Ich würde ihnen tunlichst davon abraten irgendwas am Berg zu garagieren. Die sollten alles tun um oben so wenig Eingriffe wie möglich zu haben und damit vielleicht die Chance auf Sommerbetrieb zu erhöhen.
 
Aus Sicht der Natur hoffe ich persönlich sehr das der Sommerbetrieb nicht kommt.
Das empfindliche Karstgebiet dort oben hält dem Massentourismus nicht stand. Ganz zu schweigen von den Horden an Sandalen Touristen die dann geborgen werden müssen weil sie sich im Karst den Fuß verknackst haben...
 
Hoffe auch das es keinen Sommerbetrieb geben wird.

Dort ist im Sommer schon jetzt die Hölle los.

August 2016:
 
Also ich würde den Sommerbetrieb begrüßen. Dazu einen gescheiten schülergerechten Infopfad über das Karstgebiet, Entstehung usw. Damit schafft man ein Angebot für "Sandalen-Touris" und hält sie ein Stück weit von den anderen Wegen fern.

Wenn man dies nicht tut, besteht die Gefahr, dass die Sandalen-Menschen kreuz und quer laufen. Ich sehe es ja in Garmisch. Seit es am Osterfelder den Themenweg über die Hochalm zum Kreuzeck gibt, laufen hier jeden Juli und August die "Massen" rauf und runter, stehen auf dem Alpspitz X und bestauen die Berge. Auf den anderen Wegen hingegen hat man weitestgehend Ruhe...!
 
Finde ich nicht gut der Weg müsste betoniert oder zumindest mit viel Kies oder sonstigem Material angeschüttet werden.
Das Gebiet da oben besteht fast rein aus Fels mit Spalten... Es wird ja selbst zum Bau der Bergstation keine Straße angelegt sondern alles mit einer Materialbahn gemacht.
Ich vertrete einfach die Meiung das man mit Sandalen da oben nichts verloren hat. Wer da hin will muss die Stunde Aufstieg auf sich nehmen. Und das tut man nicht mit Sandalen...
 
Wie würde denn im kommenden Sommer der Sommerbetrieb während des EUB-Baues stattfinden? Bleibt die 2 SB bis in den Herbst stehen oder wird die Olympiabahn im Sommer laufen?
 
Hochzeiger schrieb:
Wie würde denn im kommenden Sommer der Sommerbetrieb während des EUB-Baues stattfinden? Bleibt die 2 SB bis in den Herbst stehen oder wird die Olympiabahn im Sommer laufen?

Stand Spätsommer 2016. Olympiabahn hat keine Erlaubnis für den Sommerbetrieb und die 2 SB wird vorher abgerissen. Man muss im Sommer 2017 komplett zu Fuß hochlaufen, es wird keine Aufstiegshilfe im Sommer 2017 geben.
 
bei dem bauvolumen geht das auch gar nicht anders.... ausserdem kommt die garagierung dann vermutlich an die mittelstation wenn alles zur bergstation nur mit materialseilbahn geht :idea:
 
Ja korrekt die Garagierung kommt an die Mittelstation ist zwar auf den Visualisierungen nicht zu sehen kommt aber.
 
Xtream schrieb:
bei dem bauvolumen geht das auch gar nicht anders.... ausserdem kommt die garagierung dann vermutlich an die mittelstation wenn alles zur bergstation nur mit materialseilbahn geht :idea:


Die neue Olympiabahn wurde ja bereits mit Materialseilbahn gebaut. Bei der Baustellenführung war der Projektleiter auch sehr begeistert von der Materialseilbahn im Vergleich zu Helikopter transfer. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war auch der Plan für die 10EUB möglichst viel mit Materialseilbahn durchzuführen.
 
Ich hab mal dumm gefragt und eine intelligente Antwort bekommen: Die Bierenwangbahn geht nicht bis zum Gipfel, weil die neue Scheidtobelbahn dorthin führen soll.
 
8O 8O 8O was ??? ne komplett neue trasse ausholzen im naturschutzgebiet? der schachzug wäre allerdings mehr als genial.... wenns das wirklich hinbekommen hut ab.... eine DSB war in alten pistenpläne so ja schonmal projektiert :!:
 
Glaube das irgendwie nicht. Ist ja echt ne neue Idee die Bahn bis hoch zu ziehen.
Kommt dann sicher nur auf der bestehenden Trasse inkl verlänger Schlepplift Trasse zum Gipfel in frage.
Wobei dann alle Anfänger die zur Bierenwang wollen über den Gipfel müssen.
Aber gut wird noch mind 2 Jahre dauern.
Erst kommt die Talabfahrt evtl den Sommer. Dann ggf die Bahn. Danach evtl noch die 2 Länderbahn und KWB. Dann kann der Verbund zur Parsen kommen. :-)
 
Bosqueverde schrieb:
Ich hab mal dumm gefragt und eine intelligente Antwort bekommen: Die Bierenwangbahn geht nicht bis zum Gipfel, weil die neue Scheidtobelbahn dorthin führen soll.

Dürfte ich mal fragen, wo du da nachgefragt hast? Im Sommer 2015 als die Projekte Bierenwang & Ifen öffentlich gemacht wurden, hatte ich auf Nachfrage von der Marketingabteilung folgende Antworten erhalten (auf S. 68 nachzulesen):

Hochzeiger schrieb:
Habe von der Marketingabteilung von der Fellhornbahn gerade eine Antwortmail erhalten.

Frage: Warum zieht man die neue Bierenwangbahn nicht bis zum Grat hoch?

Die neue Bierenwangbahn soll auch für „Bessere Anfänger“ gedacht sein. Diese wären im Bereich Fellhorngrat und bei der steilen Einfahrt in die Möserpiste überfordert. Weiter verträgt der Fellhorngrat aufgrund seiner Pistenbreite nicht die beförderte Menge an Skifahrer. Ein weiterer Pistenbau auf dem Fellhorngrat ist aus ökologischen Gründen ausgeschlossen

Frage: Ist ein Ersatz der Gipfelpendelbahn geplant?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist ein Ersatz der Gipfelbahn nicht in Planung.

Ich glaube nicht, dass sich diese "ökologischen Gründe" bis zum heutigen Tage geändert haben. Wie Xtream richtig anmerkt verläuft die Trasse der 2SB Scheidtobel durch Naturschutzgebiet. Und es war zum Zeitpunkt der Errichtung 1995 schon ein Kompromiss diese nur als 2SB auszuführen (war ursprünglich als 4 KSB geplant), damit man überhaupt bauen durfte. Unter diesen Randbedingungen eine neue, nach Norden verschwenkte Trasse im Scheidtobel auszuholzen, halte ich für ausgeschlossen. Und eine Verlängerung des Trassenverlaufs der jetzigen 2SB kollidiert mit der Bergstation der neuen Bierenwangbahn und die Bergstation käme in den Bereich des Einstiegs der Möserpiste zum stehen. Macht für mich auf der Trasse wenig Sinn, zumal der Gipfelbereich samt Restaurant weiterhin vom übrigen Skigebiet isoliert sind.
Außerdem, welchen Sinn sollte es machen, die Scheidtobelbahn bis oben hin zu verlängern? Als Wiederholungsbahn wäre sie völlig deplatziert, da der langweilige Ziehweg durch den Scheidtobel jedesmal mitgenommen werden müsste. Und als reine Zubringerbahn würden weder die Wartezeiten an der Bierenwangbahn noch an der Möserbahn reduziert. Zudem wäre die aktuelle Trasse dafür völlig ausreichend.
Einzig sinnvoll wäre in meinen Augen ein Ersatz der Gipfel-Pendelbahn durch was Kapazitätsstärkeres (EUB, Funifor, Gruppenumlaufbahn, 120er Pendelbahn ...)
 
Da ich momentan in OA bin, kann ich leider nicht auf das Antwortschreiben der KWT-Bergbahn zurückgreifen.
 
Der Startschuss für die zweite Bauphase am Ifen ist gefallen! Ab jetzt läuft der Countdown bis zur Eröffnung der neuen Bahnen Ifen I und Ifen II, die für den 23.12.2017 geplant ist. Erstmals im Allgäu und in Vorarlberg werden es die modernsten Bahnen der Firma Doppelmayr (D-Line) sein. Damit werden den Gästen am Ifen die leisesten sowie auch die komfortabelsten Bahnen in den Allgäuer Alpen mit stolzen 5 cm mehr Platz pro Sitz in den Kabinen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wird das Bergrestaurant Hahnenköpfle komplett erneuert und passend zur gerade erst erhaltenen begehrten kulinarischen Auszeichnung „Grüne Haube“ entsprechend als hochwertiges Bedienungsrestaurant unter anderem mit einer separaten Zirbenstube gestaltet. Mit der Fertigstellung dieses zweiten Bauabschnittes zum Saisonstart 2017/2018 wird der Ifen endgültig zum „Premium Familienskigebiet“

https://www.das-hoechste.de/unternehmen/baumassnahmen-2017/baumassnahmen-ifen-2017.html
 
Bosqueverde schrieb:
Da ich momentan in OA bin, kann ich leider nicht auf das Antwortschreiben der KWT-Bergbahn zurückgreifen.

Okay - das klingt ja zumindest mal nach einer seriösen Quelle.
Das einzige was ich mir bei einer Verlängerung der Scheidtobelbahn vorstellen könnte, wäre eine abknickende Mittelstation an der derzeitigen Bergstation und dann entlang der ehem. Schlepplifttrasse zum Gipfelgrat rauf. Aber als Wiederholungsanlage? Selbst mit Ein-/Ausstiegsmöglichkeit an der möglichen Mittelstation? Ich glaube das wäre alles viel einfacher und günstiger geworden, hätte man die Bierenwangbahn gleich zum Gipfel hochgezogen. Denn bei den verbuckelten Pistenabschnitten aufgrund der hohen Frequenzen der Heubichlpiste ist die Bierenwangbahn sicher keine Anfängeranlage (was ja das Argument der BB gegen eine Trassenverlängerung war)!
 
Hochzeiger schrieb:
Das einzige was ich mir bei einer Verlängerung der Scheidtobelbahn vorstellen könnte, wäre eine abknickende Mittelstation an der derzeitigen Bergstation und dann entlang der ehem. Schlepplifttrasse zum Gipfelgrat rauf.

So könnte ich es mir auch vorstellen. Das hätte auch den Vorteil, dass man nicht noch mit der Möserbahn fahren müsste um zurück zur Kanzelwand zu kommen. Aber bestimmt weiterhin keine Bahn für Wiederholungsfahrten.
 
die überlegung mit der mittelstation ist in der tat interessant, allerdings braucht es dann da nur eine ausstiegsstelle ähnlich wie bei der kandaharbahn in garmisch damit der schwächere skifahrer dort aussteigen kann! somit ist der gipfel wieder zu erreichen und wird nicht mit zuvielen wiederholungsfahrern belastet! und genehmigt bekommen sie das evtl auch einfacher :idea:
 
Das mit der Mittelstation und alten Tassen denk ist die einzige Möglichkeit.
Wie klappt dann da der Zustieg wenn nur ein Teil aussteigt. Stell mir das ein rechtes Chaos vor ob nun 2 oder 5 zusteigen dürfen.
Denk das da ja ein Sessel hinkommt und keine eub.
 
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