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Neues in Schlick 2000 – Fulpmes

Jens

Eiger (3970m)
Eventuell gibt es nächstes Jahr eine Beschneiungsanlage für die Schlick:

Schneekanonen Mangelware

Weil Genehmigungen ausstehen, verlässt sich die Schlick auf Schnee vom Himmel.
Von CHRISTINA SCHWIENBACHER

"Warum muss immer draufgezahlt werden, bevor etwas getan wird?", ärgerte sich der Leiter der Skischule Stubai, Sepp Rettenbacher, vergangene Woche. Grund des Ärgernisses: In der Schlick sind nur fünf Schneekanonen im Einsatz. Zu wenig für die Dürreperiode aufgrund Schneemangels, die an Nerven und am Geschäft zehrt.

Die Schlick ist ohnehin schneesicher, so die landläufige Meinung. "Darauf kann man sich aber, wie man sieht, nicht mehr verlassen", so Rettenbacher. Weil der Naturschnee auf sich warten ließ, musste sogar das Skiopening vom 11. Dezember abgesagt werden. Inzwischen hat es 15 Zentimeter geschneit.

"Fürs Erste atmen wir auf. Reichen tut’s aber auf keinen Fall", sagt Rettenbacher. Nicht nur die Skischule, sondern die gesamte Wirtschaftslage im vorderen Stubaital leide unter dem zeitlich verzögerten Skibetrieb, so Rettenbacher.

Die Gründe für die spärliche Schneekanonen-Ausstattung liegt einerseits darin, dass es Probleme mit der Wasserbereitstellung für die Kanonen gibt und andererseits, dass für die geplante Talabfahrt, die ebenfalls künstlich zu beschneien gewesen wäre, noch Unterschriften der Berechtigten zwecks Holzschlägerung ausständig sind.

Thomas Schroll von der Schlick 2000 erzählt, dass im Skigebiet ein Wasserspeicher für die Schneekanonen errichtet werden soll. Im nächsten Jahr sollte auch die Schlick großflächig beschneit werden können. "Wenn man nun auf andere Stubaier Skigebiete ausweichen muss, ist das nicht so schlimm. Immerhin besteht das Stubaital nicht nur aus Fulpmes", so Schroll.

Niemand ist also schuld an der Misere? Der Fulpmer Bürgermeister Robert Denifl sieht es jedenfalls so. Die Planung des Wasserspeichers sei fertig. Alles weitere müsse nun die Bezirkshauptmannschaft bewilligen. Solange der Speicher auf dem Papier fixiert ist, muss man in Fulpmes weiterhin auf natürlichen Schneefall hoffen.

Im Skigebiet Hochserles in Mieders sind seit elf Jahren Schneekanonen im Einsatz. Derzeit wird das Wasser von einem Kraftwerk in Mieders, über eine dreieinhalb Kilometer lange Leitung für 25 Schneekanonen, zur Bergstation gepumpt. "Für die Zukunft ist ein Speichersee am Berg geplant", so Geschäftsführer Georg Danzl. Ohne Schneekanonen würde derzeit gar nichts gehen, sagt er.

In der Bergeralm im Wipptal läuft der Skibetrieb. Besitzer Erich Raffl beschneit das Gebiet mit 65 Schneekanonen, die aber nicht alle gleichzeitig im Einsatz sind. Auch er sagt: "Ohne die Kanonen würde der Betrieb stehen."

In Steinach machen sich indes Stimmen breit, die über einen unangenehmen, ununterbrochenen leichten Heulton klagen, der aus Richtung Skigebiet kommt. "Während der Nacht kann ich bei offenem Fenster nicht mehr schlafen", so eine Betroffene aus Steinach, die vis-à-vis des Skigebietes am Höhenweg wohnt. Raffl meint dazu, dass die Brennerautobahn, die direkt am Skigebiet vorbeiführt, sehr viel zum Lärmpegel beiträgt.
http://www.tirol.com
 
im bereich waxeck kommt ein speicher mit 80.000 m³ hin. 82 schneekanonen soll dann das skigebiet beschneien, inklusive talabfahrt. es können dann 75% des skigebietes beschneit werden. kosten: € 6 mio. der bau hat bereits begonnen.

quelle: tt 25.5.05 printversion
 
Aus dem Tiroler Bezirksblatt vom 28.9.:


Der erbitterte Widerstand der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Lebensraum Tschaffinis hat fragwürdige Früchte getragen. Die Aktivisten konnten ... einen Einspruch gegen die geplante Talabfahrt bewirken. Das Projekt kann heuer keinesfalls mehr in Angriff genommen werden. Wer weiß, ob die Schlick 2000 jemals eine adäquate Talabfahrt bekommt.
 
Ich kriege wirklich den Hass auf solchen Typen, die manch ein Projekt um Jahre hinaus blockieren.
Ist die Talabfahrt auf der gleichen Trasse geplant wie die eingezeichnete Skiroute im Pistenplan?
 
Denke schon - war ja schon "immer" die Talabfahrt .. müßte ja nur hier und da etwas verbreitert und eben beschneit werden, dann paßts ja..
 
Dann ist es noch schlimmer, die solchen sich nicht anstellen, nee offizielle beschneite Piste würde die Attraktivität sehr steigern, und wäre dann wohl mit geringen Mittel möglich.....
 
gibts auch noch andere Projekte wie lifterneuerung gbiet vergrößerung oder so?
...dann würde es sicher im Alpinforum stehen.
Wenn Du am 19ten dort bist hast schon mal den Auftrag alles zu erörtern.
Ach ja gescheite Bilder der neuen Bahn zum Elfer gibts hier immer noch nicht...... :wink:
 
starli schrieb:
Aus dem Tiroler Bezirksblatt vom 28.9.:


Der erbitterte Widerstand der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Lebensraum Tschaffinis hat fragwürdige Früchte getragen. Die Aktivisten konnten ... einen Einspruch gegen die geplante Talabfahrt bewirken. Das Projekt kann heuer keinesfalls mehr in Angriff genommen werden. Wer weiß, ob die Schlick 2000 jemals eine adäquate Talabfahrt bekommt.

Dazu aus der TT:

Weiter Tauziehen um Talabfahrt für Schlick

Höchst fraglich, ob Skifahrer in der Schlick in diesem Winter auf ihren Bretteln ins Tal wedeln können.

20060621205727380img.jpg

Froneben-Wirt Albert Bacher hofft auf die Talabfahrt.
Bild: Mair


Albert Bacher bewirtschaftet die Fronebenalm im Fulpmer Skigebiet Schlick 2000. Knapp unterhalb der Mittelstation gelegen, fühlt sich Bacher im Abseits, denn dem Skigebiet fehlt eine echte Talabfahrt. "Jahr für Jahr beschweren sich die Stammgäste", sagt der Wirt.

Auch der Geschäftsführer der Schlick, Thomas Schroll, kennt den Unmut der Gäste, "wenn sie nach einem Skitag bis zu einer halben Stunde auf die Gondel warten müssen". Die Abfahrt sollte eigentlich schon gebaut sein, doch zunächst machten Anrainer aus Angst vor erhöhter Murengefahr dagegen mobil, die TT berichtete.

Unterstützung kommt von der Landesumweltanwaltschaft, die gegen den Naturschutzbescheid schon zweimal berufen hat. "Es ist immer noch nicht restlos geklärt, ob der Bau der Abfahrt in einem geologisch sehr sensiblen Gebiet keine Gefahr darstellt", begründet der stellvertretende Landesumweltanwalt Walter Tschon. Gutachter seien zu unterschiedlichen Schlüssen gekommen.

Die Forderung des Umweltanwaltes: Bei einer weiteren Verhandlung sollte neben den Amtssachverständigen auch ein unabhängiger Gutachter das Gefahrenpotential klären. "Davor hat sich die Behörde bisher gedrückt", begründet Tschon den zweiten Einspruch. Kritisch sieht er auch das Argument von zu langen Wartezeiten bei der Talfahrt. Das sei nur an ganz wenigen Tagen der Fall, argumentiert Tschon in der Berufung.

Der Akt liegt derzeit bei der Umweltabteilung des Landes. Bis wann eine Entscheidung fällt, konnte man dort nicht sagen. Schroll ist skeptisch: "Wir brauchen einen Bescheid bis spätestens Anfang Juli, um noch heuer bauen zu können. Das wird schwer werden."
 
yeah, baby:

Tiroler Bezirksblätter, 12.7.2006:

Talabfahrt ... kann nach jahrelangem Kampf realisiert werden

... der Bescheid des Landes ist positiv ...

.. so schnell wie möglich ... rechtzeitig zu Beginn der kommenden Wintersaison will man das 1,7 mio. Euro teure Vorhaben abgeschlossen haben.

...

Die bestehende Skiroute .. wird im oberen Teil verbreitert und mittig dank einer weiteren Schleife künftig nicht mehr so steil sein. Im unteren Abschnitt führt ein rund sieben Meter breiter Skiweg direkt zur Talstation ...

Und:

Sechsersessel auf den Galtberg (Ersatz SL) soll noch heuer eingereicht werden!
.. auch in diesem Bereich neue Pisten ..
 
2007 oder später - wenn erst heuer im Herbst das Projekt eingereicht wird .. Genehmigt muß es ja dann auch noch werden..
 
Heute stand noch mehr in den Tiroler Bezirksblättern:

Im Planungsverband wurde schon Anfang Juni ein Grundsatzbeschluss gefasst, demnach die Erschließung der Schlick 2000 und der - seit ewigen Zeiten - geplante Zusammenschluss Schlick 2000 mit der Axamer Lizum aus Stubaier Sicht als vorrangiges Projekt zu beurteilen sei.

...

Mieders und Neustift haben bereits zugestimmt. ... "Mir kann es gar nicht schnell genug gehen"...

Die Porjektierung einer Aufstiegshilfe von Neustift aus, via "Goldsuttn", ist schon unterwegs.

"Das schwerste und teuerste wird die Verbindung Schlick-Lizum" ... "Ob man hier eine Tunnelvariante forciert oder eine andere ... ist noch unklar."

Fix ist hingegen, dass alle, auch die Betreiber der Liftanlagen im Mittelgebirge (also Lizum und Mutters) den Wunsch haben, miteinander zu verschmelzen.

Als möglicher Partner wurde neben dem TVB Innsbruck auch die Stubaier Gletscherbahn genannt.
 
Neue talabfahrt und pistenplan Schlick2000 Fulpmes
 

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Piste nr 7 war doch schon projektiert in 2004-2005. Was is denn doch passiert mit das alte projekt? Warum ist die talabfahrt kein nr 8?
 

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Und....

In 1999/2000:
Übungswiese wäre keine piste (Jetzt nr. 6)?
Talabfahrt projektiert als rote nr.6 (Jetzt leichte abfahrt nr. 7)?

Gibt es schon baubilder von die neue talabfahrt?
 

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Ist die alte talabfahrt ski-route 2 verschwunden?
Wurde schade sein!
 

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