• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues in Saas-Fee/Saastal

Ja das Projekt Feechopf gibt es wahrlich schon lange. Vor etwa 45 Jahren plante man ab Felskinn eine Pendelbahn über den Mittelallalin auf den Feechopf, was dann im Endeffekt zur Metro auf den Mittelallalin führte. Vor ein paar Jahren wurde dann die Variante einer Bahn von Längfluh hoch zum Feechopf, als Verlängerung der EUB zum Spielboden plus eines Neubaus der Längfluhbahn, vorgestellt. Es ist jetzt die Frage, ob es sich hier nun um die konkrete Realisierung dieses Projektes handelt.
 
Zeithorizont zur Realisierung 3 - 5 Jahre. Die angegebenen 20 Mio sind ohne irgend etwas zur Bahn dazu, also auch ohne Pisten welche wenn es sie geben sollte in Richtung Längfluh führen sollten. Mehr steht im Artikel nicht drin.
Meiner Meinung nach ist der Kostenrahmen extrem tief angesetzt.
 
Hm, jetzt also Pendelbahn? Ist sicherlich die "günstigste" Lösung, aber dann bin ich ja mal gespannt, ob es eine reine Ausflugsbahn wird oder noch Pisten kommen. Wäre aber aus Sicht Skifahrer schon etwas suboptimal mit ner PB statt 3S/EUB in der heutigen Zeit. :(

Stellt sich natürlich auch die Frage, ob die Bahn überhaupt je gebaut wird. Leider hat mich Saas-Fee in der Vergangenheit zu oft enttäuscht mit grossen Ankündigungen aus denen dann doch nichts wurde (Erschliessung Chessjen, P2-Kalbermatten, Ersatz PB Längfluh, 3S Feechopf). Also mal wieder abwarten und Tee trinken.


([Utopie_ON]) Stand nicht auch mal eine Bahn-Verbindung von Saas-Fee mit Zermatt via Feechopf (und einen weiteren Gipfel) bis zum (richtigen) Stockhorn zur Diskussion? Vielleicht ist das ja die erste Sektion davon.... :mrgreen: ([Utopie_OFF])
 
Das kommt sowieso nicht da:

1) Der Landschaftschuz dagegen spricht. Der Schweizerischen Bundesrat hat so einem ähnlichen Projekt schon einmal in den 1970er die Konzession aus diesen Gründen verweigert. Als "Kompromiss" wurde dann die Metro Alpin gebaut. Es ist unwahrscheinlich dass in der heutigen Zeit, in der Umweltschutz einen viel höheren Stellenwert hat als damals anders entschieden würde.

2) Die Bergbahnen chronisch klamm sind. Nicht mal ein relativ "kleiner" Ersatz wie die Hannigbahn kann man stemmen.

3) Schröcksnadel in der Vergangenheit eher knausrig war was Investitionen in seinen Skigebieten anging.

4) Zu oft schon große Ankündigungen gemacht wurden bezüglich Erweiterungen die nicht eingehalten werden konnten (Britannia-Erweiterung, Feechopf, Hohlaubgletscher usw...)
 
Tiob schrieb:
Das kommt sowieso nicht da:

1) Der Landschaftschuz dagegen spricht. Der Schweizerischen Bundesrat hat so einem ähnlichen Projekt schon einmal in den 1970er die Konzession aus diesen Gründen verweigert. Als "Kompromiss" wurde dann die Metro Alpin gebaut. Es ist unwahrscheinlich dass in der heutigen Zeit, in der Umweltschutz einen viel höheren Stellenwert hat als damals anders entschieden würde.

2) Die Bergbahnen chronisch klamm sind. Nicht mal ein relativ "kleiner" Ersatz wie die Hannigbahn kann man stemmen.

3) Schröcksnadel in der Vergangenheit eher knausrig war was Investitionen in seinen Skigebieten anging.

4) Zu oft schon große Ankündigungen gemacht wurden bezüglich Erweiterungen die nicht eingehalten werden konnten (Britannia-Erweiterung, Feechopf, Hohlaubgletscher usw...)

Alle 4 Punkte sind richtig.
Aber jetzt ist Schröcksnadel da.
Und der ist ein Geschäftsmann. Der will sein investiertes Geld wieder zurück.
Eigentlich macht er es in jedem Skigebiet gleich.
Als erstes wird in die Schnee- und Pistenqualität des Skigebietes investiert. ( Ausbau der Schneeanlage )
Dann noch einige Kleininvestitionen die nicht viel kosten aber die Qualität und Komfort des Skigebietes verbessern.
Neue Anlagen baut er meist nur eine pro Skigebiet. Und da auch meist nur einen 6er Sessel oder 8er Gondel.
Teure und Größenwahnsinnige Liftprojekte wie eine 10er Gondel mit 4 Mittelstationen oder eine 3S Bahn baut Schröcksnadel sicher nicht.

Aber eine relativ günstige Pendelbahn auf den Feechopf könnte ich mir schon vorstellen das Schröcksnadel bauen will.
Kommt aber sehr darauf an ob Schröcksnadel glaubt auf 3800m Geld zu verdienen. ( Zukunftsfähiges Gletscherskigebiet trotz Klimaerwärmung, sonnige schöne Skihänge, Verbindung Zermatt, Schöne Aussicht oder das Erlebnis auf fast 4000m zu sein was auch Fußgänger anzieht,.......)

Wenn aber Landschaftsschützer, Grüne, Alpenvereine oder sonstige Aktivisten Schröcksnadel sagen wollen was er bauen darf oder nicht.
Dann zieht es sich aus Saas Fee wieder zurück.
So wie er es am Patscherkofel gemacht hat. Denn verarschen lässt sich Schröcksnadel nicht.
Was das dann für Saas Fee bedeutet kann sich jeder selbst ausrechnen.
Und wer nicht rechnen kann, kann auf den Seiten des Patscherkofels nachlesen was herauskommt wenn sich Schröcksnadel zurückzieht und plötzlich Grüne und der Alpenverein eine Gondel bauen müssen, können, wollen oder nicht.
 
Der erste Vertreter einer Organisation wo einspracheberechtigt ist hat sich gemeldet und gesagt dass er nötigenfalls bis vor Bundesgericht kämpfen werde. Das ist jetzt keine sonderlich grosse Überraschung, meiner Meinung nach wird das Projekt aber schon vorher beendet. Die Aussahe des Geschäftsführers dass man ja sich über Terrain bewege wo jetzt bereits Ski gefahren werde stimmt nämlich nur zu ca. 50% und die Aussage dass man
, zumindest wenn es denn eine Piste geben sollte, keine neue Geländekammer erschliesse stimmt leider gar nicht.
Vor alle das zweite, also der Faktor nicht die Aussage, ist eigentlich schon ein Kriterium dass das nicht bewilligbar ist.

Stand nicht auch mal eine Bahn-Verbindung von Saas-Fee mit Zermatt via Feechopf (und einen weiteren Gipfel) bis zum (richtigen) Stockhorn zur Diskussion? Vielleicht ist das ja die erste Sektion davon....
Nicht ganz richtig, das wäre die Verbindung Macugnaga - Zermatt gewesen. Macugnage - Saas Fee wäre wäre über Monte Moro, Mattmark, Britanniahütte gewesen. Das war aber wirklich nur Utopie.
 
Aber das mit der neuen Geländekammer ist ja scheinbar kein Ausschlusskriterium, wie der momentane Fall in Samnaun beim Ravaischer Salaas zeigt.

An seiner Sitzung vom 18. September 2020 hat der Bundesrat die Festsetzung der Skigebietserweiterung in Samnaun bedingt genehmigt. (...)

Die Skigebietserweiterung von Samnaun betrifft das Gebiet Ravaischer Salaas, eine bisher unerschlossene Geländekammer, die an bestehende Skigebiete grenzt. Auf Richtplanstufe ist es nicht im nötigen Masse möglich, zu beurteilen, wie sich das Projekt auf wichtige Lebensräume von Wildtieren und die Landschaft auswirkt. Deshalb genehmigt der Bundesrat die Richtplananpassung unter der Bedingung, dass die nun folgende so genannte Voruntersuchung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zeigt, dass die Erweiterung bezüglich Arten- und Landschaftsschutz gesetzeskonform möglich ist. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK wird darüber entscheiden, ob die Bedingung erfüllt ist oder die Genehmigung des Vorhabens im Richtplan hinfällig wird.

:arrow: http://www.seilbahn.net/sn/berichte/bericht.php?news=10459

Dass der Feekopf an ein erschlossenes Skigebiet grenzt, dürfte ausser Frage stehen.
 
Marmotte schrieb:
Aber das mit der neuen Geländekammer ist ja scheinbar kein Ausschlusskriterium, wie der momentane Fall in Samnaun beim Ravaischer Salaas zeigt.

An seiner Sitzung vom 18. September 2020 hat der Bundesrat die Festsetzung der Skigebietserweiterung in Samnaun bedingt genehmigt. (...)

Die Skigebietserweiterung von Samnaun betrifft das Gebiet Ravaischer Salaas, eine bisher unerschlossene Geländekammer, die an bestehende Skigebiete grenzt. Auf Richtplanstufe ist es nicht im nötigen Masse möglich, zu beurteilen, wie sich das Projekt auf wichtige Lebensräume von Wildtieren und die Landschaft auswirkt. Deshalb genehmigt der Bundesrat die Richtplananpassung unter der Bedingung, dass die nun folgende so genannte Voruntersuchung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zeigt, dass die Erweiterung bezüglich Arten- und Landschaftsschutz gesetzeskonform möglich ist. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK wird darüber entscheiden, ob die Bedingung erfüllt ist oder die Genehmigung des Vorhabens im Richtplan hinfällig wird.

:arrow: http://www.seilbahn.net/sn/berichte/bericht.php?news=10459

Dass der Feekopf an ein erschlossenes Skigebiet grenzt, dürfte ausser Frage stehen.
Das Vorhaben in Samnaun muss erstmal die UVP durchstehen dann sehen wir weiter. Da glaube ich erst dran wenn die Bagger rollen.
 
Kann denn jemand der Zugriff hat zusammengefasst sagen, was im Artikel überhaupt stand?
 
Ist auf der vorigen Seite von mir zusammen gefasst, mehr steht nicht drin. Aber gerne nochmal.
Pendelbahn ohne Stützen, Kabinengrösse nicht angegeben, Kosten ca. 20 Mio, in den Kosten nicht inbegriffen sind Restaurant und Piste, falls eine Piste kommt geht die in Richtung Längflu.
Das mit der neuen Geländekammer mag zwar im Prinzip stimmen, wenn man aber sieht was das in Samnaun schon für ein Trara ist dann kann man sich gut vorstellen wie es bei einem Gletscher dann zugeht.
Dass der Feekopf an ein erschlossenes Skigebiet grenzt ist dann auch noch so eine Definitionssache. Dazu dann ein Bild wenn ich Zeit habe.
 
Ich kenne mich mit der genauen Definition "angrenzend an ein bestehendes Skigebiet" nicht aus, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass wenn man von einem höheren Punkt über eine (neue) Piste direkt an eine bestehende Piste abfahren kann, dies dann schon "angrenzt".
Aber mag sein, dass es hier abweichende Definitionen gibt.
 
Alleine der Bau der Bergstation dort könnte die 20 Millionen sprengen. Der Feechopf ist größtenteils vergletschert und eine Straße dort hoch gibt es selbstverständlich auch nicht. Man müsste also jede Schraube und jeden Arbeiter mit einem Helikopter hoch fliegen. Der dreijährige Bau der 3S in Zermatt auf das Klein-Matterhorn gibt einen Vorgeschmack was der Bau einer Seilbahn unter solchen Bedingungen bedeutet. Und das Klein-Matterhorn war schon mit einer PB erschlossen, was den Aufwand erheblich vermindert hat.

Also wenn die die Erschließung des Feechopf in dem Zeit und Kostenrahmen schaffen dann Hut ab!
 
Danke Theo. Ich meinte eher den Kontext, die Beweggründe, wer und wie es kommuniziert hat usw. War das Schröksnadl in nem Interview oder die Bergbahnen in ner Pressemitteilung und die Zeitung hats nur abgeschrieben etc...
 
Die Aussage kam von CEO Simon Bumann bei einer Pressekonferenz im Rahmen von der Generalversammlung.
Den Geschäftsbericht selber habe ich aus Zeitgründen noch nicht durchgelesen.
Wer den gerne lesen möchte:
https://www.saas-fee.ch/fileadmin/u...Bergbahnen_AG/Geschaeftsbericht_19-20-min.pdf


Im Link ist ein Bild mit der Laut Zonennutzungsplan angegebenen Skisportzone. Wie man sieht existieren aber auch präparierte Flächen welche nicht in dieser Zone sind. Wieso, warum, weshalb das so ist, keine Ahnung.
Der schwarze Strich wäre die ungefähre Bahnachse, Länge wäre ca. 2km. Rot eingezeichnet der ungefähre Pistenverlauf.
https://drive.google.com/file/d/1T2jNpYI8DX1ytYfNi-1PZP4tAqiM7c_Z/view?usp=sharing
 
Theo schrieb:
Im Link ist ein Bild mit der Laut Zonennutzungsplan angegebenen Skisportzone. Wie man sieht existieren aber auch präparierte Flächen welche nicht in dieser Zone sind. Wieso, warum, weshalb das so ist, keine Ahnung.
Da hast du einen veralteten Zonennutzungsplan zugrunde gelegt. In der Urversammlung vom 18.6.18 gab es eine Teilrevision des Nutzungsplans mit einer Anpassung der Zone für Wintersport, genehmigt per Staatsratsbeschluss vom 21.8.19.
Urversammlung 18.6.18: https://www.3906.ch/sitzung/3306893

Hier ein Auszug des erneuerten Nutzungsplans mit dem von dir gezeigten Gebiet:
Screenshot_20200928-204727_Drive.jpg


Danke auch für den Geschäftsbericht.
Also gabs trotz Corona immerhin noch einen Gewinn.
 
Je mehr ich mir diese Variante überlege, desto eher denke ich, dass es vielleicht doch nicht so eine schlechte Idee ist.

Meine Überlegungen, ohne Anspruch auf geprüfte Machbarkeit natürlich: :)
1. Die MetroAlpin hat gemäss Skiresort.de eine Förderleistung von 1500 P/h. Diesen Wert müsste man heute theoretisch mit einer 125er oder 150er PB auf 2 km knapp erreichen können > kaum Wartezeiten, teure 3S-Bahn nicht nötig.
2. Vermutlich würde man versuchen, die Stationseinfahrten so hoch anzulegen, dass die neue PB vom Mittelallalin zum Feechopf stützenlos wäre, was schon mal die Kosten für Masten+Fundamente spart, die man ab Längfluh hätte.
3. Abgesehen vom Nahbereich der Bergstation überquert man fast nur das "verbaute" Gletscherskigebiet sowie den stark benutzten Skitouren-Aufstiegsbereich zum Allalin, den "einfachsten 4000er" der Schweiz > ev. einfacher bewilligbar?
4. Getreu der Salami-Taktik könnte man erst mal auf die Pisten nach Längfluh verzichten und vorerst mal den Feechopf als reinen Aussichtsberg mit sep. Ticketaufpreis vermerkten > und später versuchen, die Pisten bewilligt zu bekommen.
5. Für den Bau könnte man evtl. zuerst eine Materialseilbahn wie bei der Zermatter 3S Glacier Ride II bauen, auch wenn man halt dann vieles immer noch erst aufs Mittelallalin hochbringen müsste > günstiger als alles mit dem Heli bringen?

Stellt sich natürlich immer noch die Frage, ob die CHF 20+ Mio. für den Bau aufgetrieben werden können und ob sich diese Bahn dann auch rentiert.

Immerhin könnte man dann ja prahlen, auf 3'888 m ü.M. die höchste Seilbahnstation in Westeuropa zu besitzen (evtl. noch künstlich 2 m "draufgeben", dass man sicher höher als der Gobba di Rollin in Zermatt ist), inkl. Aussicht aufs Matterhorn.

Aber ob das bei internationalen oder nationalen Gästen wirklich zieht? Kann ich nicht so richtig glauben...
 
Hmm, braucht es wirklich eine so große Pendelbahn mit >100 Personen ? Es werden doch nicht alle, die mit der Metro hochkommen gleich weiter zum Feechopf wollen. Vor allem, da ja keine direkte Abfahrt in das Mittelallalingebiet vom Feechopf aus möglich sein wird.
Ich persönlich kann mich mit einer Pendelbahn auch gut anfreunden, allerdings nur, wenn es auch Pisten im Gebiet Feechopf/Alphubeljoch gibt, von der langen Talabfahrt über Längfluh von dort oben ganz zu schweigen. Ein Blick auf Karte oder Google Maps zeigt auch, dass der Feegletscher in diesem Bereich skifahrerisch sehr viel hergibt. Es müsste dort oben sogar möglich sein, mit einem Skilift die 4000m-Marke zu erreichen, sofern dies überhaupt genehmigungsfähig ist.
Dies ist für mich auch der Hauptgrund, warum Schröcksnadel dort hoch auf >3800m will: den Sommerski in den Zeiten der Klimaerwärmung auch für die nächsten Jahre (Jahrzehnte ?) zu sichern, dazu natürlich der touristisch gut zu vermarktbare Ausblick aufs Matterhorn... :wink:
Dieses Drohnen-Video zeigt gut die Verhältnisse am Feechopf und das Panorama: https://www.youtube.com/watch?v=Ce0e8MgODDM
 
Bei den Bergbahnen Hohsaas in Saas-Grund gibt es ein neues bedienerloses Konzept an den Stationen der EUBs Kreuzboden und Hohsaas. Der Zustieg zu den Kabinen wird zukünftig digital gesteuert werden, was zu mehr Komfort und weniger Drängelei führen soll. Man erhofft sich dadurch auch Kosten zu sparen, letztendlich wird halt auch weniger Personal an der Bahn benötigt.
Ein vollautomatischer Betrieb wie bei der neuen Kumme-Bahn in Zermatt ist dies jedoch nicht.
Umgesetzt wird das neue Konzept zunächst an der Mittelstation Trift.

https://m.facebook.com/hohsaas.info/photos/a.228562234199401/1528118184243793/?type=3&source=57
 
Das ist auch wieder so ein Text von dem man nicht weis was man davon halten soll.
Die Mittelstation Trift war ja doch wohl im Winter bei genügend Schnee immer offen, im Sommer hingegen war sie zu. Wenn man diese nun bedienerlos auch im Sommer offen haben kann ist das sicher eine interessante Alternative für eine gewisse Gästegruppe und quasi erst noch gratis. Im Winter kann man es wie erwähnt sicher teilweise auch machen und die Station Trift ist ja per Skidoo leicht und schnell erreichbar.
Das Bild zeigt die Talstation von der zweiten Sektion. Hier wird auch wieder im Sommer die Möglichkeit bestehen dass eine Person beide Sektionen betreut und auch noch Kassa und "sprechender Wegweiser" dazu. Ich wäre allerdings überrascht wenn das nicht schon bisher teilweise so gewesen wäre, jetzt halt eben ein oder zwei Stufen sicherer.
 
Theo schrieb:
Die Mittelstation Trift war ja doch wohl im Winter bei genügend Schnee immer offen, im Sommer hingegen war sie zu. Wenn man diese nun bedienerlos auch im Sommer offen haben kann ist das sicher eine interessante Alternative für eine gewisse Gästegruppe und quasi erst noch gratis.
Teilweise wird die Mittelstation auch jetzt schon in der Sommersaison genutzt, z.B. an bestimmten Festtagen wie dem Alpaufzug Trift. DIesen Service habe ich diesen Juni erst genutzt.
Im Winter hat Trift eigentlich immer offen, ist ja beschneit, auch wenn z.B. die Talabfahrt nach Saas-Grund geschlossen ist, man aber noch bis Trift auf 2100m runterfahren kann.
Da es eine einseitige Station ist, muss man in diesem Fall halt nochmal die Gondelrunde über Kreuzboden drehen.
 
Zurück
Oben