div. Kleinigkeiten
- Ofterschwang: Schneeanlage, Bau 4KSB
- Bolsterlang: seit letztem Jahr erneut erweiterte Schneeanlage, Neubau von zwei Sektionen 6EUB
- Grasgehren: Beschneiung Lift 3/4, Bau DSB
- Balderschwang: Beschneiung aller wichtigen Abfahrten, Bau 4KSB + DSB
- Söllereck: Beschneiung blaue Piste, Bau 6EUB
- Mittag: Bau zweier DSBs
- Steibis: Schneeanlage; heuer Bau einer 8EUB

...alles Gebiete mit < 10 Liften....
 
McMaf schrieb:
Mir kann niemand erzählen dass in Deutschland theoretisch keine Skigebietserweiterungen oder Zusammenschlüsse möglich wären. ... Man schaue sich mal die Hörnerskiarena oder Sudelfeld/Hocheck an.

Also Sudelfeld/Hocheck ist absolute fantasie. Dazu müsste der Brünnstein von 2 Seiten erschlossen werden, die beide nicht grad sehr geeignet sind. Ganz zu schweigen von Geld, das so eine Verbindung kosten würde.
Und gerade am Sudelfeld wird demnächst einiges zu ersetzen sein, wenn man mit den Anstrengungen in Spitzing mithalten will.
 
Deshalb mein ich ja auch THEORETISCH!
Ich kann mich an Projekte in Österreich oder Frankreich erinnern die viel schwieriger zu realisieren waren.
 
wollter ja nur mal rauskitzeln was echte allgäu fahrer so meinen..
klar sind kleine skigebiete für die jugend wichtig und auch den hochgrat find ich ganz gut aber die ausrede daß man nicht mehr verbindungen schaffen kann zählt für micht nicht ...

gut solche berge wie in den westalpen hat fast keiner im alpenraum aber wenn du dir das theater (okay ist kein allgäu mehr) zb am geigelstein ankuckst (ich war vor zwei jahren mal dort - rein interesse halber)
das ist der hammer, das gleiche was kitzbühl ein paar km weiter südlich veranstaltet ist hier genauso möglich!!

die berge sind gleich hoch!!!

aber:
wenn der eine mit dem anderen nich kann ...
dann tuts mir leid.. schau doch mal nach schladming ...

das gebiet am geigelstein war echt okay ...talabfahrt hängt ein bischen und der obere schlepper der dem wirt ´von der hütte weiter oben gehört hat die talstation weiter oben ... unglaublich ..wie vor 33 jahren am stubaier gletscher ...

war bei dieser tour auch am hochfelln (talabfahrt auf der straße hat was) auch hier könnt man was größeres richtung rupolding machen .. (vergleich söll going ...) und an der kampenwand .. alles ganz okay (für maximal 2 tage)

tragen wir unser geld halt weiterhin zu unseren nachbarn ... etwas mehr genehmigungswille wäre schon gut ..

hirschberg bei greuth dat wär auch was ..

okay ich höre auf sonst melden sich meine freunde die das dosenbier in deutchland abgeschafft haben .... wir sind eine insel ... und gehen mit gutem beispiel voran
 
BlauschneeSäntisälbler schrieb:
geigelstein.....kitzbühl...schladming......hochfelln ....rupolding .. söll going ... kampenwand ..
hirschberg bei greuth

Deine Beispiele in Ehren, aber sie haben echt NULL mit dem Allgäu zu tun...
:offtopic:
 
:guckstduhier:

Verlängerung Skibetrieb am Nebelhorn bis 8. Mai zum Sonnenskilauf. SONDERPREISE! Allgäu Gletscher Card und Saisonkarten ebenfalls gültig!

ACHTUNG: Bitte aktuelles Pistentelefon anrufen, 0700 55533666
Die Nebelhornbahn hat aufgrund der guten Pistenbedingungen in den Hochlagen seinen Skibetrieb bis 8. Mai 2005 verlängert. Auf alle Skitageskarten gelten bis Saisonende Sonderpreise.
Die ALLGÄU GLETSCHER CARD und die SKISAISONKARTE ist ebenfalls noch bis 8. Mai gültig.
Nichtskifahrer geniessen den Höhenpanoramaweg, auf ca. 2000m Höhe, mit seinem grandiosen 400 Gipfelblick.
Unsere Gastronomie freut sich mit seinem reichhaltigen Angebot, der Sonnenterrasse mit kostenlosen Liegestühlen, auf Ihren Besuch.
Nähere Infos hierzu erhalten Sie täglich auf unserer Homepage unter der Rubrik: Fun & Sport (Offene Pisten und Anlagen) oder im Infotel. Nebelhorn 0700 555 33 666

Die Fellhorn- und Kanzelwandbahn sind zur Durchführung der behördlich vorgeschriebenen Frühjahrsrevision geschlossen. Wir danken unseren Wintergästen für ihren Besuch und freuen uns, ab dem 5. Mai 2005, Sie mit unserem Sommerabgebot wieder begrüssen zu dürfen


da kann wohl selbst ischgl nicht mithalten :wink:
 
Aus dem Allgäuer Anzeigenblatt:

Räte stochern wegen Nebelhorn im Nebel

Teilabriss an Seealpe gibt Rätsel auf – Sorge um Sträßchen


Oberstdorf (pts).
Ob der von der Nebelhornbahn AG in Oberstdorf angekündigte Abriss der alten Mittelstation Seealpe direkt neben dem jetzigen Sektions-Bauwerk einem völligen Neubau der Seilbahn widerspricht oder gar entgegenkommt, vermochte der Rats-Bauaus-
schuss nicht zu ergründen. In der jüngsten Zusammenkunft fielen aber die Bedenken wegen des begleitenden Lkw-Verkehrs umso deutlicher aus. Das Gremium sorgt sich, dass Transporter den instabilen Wallraffweg vollends kaputtfahren könnten.

Auf der Südseite der in den 70-er Jahren modernisierten Seealpe-Seilbahnstation fügt sich der nicht mehr benötigte Bergbahn-Altbau samt eines Trafo-Häuschens an. Beides will die Bergbahn entfernen, dazu zwei neue Treppenaufgänge anlegen und den jetzigen Durchgang von der unteren Seilbahn-Sektion zur oberen umgestalten. Einer Baugenehmigung bedarf es dafür nicht. Aber Marktgemeinde nebst Landratsamt müssen dennoch eingeschaltet werden.
Zwar rätselte CSU-Rat Toni Huber, ob damit die seit zwei Jahren diskutierten Neubaupläne hinfällig würden. Doch anstatt am Nebelhorn im Nebel herumzustochern, konzentrierten sich die Ausschussmitglieder lieber darauf, was der Abtransport des gewichtigen Altmaterials für das in Anspruch genommene kommunale Sträßchen bedeutet. Dort haben sich bereits Asphaltrisse durch frühere Belastungen aufgetan. Der Hang „kriecht“, wie die Fachleute sagen. Im Rathaus hat man extra ein TÜV-Gutachten für den Wallraffweg einholen lassen. Die zulässige Belastbarkeit liegt zwar bei momentan 2,5 Tonnen. Aber wenn eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen beachtet werde, könnten ausnahmsweise dicke Dreiachser dort fahren, lautete die Einschätzung der Gutachter. Dies überzeugte indes CSU-Vertreter Hans Wirth ganz und gar nicht.

Eine Sanierung des unteren Teils der Zufahrt zur Seealpe sei dringend erforderlich, wurde in der Sitzung verlangt. Aber scheinbar hat das beteiligte Amt für ländliche Entwicklung die notwendigen Gelder derzeit „eingefroren“, wie CSU-Rat Albert Titscher mutmaßte.
 
häääää ?!? :echtkrank: wallraffweg :kapierichnicht:

was hat der mit der zufahrt zur seealpe zu tun??? der wallraffweg (schotterweg teilweise singeltrail) führt von der kapelle unterhalb der geisalpe hinüber zum cafe breitenberg...... (eine meiner mountainbikestrecken :wink: )

wenn da an der seealpe was umgebaut wird fahren die LKW doch nur die zufahrtsstraße zur seealpe hoch! diese ist geteert und sollte einige LKW fahrten aushalten...... aber das mit dem treppenabriss kommt mir sowieso etwas spanisch vor! wenn da mal ein neubau stattfinden sollte, müssen doch auch LKWs hochfahren! :schlaumeier:

außerdem am fellhorn war auch viel bauverkehr beim bau möser bzw see-eckbahn...... irgendwie ist des allgäu scho a komisch's plätzle was bauobjekte angeht! wenn ich seh wie teilweise die bauern rücksichtslos den wald ausholzen dann kann man die o.g. "Quote" nicht nachvollziehen!


gruss xtream
 
^^ Aaargh! Mein Lieblingsthema! :twisted:

Selbst hier die weit verbreitete und völlig haltlose Behauptung, dass durch die Kuppeltechnik die Beförderungskapazität steigt. :twisted:

Hirnrissiger Quatsch! Die Fahrgeschwindigkeit steigt, aber nicht die Kapazität. Letztere ist bei eine fixen Bahn genauso hoch, da die Betriebsmittelfolge gesetzlich limitiert ist und nicht der Betriebsmittelabstand.

Möglicherweise lässt sich eine höhere Kapazität bei kuppelbaren Bahnen durch Sonderlösungen wie Double Embarquement erreichen. Aber das ist hier mit Sicherheit nicht gemeint. :twisted:
 
Na ja, bei Sesselbahnen gebe ich dir Recht, aber bei Gondelbahnen stimmt es. GUBs oder Korblifte haben tatsächlich eine geringere Kapazität.
 
Aber Fakt ist doch, dass in, sagen wir, 90% der Umbauten von fixen SBs oder SLten auf KSB/EUB die Kapazitäten massiv erhöht wurden. Das dies natürlich nicht zwangsläufig an der Technik liegt ist klar, aber das Ergebnis ist doch evident.
 
^^ Klar! Aber in vielen Darstellungen - wie auch in dieser Publikation - wird verwirrenderweise ein direkter Zusammenhang zwischen Kapazitätserhöhung und Kuppeltechnik suggeriert.

Und in vielen Fällen bin ich mir nicht sicher, ob der Autor bewusst die Vereinfachung wählt und die Kuppeltechnik als markantes Merkmal des heutigen Standes der Technik sieht, die insgesamt deutlich höhere Kapazitäten möglich macht (wie von dir schlussgfefolgert).

Ich habe vielmehr den Verdacht, dass die Autoren oft einfach nur keinen Plan haben, die genauen Zusammenhänge nicht raffen und irgendeinen Mist schreiben. Vielleicht ist das auch in Ordnung, denn 99,5% der Leser haben noch weniger Plan als der Autor. Und im Ernst: Was stört es den Normalo-Leser eines solchen Berichts wie hoch die Förderleistung der Bahn ist und durch was die Steigerung möglich wurde. Der Fahrgast will ohne Wartezeiten zur Bahn, bequem einsteigen und sicher sowie halbwegs flott nach oben. Alles andere zählt nicht. Und - wie X-tream schon sagt - manche Publikationen entstehen, weil noch Platz auf der Seite ist und da muss halt was geschrieben werden was sich schlau anhört.

Manchmal stelle ich erschreckt fest, dass wir (ich natürlich eingeschlossen) kleinkarierte Spinner sind (bezogen auf Seilbahnen) die sich an irgend einem unwichtigen Mist aufreiben und augenscheinlich nichts besseres zu tun haben. :lol:

Aber im Ernst: Ich kenne das aus unserer Firma. Die Pressestelle schreibt was, was sich angeblich gut anhört (aber genau diese technischen Unkorrektheiten analog s.o. enthält). Wir von der Fachabteilung erstellen eine Version, die den Sachverhalt technisch korrekt wiedergibt. Die Pressestelle sagt, dies sei zu detailliert und für die meisten Menschen nicht nachvollziehbar. Dann kommt irgendein Kompromiss raus, bei dem man hofft, dass er nicht von echten Experten hinterfragt wird. Aber man hat das gute Gefühl zu wissen, dass die Leser zu 99% blinder sind als die Einäugigen aus der Pressestelle. :lol:


p.s. Bei der Söllereckbahn lag die Kapazitätserhöhung nicht an der Kuppeltechnik, weil hier schon die Vorgängerbahn seit 1954 mit Kuppeltechnik fährt. Aber dem Autor ging es um die Technik allgemein und bezogen auf Kabinen- und Sesselbahnen.
 
weiß jemand was da gebaut wird?
fellhorn.jpg
 
dani schrieb:
weiß jemand was da gebaut wird?

das wird die garage für die neue 8EUB zum schlappholdkopf :lol: :lol: :wink:

nee, ich glaube da kommen irgendwie skiverleih bzw skischule und andere geschäfte rein.... immerhin stehen dort hinten 2 kräne! fette baustelle, was heißt die hauptbahn bleibt dort noch einige jahrzehnte bestehen! aber dafür gibt es bestimmt bald den 4ten 6erbubble vom tal bis ins kuchenbachgebiet!

an der mittelstation nebelhornbahn (seealpe) steht übrigens auch ein fetter kran.... (war vor kurzem mit dem mtb oben, hatte jedoch leider kein foto dabei)
dort haben sie die komplette alte (holz/stahl)station abgerissen!
anscheinend kommt dort ein neuer aufgang hin! wird wohl nichts mit dem neubau, solage der bauer und anwohneraufstand gegen die geplante beschneiung ins tal weitergeht....


ps... oberstdorfer bürgermeister ist sowieso bald weg! für die nordicWM05 wurden vom freistaat bayern 14 mio zuschuss zum umbau der schattenbergschanze beigesteuert...... dieses geld sollte eigentlich auf das konto der gemeinde fließen, jedoch wurde das geld stattdessen auf das konto der organisation firma zur wm überwiesen um dort gleich einige ausgaben zu bezahlen.... na ja und jetzt fehlt halt mal wieder etwas :lol: und der bürgermeister war bei dem geldgeschäft mittendrin ist ja klar - "gib brav edmund die hand und deine altersvorsorge ist gesichert" :lol:

der 1,2 mio teuere schrägaufzug von doppelmayr wurde übrigens von keinem einzigen springer während der wm benutzt und steht jetzt auch bei sommerspringen nur dumm rum - alle springer benützen den alten schrägaufzug, weil sich zwischen dessen bergstation und dem sprungturm die ganzen serviehüttchen fürs skiwachsen ect. befinden! that's life.. 8)
 
^^ zwar von keinem springer, aber mehrfach von mir :grinsevil:
 
Sollte nicht eigentlich der Parsennlift im Kleinwalsertal durch eine KSB ersetzt werden?
 
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