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Sicher wird der Betrieb am Nebelhorn in ein paar Jahren eingestellt und die fünf Monate Wintersaison spielen finanziell gegenüber der höchstens ebensolangen Sommersaison sicher keine Rolle.
 
ThomasK schrieb:
Meiner Meinung nach wird in ein paar Jahren der Skibetrieb am Nebelhorn sowieso eingestellt werden. Dann fährt die Nebelhornbahn auch im Winter nur noch für die Fußgänger.

Braucht man eigentlich ein Zertifikat um so viel Dünnschiss zu posten? Da lohnt es nicht mal sich die Mühe für eine fundierte Antwort zu machen weil bei so Aussagen fehlt es schon grob :roll:
 
MaFl schrieb:
Sicher wird der Betrieb am Nebelhorn in ein paar Jahren eingestellt und die fünf Monate Wintersaison spielen finanziell gegenüber der höchstens ebensolangen Sommersaison sicher keine Rolle.


In den Planfeststellungsunterlagen für den Neubau der 2S-Bahn, die ich mir selbst angeschaut habe, stand eindeutig, dass 2/3 des Umsatzes im Sommer gemacht werden.
In den Wintermonaten ist es so, dass sich der Anteil der Fußgänger und Skifahrer die Waage halten, d.h. ungefähr 1/6 des Umsatzes am Nebelhorn wird noch durch Skifahrer gemacht.

Die Skifahrer verursachen aber zum einen bei weitem mehr Kosten und zum anderen werden die Winter immer kürzer, sodass irgendwann die Kapitalkosten für den Skibetrieb nicht mehr erwirtschaftet werden können.

Die Sessellifte fahren am Nebelhorn nur im Winter, denn für die Sommerfahrgäste sind die uninteressant. An beiden Sesselliften führt eine breite Forststraße vorbei und die Wanderer bewältigen die Strecken je nach Kondition in 20 - 30 Minuten.

Es ergibt auch keinen Sinn die Koblatbahn im Sommer in Betrieb zu nehmen, denn die Sonnenanbeter fahren gleich zum Gipfel und die Wanderer haben kein Problem die 300 Höhenmeter zu Fuß von der Bergstation zur Gipfelstation zu gehen, selbst Konditionsschwache schaffen den Weg in höchstens einer Stunde.

Warum also für die paar Skifahrer die beiden Sessellifte und Schneekanonen noch betreiben?

Als ich einmal im Sommer beim Wandern war, habe ich zufällig eine riesige Hochzeitsgesellschaft auf der Terrasse der Bergstation gesehen.

Ich habe die Leute nicht gezählt, aber ein paar hundert dürften es gewesen sein.

Da macht doch die Nebelhornbahn gleich ein ganz anderes Geschäft zumal die auch im Restaurant ordentlich Geld da lassen, im Gegensatz zu den paar Skifahrern, die vielleicht einmal für 2 € ein Snickers im Restaurant kaufen. :-)

OK, aufgrund der Höhenlage können die noch ein paar Jahre den Skibetrieb in ihrem Minigebiet aufrechterhalten, aber letztendlich wird auch das Skigebiet am Nebelhorn in ein paar Jahren zusperren. Die ökonomischen Fakten sprechen eine eindeutige Sprache, denn welcher Skifahrer will denn noch in so einem Miniskigebiet 50€ und mehr für den Tagesskipass auf den Tisch legen?
 
manitou schrieb:
Ralf321 schrieb:
Ja finde die Verkürzung der skizeiten gerade jetzt im Frühling auch ziemlich daneben.
Bis 2018 bin ich Ski gefahren und war meist den ganzen März dort. Realistisch waren Nachmittags unter der Woche kaum noch Leute dort unterwegs. Wenn es warm war, war es ab Mittags sulzig und an kälteren Tagen hatte ich Nachmittags gefüht die Skigebiete fast für mich allein. Von daher kann ich diese Energiesparmaßnahme nachvollziehen.
Wäre es dann nicht auch fair, die gesparten Energiekosten an die Kunden weiter zu geben?

tobi27 schrieb:
ThomasK schrieb:
Meiner Meinung nach wird in ein paar Jahren der Skibetrieb am Nebelhorn sowieso eingestellt werden. Dann fährt die Nebelhornbahn auch im Winter nur noch für die Fußgänger.
Braucht man eigentlich ein Zertifikat um so viel Dünnschiss zu posten? Da lohnt es nicht mal sich die Mühe für eine fundierte Antwort zu machen weil bei so Aussagen fehlt es schon grob :roll:
Da muss ich ThomasK aber Recht geben. Der Skibetrieb wird auf jeden Fall eingestellt, die Frage ist nur noch, welchen Wert die Variable "paar" schließlich erhält. :wink:
 
"Da macht doch die Nebelhornbahn gleich ein ganz anderes Geschäft zumal die auch im Restaurant ordentlich Geld da lassen, im Gegensatz zu den paar Skifahrern, die vielleicht einmal für 2 € ein Snickers im Restaurant kaufen"

Wie kommt man eigentlich auf die komische Idee, dass man als Skifahrer nichts isst? Oder auch, dass man im
Winter nicht feiern kann?

Dass sich Fußgänger und Skifahrer im Winter die Waage halten, halte ich für ein Gerücht.

Brechend voll ist Gondel natürlich auch im Winter, und natürlich zahlt man 50€, wenn der Schnee passt. Man hat ja auch eine Karte für fünf Gebiete, da kann man schön Durchwechseln.
 
ThomasK schrieb:
MaFl schrieb:
Sicher wird der Betrieb am Nebelhorn in ein paar Jahren eingestellt und die fünf Monate Wintersaison spielen finanziell gegenüber der höchstens ebensolangen Sommersaison sicher keine Rolle.


In den Planfeststellungsunterlagen für den Neubau der 2S-Bahn, die ich mir selbst angeschaut habe, stand eindeutig, dass 2/3 des Umsatzes im Sommer gemacht werden.
In den Wintermonaten ist es so, dass sich der Anteil der Fußgänger und Skifahrer die Waage halten, d.h. ungefähr 1/6 des Umsatzes am Nebelhorn wird noch durch Skifahrer gemacht.

Die Skifahrer verursachen aber zum einen bei weitem mehr Kosten und zum anderen werden die Winter immer kürzer, sodass irgendwann die Kapitalkosten für den Skibetrieb nicht mehr erwirtschaftet werden können.

Die Sessellifte fahren am Nebelhorn nur im Winter, denn für die Sommerfahrgäste sind die uninteressant. An beiden Sesselliften führt eine breite Forststraße vorbei und die Wanderer bewältigen die Strecken je nach Kondition in 20 - 30 Minuten.

Es ergibt auch keinen Sinn die Koblatbahn im Sommer in Betrieb zu nehmen, denn die Sonnenanbeter fahren gleich zum Gipfel und die Wanderer haben kein Problem die 300 Höhenmeter zu Fuß von der Bergstation zur Gipfelstation zu gehen, selbst Konditionsschwache schaffen den Weg in höchstens einer Stunde.

Warum also für die paar Skifahrer die beiden Sessellifte und Schneekanonen noch betreiben?

Als ich einmal im Sommer beim Wandern war, habe ich zufällig eine riesige Hochzeitsgesellschaft auf der Terrasse der Bergstation gesehen.

Ich habe die Leute nicht gezählt, aber ein paar hundert dürften es gewesen sein.

Da macht doch die Nebelhornbahn gleich ein ganz anderes Geschäft zumal die auch im Restaurant ordentlich Geld da lassen, im Gegensatz zu den paar Skifahrern, die vielleicht einmal für 2 € ein Snickers im Restaurant kaufen. :-)

OK, aufgrund der Höhenlage können die noch ein paar Jahre den Skibetrieb in ihrem Minigebiet aufrechterhalten, aber letztendlich wird auch das Skigebiet am Nebelhorn in ein paar Jahren zusperren. Die ökonomischen Fakten sprechen eine eindeutige Sprache, denn welcher Skifahrer will denn noch in so einem Miniskigebiet 50€ und mehr für den Tagesskipass auf den Tisch legen?

Weiterhin wird hier völlig außer acht gelassen, dass sich hinter den meisten Skifahren in Oberstdorf zahlende Übernachtungsgäste stecken, da wird man die Bahnen noch lange von Gemeindeseite subventionieren.
 
MaFl schrieb:
Wie kommt man eigentlich auf die komische Idee, dass man als Skifahrer nichts isst? Oder auch, dass man im

Das verstehe ich allerdings auch nicht. Ich fahre ausschließlich als Tagesgast, es gibt aber keinen Skitag an dem ich nicht essen gehe. Damit lässt man pro Tag schon 70-100€ im Skigebiet liegen.
Im Gegenteil als Fußgänger gerade im Sommer würde ich viel eher nen Rucksack mitnehmen.
 
Das Nebelhorn ist nach der Zugspitze das schneesicherste Skigebiet in D. Warum sollen die da den Skibetrieb einstellen? Mit wenigen Lifte ist es zudem recht kostengünstig zu bewirtschaften. Man wird sich eher dafür einsetzten, die Beschneioung bis zum Gipfel ausbauen zu können, denn wenn zunehmend mehr niedrig gelegene Skigebiete wegfallen, wird es sich in O-dorf/Kwt konzentrieren.
Sogar die Ski-Kritiker vom Alpenverein haben bereits vor ca. 10 Jahren gepostet, dass in D langfristig nur noch Skigebiete höher 1500m übrig bleiben, d.h. Zugspitze, Nebelhorn, Fellhorn.
 
manitou schrieb:
Das Nebelhorn ist nach der Zugspitze das schneesicherste Skigebiet in D. Warum sollen die da den Skibetrieb einstellen? Mit wenigen Lifte ist es zudem recht kostengünstig zu bewirtschaften. Man wird sich eher dafür einsetzten, die Beschneioung bis zum Gipfel ausbauen zu können, denn wenn zunehmend mehr niedrig gelegene Skigebiete wegfallen, wird es sich in O-dorf/Kwt konzentrieren.
Sogar die Ski-Kritiker vom Alpenverein haben bereits vor ca. 10 Jahren gepostet, dass in D langfristig nur noch Skigebiete höher 1500m übrig bleiben, d.h. Zugspitze, Nebelhorn, Fellhorn.

Garmisch Classic und eventuell den Jenner sollte man nicht vergessen.
Gerade in Garmisch Classic könnte man noch prima fahren, aber die Saison ist schon beendet. Sie ging von Mitte Dezember bis zum 3. April ...
 
Wieviel "Neues in Oberstdorf" steht in den letzten Posts?

Diskutiert doch BITTE wo anders weiter!!!
 
Erschreckend hier. Sind ja gerade Ferien.

Aber ja die Wartezeiten sind im Sommer sicher lang ins Tal genauso wie es früher im Winter war.
Ab 15 Uhr anstellen das man runterkommt. Meist ging’s laufen am den Café schneller.
Durch Optimierung der Bahn und Ausbau der Beschreibung bis ins Tals ins diese aber gut optimiert worden.


Fahrzeiten kürze war auch aufs Fellhorn bezogen von mir. Das muss man schon schauen das man rüber kommt.
Am Nbh hört Koblat aktuell 15 min früher auf (15:30)
Hauptbahn 20 min früher wie im Sommer mit 17 Uhr.
 
Neu an der Söllereckbahn am Parkplatz.
automatische Kennzeichenerfassung

Die Überwachung des Nord-Parkplatzes an der Söllereckbahn erfolgt über Kennzeichenerfassung. Die ersten 45min. sind frei, das Tagesticket für Seilbahn-Gäste während der Betriebszeiten beträgt € 5,-. Für Gäste mit Club-Card & Saisonkarte € 3,- pro Tag. Das digitale Parkticket kann vor Ort am Parkautomat oder bequem über die Parkster-App gelöst werden. Mehrtageskarten sind an der Kasse erhältlich.

https://www.parken-ok.com/

https://www.ok-bergbahnen.com/preisinformationen/parkplatzpreise.html

Geplant laut dem News Artikel in der App, ist eine Ausweitung auf alle OK Bahn Parkplätze.


Newsletter:

DIGITALES PARKRAUM-MANAGEMENT AM SÖLLERECK
Mit dem Start in die Sommersaison führen wir am Söllereck das neue und digitale Parkraum-Management ein. Dabei setzen wir auf eine Lösung, die in vielen Städten und Freizeitattraktionen im In- und Ausland mittlerweile fest etabliert ist und mehr und mehr zum Standard wird: Die Überwachung des Parkraums per Kennzeichenerfassung.

Das Auto-Kennzeichen wird dabei bei Auffahrt auf den Parkplatz automatisch erfasst. Vor Ausfahrt kann die Parkgebühr dann durch Eingabe des Kennzeichens in der App („Parkster“) oder an einem der vielen Automaten auf dem Parkplatz (in bar/per Karte) bezahlt werden. Es muss kein Parkschein mehr gedruckt und ins Auto gelegt werden und Wartezeiten am Automaten entfallen.

Die bisherige Tarifstruktur ändert sich dabei nicht. Inhaber von Saison-Parkscheinen können ihr Kennzeichen an der Kasse digital hinterlegen lassen. Der Parkausweis in Papierform entfällt. Auch Inhaber der „MyMountainClub-Card“ erhalten ihren Rabatt wie gewohnt am Automaten oder in der App. Kurzparken gewähren wir künftig eine Gratis-Parkzeit von 45 Minuten.

Noch ein wichtiger Hinweis, um mögliche Missverständnisse zu vermeiden: Bei Befahren der Parkplätze Nord und Süd werden ausnahmslos und durchgehend (24/7) alle Kennzeichen automatisch erfasst. Nach Ablauf der Kulanz-Zeit von 45 Minuten fallen Parkgebühren an. Parkverstöße werden über den Dienstleister automatisch per Halterabfrage abgewickelt. Dafür fällt eine Gebühr von 50 Euro an.

Nach dem Söllereck wird die Kennzeichenerfassung nach und nach auch zum Standard an den anderen Bergen der OK-Bergbahnen. Viele Wettbewerber im In- und Ausland sind bereits umgestiegen. Das Feedback der Gäste ist dort bis dato sehr gut.
/i]
 
https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/immenstadt/schwierige-zeiten-fuer-bergbahnen_arid-589661
EDIT: Der Artikel war gerade noch frei zugänglich.
Die Fellhornbahn Pendelbahn auf der ersten Sektion wird bald abgebaut, dann fährt auch im Sommer die 8EUB. Die elektrotechnischen Bauteilen sind an ihr Lebensende angekommen, so der Vorstand.
Die Erneuerung der Walmendingerhornbahn hat eine höhere Priorität als der Maisäßlift, war eine weitere Aussage auf der Hauptversammlung.
 
Ich frag mich bei solchen nachträglichen Rückbauten von Parallelbahnen immer, warum man die überhaupt erstmal stehen lassen hat. Gilt z.B. auch für die 4er KASB am Rettenbachferner in Sölden.
 
Weil man die Entlastung eigentlich haben will/wollte. Vermutlich war man sich nicht sicher, ob die Kapazität ausreicht. Gab es in einigen Gebieten (z.B. 3KSB Tschuggen Ost, Arosa), dass man nicht wusste, und in diesem Falle sogar den Parallellift gleich mitgebaut hat, und recht schnell wieder abgebaut hat, da die Hauptanlage eben doch reicht. In Sölden m.E. außerdem, weil die Skifahrer dann die Ski anbehalten können. Und man kann einen Betrieb über 365 Tage/Jahr sicherstellen.
Edit: aktuell fährt die Bahn ja noch, wird sie auch nochmal im Winter in Betrieb gehen?
 
Gerade an stark frequentierten Tagen war die Fellhorn Pendelbahn eine willkommene Entlastung.
Weiterer Bonus: Man war ziemlich schnell oben, wenn man sie gerade erwischt hat und konnte einfach umsteigen in die Gipfelbahn.

Also mir wird da schon was fehlen!
 
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