Michael Meier schrieb:
Wer will so ein Mistding denn noch? Der Lift kommt sicher in den Osten nich? Die kaufen alles. So schön wie der demontiert wurde.

also bei aller liebe! ich kann mir nicht vorstellen das der irgendwo nochmal aufgebaut wird so verbogen wie der teilweise ist.....

die gehänge waren mir auch zu alt um eins einzuladen! aber ganz dick made in austria steht drauf.......

West2.jpg


^^ die einzige stütze die noch steht! sieht man auch schön das diese weiter gestrichen wurde.... :wink:

und hier gehts zu chasserals bericht!

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=4231&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=westegglifte
 
Och da kenn ich noch weitaus ältere Lifte die man sogar in der Schweiz wieder aufgestellt hat.

Die Gehänge sind eine Katastrophe. Punkto Wartung und Reparaturanfälligkeit unter aller S... Mechanisch eine Katastrophe und Ersatzteile extremst Teuer dank Doppelmayr Kartell. :( Zu den Dingern hab ich sogar schon Achsen selber gederht auf dem Drehbank und die Dämpfer aufgebohrt das Öl und die Dichtung ersetzt und wieder zusammen geflickt. :lol: Weg mit dem Schrott
 
Xtream schrieb:
aus und vorbei....... lange standen die westegglifte im kleinwalsertal als LSAP in der landschaft herum! ja oli (chasseral) nun ist es endlich (leider) geschehen.......
Ja! Ich habs gesehen! Ein trauriger Anblick war der Schrotthaufen da neben der B201.
 
Seitens der Gastronomen und Skilehrer am Söllereck gibts übrigens völlig Widersprüchliche Darstellungen zur künftigen Höllwies-Sesselbahn. Unterschiedlich sind sowohl die vermuteten Trassenvarianten als auch die Realisierungszeitpunkte. Von "Grundstücke sind gekauft, alle Überfahrrechte vorhanden, Ende 2007 ist definitv Baubeginn" bis "ma schaun, ob das überhaupt mal was wird" war alles dabei.

Bei den Trassen gibts wohl 3 Varianten:

1. seitherige Trasse

2. gleicher Startpunkt, aber Trasse in leichtem Winkel nach links, so das sie dem oberen Teil der linken Piste folgt und per Steilstufenüberwindung etwas oberhalb des Berghauses am Söller endet. Damit wäre die Bergstation sogar höher als die der Söllereckbahn. Man käme im flachen Bereich der linken Schrattenwang-Piste (von unten gesehen raus).

3. Bahn in 2 Sektionen; untere Sektion auf alter Trasse, 2. Sektion nach links verschwenkt und Endpunkt wie bei Variante 2. Bei dieser Lösung würde zunächst die 2. Sektion gebaut und erstmal parallel mit dem Schlepplift betrieben (bzw. solo wenn unten kein Schnee ist). Dann würde anschließend der SL abgebrochen und die untere Sektion gebaut.

Bei den Varianten 2 und 3 gibts es aber offenbar Bedenken, weil die Trasse durch Hangrutschgebiet führt. Dies würde sehr hohe Kosten für die Fundamentgründungen verursachen. Variante 3 hätte dabei den Vorteil, dass nicht sofort die gesamten Baukosten anfallen, aber gleichzeitig den Nachteil, dass der zwischenzeitliche Parallelbetrieb die Betriebskosten erhöht.

Jeder der Leute will es angeblich genau wissen, aber wirklich schlauer bin ich bis jetzt nicht. Die Söllereckler sind natürlich auch nicht glücklich, dass die Gemeinde zunächst die Nebelhornbahn - und damit einen Privaten - unterstützen will, bevor man in das gemeindeeigene Skigebiet investiert. Als Söllereck-Gastronom wäre ich der gleichen Meinung. Als "ich" bin ich allerdings zufälligerweise auch der Meinung.

Zum Nebelhorn: Ich habe mehrere Bahnangestellte gefragt. Alle sagen, dass noch sehr viel zu klären sei, bis die Nebelhornbahn wirklich umgebaut werde. Das solle frühestens 2008 der Fall sein, aber alles sei noch sehr ungewiss. Ich habe das Gefühl, dass von denen noch niemand so wirklich daran glaubt.
 
Auch, wenn wir uns jetzt schon auf eine Kabinenform geeinigt haben :wink: , vertrete ich weiterhin die Meinung, dass die Nebelhornbahn mit einer Umlaufbahn nicht unbedingt sehr gut beraten ist. Eine Modernisierung der bestehenden Pendelbahn ist sicher wichtig, aber das sollte mit den nötigen Augenmaß geschehen.

Dabei ist es oftmals gar nicht so dumm, mal zu sehen, was die anderen Bergbahnbetreiber so machen. Aber bitte die mit ähnlichen Verhältnissen. Das Nebelhorn ist nun mal kein großräumiges Skigebiet mit schneesicheren Nordhängen. Natürlich hat es zum Skifahren seine Reize, insbesondere für deutsche Verhältnisse. Es ist vielmehr auch ein Aussichtsberg mit Ganzjahresbetrieb. Die Talstation liegt dazu ja relativ zentral im Ort, dass auch Ausflügler angelockt werden. Gerade in Oberstdorf ist der Anteil an Gästen, die nicht zum Skifahren kommen, sehr hoch.

Daher drängt sich für mich eher ein Vergleich mit der Nordkettenbahn in Innsbruck auf, als mit der Stubaier Gletscherbahn oder der Penkenbahn im Zillertal. Ich finde es schon bemerkenswert, dass die Nordkettenbahn weiterhin als Pendelbahn betrieben wird, obwohl Österreich nicht gerade ein „pendelbahnfreundliches“ Land ist.
Bei einer Pendelbahn entfällt ein großer Teil der Baukosten auf den baulichen Teil, der zudem eine hohe Lebensdauer von ca. 100 Jahren hat, während die Maschinentechnik eher geringer ausfällt. Bei einer Umlaufbahn ist das eher umgekehrt. Beim Neubau der Nebelhornbahn wurden in der 70er-Jahren sehr massive Stationsgebäude errichtet. Diese sind zwar von der Architektur mit der Nordkettenbahn nicht vergleichbar und wirklich kein Schmuckstück, aber trotzdem wird hier durch den Abbruch jetzt Kapital vernichtet. Von den hohen Abbruchkosten mal ganz zu schweigen. Aus meiner Sicht hätte der bauliche Teil der Nebelhornbahn noch Erweiterungsmöglichkeiten. Größere Kabinen wie in Innsbruck wären in jedem Fall möglich. 800 – 900 P/h nicht unrealistisch.

Natürlich wird die Nebelhornbahn AG tun, was sie für richtig hält, aber man erhält offenbar öffentliche Zuschüsse für das Projekt. Hoffentlich wird die Gemeinde nicht irgendwann auch für die hohen Betriebskosten einer Umlaufbahn mit 1500 – 2000 P/h aufkommen müssen, obwohl diese langfristig keiner braucht. Am Nebelhorn primär auf Wintersport zu setzen, halte ich für falsch. Dazu hat Oberstdorf besser geeignete Gebiete (Fellhorn, Söllereck/Höllwies).

Ich weiß, dass ich mit dieser Meinung ziemlich alleine dastehe. Bereits vor 8 Jahren habe ich mit Mitarbeitern aus dem technischen Büro der Nebelhornbahn darüber diskutiert. Da war man sich bereits sicher, dass man die gleiche Bahn haben will, wie in Riezlern.
 
Ich finde auch, das Nebelhorn ist kein typischer Skiberg und gerade im Vergleich mit dem Topberg Fellhorn untergeht. Mit Ausnahme des Frühjahresskilauf halte ich es für sinnvoller, verstärkt auf SPass im Schnee ohne "2Bretter" zu setzen. So, jetzt dürft ihr mich wieder fertig machen.
 
Carvergirl schrieb:
Ich finde auch, das Nebelhorn ist kein typischer Skiberg ...
Genau das finde ich auch! Und gerade deshalb hat es für mich zum Skifahren viel mehr Reize als das überlaufene Fellhorn. Aber trotzdem - oder gerade deshalb - muss man nicht unbedingt 2000 Skifahrer/Stunde da hoch transportieren.


Unabhängig davon meine Prioritätsliste erforderlicher Investitionen:

1. Beschneiung Nebelhorn Talabfahrt

2. Höllwiesbahn mit Beschneiung

3. Umbau Nebelhornbahn bei Kapazitätssteigerung mit Augenmass. Der Bahntyp ist mir dabei völlig Wurscht.
 
Ich stimme Christoph Lütz in dem Punkt zu, dass man die Gebäude der alten Bahn behalten sollte, zumindest Berg und Talstation. Allerdings würde ich es gerne sehen, wenn man die ZUB in die bestehenden Stationen einbauen würde. Die Kapazität einer PB reicht meiner Meinung nach nicht aus. Man muss ja sehen, dass durch die Bahn immerhin Deutschlands längste Talabfahrt erschlossen wird, das hat schon seine Reize.
 
Christoph Lütz schrieb:
Ich weiß, dass ich mit dieser Meinung ziemlich alleine dastehe.

Nö, deine Argumentation ist schlüssig und mich hast du überzeugt. Wenn man dann noch die zu erwartende Klimaentwicklung berücksichtigt ... naja.
 
Ich bin auch für eine Anständige Pendelbahn. Die bringt mit 1000p/h auch wirklich 1000p/h und nicht nur auf dem Papier. :wink: Sowas Grössenordnung 125 mit Doppeltragseil. Ein Perronschacht mit Klapperons.
 
Naja, wenn Du das Ding mit 125er-Kabinen bauen willst darfst wohl von der alten Bahn alles abreißen. Dann ist die ZUB wahrscheinlich wieder billiger.

Eine gscheite PB hätte schon ihren Reiz, würde ich auch bevorzugen (schon allein, weil eine moderne, große PB in D sehr cool wäre).

Allerdings werden die Oberstdorfer am allerbesten wissen, was es wirklich für Kapazitäten braucht. Wenn schon neu gebaut wird, dann bitte so, dass sich die teilweise horrenden Wartezeiten auf möglichst null minimieren. Die Chance haben die ja nicht alle Tage.
 
Michael Meier schrieb:
Ich bin auch für eine Anständige Pendelbahn. Die bringt mit 1000p/h auch wirklich 1000p/h und nicht nur auf dem Papier. :wink: Sowas Grössenordnung 125 mit Doppeltragseil. Ein Perronschacht mit Klapperons.

die kapazität der geplanten 2S liegt in etwa bei 1600-1800p/h! das kommt noch drauf an was im budget drin ist.... aber ab einer gewissen kapazität braucht man einen stärkeren antrieb, dickere tragseile ect. ect...

und da die kosten eh verdammt hoch sind wird es die medium variante!

trotzdem muss ich sagen das eure argumente durchaus berechtigt sind! klar wäre eine neue PB auch eine alternative.... was die betriebskosten angeht sowieso aber man sollte auch an den beförderungskomfort denken....

die strecke ist sehr lang und bei durchfahrbetrieb an der mittelstation entfällt auch das umsteigen.... ich denke auch für die "nicht-skiläufer" ist eine fahrt bei der man gemütlich in die landschaft kucken kann viel besser als so eine vollgepumpte grosskabine!

der komfort bzw die bequemlichkeit dürfte einer der wichtigsten aspekte für den neubau zur umlaufbahn gewesen sein.....

ich persönlich gehe gerade wegen der PB bahn eher selten ans nebelhorn!

die beschneiung kommt jetzt im sommer 07 und dadurch werden wiederholungsfahrten auch wieder interessanter....... hatte dem herrn schöttel (chef nebelhorn) bereits gesagt das ich eine kapazität von 1600p/h sowieso für recht gering halte! besser um die 2000p/h.... :wink:
 
thun schrieb:
Naja, wenn Du das Ding mit 125er-Kabinen bauen willst darfst wohl von der alten Bahn alles abreißen. Dann ist die ZUB wahrscheinlich wieder billiger.

Eben gerade nicht. Die Hölzl-Pendelbahn ist (wie die meisten Hölzl-Anlagen) in ihrem baulichen Teil sehr konservativ dimensioniert worden, um das mal harmlos auszudrücken. Da sind aus meiner Sicht genug Reserven für eine 100er PB. Schaut mal nach Innsbruck an die Nordkettenbahn. Die haben auch nichts abgerissen. War sowieso nicht möglich wegen Denkmalschutz.

Wie gesagt, wenn immer öfter der Schnee ausbleibt, sitzt die Gemeinde irgendwann auf den Unterhaltungskosten und den Zinsen für die neue Bahn. Dann steigen die Privaten nämlich schnell aus. Den Fehler haben schon viele Gemeinden gemacht mit Kläranlagen, Hallenbädern usw.
Bitte Augenmaß bei der Planung, und alle Möglichkeiten prüfen. Auch eine größere Pendelbahn. Bei 2000 P/h am Nebelhorn wird mir schwindelig. :?
 
Ein weiterer Aspekt auf den es der Nebelhornbahn wohl auch ankommt ist aber, dass man die 2S parallel zur bestehenden Bahn bauen kann. Bei einem Umbau gingen ihnen die Einnahmen einer kompletten Sommersaison verloren, oder zumindest fast und das ist am Nebelhorn die wichtigere Saison. In Sachen Komfort würde ich auch sagen, dass die meissten es angenehmer finden in kleineren Kabinen mit Sitzplätzen (wenn auch nicht für alle) zu fahren als in eine PB Kabine gezwängt zu werden. Bei Wiederholungsfahrten ist eine Umlaufbahn ebenfalls günstiger da speziell bei geringem Andrang die eventuell lange Wartezeit auf die nächste Kabine entfällt.
Natürlich besteht schon das Risiko das die Nebelhornbahn sich finanziell übernimmt, aber aktuell werden durch die Wartezeiten denke ich schon einige Gäste abgeschreckt. Ausserdem hat eine neue Bahn immer einen gewissen Reiz, so das die nötige Steigerung der Gästezahlen erreicht werden sollte.
 
ist eine 8eub denn so viel teurer im unterhalt als eine pb? ich persönlich muss sagen dass die pb für mich im winter irgendwie immer eine hinderniss war ans nebelhorn boarden zu gehen, weil mich die wartezeiten bei pbs irgendwie immer abschrecken. im sommer aber, und da ist am nebelhon recht viel los, halte ich eine pb für die touristisch reizvollere und bessere lösung. mann könnte natürlich auch wie am fellhorn einen neuen 8eub parallel zur pb bauen und diese stehen lassen.... dann könnte man zwar gut auf verschiedene auslastungen reagieren, das ganze wird aber im unterhalt dann richtig teuer!

oft-topic: wie finanziert denn dann hindelang den betrieb der horn bahn, wirklich viel los ist da ja auch nicht!
 
Am Nebelhorn geht es nicht um eine EUB, sondern eine ZUB. Die dürfte wesentlich teurer im Betrieb sein.

Vom touristischen Aspekt aus hat Xtream schon recht: Der normale Wanderer dürfte lieber sitzen als stehen. Da macht die ZUB schon was her.

@ powder-fan:
In Hindelang gibt's auch absolute Spitzenzeiten. Die Bahn ist z. B. bei Schulen für Wintersporttage sehr beliebt, da kannst Du auch mal länger auf eine Gondel warten. Im Sommer ist der Bikepark recht attraktiv.
 
Der Betrieb einer ZUB dürfte nicht teurer, sondern günstiger sein als der einer EUB.
 
Unter Berücksichtigung aller Faktoren, Investitonen, Topographie + Auslastung / Skigebietsgröße würde ich das wie folgt machen und ganz andere Wege gehen
a.) Das Skigebiet ist toll, aber zu klein, zu wenig abwechslungsreich, tolle Talabfahrt, sonst net viel.
b.) Im Sommer genug Kapazität
c.) Minimalinvestition

1. Beibehaltung der bisherigen Bahn.
2. Neubau (parallel) eine 2 er Sessellift, der am Parkplatz Nebelhornbahn zur Seealpe führt.
3. Neubau 2 er Sessellift bis Talstation Sonngehren, mit extra Ausstieg unterhalb Steilhang Talabfaht - So könnten auch schwächere Skifahrer eine schöne lange Abfahrt genießen.
Ggf. modernisierung Sonngehren notwendig.
1-3 nur Winterbetrieb

Hmm? Zu Kalt? Zu Lang? zu Zugig? Hallo, man nennt es WINTERSPORT

:wink:
Was meint Ihr dazu???
 
Leider garnichts. Es stimmt nämlich nicht, dass die Kapazität im Sommer ausreicht. Ich halte sehr viel von der angedachten Lösung. Zu den schon in diesem Topic genannten Vorteilen kommt im Sommer auch noch die längere Fahrzeit. Was im Winter stört ist im Sommer als Erlebniss durchaus positiv.
 
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