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Wie man weiß, ist Frau Holle eine nette ältere Dame, aber manchen Winter hat sie schon gezeigt, dass sie einfach keine Lust hat, ihre Betten rechtzeitig und kräftig zu schütteln. Deshalb beugt man allen Eventualitäten vor und investiert heuer weiter in den Ausbau der Beschneiungsanlage. In Summe werden 4,7 Millionen Euro ausgegeben. 40 neue Schneekanonen liefert die Firma Techno Alpin. Davon sind 23 Stück auf fixen, 4,5 Meter hohen Türmen montiert. So wird die Reichweite und somit die Effizienz bedeutend erhöht. Drei Schneekanonen werden ihre „eisige Arbeit“ auf einem 8 Meter langen Schwenkarm verrichten. Und vierzehn Stück sind mobil unterwegs. Die im blau-weiß-gelben Hauser-Kaibling-Look gehaltenen, schneespeienden High-Tech-Heinzelmännchen (alle sind via Handy oder PC steuerbar und sie regulieren ihren Output je nach Temperatur selbstständig) kosten satte 50.000 Euro pro Stück. Dafür produziert die gesamte Schneeanlage am Hauser Kaibling ab dem kommenden Winter aber 4.200 Kubikmeter Schnee pro Stunde. Arbeiten Sie rund um die Uhr, so liefern sie 100.000 Kubikmeter weiße Pracht. Das sind rund 10.000 Lkw-Ladungen. Spielen die Minustemperaturen mit, so ist die Grundbeschneiung bis zur Mittelstation in drei bis vier Tagen erledigt. Die neue Schneileitung hat nun die beachtliche Länge von sechs Kilometern. Natürlich müssen die Schneekanonen auch gefüttert werden. Mit dem neuen, 70.000 Kubikmeter fassenden und auf knapp 1.800 Meter liegenden Speichersee (Planung: Büro DI Bilek/DI Krischner, Graz, Ausführung: Firma Karl Pitzer) wurde das Gesamtspeichervolumen auf 200.000 Kubikmeter erhöht. Zusätzlich wird auch aus der Enns permanent Wasser entnommen. Für die nötige Power wird eine neue Pumpstation sorgen.
In Summe werden in der kommenden Wintersaison 100 Schneekanonen am Hauser Kaibling dafür sorgen, dass sich die Carver und Boarder in puncto Schnee keine Sorgen machen müssen.
Aber nicht nur was die Pisten betrifft, ist der Hauser Kaibling einfach spitze, auch was die Aufstiegshilfen betrifft, ist man hier eine „Liftstütze“ vorne. Modernste, komfortable und überaus flotte Gondelbahnen, Sessel – und Schlepplifte bringen die Sportler auf den Gipfel des Wintersportvergnügens. Urige Hütten, allesamt mit Bedienung, die beeindruckende Talstationsarena und die großzügigst dimensionierte Parkplatzgestaltung sorgen dafür, dass der Hauser Kaibling in den Charts der Wintersportler ganz vorn liegt.
Antid Oto schrieb:die Reiteralmbahnen an der Fageralm, die ja derzeit ohne Kunstschnee und kuppelbaren Anlagen auskommen muss.
Antid Oto schrieb:Ob die bisherigen Investitionen am Dachstein reichen um ihn profitabler zu machen? Ich denke eventuell an einen Ersatz der Sesselbahn unterhalb des Gletscherschleppers. Aber in den nächsten 5 Jahren rechne ich nicht damit.
Die Abfahrt an den beiden DSB ist doch beschneit.Antid Oto schrieb:an der Fageralm, die ja derzeit ohne Kunstschnee und kuppelbaren Anlagen auskommen muss.
Chris schrieb:Talstation verschoben? Bedeutet das, dass auch das Seil verändert werden muss. Und dann noch das Förderband. Ganz schön viele Investitionen für so eine alte Bahn. Da hätte man die Bahn auch gleich neu bauen können......
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