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Neues in Schladming-Dachstein

Teunz schrieb:
Warum wurde die Senderbahn damals als Sesselbahn gebaut und nicht als Kabinenbahn bzw. Gruppenumlaufbahn

Warum es die einseitigen Stützen gibt hab ich hier vor einigen Posts schon erläutert, das ist durch die Spannfelder bzw. die überfahrene Höhe bedingt.
Weswegen man sich damals für eine KSB und nicht für eine EUB entschieden hat kann ich nicht mit Gewissheit sagen, das war noch vor meiner Zeit, ich würde aber primär finanzielle Gründe verorten.
GUB würde ich ausschließen, die war ja auch Ende der 90er schon nicht mehr en vogue und hätte bei der Länge auch keine ordentliche Förderleistung gebracht.
EUB würde ich mal finanzielle Gründe vermuten: Man muss sich vorstellen, erst durch die Sender- und Sonneckbahn ist die 4-Berge-Skischaukel entstanden womit ein enormer Aufschwung für die Region einherging. Davor waren die Skiberge kleine "Hausberge", vor allem die äußeren beiden. Der Kaibling hatte damals eine 4EUB als Zubringer, die 4KSB Quattralpina gab es schon- müsste aber die Hauptbeschäftigungsanlage am Berg gewesen sein- begleitet durch eine SL Kette in mehreren Sektionen von Mittelstation bis Gipfel. In der Alm gab es ebenso einen SL. Alleine das dürfte Erklärung genug sein, dass es vor dem Alm 6er und der Gipfelbahn nochmal interessanter war die Senderbahn auch als Wiederholungsbahn zu nutzen. Oder mit anderen Worten, beim Bau der Senderbahn gab es am Kaibling die Tauerngondel und den Höfi I, alles andere wurde während deren Lebenszeit modernisiert oder neu gebaut.
Und wenn man sich in die Situation hineinversetzt wo der Kaibling damals war bzw. welche größeren Investitionen noch folgen würden, so ist es denke ich verständlich warum man einerseits keine überschüssige Kohle hatte und sich andererseits für die kostenoptimalste Alternative entschied.
 
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