Schon seit einem halben Jahr gingen Gerüchte um, dass sich die einstigen Streithähne im intensiven Verhandlungsprozess befinden.

broesl schrieb:
Das hört sich super an und wäre ohne die Geschehnisse in 2012 (Volksabstimmung Panoramabahn) so wohl nie zustande gekommen. Ich freu mich 8) :D
Anteile fifty fifty und die Zusammensetzung des Beirats gefallen mir besonders - m.E. die optimale Lösung :!:
Das sehe ich auch so! Das jetzige Ergebnis ist die einzig machbare Lösung in dem einstigen Konflikt und daher ein Optimum für das Kwt.

Im Streit Panoramabahn ging es damals eigentlich darum, dass die Hallers die Bahn deshalb unbedingt verhindern wollten, weil der Transit von Wh zum Ifen durch die Heubergarena laufen sollte, damit sich deren Drehkreuze ordentlich drehen. Nur aus diesem Grund haben die Hallers sich voll auf die Seite der Naturschützer gestellt und die Volksabstimmung unterstützt.
Ob sich Haller gegen die Ph gestellt hätte, wenn es da schon die neue Gesellschaft gegeben hätte, ist m.E. zweifelhaft.
Jetzt sind die finanzkräftigen Investoren vereint und es ist egal, welche Drehkeurze sich drehen, da beide Seiten in allen drei Sektionen zu 50% dran beteiligt sind.

Ausbauten:
Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren kräftig investiert wird.
Nach den Ifen-Ausbau werden nach meiner Mutmaßung im nächsten Schritt das Wh ausgebaut (neue EUB und KSBs oben sowie Beschneiung und Ausbau der Talabfahrt; event. sogar Vollbeschneiung des gesamten Wh) und auch die Haubergarena inkl. Skigleitweg, da letztere ja den ganzen Transitverkehr bewältigen muss.
Im letzten Schritt wird dann die Verbindung Auenhütte-Heubergmulde kommen. Ich denke, dass dieser Schritt zuletzt kommen wird, da ein ausgebauter Ifen sehr gut für sich allein existieren kann und die Heubergarena im jetzigen Zustand ein Verbindung zum Ifen kapazitätsmäßig nicht verkraften würde.

Dieser zeitliche Ablauf würde sich auch ergeben aus den gegenwärtigen Skigebietsaufteilungen für Tagespässe. Tagespässe gibt es für fh/kw; Heuberg/Wh und Ifen
Man hat ja im letzten Jahr Wh/Heuberg zu einem Tagespass zusammengelegt; zuvor waren es Heuberg/Ifen, die kombiniert werden konnten.
Diese Änderung deutete bereits auf die jetzige Gesellschafterlösung hin.

Hörni schrieb:
Interpretiere ich richtig, dass das Walmendingerhorn und der Ifen dann nicht mehr mit der Marke "Das Höchste" vermarktet werden?
Das würde in meinen Augen auch Sinn machen. Mit einem neuen gemeinsamen Namen dürfte das Gefühl eines zusammenhängenden Skigebietes deutlich gestärkt werden.
whiteout schrieb:
Hm, ich gehe fast davon aus, dass sich Ifen,Walmendingerhorn und die Heubergarena dann selbst als eigene Marke bewerben werden.SkiKleinwalsertal oder so.
Das Höchste wird sicherlich weiterhin die Dachmarke bzw. Der Kartenverbund für den Skitourismus in dieser Region bleiben, wobei ich die Marke "Das Höchste" sowieso meist nur mit Fellhorn-Kanzelwand,Söllereck und Nebelhorn assoziiere.
In diesem Sinne müsste es also den anderen Skigebieten nur ein Vorteil bringen, da sie so neben "Das Höchste" auch mehr wahrgenommen werden.
Der Name "Das Höchste" ist keine Firma, sondern ein werbliches Aushängeschild!
Zu diesem Werbeverbund gehören ursprünglich die Bahnen, an denen die Kwt-Bergbahnen AG beteiligt sind, d.h. die Nebelhorn AG, Fellhornbahn GmbH sowie die m.W. drei 100% Unternehmen Kw, Ifen und Wh der Kwt Bergbahnen AG. Das Söllereck (Kur AG der Marktgemeinde Oberstdorf) wurde 2013 in den Werbeverbund aufgenommen. Nun wird für Ifen, Wh und Heubergarena eine eigene Gesellschaft gegründet, an der die Bergbahnen und die Hallers zu je 50% beteiligt sind.
Werblich wird auch das neue 3er-Skigebiet sicherlich unter der Marke "das Höchste" laufen. Es würde keinen Sinn ergeben, dieses separat zu bewerben. Man kann also eher sagen, das die Heubergarena in den Werbeverbund "Das Höchste" aufgenommen wird.

DAB schrieb:
Theoretisch wäre doch auch eine Anbindung Kanzelwandbahn - Heubergarena möglich?
Diese Verbindung wird nach meinem Gefühl wahrscheinlich nie kommen!
Sie wurde auch in allen langfristigen Ausbaustatements kaum erwähnt. Wie ich bereits vor 2 Jahren von den Bergbahnen im Gespräch erfahren habe, sucht man im Kwt nach einer Lösung, die Verkehrrsituation zu entschärfen. Hierfür war angedacht, Tagesgäste am WoE primär zum Fh/Kw zu lenken, während Übernachtungsgäste die hinteren Skigebiet nutzen sollen. So soll der Verkehr aus dem hinteren Kwt rausgehalten werden. Das hatte man mit der Verbindung Wh/Ifen vor, lediglich die Heubergarena wurde nicht mit eingebunden, was sich jetzt geändert hat. Damals hiess es mir gegenüber von den Bergbahnen, dass der Transit vom Wh zum Ifen durch die Heuberarena zu lange dauert, weshalb man die Pb brauche.
Nun wäre es denkbar, dass im Bereich der Breitachbrücke in der letzen Ausbaustufe weitere Parkplätze angelegt werden und sich Tagesgäste dann entscheiden müssen, links oder rechts der Breitach zu fahren.
 
DAB schrieb:
Theoretisch wäre doch auch eine Anbindung Kanzelwandbahn - Heubergarena möglich?

Persönlich hoffe ich sogar, dass diese Verbindung niemals kommt. Es ist nicht möglich eine Verbindungspiste zu bauen, sondern es würde eine reine Verbindungsbahn. Dies wäre nur mit sehr hohem Aufwand und Kosten möglich. Zusätzlich würde es das Ortsbild erheblich verändern, wenn über die Breitachbrücke zusätzliche eine Gondel fährt.
 
Das kommt darauf an wie hoch die Ansprüche sind. Ich könnte mir das so vorstellen, dass man entweder den Ideallift ersetzt und bis direkt an die Brücke verlängert oder aber die neue Kanzelwandbahn dort starten lässt, wenn sie mal erneuert wird. Auf der anderen Seite der Brücke baut man dann ein Förderband oder einen kurzen SL um von der Straße einfacher zur Kombibahn hoch zu kommen. Das verbessert auch gleich noch den Zugang von der Bushaltestelle. Es würden dann ca. 150 - 200 Meter Fußweg übrig bleiben, das halte ich für akzeptabel. In St Anton z.B. muss man ähnlich weit gehen um vom Rendl zum Galzig zu kommen. Wenn man später doch merkt, dass das noch nicht Komfort genug ist, dann baut man eben noch eine neue Brücke mit Föderbändern, das dürfte noch immer wesentlich günstiger und Ortsbildverträglicher sein als eine Verbindungsbahn.
 
Eigentlich brauchts nur eine schmale Pistenbrücke über die Breitach, eine Rolltreppe von der Bushaltestelle Breitachbrücke auf das Feld oberhalb wo die letzten Jahre immer schon eine temporäre Gerüstbrücke war.
Und dann noch ein Förderband bis zum Ideallift von der Breitachbrücke.
Aus meiner Sicht völlig ausreichend. Eine PB oder EUB von der KWB zum Parsenn wird sicher nie kommen. Verschandelt das Ortsbild komplett und muss auch nicht sein.
Bei einem Neubau der KWB wird sicher die Genehmigung sehr schwierig wenn die Talstation an der Breitachbrücke sein soll.
 
Das Thema wurde ein par Seiten vorher schon angesprochen. Eine Anbindung bis zur Breitachbrücke wäre sicher möglich, aber nochmals eine Skibrücke halte ich für unwahrscheinlich. Ein par Meter laufen schadet doch bestimmt auch nicht. :wink:
 
Ich bin ja hier im Forum sicherlich einer der "dienstältesten" Nutzer der Skigebietsverbindungen im Kleinwalsertal und habe darüber in den Anfangszeiten auch mal einen ausführlichen Bericht geschrieben.
Mein persönliches Fazit der derzeitigen Situation an der Breitachbrücke: Ich habe diese sicherlich suboptimale Situation nie als Hindernis auf der "Safari" durch die KWT-Skigebiete wahrgenommen. Von Osten kommt man per Ski bis zur Brücke. In 5 Minuten zu Fuß ist man an der Parsennbahn oder (als es die noch gab) über die Stahltreppe auf dem Endstück der Parsennpiste. Das geht schneller als in so mancher Liftschlange in einem "voll-verbundenen" Skigebiet.
Von Westen kommend war man (mit Stahltreppe) ruck-zuck auf Straßenniveau. Dort hat man sehr dichten Skibustakt zu KW-Bahn oder Ideallift. Oder man läuft zum Ideallift. Sind auch kaum mehr als 5 Minuten.

Wie gesagt: Sicherlich nicht optimal, aber kein Grund, nicht die Talseite zu wechseln, wenn man "Bock" dazu hat.
Dringender wäre die seilbahntechnische Anbindung des Ifen an Parsenn/Heuberg. Zumal sich die Skibuslösug gegenüber früher etwas verschlechtert hat: Seit einigen Jahren gibt es leider die direkte Piste aus der Heubergmulde zur Fuchsfarm nicht mehr. Dies fand ich etwas komfortabler als den Fußmarsch von der Bergstation der Parsennbahn.
 
Bleibt alles im das-hoechste

Doch kein neues Logo!!!

Da alles zusammen jetzt vom Marketing im das-hoechste ist und der Kleinwalsertaler Teil komplett "gruener Streifen" wird, hab ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben das langfristig nicht doch noch eine Verbindung Kanzelwand Parsenn kommt :!:

Es darf dabei keine Rolle spielen, an welcher Stelle der Gast in das Skigebiet einsteigt, es geht um einen Skiraum ohne Grenzen, vom Walmendingerhorn bis hin zum Fellhorn und zurück“, fasst Michael Lucke die angestrebten Ziele zusammen.

und dann noch ne tunnelbahn zum saloberjet.... :steinigung:
 
Glückwunsch nach Oberstorf bzw. ins Walsertal. Damit wird man wirklich sehr sehr gut aufrüsten.
 
Das Höchste informiert auf deren Homepage über die geplanten Bauten am Ifen in den kommenden zwei Jahren.
http://www.das-hoechste.de/service/aktuell/vorschauf-naechsten-winter-teil-1-baumassnahmen-ifen.html

NEU ist die Ankündigung, dass die Piste 2 komplett hoch bis zur Hahnenköpfle-Bergstation beschneit wird!
Alle anderen Abfahrten ab Hahnenköpfle bleiben Naturschneepisten. Bislang war stets davon die Rede, dass der Ifen oberhalb der Mittelstation ein Naturschneegebiet bleiben soll.
Unterhalb der Bergstation der neuen 6KSB wird fast alles beschneit. Ein entsprechender Pistenplan mit der Beschneiungsplanung ist von das Höchste auf der Homepage eingestellt.

Angesichts des schneemangelbedingten späten Saisonstart am Ifen in den letzten 2 jahren macht diese Planung Sinn, dass zumindest eine Abfahrt ab ganz oben zum Saisonbeginn schneesicher ist. Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass eine Beschneiung bis ganz hoch aus Naturschutzgründen möglich ist...

Die neue 10EUB wird offensichtlich als 2 getrennte Bahnen entstehen, wobei die obere neue Hahnenköpflebahn eine neue Trasse bekommt, nämlich direkt in einer Flucht an die untere Ifenbahn.
Hier stellt sich mir die Frage, warum man zwei getrennte Bahnen baut und nicht eine durchgehende Bahn mit der Option der separierten Nutzung in obere und untere Sektion.
 
Was ich bei der Planung der Hahnenköpfle-EUB immer noch nicht verstehe:
Die neue Talstation Hahnenköpfle an der Ifenhütte liegt doch topographisch höher als die bisherige Talstation. Demnach - auch wenn der Pistenplan was anderes suggeriert - müssten alle Skifahrer, die die Pisten in Auffahrrichtung rechts benutzen, doch erst bis ins Tal abfahren und dann von ganz unten wieder hoch, denn ansonsten ginge es ja von der jetzigen Talstation Hahnenköpfle bis zur geplanten neuen Talstation Hahnenköpfle bergauf. Und ein Seillift o.ä. ist jetzt dort ja nicht geplant.
Und eben weil alle wieder dann bis ins Tal runter müssen, würde ein Durchfahrbetrieb an der Mittelstation zu 100 % Sinn machen ... :kapierichnicht:
 
die talstation der neuen hahnenkoepflebahn mag zwar hoeher als die alte liegen..... man kommt aber trotzdem von allen pisten "rechts" dorthin! das geht sich aus und ist nicht das problem.... :wink: auch das die neue bahn seperat gebaut wird halte ich fuer sinnvoll da ja nur winterbetrieb! vieleicht war eine durchfahrende bahn eben wegen der sommersperre nicht genehmigungsfaehig :idea:

was mich wundert ist die ifenbahn als 10MGD in verbindung mit der in diesem jahr zu bauenden olympiabahn! im winterbetrieb zwei neue bahnen vom tal aus ist ja eine luxusvariante..... mal die kapazitaeten abwarten! sinn wuerde machen ifenbahn 1200p/h mit stationsgaragierung also lightvariante + wenig stuetzen und oben dann einen gescheiten D-Liner mit 2400-3000p/h :wink:

das man die mittelstation dann nebeneinander baut macht fuer versorgung und fussgaenger im winterbetrieb mehr als sinn :!:
 
Xtream schrieb:
was mich wundert ist die ifenbahn als 10MGD in verbindung mit der in diesem jahr zu bauenden olympiabahn! im winterbetrieb zwei neue bahnen vom tal aus ist ja eine luxusvariante..... mal die kapazitaeten abwarten! sinn wuerde machen ifenbahn 1200p/h mit stationsgaragierung also lightvariante + wenig stuetzen und oben dann einen gescheiten D-Liner mit 2400-3000p/h :wink:

die untere Sektion könnte sicherlich mit weniger Kapazität auskommen, als die obere Sektion. Hier wäre es interessant zu wissen, was dies preislich ausmachen würde. Gibt es Mengenrabatt, wenn man zwei identische Bahnen bestellt ?

Wenn die obere Sektion eine komplett eigenständige Bahn wird, dann würde ich mir eine Kombibahn nach dem Muster des Parsennlift wünschen. Fußgänger und Vorräte für das Bergrestaurant könnten die Gondeln nutzen. Skifahrer die Sessellifte ohne abzuschnallen.
 
Xtream schrieb:
...vieleicht war eine durchfahrende bahn eben wegen der sommersperre nicht genehmigungsfaehig :idea:
im winterbetrieb zwei neue bahnen vom tal aus ist ja eine luxusvariante..... mal die kapazitaeten abwarten!
Vielleicht haben die Behörden ja Angst, dass sich die Gondeln im Sommer verselbständigen könnten und doch ganz hoch fahren! ;D

Mit der Luxusvariante und einer Überkapazität dürftest Du recht haben. Ohne winterliche Durchfahrt bis zum Hahnenköpfle dürften im Winter überwiegend nur Kinder und Fußgänger mit der unteren Gondel fahren, denn die meisten Skifahrer haben ja bekanntlich keine Lust abzuschnallen.
Von daher wäre auch eine Kombibahn wie von Dede angeregt für die obere Sektion zumindest aus der Sicht von uns Skifahrern wünschenswert.
Wie sehe die Kap. von einer Kombibahn 10er Gondeln und 6er Sesseln aus?! Bin da nicht der Fachmann, aber ich mutmaße, dass die Kap. unter der einer reinen 10er Gondelbahn liegt.

Ich bin bereits skeptisch, ob eine 10EUB für die obere Sektion ausreicht. Ich bin der Meinung, dass es hier eine Kapazität von mind. 4000 P/Std. braucht, denn schließlich werden 4 Pisten über diese Bahn bedient, wenn wir die Pisten 1 + 2 wegen der 6KSB nur zur Hälfte rechnen.
Mit der Modernisierung wird der Ifen einen Boom erfahren und sehe daher an der oberen 10EUB weiterhin lange Warteschlangen.
 
also wenn die oben die kapazität auf 3000p/h auslegen dann reicht das denke ich aus! ist ja nicht jeder tag hochsaison.....preislich ist eine durchgehende bahn sofern nur ein antrieb günstiger, auch braucht es min. 1 angestellten weniger.....

oben kommt keine kombibahn da diese wesentlich mehr stützen bräuchte und auch windanfälliger ist! kapazität ist nicht wirklich relevant, bei der bahnlänge aber auch kein problem mal abzuschnallen.... weiterer vorteil zwei getrennter bahnen ist die zufahrt an der mittelstation, da von beiden seiten pisten kommen kann man den einstieg entspannter gestalten! wie gesagt das einzige was mir etwas überflüssig für den winter vorkommt ist die 10er ifenbahn aber da spielt dann wohl im gesamten auch der sommerbetrieb eine wichtige rolle :idea:

edit: ifenbahn z.B auch nur mit 4m/s und kurze stationen! :wink:
 
Dass besagte Piste bis ganz nach oben beschneit wird ist bereits seit Sommer bekannt :wink:
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Bzgl. der zwei getrennten 10 EUBs verstehe ich den Sinn allerdings überhaupt nicht! Man hat doch heutzutage die Möglichkeit zwei getrennte Bahnen/Seile durch eine gemeinsame Station so zu kombinieren, wie man möchte. Ganz nach dem Vorbild des Auenfeldjets. Ich würde im Winter die Gondeln der unteren Sektion durchfahren lasssen bzw. in der Mittelstation dann auf's Seil der oberen Sektion zwischen deren Gondeln schieben, während die Gondeln der oberen Sektion ausschließlich oben ihre Runden drehen. Und im Sommer die obere Sektion stillstehen lassen und die Gondeln lediglich auf Seil 1 bzw. der unteren Sektion verkehren lassen.
 
manitou schrieb:
Ich bin bereits skeptisch, ob eine 10EUB für die obere Sektion ausreicht. Ich bin der Meinung, dass es hier eine Kapazität von mind. 4000 P/Std. braucht, denn schließlich werden 4 Pisten über diese Bahn bedient, wenn wir die Pisten 1 + 2 wegen der 6KSB nur zur Hälfte rechnen.
Mit der Modernisierung wird der Ifen einen Boom erfahren und sehe daher an der oberen 10EUB weiterhin lange Warteschlangen.

Ich kann mit (gemäßigten) Warteschlangen nachwievor gut leben, wenn ich im Gegenzug dazu entsprechend Platz auf der Piste für ein paar ausgedehnte Carvingschwünge habe. Die sollen bitte bitte nicht übertreiben mit der Kapazität. 4000 p/h sollte imo die oberste Grenze sein!
 
die bahn bekommt doch niemals 4000p/h auch wenn technisch mit 10er Kabinen ohne probleme moeglich (siehe soelden)! ich denke wenn die ueberhaupt 3000p/h bekommt dann kann man schon mehr als zufrieden sein.... :!:



wenn die animation stimmt stehen die beiden stationen sowieso hintereinander (2:15 min) :idea:
 
...also gemäß dem Standort der neuen Hahnenköpfle-Talstation wird das für ungeübte Skifahrer von den Pisten 4+5 ein fürchterliches Geschiebe um zur Station zu kommen!
Schon jetzt schaffen es viele nicht, mit genügend Schwung zur Hahnenköpfletalstation zu kommen und schieben sich bereits durch die Kurve, wo es links die blaue Piste runter ins Tal geht. Auch geübte Snowboarder quälen sich da vielfach...
Es sind ja vor allem die ungeübten Skifahrer von Piste4+5, die unweigerlich auf die 10EUB Hahnenköpfle angewiesen sind. Bis zur neuen Station muss nun eine weitere Kuppe überwunden werden.
Familienfreundlich kann man das nicht nennen und gerade für Ungeübte und Familien wird der Ifen mit dem Liftausbau und den Pisten 4+5 ja richtig interessant, denn die anderen hochgelegenen Skigebiete (Nh, Fh, Wh) sind pistentechnisch überwiegend zu anspruchsvoll.

Ich halte daher die Position der neuen Talstation unter skitechnischen Aspekten für deplatziert und schließe mich der Kritik von Hochzeiger an, da nicht erkennbar ist, dass Gelände/Pistenkorrekturen für einen bessere Flow vorgesehen sind.
Wenn es eh zwei getrennte Bahnen bleiben, dann kann man die jetzige Hahnenköpfletrasse beibehalten. Ist für Skifahrer günstiger und für Fußgänger ist der Weg vertretbar. Allerdings sollte man dort einen separierten Fußweg modellieren.

Unter dem Gesichtspunkt Warentransport sind zwei eng beieinanderliegende Stationen sicherlich günstiger, wie X-tream eingeräumt hat, aber unter diesem Aspekt wäre es am allersinnvollsten eine durchgehende Bahn zu bauen. Ware raus und 10m weiter in die nächste Bahn rein, ist eine nette Beschäftigungstherapie für das Personal! ;D .
Und die Ware wird zunehmen, denn ich mutmaße, dass oben eine komplette neue Hahnenköpfle-Bergstation gebaut wird und dass das Bergrestaurant vergrößert wird in dem Teil, wo jetzt die DSB-Station einfährt. Gepostet wurde das zwar nicht von den Bergbahnen, aber wer sachkundig mitdenken kann, für den ergibt sich diese Schlussfolgerung automatisch...
 
Eine Verbindungsstrecke für Lastengondeln zwischen den getrennten Bahnen wäre kein Problem. Ich würde aber auch gerne eine durchgehende Bahn sehen. Vielleicht macht man das aber auch wegen der Windanfälligkeit im oberen Bereich nicht.
 
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