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Du vergisst vielleicht, dass es am Ifen keine Genehmigung für Sommerbetrieb ab der Ms gibt.
 
the2b schrieb:
Du vergisst vielleicht, dass es am Ifen keine Genehmigung für Sommerbetrieb ab der Ms gibt.

Wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg.

Die Erfahrung zeigt, dass man die Projekte fast immer durchbekommt, wenn man es umweltverträglich macht. Der Sommertourismus ist bei weitem umweltverträglicher als der Wintertourismus.

Die Seilbahnunternehmen in Tirol sind in der politischen Arbeit bei weitem erfolgreicher. In den Hintergrundgesprächen auf der Interalpin konnte man das sehr gut sehen, wie man erfolgreich politisch arbeitet. Bis auf ganz wenige Projekte (Kalkkögl und noch ein oder zwei Projekte) hat man in Tirol politisch alles durchgeboxt. Selbst bei der Verlegung der ersten Sektion der 3S im Stubaital konnte man gewinnen.
 
bei diesem Unternehmen ist ja Kapital vorhanden, insofern mache ich mir da jetzt bei der Umsetzung nicht so die Sorge !!

aber wozu bitte eine Zehnerkabinenbahn in zwei Sektionen bis ganz oben!! auch soll laut Grafik die Beschneiung auf einer Piste bis ganz oben gebaut werden wovon auch vorher keine Rede war! dazu ab Wasserleitung etc.

also erst mal alles schön bauen um dann später vielleicht doch noch das Sommer Fahrverbot zu kippen !!! meiner Meinung nach wäre eine Zehnerkabinenbahn bis zur Ifen Hütte schon sinnvoll für den Sommerbetrieb aber wozu oben eine Kabinenbahn!!!
‪
nur für die Versorgung der Bewirtung!! wenn man schon jetzt eine Olympiabahn baut die durch aus Sinn macht und die Pisten toll erschließt dann sollte man doch oben raus auch eine Sesselbahn verwenden weil das für den reinen Skifahrer vom Komfort wesentlich angenehmer ist!!

die Olympiabahn würde ja bei der Umsetzung vom zweiten Projektabschnitt mehr oder weniger überflüssig werden wenn man mal die Förderkapazität außer Acht lässt !!! Überhaupt ist dieser Videoclip schon sehr frech wenn man mal das Intro liest und die vorgeschichte kennt...für unsere Kinder und so weiter.... so eine Scheinheiligkeit !!!!
 
Naja, das mit dem Karstgebiet hat aus meiner Sicht einen anderen Naturschutz-politischen Stellenwert, wie die Nummer im Stubaital, zumal hier die Einheimischen das zu einem größeren Teil eher mittragen als pro Seilbahn.
 
Ganz ehrlich, die spinnen doch. Ich hab noch selten so eine schlechte Planung gesehen. Der Ifen bietet zwar viel Platz zum Schifahren, aber man braucht dort trotzdem nicht 10er EUB und 6er KSB von unten weg. Da hätte ich doch auf eine etwas durchdachtere Planung gehofft. Statt der 6er KSB sollte man eine Kombibahn bauen, vielleicht auch nur so wie am Feldberg (muss aber nicht unbedingt sein). Eine Mittelstation, von mir aus auch einseitig, auf Höhe der jetzigen Mittelstation. Dazu ein einfacher Ersatzbau für die DKSB als 6er oder 4er KSB. Das wäre vollkommen ausreichend und würde das Gebiet für Schifahrer auch besser erschließen. Für den Sommer reicht das ebenfalls aus, ganz hoch darf man eh nicht.
 
im endeffekt bräuchten sie dort nur eine gescheite hochleistungsbahn! 10/8 kombibahn mit mittelstation und gut ists..... :!:
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Ganz ehrlich, die spinnen doch. Ich hab noch selten so eine schlechte Planung gesehen. Der Ifen bietet zwar viel Platz zum Schifahren, aber man braucht dort trotzdem nicht 10er EUB und 6er KSB von unten weg. Da hätte ich doch auf eine etwas durchdachtere Planung gehofft. (...)

Xtream schrieb:
im endeffekt bräuchten sie dort nur eine gescheite hochleistungsbahn! 10/8 kombibahn mit mittelstation und gut ists..... :!:



Ich sehe das exakt so wie ihr beiden.

Wenn man die Prämisse hat, eine 10er-EUB in zwei Sektionen auf den Ifen zu bauen, dann braucht man auf gar keinen Fall mehr zusätzlich eine 6er-Sesselbahn. Eine 10er-EUB in zwei Sektionen auf den Ifen mit einer pph von vielleicht 3000 oder 3600 ist so stark, dass alle anderen Lifte eingespart werden können.

Da der Ifen ein kleines Skigebiet ist, muss man dann darauf achten, im Betrieb selbst zu sparen und d.h. dann insbesondere die Effizienzsteigerung durch das Schließen aller anderen Lifte zu erreichen. Und wenn man dann die Umweltschützer überzeugt, dass man durch das Schließen aller anderen Lifte nur noch eine einzige EUB in zwei Sektionen betreibt, dann hat man durch die "Ökonomisierung" der Liftanlagen auch viel bessere Möglichkeiten, den Sommerbetrieb in zwei Sektionen durchzusetzen. Pro Schicht braucht man für die EUB, die in 2 Sektionen fährt, im Sommer dann 5 Personen und man verdient dann auch im Sommer mit der Bahn Geld.


Wenn man eine 10er-EUB in 2 Sektionen auf den Ifen baut, dann dürfte die erste Sektion ca. 1200 m lang sein und die zweite Sektion ca. 2000 m. Wenn man die EUB mit 6 m/s fahren lässt, dann braucht man für 3600 pph etwa 120 Kabinen, da alle 10 Sekunden eine Kabine losfährt. Die Höhendifferenz beträgt ca. 800 m.

Aus dem Bauch heraus würde ich jetzt mal tippen, dass die erste Sektion der 10er-EUB ca. 8 Stützen hat und die zweite Sektion ca. 12 Stützen. Da das Gelände relativ unkompliziert ist, sollte die Anlage für ca. 22 - 24 Millionen € zu haben sein.

Da die Behörden in Vorarlberg wesentlich großzügiger sind als die Behörden in Bayern, sollte man die Genehmigung für den Sommerbetrieb in 2 Sektionen bekommen können. Damit könnte man die Investition von ca. 22 - 24 Millionen € rechtfertigen. Wird das ordentlich vermarktet, dann fahren auch im Sommer (Mitte Mai - Ende Oktober) über 150000 Fahrgäste auf den Ifen.


Aber die aktuelle Planung ist ja völliger Schwachsinn.
 
Xtream schrieb:
im endeffekt bräuchten sie dort nur eine gescheite hochleistungsbahn! 10/8 kombibahn mit mittelstation und gut ists..... :!:

Das wäre natürlich die andere Möglichkeit. Ein kleines Problem sehe ich da allerdings mit der Kombibahn, weswegen ich ja den Vorschlag mit den Gondeln nur im Sommer gemacht hab. Schafft man es bei einer Kombibahn einen Ausstieg in der Mittelstation aus den Gondeln zu ermöglichen? Normalerweise laufen ja entweder die Sessel nur leer durch den Gondeleinstieg oder aber die Bereiche werden getrennt. Beides dürfte in einer Mittelstation nicht gehen. Höchstens eine Ausschleifung der Gondeln wäre möglich aber doch recht aufwendig.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Xtream schrieb:
im endeffekt bräuchten sie dort nur eine gescheite hochleistungsbahn! 10/8 kombibahn mit mittelstation und gut ists..... :!:

Das wäre natürlich die andere Möglichkeit. Ein kleines Problem sehe ich da allerdings mit der Kombibahn, weswegen ich ja den Vorschlag mit den Gondeln nur im Sommer gemacht hab. Schafft man es bei einer Kombibahn einen Ausstieg in der Mittelstation aus den Gondeln zu ermöglichen? Normalerweise laufen ja entweder die Sessel nur leer durch den Gondeleinstieg oder aber die Bereiche werden getrennt. Beides dürfte in einer Mittelstation nicht gehen. Höchstens eine Ausschleifung der Gondeln wäre möglich aber doch recht aufwendig.


Ich denke, eine ganz normale 10er-EUB mit Mittelstation wäre hier das Richtige.

Wenn man wirklich sparen will, dann könnte man theoretisch das Förderseil durch die Mittelstation durchlaufen lassen, wie das z.B. bei der 4er-EUB Schatzbergbahn in Auffach der Fall ist.

Allerdings bringt das nicht viel Einsparung und man schränkt sich im Betrieb nur unnötig ein. Es kommt zuweilen vor, dass der Sturm auf der 2. Sektion so stark ist, dass man auf der 1. Sektion theoretisch hätte fahren können. Zuweilen ist selbst ein durchlaufendes Förderseil ohne Kabinen in der 2. Sektion sturmanfälliger als der Betrieb der 1. Sektion mit Kabinen. Ich kenne jetzt die Windverhältnisse am Ifen nicht im einzelnen, aber ich denke, 2 Sektionen 10er-EUB mit zwei Förderseilen und möglicher betrieblicher Trennung beider Sektionen nebst Abriss aller übrigen Lifte ist im Ifengebiet das Richtige.
 
Das sehe ich anders. Ich mag es durchaus auch mal eine längere EUB zu fahren, aber wenn es sich praktisch um die einzige Anlage im Gebiet handelt, dann ist eine Sesselbahn einfach besser geeignet weil komfortabler.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Das sehe ich anders. Ich mag es durchaus auch mal eine längere EUB zu fahren, aber wenn es sich praktisch um die einzige Anlage im Gebiet handelt, dann ist eine Sesselbahn einfach besser geeignet weil komfortabler.


Da kommt es nach meinen Erfahrungen entscheidend darauf an, wie das Kräfteverhältnis zwischen Sommer und Winter ist.

Meine Erfahrung u.a. auch mit Gesprächen mit etlichen Seilbahnern ist wie folgt:

Wenn du im Winter Regen hast, dann kommen die Skifahrer trotzdem, da sie sowieso Skikleidung tragen. Für die Skifahrer liegt der Sessel im allgemeinen vor der EUB, da die Skifahrer keinen Bock haben, die Skier abzuschnallen.

Da beide Liftsysteme (Sessel bzw. EUB) gleich schnell sind (5 m/s oder auch 6 m/s) und beide dieselbe Förderleistung haben (ca. 3000 pph - 3600 pph) geht es also den Skifahrern nur darum, ob sie die Skier abschnallen müssen. Im Normalfall liegt also der 6er- oder 8er-Sessel bei den Skifahren in der Gunst geringfügig vor einer 8er- oder 10er-EUB.

Im Sommer liegen die Verhältnisse anders.

Bei den Wanderern liegt die 8er- oder 10er-EUB vor dem 6er- oder 8er-Sessel.

Die Geschwindigkeit und die Beförderungskapazität spielt sowieso keine Rolle, da die Lifte meist nur zu 20% ausgelastet sind und genügend Platz da ist.

Bei Sonnenschein liegen bei den Wanderern beide gleichauf; manche mögen lieber die frische Lift und manche schwindelige wollen lieber mit der EUB fahren. Entscheidend sind aber diejenigen Tage, bei denen das Wetter veränderlich ist, also keine strahlenden Sonnenscheintage, aber auch keine Regentage.

Bei totalen Regentagen fahren im Sommer vielleicht den ganzen Tag 10 oder 20 Fahrgäste hoch. Bei veränderlichen Tagen, bei denen gelegentlich mal ein kleiner Regenschauer kommt und die vielleicht auch etwas windig sind, brechen im Sommer bei einem Sessellift die Fahrgastzahlen drastisch ein, wohingegen bei einer EUB zwar nicht mehr soviel Fahrgäste wie bei strahlendem Sonnenschein fahren wollen, aber doch noch deutlich mehr, als dies bei einem Sessellift der Fall gewesen wäre - Bubble hin- oder her.

Bei Wind und einem Regenschauer auf dem Sessel erwischt zu werden, ist den meisten Skifahrern egal, aber der Sommerfahrgast mag das überhaupt nicht. Deshalb ist Grubig 2 nach Auskunft eines Insiders auch eine EUB geworden und kein Sessel.

Wenn du ausschließlich im Winter fährst, dann entscheiden sich viele Bergbahnunternehmen - wenn beide Liftsysteme möglich sind - tendenziell eher für einen Sessel; willst du im Winter und Sommer fahren, dann wählen sie meist die EUB, wenn es auf der Kippe steht.
 
Hatte leider nicht die Zeit alles zu lesen seit meinem Beitrag von heute Mittag...

Nur schnell zu ThomasK: ich glaube du hast die Debatte im Zuge der Panoramabahn-Thematik verpasst oder nicht ganz mitbekommen...am Ifen ist seitens der Mehrheit der Talbevölkerung und auch seitens des Naturschutzes ausdrücklich kein Interesse an einem Sommerbetrieb oberhalb der Ifenhütte vorhanden. Das finde ich persönlich auch gut so. Was die lieben "Leute" heutzutage alles so wollen (weit hoch mit den Bahnen), ist an dieser Stelle zum Glück zweitrangig :)
 
Der Gottesacker ist auch wirklich nicht der richtige Ort, damit Mami und Papi Finn und die kleine Lynn im Kinderwagen über den Wurzelsepp-Erlebniswanderweg schieben... :twisted:


Zwei getrennte EUBs ergäben schon Sinn. Auf die tagtäglichen Diskussionen mit den "lieben Gästen", warum sie denn bei einer durchlaufenden Bahn in der Mittelstation auszusteigen haben, wenn die Gondel bis rauf läuft, würde das Ifen-Personal sicherlich erpicht sein.
Bloß: Wenn kein Sommerbetrieb oben, ist auch eine EUB Schwachsinn. Unten EUB oder Kombibahn, oben Sesselbahn. Einfach und gut. :roll:
 
bin auch der meinung das es oben min. eine kombibahn sein sollte! ggf. umgekehrtes system wie am kitzsteinhorn aber dann muessens im tal die gaeste in die richtige kabine einweisen wenn die haelfte bei durchfahrbetrieb wieder ins tal geleitet wird! oder einfach die kapazitaet auf der 1.sektion so gering halten um dann an der mittelstation die sessel dazwischenzuschieben! in verbindung mit der olympiabahn brauchens da auch nicht so die starke foerderleistung..... fuer versorgung der gastronomie braucht es aber oben wie unten zumindest ein paar kabinen :!:
 
8O 8O 8O haaaa haaa haa ha...... und bitte mit 3000p/h ! ist ja sensationell wie die den gipfel abschneiden..... manitou wo bist du :wink: :D :?:
 
ThomasK schrieb:
Seilbahnjunkie schrieb:
Das sehe ich anders. Ich mag es durchaus auch mal eine längere EUB zu fahren, aber wenn es sich praktisch um die einzige Anlage im Gebiet handelt, dann ist eine Sesselbahn einfach besser geeignet weil komfortabler.


Da kommt es nach meinen Erfahrungen entscheidend darauf an, wie das Kräfteverhältnis zwischen Sommer und Winter ist.

Meine Erfahrung u.a. auch mit Gesprächen mit etlichen Seilbahnern ist wie folgt:

Wenn du im Winter Regen hast, dann kommen die Skifahrer trotzdem, da sie sowieso Skikleidung tragen. Für die Skifahrer liegt der Sessel im allgemeinen vor der EUB, da die Skifahrer keinen Bock haben, die Skier abzuschnallen.

Da beide Liftsysteme (Sessel bzw. EUB) gleich schnell sind (5 m/s oder auch 6 m/s) und beide dieselbe Förderleistung haben (ca. 3000 pph - 3600 pph) geht es also den Skifahrern nur darum, ob sie die Skier abschnallen müssen. Im Normalfall liegt also der 6er- oder 8er-Sessel bei den Skifahren in der Gunst geringfügig vor einer 8er- oder 10er-EUB.

Im Sommer liegen die Verhältnisse anders.

Bei den Wanderern liegt die 8er- oder 10er-EUB vor dem 6er- oder 8er-Sessel.

Die Geschwindigkeit und die Beförderungskapazität spielt sowieso keine Rolle, da die Lifte meist nur zu 20% ausgelastet sind und genügend Platz da ist.

Bei Sonnenschein liegen bei den Wanderern beide gleichauf; manche mögen lieber die frische Lift und manche schwindelige wollen lieber mit der EUB fahren. Entscheidend sind aber diejenigen Tage, bei denen das Wetter veränderlich ist, also keine strahlenden Sonnenscheintage, aber auch keine Regentage.

Bei totalen Regentagen fahren im Sommer vielleicht den ganzen Tag 10 oder 20 Fahrgäste hoch. Bei veränderlichen Tagen, bei denen gelegentlich mal ein kleiner Regenschauer kommt und die vielleicht auch etwas windig sind, brechen im Sommer bei einem Sessellift die Fahrgastzahlen drastisch ein, wohingegen bei einer EUB zwar nicht mehr soviel Fahrgäste wie bei strahlendem Sonnenschein fahren wollen, aber doch noch deutlich mehr, als dies bei einem Sessellift der Fall gewesen wäre - Bubble hin- oder her.

Bei Wind und einem Regenschauer auf dem Sessel erwischt zu werden, ist den meisten Skifahrern egal, aber der Sommerfahrgast mag das überhaupt nicht. Deshalb ist Grubig 2 nach Auskunft eines Insiders auch eine EUB geworden und kein Sessel.

Wenn du ausschließlich im Winter fährst, dann entscheiden sich viele Bergbahnunternehmen - wenn beide Liftsysteme möglich sind - tendenziell eher für einen Sessel; willst du im Winter und Sommer fahren, dann wählen sie meist die EUB, wenn es auf der Kippe steht.

Tut mir leid, aber da kann ich dir nicht zustimmen. Es ist Schifahrern nicht egal ob sie im Regen sitzen. Wenn du recht hättest gebe es keine Haubensessel. Und außerdem könnte man sich die Diskussion hier auch sofort sparen, denn mit Ausnahme einiger weniger exponierter Gipfel sind die Fahrgastzahlen im Winter praktisch immer deutlich höher. Das gilt dann für Kandidaten wie die Zugspitze, das Jungfraujoch (im Vergleich zum Schigebiet Kleine Scheidegg) oder vielleicht noch für's Nebelhorn. Der Ifen dagegen wird zwar im Sommer auch viel besucht, aber bei weitem nicht so wie im Winter. Außerdem fährt auch nur ein Teil der Gäste mit der Bahn hoch, weil es nicht so weit ist.

Und ich muss thun zustimmen, der Ifen ist kein Turnschuhberg sondern zum richtigen Wandern gemacht. Für Ausflügler die nur mal hochfahren und runterschauen wollen (was ich nicht verurteile, hab ich auch schon gemacht) für den gibt es genug Alternativen in der Nähe, Nebelhorn, Fellhorn, Kanzelwand, Walmendingerhorn. Da muss man nicht auch noch auf den Ifen fahren können.

Würde man wirklich eine durchgehende Bahn bis nach oben bauen, dann wäre die fast 3 km lang, da könnte man natürlich schon eine EUB bauen. Allerdings frage ich mich dann, warum man nicht die baut und auf die KSB verzichtet. Die KSB soll ja nicht mal so hoch gehen wie der SL, ich dachte das liegt an Auflagen. Wie will man da eine Genehmigung für eine EUB bis oben bekommen?
Lustig finde ich übrigens auch, dass es früher immer hieß man kann eine EUB nach oben nur bauen wenn es auch Sommerbetrieb auf der gesamten Strecke gibt. Jetzt geht's ohne und sogar noch mit zusätzlicher KSB. Was stimmt da nicht?
 
Seilbahnfreund schrieb:
Auch auf der Homepage, der neue Verlauf der Bierenwangbahn am Fellhorn:
http://www.das-hoechste.de/unternehmen/neubauprojekt-fellhorn/

Oje, selten hab ich so ein sinnfreies Projekt gesehen, wie diese geplante Bierenwangbahn! :wall: :bindagegen:

Was soll denn bitteschön DIESE Bahn bezwecken, wenn man sie nicht bis zum Gipfel rauf zieht???

Bislang war der Fellhornlift eine Alternative, um den langen Wartezeiten an der Möserbahn (in der Hochsaison durchaus schon 30 min) auszuweichen! Aber so?

Das einzige was man dadurch erreicht, ist die Wartezeiten an der Möserbahn noch mehr zu vergrößern und die Bierenwangpiste so vollzustopfen, dass man dort dann wahrscheinlich Stehplatzkarten ausgeben kann!! :kapierichnicht:
 
Was die geplanten Investitionen am Ifen angeht, bin ich hingegen sehr positiv überrascht :respekt:

Endlich haben die Verantwortlichen erkennt, dass hier Investitionen dringend notwendig sind, und auch die transparente Vorstellung auf der Homepage ist sehr öffentlichwirksam gemacht!

Es scheint aber auch, dass man (wie seinerzeit am Nebelhorn), erstmal großspurig ein mehrphasiges Konzept verkündet, wobei die Phase 2 ja nur dann umgesetzt werden soll, wenn sich die Phase 1 etabliert.

Wichtig ist erstmal, dass in 2016 die Olympiabahn so wie vorgestellt gebaut wird! Dann sind die attraktiven Abfahrten im unteren Bereich top erschlossen, und der Skifahrer kann sich über 100% Mehrwert freuen, inkl. einer komfortablen, bequemen und schnellen Beförderung!

Das Konzept zur Phase 2 ist durchaus noch überarbeitungsfähig!
Da die geplante EUB als Ersatz der 1. Sektion zur Ifenhütte ja dann im Winter wie im Sommer ausschließlich der Fußgängerbeförderung dienen wird, ist eine 10er mit > 3000 p/h vollkommen übertrieben! Eine 8er mit 2000 p/h würde völlig ausreichen! Die Skifahrer werden ohnehin die Olympiabahn nutzen!
Den Ersatz der 2. Sektion, wie er hier geplant ist, verstehe ich überhaupt nicht! Bisher liegt doch die Talstation der Hahnenköpflebahn einige Meter tiefer als die Ifenhütte! Bei einer Mittelstation eben dort, müssten die Pisten rechts von der neuen Bahn ja dann alle im unteren Bereich angepasst werden, da es dort ja dann bergauf gehen würde! Außerdem schließe ich mich hier meinen Vorrednern an - eine Kombibahn (8er Kabinen / 6er Bubbles) wäre die optimale Lösung für die 2. Sektion!
Außerdem würde ich die Trassen beider Sektionen beibehalten!

Aber es ist doch interessant, wie die Verantwortlichen das Zurückrudern beherrschen, nachdem vor ein paar Jahren dem Ifen ohne die Panoramabahn zum Walmendingerhorn kaum Überlebenschancen attestiert wurden ...
 
... und was den Sommerbetrieb am Ifen betrifft:

Da reicht es völlig aus, wenn nur die untere Sektion betrieben wird! Der Sommerbesucher am Ifen ist der klassische Wanderer. Der eine Teil besteigt den Gipfel Hohen Ifen, der andere Teil wandert über Hahnenköpfle und Gottesacker. Ein Sommerbetrieb der oberen Sektion wäre für diese Zielgruppe völlig unwichtig. Der Ifengipfel würde weiterhin ab der Mittelstation erklommen und für die Gottesackerwanderung ginge es ja dann nur mehr bergab!

Und für den wanderfaulen "ich fahr nur hoch zum schauen, und dann wieder runter" Tourist sind mit Walmendingerhorn, Kanzelwand, Fellhorn und Nebelhorn ohnehin bereits genügend Ziele vorhanden!
 
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