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Neues in Saas-Fee/Saastal

Offensichtlich hat man sich bei der Renovierung des Restaurants Längfluh für eine Teillösung entschieden, da die ürsprünglichen Pläne einen Komplettumbau des Restaurants vorsehen, der um die 6 Mill. kosten soll. Dieser ist aber erst nach dem Neubau der Bergbahn Längfluh möglich, da die dann leerstehende Bergstation in dieses Restaurat integiert werden soll.
 
Theo schrieb:
Ja, die Restaurantsnamen sind bescheuert, solange ich da aber gut essen kann und immer einen Platz finde ist es mir egal wie die Dinger heissen.

Bin ich völlig einer Meinung, das ist schon klar. Hauptsache, das Essen schmeckt und der Service stimmt. Dennoch gehen mir diese permanenten Namensneugebungen, initiiert durch irgendwelche Marketingfuzzis, auf den Sack. Ich warte nur noch darauf, dass man sich den Namen Saas-FEElgood ausdenkt (oder z.B. in Obersaxen den Piz Mundaun in "Mundaun Peak 2000" umbenennt:-)

Zurück vom Saas-Fee-OT zu Saas-Fee aktuell: Da ich hier nicht unbedingt auf dem neuesten Wissensstand bin - wie wollen die Bergbahnen die ganzen angedachten Investitionen eigentlich in den kommenden Jahren finanziell stemmen? Das ist ja ein riesiger Kraftakt, und auf Rosen gebettet sind sie ja keineswegs...
 
intermezzo schrieb:
Ich warte nur noch darauf, dass man sich den Namen Saas-FEElgood ausdenkt (oder z.B. in Obersaxen den Piz Mundaun in "Mundaun Peak 2000" umbenennt:-)
@intermezzo
Du musst die Begriffe patentrechtlich schützen lassen :lach: und dann an Saas-Fee verkaufen.

Ich wohne nah bei Hof in Nordbayern. Da hat sich einer den Begriff "Weltuntergangsparty" eintragen lassen und macht jetzt per Klage Kohle damit.
 
Fab schrieb:
@intermezzo:
Du musst die Begriffe patentrechtlich schützen lassen :lach: und dann an Saas-Fee verkaufen.

Tja, das ist eine gute Idee! Vielleicht sollte ich diesen Begriff tatsächlich patentrechtlich schützen lassen - evtl. müsste ich doch noch ins Fach der Werbetexter rüberwechseln:-) Mal schauen, wie lange es geht, bis diese Namenskreation irgendwo in irgendeiner Form auftaucht.

"Weltuntergangsparty": Überrascht mich nicht. Es gibt nichts, was es nicht gibt.
 
Hallo zusammen

Habe gehört die neue Spielbodenbahn wird erst im 2015 gebaut?

Weiss jemand mehr darüber?

Gruss
 
Willkommen im Forum.
Ich denke ein paar Beiträge weiter oben, steht die Antwort auf deine Frage.
 
Wen wundert's... Und ich meine damit nicht das Wetter... Schnee hatte es auch mehr als genug...
Ein Kollege, der meinen "Warnungen" nicht glauben wollte und trotzdem ein paar Tage nach Saas Fee ging, kam zurück und (Zitat): "Nie mehr, furchtbar, unkomfortabel, grässliche Bahnen, lange Fusswege"... Und so geht es dann halt vielen...
 
offenbar hält man an den hochtrabenden Projekten fest:

Projekte
Die aktuellen Projekte der kommenden zwei Jahre:
Erweiterung Beschneiungsanlage Längfluh
Erweiterung Pisten Spielboden - Längfluh
Neue 8er Gondelbahn Saas-Fee - Spielboden - Längfluh
Neues Bergrestaurant Längfluh

Die Projekte der nächsten 5 bis 10 Jahre:
Projekt Feejoch 3'880m
Verbindung nach Täsch

Erweiterung bestehender Schneeanlagen

http://www.saas-fee.ch
 
Hmm, die große Preisfrage ist halt, wie sie angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre die neue Gondelbahn finanzieren wollen bzw. können (welcher Finanzierungspartner dabei mitmacht).
 
das ist eine alte Projektaufstellung und ist seit gut 3-4 Jahren unverändert...
 
schon klar, nur eben immer noch "unverändert". Das wundert schon...
 
Eine mehr... nicht wirklich interessant, gibt's ja bald überall :wink: . Aber wenn es so ist, dass dadurch Wege gesichert werden können, dann macht es natürlich Sinn.
 
Hallo,
ich fahre seit meinem 4. Lebensjahr fast jeden Winter in den Skiurlaub, seit 13 Jahren auch mit meinen Kindern.
Ziele waren vornehmlich in der Schweiz, z.B. Zermatt, Saas-Fee, Davos, in Österreich das Montafon, Italien Breuil-Cervinia.
Ich gebe zu, das ist nicht repräsentativ, doch wenn ich einen Ort wählen möchte, der
1. autofrei ist
2. kein reines Bettendorf mit angeschlossenen Bergbahnen bzw. Skiliften, wie z.T. in Frankreich, ist, sondern eine eigene, gewachsene Infrastruktur aufweist
3. eine Größe hat, in der sich Kinder selbständig zurechtfinden und deren Bauten auch für das Auge keine Beleidigung darstellen
4. und zu guter Letzt anspruchsvolle Pisten bei hoher Schneesicherheit aufweisen kann

dann wird die Auswahl schon arg schwierig.

Nach Saas-Fee fahren wie dieses Jahr zum ...ich schätze mal 13. Mal seitdem ich dem Jugendalter entwachsen bin.
Der Ort ist weiterhin eine Augenweide. Zwar wird auch dort gebaut, doch wenn ich das mit den "Wucherungen" z.B. in Zermatt vergleiche, ist das absolut harmlos.
Die Dienstleister erkennen einen jedes Jahr aufs Neue, egal ob im Restaurant, an den Bergbahnen oder beim Dorfmetzg.
Natürlich ist der Ort im Winter schattig, mit der größte Nachteil in den Monaten bis März, aber er strahlt eine Gemütlichkeit und Ruhe aus, die seinesgleichen sucht. Hinzu kommt, dass wir seit Jahren eine der schönsten Wohnungen im Ort anmieten und mit den Eigentümern ein freundschaftliches Verhältnis haben.
Ich weiß nicht, ob so etwas z.B. in Zermatt vorstellbar wäre.

Die Pistenanzahl ist zwar übersichtlich und man kennt nach all den Jahren jeden Schleichweg und jede abseitige, gefahrlos zu befahrende, Piste, doch was in Saas-Fee eine hellrote Piste ist, wird z.B. in Zermatt als tiefschwarz angepriesen. Pisten wie links runter vom Felskinn, die schwarze Mittelallinabfahrt (wenn sie denn mal offen ist:-)), die weiße Perle oder das alte Kanonenrohr sind immer wieder eine Herausforderung und machen Laune.

Ich kenne Zermatt noch aus meiner Jugendzeit z.B. mit dem unvergleichlichen Stockhornhang, der mit seinen 2 Meter-Buckeln aus der Entfernung wie ein überdimensionaler Golfball aussah. So etwas bin ich nirgendwo anders mehr gefahren. Heute besteht Zermatt meist aus platt planierten Pistenautobahnen, die nur noch rechts oder links davon attraktive Möglichkeiten für den erfahrenen Fahrer bieten. Für den Genußfahrer, das gebe ich zu, ist das natürlich ideal.
Einzigartig hingegen ist das Angebot an Skihütten in Zermatt, zugegeben. Jedoch wäre ich nicht bereit, jeden Skitag mit meinen beiden Jungs 70-80 SFR zu verspachteln, drunter wirds nämlich schwierig.
Wir waren in alle den Jahren einmal in Saas-Fee im Berghaus Plattjen und ließen dort für mittelmäßiges unverschämt viel Geld, nie mehr.


Was dringend anstünde, wäre z.B. eine Haube auf dem Längfluh-Sessel.
Und der Schlepper von Längfluh hoch, um nach Morenia zu kommen, ist nur etwas für eingefleischte Masochisten.
Der Neuaufbau des Kamel-Liftes wäre auch klasse.
Die früheren Hannig-Pisten waren sehr schön, doch ob diese reinen Südhänge unter den jetzigen klimatischen Bedingungen funktionieren, ich weiß es nicht.
Klar wäre eine Feejoch-Bahn super, doch wenn ich vom Ort aus oberhalb von Längfluh weitere überdimensionale Masten sehen darf...:-(
Eine Erweiterung des Gebietes in Richtung Britanniahütte wäre hingegen vom Ort aus gar nicht zu sehen und sicherlich skifahrerisch auch reizvoll. Soweit mir bekannt, existierten hierzu auch mal Planungen.


Sorry, dass ich hier etwas off-topic schwafele, aber zu den früheren Posts in diesem Threads, die sich zu den angeblich unkomfortablen Bahnen, den langen Fußwegen etc. ausließen, wollte ich mal einen Kontrapunkt setzen.
Saas-Fee hat seine Schattenseiten (sogar wörtlich genommen:-)), aber es hat im Vergleich zu anderen "gewucherten" Destinationen eine weiterhin heimelige Atmosphäre und eine ganz besondere Gemütlichkeit, gepaart mit fantastischen, herausfordernden Pisten.
Dass die Schweiz grundsätzlich nicht zu den Discount-Touristen-Ländern gehört, muss einem klar sein, aber es zwingt einen auch niemand, am Ortsrand direkt neben der Piste eine einsame Bratwurst für schlappe 12 SRF zu ordern.

Gruß
Christian
 
Sorry, dass ich hier etwas off-topic schwafele, aber zu den früheren Posts in diesem Threads, die sich zu den angeblich unkomfortablen Bahnen, den langen Fußwegen etc. ausließen, wollte ich mal einen Kontrapunkt setzen.
Da ich mich hier grad angesprochen fühle...: "angeblich" unkomfortable Bahnen... Ist wohl genau so ein Fact, wie dass die Gesellschaft finanziell nicht vom Fleck kommt, obwohl sie schnee- und saisonlängentechnisch deutlich bessere Voraussetzungen hat, als andere. Gut hat Saas Fee noch ein paar Fans wie Du, sonst würde es schnell finanziell dramatisch werden. Und Glück, dass sie die erste Seilbahnerin der Schweiz haben, die einiges an Gratiswerbung gebracht hat.
 
Die sollten lieber mal das Autoverbot abschaffen. Das eine Unverschämtheit, die ihresgleichen sucht. Dann gäbs auch keine langen Fußwege mehr.
 
@Christian99

Hinzu kommt, dass wir seit Jahren eine der schönsten Wohnungen im Ort anmieten und mit den Eigentümern ein freundschaftliches Verhältnis haben.
Ich weiß nicht, ob so etwas z.B. in Zermatt vorstellbar wäre.
Doch ist es.

Kenne Saas-Fee nur vom Wanderurlaub. Da es mir dort gut gefällt, war ich schon oft dort.

Dafür das Saas-Fee eigentlich eine Maiensäß war, ist es unwahrscheinlich gewuchert. Allein wenn ich an den Ortsteil Wildi denke.
Auch schätze ich, dass Saas-Fee in Relation zum Gelände (Ski- u. Wandergebiet) stärker zugelegt hat als Z
 
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