• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues in Savognin

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Der Redaktor hat‘s wohl nicht so drauf bezüglich FBMs... :rolleyes:
Die 4er-Gondelbahn von Savognin nach Tigignas soll bald Geschichte sein. Die Gemeindeversammlung von Surses hat am 27. August mit grosser Mehrheit einer Bürgschaft von maximal zwei Millionen Franken der Savognin Bergbahnen AG zugestimmt. Diese Bürgerschaft ist notwendig, damit die Bergbahnen im Rahmen der Neuen Regionalpolitik NRP ein Darlehen von maximal zwei Millionen Franken und einen einmaligen Finanzbeitrag von maximal 0.5 Millionen Franken von Bund und Kanton erhalten, für den Baustart der neuen 10er-Sesselbahn von Savognin nach Tigignas.
 
Die Schließung wundert mich nicht. Mit so einem Schrott-Hotel kann man heute nicht mal mehr Studenten mit wenig Geld anlocken. Das Ding ist einfach nur grauenhaft.
Wer das als Vorzeigehotel bezeichnet hat die Welt der zeitgemäßen Hotellerie nicht verstanden.
 
Nach dem Hotel Cresta, das vor einigen Jahren geschlossen wurde, nun schon das zweite größere Hotel im Ort, das geschlossen wird. Unterm Strich muss man sich fragen, wo es mit dem Skigebiet hinführen wird. Savognin steckt m.M. in einer Abwärtsspirale, aus der sie nur schwer rauskommen werden. Neubauprojekte mit warmen Betten werden groß verkündet - gebaut wird jedoch nichts. Aber solange sich im Skigebiet nichts tut, ist eben auch die Frage, warum jemand für einen mehrtägigen Aufenthalt nach Savognin fahren sollte?!

Aus meiner Sicht schade für das Skigebiet - tolle Lage, tolle Pisten, gute Präparierung, häufig gutes Wetter. Und auch im Sommer eine schöne Ecke zum Wandern.
 
Genau. Solange die Radonser Seite nicht endlich modernisiert und vor allem beschneit wird, kann man ja auch nicht gutem Gewissens jemandem raten mehr als ein paar Tage in Savognin zu verbringen.
 
"Die Bergbahnen erhoffen sich dadurch (=durch den Bau der neuen Gondelbahn) einen grossen Attraktivitätsgewinn"

Ich werde das wohl nie verstehen, bin wohl kein repräsentativer Kunde (oder einfach zu blöd), aber ein Ersatz einer funktionierenden, selten Anstehzeiten verursachenden 4-er-Sesselbahn durch eine Gondelbahn, v.a. in der Höhenlage im vglweise warmen Talgebiet, stellt für mich weder einen grossen noch einen kleinen Attraktivitätsgewinn dar, ganz im Gegenteil, ich bevorzuge Bahnen, wo ich die Skis nie abziehen muss und draussen an der frischen Luft sitzen darf. Oder kann es allenfalls auch sein, dass die Bergbahnen den Attraktivitätsgewinn überschätzen ...

Wie schon mehrfach erwähnt: Wenn ich in Savognin CHF 10 Mio. für Investitionen zur Verfügung hätte, dann würde ich prioritär in dieser schneearmen Region in die technische Beschneiung der schönen Geländekammer Radons investieren. Das wäre FÜR MICH ein effektiver Attraktivitätsgewinn, und erst dann werde ich wieder das Skigebiet aufsuchen.
 
Ich bin zwar der totale Verfechter von EUBs, von mir aus kann jede KSB in eine EUB umgewandelt werden, aber ich hätte dieses Geld ebenfalls lieber in den Radonser Sektor investiert.
 
Eigentlich habt ihr beide Recht, aber:

- die nächste Sektion ist eine EUB, Bretter ab ist also vorprogrammiert
- selbst in einem schneereichen Winter (vor Allem für das von der Sonne geküsste Savognin) wie 2013/2014, wir waren bei >2m Schnee in Radons vor Ort, ist die unterste Sektion bis ins Tal oft eher Wasserski gewesen und noch dazu relativ kurz und für Wiederholungsfahrten uninteressant gewesen.
- für die Anreise in den Ortsteil Radons ist man auf die Bahn bis Tigignas angewiesen, Riesenvorteil mit EUB.

Trotz Allem bleibt da natürlich die Frage offen, warum zwischen Tigignas und Somtgant keine Sesselbahn fährt, warum nicht schon lange in die Beschneiung und/oder neue Lifte in Radons investiert wurde und warum man das rieisige Potential in dem Sektor sowieso einfach so liegen lässt nur damit sich auf der Hauptachse Tal-Somtgant-Piz Martegnas die Leute gegenseitig auf den Ski stehen...
 
Ich finde die Investition in die EUB den richtigen Schritt.
Savognin hat sich als Familienskigebiet definiert und versucht sich in diesem Markt zu etablieren. Da ist ein kinderfreundlicher Zubringer ins Skigebiet unumgänglich. Ich habe zur Genüge Kinder der Skischule mit mir auf dem Sessellift mitgenommen und es war mir nie wirklich wohl dabei... Dieses "Problem" wird mit dem Bau der EUB sicher behoben. Ob dadurch neue Gäste akquiriert werden können kann ich nicht beurteilen.
Ich denke der Ausbau in Radons (vor allem die Beschneiung) wird nächsten Jahren ausgeführt. Die vordere Achse Savognin - Martegnas ist nach dem Bau lift- und beschneiungstechnisch auf einem modernen Stand und es sind da meines Erachtens nach, ausser dem Bergrestaurant in Somtgant, keine grösseren Investitionen mehr nötig...
 
Firnfan schrieb:
(...) ganz im Gegenteil, ich bevorzuge Bahnen, wo ich die Skis nie abziehen muss und draussen an der frischen Luft sitzen darf. (...)
Yo, das kann ich gut nachvollziehen. Auch mir ist sogar ein schneller SL lieber, statt moderner Kapazitätsmonster.

Es gibt aber auch Tage mit Schneetreiben oder anderem Sau-Wetter. Da ist man dann froh über ein paar Minuten im geschützten Raum. Und auch an solche Leute richtet sich die Bahn.


Grüße,
Matze
 
Mittlerweile wurde das seilbahnrechtliche Konzessions- und Plangenehmigungsverfahren für die 10EUB von Savognin nach Tigignas eingereicht. Der Anfangsausbau beträgt 2.000 P/h (37 FBM) und der Endausbau 2.600 P/h (48 FBM). Die Trasse ist nahezu identisch zur bestehenden Sesselbahn und wird bergseitig minimal verlängert. Die Bahn bekommt 10 Rundrohrstützen. Garagierung ist in der Talstation geplant. Die Bergstation der Sesselbahn soll als Räumlichkeit für Pistenmaterial weitergenutzt werden.
 
Bergseitig minimal verlängert? Ja so ein Quatsch. Dass es zwei separate Sektionen werden würden, wussten wir ja schon und ist m.E. auch kein Problem, aber dass man somit für ein paar Meter die Skis anschnallen muss, statt dass man einfach schnell von der einen zur anderen Gondel wechseln kann, tönt arg nach Schildbürgerstreich...
 
Das dürfte wohl ein Fehler im Verfahren sein. A) kann man die Sesselbahn-Bergstation nicht weiternutzen, wenn die Bahn länger wird als bisher und B) liegt die jetzige Bergstation auf 1606 m, die Talstation der Gondelbahn auf 1592 m. Die neue Bergstation soll auf 1591 m liegen. Ich glaube kaum, dass hier 15 m Berg abgetragen werden.

Edit: Ich finde es übrigens toll, dass die Bahn eine Höhendifferenz von 1555.2 m haben soll. Damit kommt vom Tal künftig direkt auf 2750 m hinauf ;)
 
Beschämend, wenn amtliche Dokumente derart falsch sind. :roll: Aber beruhigend betreffend der Stationen. Somit wohl doch gleich nebeneinander?
 
Zurück
Oben