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Neues in Saas-Fee/Saastal

Theo schrieb:
Die Mittelstation Trift war ja doch wohl im Winter bei genügend Schnee immer offen, im Sommer hingegen war sie zu.
Das stimmt so nicht. Diesen Sommer/Herbst war sie jeweils Mittwoch bis Sonntag von 11.30 bis 16.15 Uhr in Betrieb und es sass da, als ich anfangs September dort war, ein gelangweilter junger Mitarbeiter unter einem Sonnenschirm.
Wöchentlich von Mitte Juli bis Mitte September, nicht nur an Festtagen.
 
Ok, dann war ich da wenn ich den Klettersteig machte bisher immer am falschen Tag oder zur falschen Saisonzeit unterwegs.
 
Der Skilift Egginerjoch scheint gemäss App einen "Lawinenschaden" zu haben. Weiss jemand mehr?
 
:ja:
Eine Gletscherstütze seitlich weggeknickt. Aber nichts Grobes...
 
Chasseral schrieb:
^^ Dieser Zwischenausstieg wurde zeitlebens nur vom Frühzug in der Morgendämmerung bedient. Deshalb ist er auch so konstruiert, dass nur er nur vom linken Zug bedient werden kann. Die anderen Züge haben dort noch nie gehalten, daher ist es nicht sehr verwunderlich, dass sie heute auch nicht dort halten.

Ich habe keine Hinweise, dass der Frühzug heute dort nicht mehr hält.

Etwas OT, aber heute Vormittag hielt ein talwärts fahrender Zug an der Mittelstation und eine Gruppe die wohl unter "Freerider" fällt stieg aus.
 
Ein Video über die Sanierungsarbeiten im Stollen zwischen AlpinExpress 2 Bergstation und MetroAlpin Talstation auf 3000m Höhe.
Das CHF 4.5 Mio. teure Projekt ist vor allem wegen Wassereinbrüchen im Stollen nötig, beinhaltet aber auch die Installation des bereits vor einiger Zeit angekündigten Rollbandes für die Fussfaulen unter uns. Die Arbeiten sind zum Start der Skisaison am 17.07. abgeschlossen.
:arrow:
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=4083065315111473&id=123250174426360&anchor_composer=false

https://youtu.be/quIjPknQ1wM
 
Marmotte schrieb:
Ein Video über die Sanierungsarbeiten im Stollen zwischen AlpinExpress 2 Bergstation und MetroAlpin Talstation auf 3000m Höhe.
Das CHF 4.5 Mio. teure Projekt ist vor allem wegen Wassereinbrüchen im Stollen nötig, beinhaltet aber auch die Installation des bereits vor einiger Zeit angekündigten Rollbandes für die Fussfaulen unter uns.
Mir stellt sich die Frage, wie schnell das Rollband werden wird. Ist es extrem langsam? So dass ich am Ende doch laufe :lol: Oder ist es etwa so schnell wie ein Fußmarsch. Dann ist es eine super Investition.
 
Wurde das Förderband bei Felskinn inzwischen eigentlich fertiggestellt und hats jemand schon getestet? :)

Und ist es im oberen alten Tunnel ab der PB oder im unteren 'neueren' Tunnel ab der 3S?




Bei der Wanderung gestern von Saas-Fee via Plattjen nach Saas-Almagell kamen wir an dieser Stelle hier vorbei, siehe Foto unten. Das müsste dieser Chessjen-Bereich sein, wo mal eine Skigebietserweiterung geplant war, oder? Die Schotterhalde sieht ja fast so perfekt aus, als wäre sie bereits durch Menschenhand für Pisten planiert worden... 8O

Scheint mir, man könnte mit ziemlich geringem Aufwand und Natureingriss 1-2 KSBs hinstellen... was für ein Jammer, dass man kein Geld dafür hatte. :(
 

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So wie ich es mitbekommen habe, ist das Förderband im "neuen" Tunnel zwischen Alpin Express und Metro.
(aber wenn du schon grad in Saas-Fee bist, dann schau doch mal nach... und mach ein paar Fotos... :wink: )

Scheint mir, man könnte mit ziemlich geringem Aufwand und Natureingriss 1-2 KSBs hinstellen... was für ein Jammer, dass man kein Geld dafür hatte. :(
Soviel ich weiss, lag es nicht am Geld, die Skigebietserweiterung Chessjen-Britannia ist letztendlich an der Abstimmung in Saas-Almagell gescheitert. Das Gebiet liegt auf dem Gemeindegebiet von Saas-Almagell und damals waren die Bergbahnen Saas-Fee und Almagell auch noch nicht fusioniert.
Vielleicht würde heute eine nochmalige Abstimmung zu einem anderen Ergebnis führen...
 
Marmotte schrieb:
1) So wie ich es mitbekommen habe, ist das Förderband im "neuen" Tunnel zwischen Alpin Express und Metro.
(aber wenn du schon grad in Saas-Fee bist, dann schau doch mal nach... und mach ein paar Fotos... :wink: )

2)
Scheint mir, man könnte mit ziemlich geringem Aufwand und Natureingriss 1-2 KSBs hinstellen... was für ein Jammer, dass man kein Geld dafür hatte. :(
Soviel ich weiss, lag es nicht am Geld, die Skigebietserweiterung Chessjen-Britannia ist letztendlich an der Abstimmung in Saas-Almagell gescheitert. Das Gebiet liegt auf dem Gemeindegebiet von Saas-Almagell und damals waren die Bergbahnen
Saas-Fee und Almagell auch noch nicht fusioniert. Vielleicht würde heute eine nochmalige Abstimmung zu einem anderen Ergebnis führen...

1) War leider nur ein Tagesausflug zur Überstundenkompensation am einzigen sonnigen Tag der Woche...^^ Natürlich ein praktischer Luxus in der kleinen Schweiz, da man selbst mit ÖV ab Zürich in 3 h in Saas-Fee ist. Meine Skisaison beginne ich erst im September oder so... ;)

2) Oh, in dem Fall noch ärgerlicher. Dann hätte man ja gleich noch ne EUB oder wenn topografisch nicht anders möglich eine PB von Saas-Almagell dort hoch bauen können als alternativen Einstieg ins Gebiet und die Almageller hätten auch profitiert. Schade, aber wenn man das schon in den boomenden Skijahren der 80er/90er nicht machen wollte, dann wohl definitiv nie mehr. :(
 
Laut Medienberichten ist das Förderband im Zugangsstollen der SSB in Betrieb, ausserdem hat die Bahn eine neue Steuerung erhalten.
Im Berg möchte man seit längerem schon eine Rolltreppe, diese wäre aber mit grösseren Umbauarbeiten am gebäude verbunden ist ist daher momentan schlicht zu teuer.
Für das Geschäftsjahr 24/25 ist der Austausch der beiden Wagen angekündigt.
Für den Hannig wurden verschiedene Studien erstellt, wobei da auch viel Utopie dabei war. Resultat: Das aktuelle Trasse ist die beste Lösung, es soll eine 8er oder 10er Gondel werden und ca. 9.5 Mio kosten. Dafür muss abere eine neue Firma gegründet werden wo das baut, die Bergbahnen würden diese neue Hannigbahn dann nur für in den Medien angegebene 400000CHF jährlich mieten.
Meine Meinung dazu: Die Baukosten sind immer noch um 50% zu Hoch.
 
Theo schrieb:
Für den Hannig wurden verschiedene Studien erstellt, wobei da auch viel Utopie dabei war. Resultat: Das aktuelle Trasse ist die beste Lösung, es soll eine 8er oder 10er Gondel werden und ca. 9.5 Mio kosten.
Als beste Lösung würde ich diese Variante 1, die ja lediglich ein Neubau der aktuellen Bahn ist, nicht bezeichnen. Mit CHF 9.2 Mio. ist sie allerdings die preisgünstigste Lösung.

Von den vier vorgestellten Hannig-Studien finde ich zwei am besten:
- Variante 2: Kombibahn ab Kalbermatten (Eisbahn) in zwei Sektionen (1. Sektion bis oberer Stafelwald, 2.Sektion dann bis hoch zum Hannig).
Dadurch gibts dann auch eine Sesselbahn für das Skigebiet am sonnigen Stafelwald und auch eine bessere Anbindung an den Kalbermatten.
Auch ein Bike-Betrieb am Stafelwald für den Sommer ist angedacht. Eine Reaktivierung des Skibetriebs am Hannig steht allerdings (im Moment) nicht zur Diskussion.
- Variante 4: Unterirdischer Schrägaufzug ab Dorf (Bielmattstrasse) zum Hohneggweg und von dort dann eine EUB zum Hannig.
Hiermit besserer Anschluss der höher gelegenen Häuser am Hohnegg ans Dorf. Desweiteren könnte mit dem Schrägaufzug der früher vorhandene Skiweg zum Stafelwald reaktiviert werden, ein großer Vorteil für Gäste, die im hinteren Dorfteil wohnen.

Die dritte Variante ist eine Pendelbahn vom Parkplatz zum Hannig hoch.

Alle drei Varianten sind jedoch 50-80% teurer als die von der Gemeinde favorisierte Variante 1. Mal abwarten, was es dann im Endeffekt wird...

Im Berg möchte man seit längerem schon eine Rolltreppe, diese wäre aber mit grösseren Umbauarbeiten am gebäude verbunden ist ist daher momentan schlicht zu teuer.
Für das Geschäftsjahr 24/25 ist der Austausch der beiden Wagen angekündigt.
Wo da in der Bergstation Mittelallalin noch eine Rolltreppe im vorhandenen Gebäude hingebaut werden sollte, hatte ich mich auch schon gefragt. Viel Platz ist dort an der Treppe ja nicht
Dann gibts also zum 40-jährigen der Metro neue Wagen, sehr schön !
 
Stimmt, ich hätte günstigste oder favorisierte Variante schreiben sollen. Die beste Variante ist unbezahlbar.
 
Danke, sehr interessant.
Bei den Varianten 2 und 4 würde dann die Anbindung der Rodelbahn an die neue Anlage via Hohneggweg möglich sein?

Gratwanderung: da wäre eine Riesen-Chance vertan, wenn man beim Neubau die Anbindung ans Skigebiet nicht herstellt. Allerdings kann man wahrscheinlich froh sein, wenn es kein (weiteres) LSAP an der Hannig gibt.
 
Bei den Varianten 2 und 4 würde dann die Anbindung der Rodelbahn an die neue Anlage via Hohneggweg möglich sein?
Bei der Variante 4 (Schrägaufzug + EUB) war glaub ich ein Anschluss an die Rodelbahn vorgesehen.
Bei Variante 2 (Kombibahn ab Kalbermatten) müsste der Schlittelweg ja bis zum Stafelwald führen. Der Hohneggweg ist da eigentlich nicht für geeignet, da dies ja ein normaler Dorfweg mit "Verkehr" ist. Müsste somit ein seperater Weg sein (ähnlich neuer Skiweg zum Stafelwald bei Variante 4) oder der Schlittelweg wird unten ab Hohnegg sogar ganz neu trassiert. Wird sich schon etwas ergeben, auf den Schlittelweg Hannig wird man bestimmt nicht verzichten.
 
Hier mal noch ein Bild von der gewaltigen :wink: Investition zur Verbesserung des Kundenkomforts:
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Dumm nur, dass das Förderband gestern (und anscheinend auch andere Male - oder noch gar nie?) nicht in Betrieb war... Naja. Wirklich viel bewirkt dies, um vom schrottigen Image wegzukommen, auch nicht...
 
Optisch nicht gerade sonderlich ansprechend. Für den Preis hätte ich mir mehr erwartet.
Was man ihnen zugute halten muss, es muss so konzipiert sein dass man dass man 24/25 auch die Wagen durch den Tunnel bringt ohne alles raus zu reissen. Im Prinzip ist da halt die Abfolge der Arbeiten verkehrt.
 
Der neue Geschäftsbericht 2020/21 der Saastal Bergbahnen AG ist jetzt online.
Erfreuliche Zahlen: Trotz der Covid-19-Einschränkungen konnte der Gewinn auf CHF 3,583 Mio. nach Steuern gesteigert werden. (2019/20: CHF 1,262 Mio.)
Für das Geschäftsjahr 2021/22 beträgt das Investitionsvolumen CHF 9,5 Mio., darin sind aber schon die CHF 4.5 Mio. für die Sanierung des Verbindungsstollens (incl. neue Steuerung Metro und Förderband) enthalten.

:arrow: https://www.saas-fee.ch/de/saastal-bergbahnen-ag/investor-relations

Bzgl. des gesteigerten Gewinns schreibt schweizeraktien.net:
Besonders gut lief es offenbar im Saastal bei den gleichnamigen Bergbahnen. Diese erzielten im Geschäftsjahr 2020/21 einen hohen Jahresgewinn von 3.6 Mio. CHF und schütten sogar wieder eine Bardividende aus. [...] Abseits der bekannten «Hotspot-Bahnen» schreiben die aus einer Fusion entstandenen Saastal Bergbahnen eine eindrückliche Erfolgsgeschichte. Noch vor einigen Jahren galt die Walliser Bahngesellschaft als schwerer Sanierungsfall. Erst der Einstieg des österreichischen Unternehmers Peter Schröcksnadel im Jahr 2018 rettete die Saastal Bergbahnen seinerzeit – und Schröcksnadel und seinem Team scheint es tatsächlich gelungen zu sein, das Ruder in Saas Fee operativ herumgerissen und den jahrelangen Abwärtstrend beendet zu haben.
https://www.schweizeraktien.net/blog/2021/09/20/schweizeraktien-net-die-woche-20-september-2021-tourismussektor-im-fokus-44814/

Die Generalversammlung der Bergbahnen findet am 07.10.21 statt, vielleicht gibts dann ja noch weitere Neuigkeiten.
 
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