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Neues in Ruhpolding

Schön, dass es dort weiter geht! Noch schöner wäre es, man würde die Standart-Strecke am Sessellift wieder präparieren...

...und den Südhang wieder herrichten und den Weingartenlift neu aufbauen...
 
ThomasK schrieb:
Ich gehe nicht davon aus, dass es zu massiven Verzögerungen beim Neubau der 25 M€ teuren 55-PB auf den Rauschberg kommen wird.
ThomasK schrieb:
Außerdem ist es wichtig, dass die alte Bahn möglichst schnell wegkommt, damit man nicht im Denkmalschutzamt auf dumme Gedanken kommt, wie bei der Predigtstuhlbahn in Bad Reichenhall.
Bilder aus dieser Woche aus Ruhpolding. Die alte Pendelbahn ist wie bekannt stillgelegt, von Bau- oder Abbrucharbeiten ist von außen nichts zu sehen. Ist bereits der Zeitplan für den Neubau bekannt?
An der Talstation traf ich auf zwei Mitarbeiter. Man gab sich äußerst bedeckt - gelinde gesagt: nicht auskunftsfreudig. Einzig die Information war zu erhalten, dass man aktuell noch auf die "Baugenehmigung" warte. Ist das Usus, vor Erhalt aller Genehmigungen den Betrieb einzustellen und auf das lukrative Sommergeschäft (gerade nach den Corona-Jahren) zu verzichten?

Aktuell steht sie noch unverändert da, die Rauschbergbahn.
dsc081402zcq4.jpg


dsc08145dackr.jpg


dsc08149n7f4k.jpg


Nur anstelle der Warteschlange am Eingang ist ebendieser abgeschlossen.
dsc081461nc91.jpg


Das steht dort geschrieben [Rechtschreibfehler übernommen]:
Bis auf weiteres kein Fahrbetrieb
Wir danken für Ihre Treue .
Die Planungen für den Neubau laufen !


Ich vermute, die Seile sind geerdet. Oder welche Funktion haben die Kabel?
dsc08147svfdk.jpg
 
Wenn ich mir die Ruhpolding Liftgeschichte anschaue, würde es mich nicht wundern, wenn es keinen Neubau gibt und die Bahn für immer schließt!
 
Es wird ziemlich sicher keinen Neubau geben weil die gar keinen Investor haben der die 30 Millionen zahlt.....
Am Unternberg war ja auch alles mögliche geplant und was wurde daraus? 2 überholte Schlepper (halbherzig), eine DSB mit neuen Sesseln und die Stützen wurden neu gestrichen damit alles modern aussieht. Das wars dann....
Ach ja und neue Rollenbatterien.
 
In der Niedrigzinsphase war es bei Banken sehr beliebt ihr Eigenkapital in Immobilieninvestitionen zu investieren. Da hätte die Rendite einer Seilbahn wahrscheinlich auch gepasst.

Jetzt sind die Zinsen gestiegen, diese Anlageform ist aufgrund der gestiegenen Baukosten jetzt nicht mehr interessant. Daher wird die Raiffeisen da so schnell wahrscheinlich nichts bauen.
 
Ich habe gar nicht mitbekommen, dass die Bahn stillgelegt wurde... was war der Grund hierfür? technische Mängel?
Wir waren vor einigen Jahren mal während einer Kundenveranstaltung von TechnoAlpin zum Abendessen dort oben.
Eigentliche ein ganz nettes Fleckchen mit Blick auf Salzburg.
Wäre schade, wenn hier keine Ersatzanlage kommt. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass der ROI dort lang auf sich warten lässt.
Dem Berg fehlt es einfach an zusätzlichen Attraktionen.
 
markus schrieb:
Das war im Sommer 2022. Seither is nix mehr passiert weil die keinen Geldgeber haben.
Also wurde das Genehmigungsverfahren gar nicht abgeschlossen?
Oder abgeschlossen und es liegt nun "nur noch" an der Finanzierung?
(Bei manchen Projekten ist die umweltrechtliche Genehmigung ja die größte Hürde.)

Zumindest was der Bundesanzeiger so hergibt, hat man 2021 Verlust gemacht (40k) und auch ansonsten keine großen Rücklagen.
Also bräuchte man selbst für eine Revision (Laufwerke, Steuerung) für z. B. 1-2 Mio € auf jeden Fall Fremdkapital, sei es durch einen Investor oder einen Kredit.
 
Ich spekulier jetzt mal ins blaue:

Die Bahn hat sich (wie viele) einfach nicht gerechnet. Die Grundkosten sind hoch und die Einkünfte solala. In Deutschland wird alles Neoliberal umgebaut und vormals öffentliche betriebene - oder zumindest bezuschusste Verkehrsbetriebe sollen sich schon länger alleine tragen. Das klappt halt einfach nicht, wenn es nicht, wie bei der Zugspitze Touristen gibt, welche für 50,- Eur hoch und runter fahren wollen. Eine Quersubventionierung wie am Wank gibt es da auch nicht und so wird es über die Jahre einfach immer "enger".

Ähnlich sieht es ja an der Hochries aus und dort müssen sogar zwei Bahnen betrieben werden, oder auch am Karwendel. Ständig Streit, ständig wechseln die Betreiber und niemand weiß, wie lange das noch geht. In Österreich teilweise ähnlich bei kleineren Skigebieten (Reutte?). Die werden dann an Ausländische Betreiber verhökert und die merken erst nach ein paar Saisonen, dass es nicht eine Gelddruckmaschine ist. (Kitzbühel: St. Johann, Kössen, Skistar?).

Wo das noch hinführen soll, das wollen unsere Politiker nicht wissen, hauptsache deren Konto ist gut genug gefüllt und die Pension ist auch abgesichert.

PS: die Betreiber der Hochriesbahn (als Beispiel) ist eine GmbH, die Gesellschafter sind die Gemeinde und der Alpenverein. Es besteht KEINE Gewinnerzielungsabsicht. Die Gemeinde und die Sektion sind EHRENAMTLICH tätig. Das sagt schon viel aus. Man versucht mit aller Kraft und möglichst wenig Kosten den Betrieb aufrecht zu erhalten - wohl wissend, dass wenn man es nicht tun würde, die Erschließung des Berges ad acta gelegt ist und damit auch die touristische Attraktivität sinkt. Es hängt also alles an der Gemeinde und dem Alpenverein. In Ruhpolding könnte das auch gehen - nur will man das? Ich fürchte, man ist sich der langfristigen Tragweite nicht bewusst und/oder hat kein Geld.
 
Nun ja, als Investor würde ich in Bayern bis die Genehmigungen da sind auch lieber im Hintergrund bleiben und mich nicht einer Hetzjagd aussetzen.

Ob es sich lohnt da was neues zu machen und ob der Berg was interessantes ist weis ich nicht. Feriengäste und damit potenzielle Fahrgäste müssten eigentlich in der Gegend vorhanden sein, sofern das Projekt nicht total überdimendioniert ist
 
Hätte man einfach nur die Anlage technisch überholt (und evtl neue Kabinen angeschafft...rein aus Marketinggründen), wär man wahrscheinlich nicht in die Insolvenz gerutscht...aber das ist mal wieder der typische Größenwahn gepaart mit Gier (weil es hätte ja schön Kohle vom Staat gegeben). :rolleyes:
Hat doch anderswo auch wunderbar geklappt, dass man nicht um jeden Preis Alles wegreißen und größer neubauen musste :rolleyes:
Aber im Umwelt verschandeln ist man hier in Bayern immer schon groß dabei gewesen (siehe der Schei*haufen am Jenner🤮), wenns einer potenziellen Gewinnmaximierung dienen könnte.
 
MarcB96 schrieb:
Hätte man einfach nur die Anlage technisch überholt (und evtl neue Kabinen angeschafft...rein aus Marketinggründen), wär man wahrscheinlich nicht in die Insolvenz gerutscht...aber das ist mal wieder der typische Größenwahn gepaart mit Gier (weil es hätte ja schön Kohle vom Staat gegeben). :rolleyes:
Hat doch anderswo auch wunderbar geklappt, dass man nicht um jeden Preis Alles wegreißen und größer neubauen musste :rolleyes:
Aber im Umwelt verschandeln ist man hier in Bayern immer schon groß dabei gewesen (siehe der Schei*haufen am Jenner🤮), wenns einer potenziellen Gewinnmaximierung dienen könnte.


Wenn du dich bisschen mit der Bahn und der Geschichte näher befassen würdest dann stoßt man auf folgendes:
1. Die alte Bahn hat eine wirklich sehr geringe Förderleistung und dadurch wenige Fahrten sprich weniger Einnahmen um den Betrieb zu decken
2. Die Kabinen selber sind noch gar nicht sp alt also das reine austauschen hätt genau nix gebracht
3. Eine Vergrößerung der Bestehenden Anlage würde meiner Meinung aufgrund der Bauweise der Bergstation (kein schiebebahnsteig möglich wie z.b am Pfänder beim Umbai) eher schlecht möglich
4 . Wenn man sich die Unterlagen zum Verkauf des Inventars genau anschaut, welche oben verlinkt ist, kommt man schnell darauf in was für einem alten Zustand sich die gesamte Technik befunden hat und irgendwann macht es einfach keinen Sinn in alte Technik weiter zu investieren. Das stellt sich der Laie hier im Forum regelmäßig so einfach vor, was es aber nicht ist.

Deinen Text oben schreibst du gefühlt unter jedes neubauprojekt im Alpenraum ohne irgendwelche richtigen Argumente geschweige denn Fachwissen. Erstmal auf alle schimpfen ohne Bezug zur Realität.
 
MarcB96 schrieb:
Hätte man einfach nur die Anlage technisch überholt (und evtl neue Kabinen angeschafft...rein aus Marketinggründen), wär man wahrscheinlich nicht in die Insolvenz gerutscht...aber das ist mal wieder der typische Größenwahn gepaart mit Gier (weil es hätte ja schön Kohle vom Staat gegeben). :rolleyes:
Hat doch anderswo auch wunderbar geklappt, dass man nicht um jeden Preis Alles wegreißen und größer neubauen musste :rolleyes:
Aber im Umwelt verschandeln ist man hier in Bayern immer schon groß dabei gewesen (siehe der Schei*haufen am Jenner🤮), wenns einer potenziellen Gewinnmaximierung dienen könnte.


Sorry, in Bayern ist der Alpenplan entstanden, in Bayern gab es das erste Umweltministeriun, in Bayern gab es den ersten Nationalpark. Wenn irgendein ein Land seine Umwelt und Berge geschützt hat, dann Bayern.
Sie sind einfach ahnungslos.
 
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