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Neues in Saas-Fee/Saastal

Die Hannigbahn bin ich auch gefahren. Kann man die nicht noch ein bisschen erhalten? Zumindest optisch ist sie in einem hervorragenden Zustand. Und für diepaar Wanderer und das Bergrestaurant völlig ausreichend. Eine Investition in eine Hochleistungsgondelbahn ist an dieser Stelle jedenfalls Quatsch. Ausser es gibt wieder Skibetrieb.
Auch wenn ich persönlich einen Erhalt der 4EUB begrüssen würde, finde ich es witzig, dass die geplante 10EUB als überdimensioniertes Kapazitätsmonster verschrien wird. Ich denke die Förderleistung im Endausbau ist der wichtigere Indikator als die Kabinengrösse ;)
Und schlussendlich sind die Kosten über den gesamten LifeCycle zu betrachten.

Ah übrigens die Konzession der 4EUB wurde bis am 31.10.2019 verlängert :)
 
Out-of-the-box Vorschlag Zukunft Skigebiet Saastal:

- Fusion der Bergbahnen Hohsaas AG in die Saastal Bergahnen AG.
- Der sonnige, weitläufige Kreuzboden dient als Ersatz für den Hannig für die nicht-Skifahrer.
- Einstellen des Skibetriebes in Saas-Grund und Saas-Almagell und Abräumen sämtlicher Skiinstallationen (mit Ausnahme der Bahn Saas-Grund/Kreuzboden).
- Installation eines Zubringers von z.B. Unter dem Bodmen (Saas-Grund) zum Alpin Express (Saas-Fee). Damit kann gleichzeitig das Parkplatzproblem in Saas-Fee geregelt werden sowie den einfacheren und bequemere Zugang der Tagesgäste gewährleistet werden.
- Erstellen eines Zubringers von Saas-Almagell zum Plattjen (Saas-Fee). Dazu kann die Bahn Kreuzboden/Hohsaas wiederverwendet werden. Die Abfahrt nach Saas-Almagell kann über den Egginger und Mittel-Allalin erfolgen.
- Die zwei Sessellifte von Saas-Almagell können im Skigebiet Saas-Fee an sinnvollen Plätzen wiederverwendet werden. Sämtliche Schneekanonen, Pistenfahrzeuge, Material etc. von Saas-Almagell und Saas-Grund können im Skigebiet Saas-Fee wiederverwendet werden.

Resultat: Fokussiertes, effizientes und (hoffentlich) überlebensfähiges Skigebiet mit erweitertem Einzugsgebiet inkl. Anbindung der drei Gemeinden. Durch die Umnutzung der bestehenden Infrastruktur (insb. Bahn Kreuzboden/Hohsaas) und kein Ersatz der Hannigbahn dürften die Umsetzungskosten vertretbar sein.

Fine-tuning ist selbstverständlich noch notwendig!
 
Mammoth Lakes schrieb:
Das wird knapp mit der WinterCard 2018/19
Immer noch unter 40.000 Vorbestellungen und das 2,5 Wochen vor Ablauf der Frist. Es scheint so als ob das Zauber dieser Aktion schon nach 2 Jahren verflogen ist, und das obwohl mittlerweile alle 3 Skigebiete im Saastal daran teilnehmen.
Bin mal gespannt wie der Winter finanziell für Saas Fee & Co ausgehen wird wenn die Aktion nicht zustande kommt. Das dürfte ein Desaster werden, da sich die Leute an die Dumpingpreise gewöhnt haben und sicher nur noch wenige Skifahrer dort zu "normalen" Preisen Skifahren gehen werden.
 
Die Frist läuft bis 31.10.18., also noch 7 Wochen.

Dass der Zauber verblasst, ist wohl nicht so überrschend... Oder aber es wird beim Erreichen der Zahl weniger nachgeholfen...
 
ski-chrigel schrieb:
Oder aber es wird beim Erreichen der Zahl weniger nachgeholfen...
Darauf wird es dann wohl hinauslaufen. Alles andere (ein Nichtzustandekommen des Deals) wäre ein Katastrophe.
 
@Mammoth Lakes:
Sicher Gedanken enthalten, die eine Überlegung Wert sind, ABER :wink: :


Mammoth Lakes schrieb:
- Einstellen des Skibetriebes in Saas-Grund und Saas-Almagell und Abräumen sämtlicher Skiinstallationen (mit Ausnahme der Bahn Saas-Grund/Kreuzboden).

Die Bahn nach Hohsaas sollte schon auch erhalten bleiben: Schöne Aussichtswanderungen und Hochtouren-Zugang

Mammoth Lakes schrieb:
- Erstellen eines Zubringers von Saas-Almagell zum Plattjen (Saas-Fee). Dazu kann die Bahn Kreuzboden/Hohsaas wiederverwendet werden. Die Abfahrt nach Saas-Almagell kann über den Egginger und Mittel-Allalin erfolgen.

Bahn: siehe oben...
Abfahrt: Man kommt nicht bis ganz runter (über Britanniahütte). Da muss man schon ein ordentliches Stück laufen bis zum Ort, bin ich oft genug :wink:
Direkt Chessjen-Mällige dürfte für eine Piste zu steil sein, da bleibt selten genug Schnee liegen. Ebenso die Hinterseite von Plattjen

Mammoth Lakes schrieb:
- Die zwei Sessellifte von Saas-Almagell können im Skigebiet Saas-Fee an sinnvollen Plätzen wiederverwendet werden. Sämtliche Schneekanonen, Pistenfahrzeuge, Material etc. von Saas-Almagell und Saas-Grund können im Skigebiet Saas-Fee wiederverwendet werden.

Material einverstanden, aber bist du mit den Sesselliften mal gefahren? Die sind ja ganz nett weil sie halt da sind, aber haben höchstens noch historischen/sentimentalen Wert...

Insgesamt wäre es sehr schade, wenn Kreuzboden und Furgstalden als Skigebiete wegfallen würden. Auch wenn ich es mir aus finanziellen Gründen auch als notwendig in den nächsten Jahren vorstellen könnten.
Den im Moment sind sie die einzigen Ausweichmöglichkeiten für schwächere Fahrer, die in Saas Fee schnell mal überfordert sind (und Allmagell je nach Wettersituation gern auch für mich, wegen den Bäumen :wink: )
 
Dazu ist gerade im Hochwinter (Weihnachten bis ende Januar) Saas Fee ein elendes Schattenloch (war Anfang Januar da, die einzigen Sonnestrahlen die ich den ganzen Tag abgekriegt habe, waren während ganz kurzer Zeit auf einem kurzen Abschnitt etwas oberhalb von Längfluh), da sind viele Wochengäste froh, wenn sie ab und zu einen Tag auf die Sonnseite nach Saas Grund wechseln können.
 
Antwort auf die Skilift Frage:
Skilift Mittelallalin 4 ist im Bau, leider extrem im Verzug. :sniff: Den einen oder anderen Tag gab es Probleme mit "Bauen" und Skibetrieb nebenbei...darum war diese Woche von Mittwoch bis Freitag die Nummer 1 ausser Betrieb.
In dieser Zeit war an den oberen Liften 2+3 bzw auf deren erschlossenen Pisten Doppelschichten angesagt. :D
 
Mammoth Lakes schrieb:
Out-of-the-box Vorschlag Zukunft Skigebiet Saastal:

- Fusion der Bergbahnen Hohsaas AG in die Saastal Bergahnen AG.
- Der sonnige, weitläufige Kreuzboden dient als Ersatz für den Hannig für die nicht-Skifahrer.
- Einstellen des Skibetriebes in Saas-Grund und Saas-Almagell und Abräumen sämtlicher Skiinstallationen (mit Ausnahme der Bahn Saas-Grund/Kreuzboden).
- Installation eines Zubringers von z.B. Unter dem Bodmen (Saas-Grund) zum Alpin Express (Saas-Fee). Damit kann gleichzeitig das Parkplatzproblem in Saas-Fee geregelt werden sowie den einfacheren und bequemere Zugang der Tagesgäste gewährleistet werden.
- Erstellen eines Zubringers von Saas-Almagell zum Plattjen (Saas-Fee). Dazu kann die Bahn Kreuzboden/Hohsaas wiederverwendet werden. Die Abfahrt nach Saas-Almagell kann über den Egginger und Mittel-Allalin erfolgen.
- Die zwei Sessellifte von Saas-Almagell können im Skigebiet Saas-Fee an sinnvollen Plätzen wiederverwendet werden. Sämtliche Schneekanonen, Pistenfahrzeuge, Material etc. von Saas-Almagell und Saas-Grund können im Skigebiet Saas-Fee wiederverwendet werden.

Resultat: Fokussiertes, effizientes und (hoffentlich) überlebensfähiges Skigebiet mit erweitertem Einzugsgebiet inkl. Anbindung der drei Gemeinden. Durch die Umnutzung der bestehenden Infrastruktur (insb. Bahn Kreuzboden/Hohsaas) und kein Ersatz der Hannigbahn dürften die Umsetzungskosten vertretbar sein.

Fine-tuning ist selbstverständlich noch notwendig!

Ich halte ja eine Verbindung vom Alpin-Express nach Saas-Grund zum Hohsaas für sinnvoller. Das wäre mit ner EUB mit zwei Sektionen machbar. Die erste Sektion Alpin-Express<->Saas-Grund-Untere Brücke wäre etwa 1,4 km lang und man könnte dort zusätzliche Parkplätze bauen. Die zweite Sektion Saas-Grund-Unter Brücke<->Talstation Hohsaas wäre etwa 1,6 km lang und man könnte die schon vorhandenen Parkplätze dort ebenfalls für Saas-Fee nutzen.

Damit würde man das Gebiet auf einen Schlag massiv vergrößern und es handelt sich auch um leicht erschließbares Gebiet. Eine zusätzliche Abfahrt könnte man bauen, wäre aber keine Priorität.
 
Deine Idee in ehren, sie hat aber einen relativ dummen Nachteil. Du würdest mit so einer Bahn jeweils am halben Ort Saas Grund und Saas Fee vorbei fahren und wenn man die Bebauungsdichte betrachtet ca 30% der Übernachtungsgästen gar keinen Vorteil bieten und das in Saas Fee ausgerechnet jenen Gästen wo eh schon den weitesten Weg haben.
Das gilt nicht nur für hier, sondern für eigentlich überall: Solange eine Verbindungslösung per Bahn den Busbetrieb mangels Zwischenhaltestellen nicht quasi vollständig ersetzen kann und man so zwangsweise zwei Systeme betreiben muss sind die Betriebskosten einfach viel zu hoch und daher eine Realisierung unsinnig. Stellt man dann aus Kostengründen den Busbetrieb ein hat man den Individualverkehr und dann Gute Nacht.
 
Man würde aber allen Skifahrern einen massiven Vorteil bieten, weil das Skigebiet viel größer wäre.

Zumal es ja derzeit gar keine direkte Busverbindung zwischen den Talstationen Saas-Fee und Saas-Grund gibt. Sogar die Busverbindung vom Parkhaus zum Alpin-Express gibts ja zwischen 11 und 14 Uhr nicht, weil man Saas-Fee scheinbar der Meinung ist, dass zu diesen Zeiten sowieso niemand in den Ort rein oder raus will.

Es geht hier ja eh darum, dass das Skigebiet besser werden soll, nicht wie Gäste zu den Liften kommen. Da gehts ohne Auto bzw. in Saas-Fee Bus nicht, ich wüsste auch keinerlei Vorschläge oder Pläne wie das anders gehen sollte.
 
:D Pro und Contra Familie Schröcksnadel?
Bitte um Meinungen... :!:
 
In Savognin waren sie doch eher zurückhaltend mit den Investitionen in die Infrastruktur.
 
Meiner Meinung nach hätten sie damals nicht die CDA rausekeln sollen. Danach glaubten sie noch dass der Ami so blöd ist und jeden Schwachsinn einfach so bezahlt.
Schröcksnadel ist schon mal eigentlich nicht so schlecht weil er ein Branchenkenner ist. Das wird dann aber zur Folge haben dass betriebswirtschaftlich nötige Entscheidungen getroffen werden, auch wenn diese kaum allen passen werden.
Den besten Ruf hat er ja zwar nicht gerade, aber in den Destinationen wo er bisher erworben hat waren die Vorbesitzer meist nicht grad die hellsten Köpfe ( Schnalstaler Gletscher mal ausgenommen ) und dort wo man ihn nicht machen lies und das Ruder wieder selber übernommen hat herrschen jetzt Zustände dass der Sau graust ( Patescherkofel ).
 
Schröcksnagel, etwas besseres kann Saas Fee nicht passieren.
Der kennt sich mit Skigebieten aus.
Dem gehören schon ca. 10 Skigebiete in Österreich und auch anderswo.
Er geht immer nach dem gleichen Prinzip vor.
1. Er sucht sich ein gutes Skigebiet, das aber schlecht geführt wurde, und deshalb finanziell vor dem Aus steht.
2. Er übernimmt die Mehrheit billig. Warum sollte er auch für ein heruntergewirtschaftetes Skigebiet viel bezahlen.
3. Er baut oder verbessert die Schneeanlage.
4. Er führt eine finanzielle Straffung im Unternehmen durch, das die schlecht geführten Betriebe sehr notwendig brauchen.
5. Er baut einen bis 2 neue Lifte wo es seiner Meinung nach Notwendig ist. Meist eine neue Zubringergondel und einen Sessel am schönsten und wichtigsten Hang.
6. Nach 2 - 3 Jahren ist dies erledigt und dann versucht er mit dem Skigebiet Geld zu verdienen.

Somit profitiert auch immer der Ort von Schröcksnagel da man dann wieder ein wirtschaftlich gesundes und besstens geführten Bergbahnunternehmen im Ort hat.
Hat bei allen Gebieten sehr gut funktioniert nur am Patscherkofel nicht.
Aber da wurde er meiner Meinung nach von den in Innsbruck immer noch starken Grünen gemobbt.
 
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