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Neues in Schlick 2000 – Fulpmes

Eine Volksbefragung könnte die ÖVP aus der verzwickten Kalkkögel-Lage befreien. Die Grünen sehen auch das skeptisch.
Bevölkerung zu Kalkkögeln befragen?
Seit heute liegt ein einstimmiger Beschluss des ÖVP-Landesparteivorstandes auf dem Tisch: Die Partei ist für die Erschließung der Kalkkögel. Ruhegebiet und grüner Koalitionspartner hin oder her. Verkündet hat den Beschluss nicht der Parteichef, LH Günther Platter, sondern Klubobmann Jakob Wolf. Die Entscheidung über den Zusammenschluss der Skigebiete Axamer Lizum und Schlick 2000 über die Kalkkögel soll nämlich im Landtag fallen.
ÖVP sucht Mehrheit für Kalkkögel
 
In einer Tageszeitung ist heute Abbildung mit möglichen Verbindungen abgebildet. Bahn von Neustift und eine Bahn von der Schlick Richtung Gletscher.
 
Das kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Bahn bis zum Gletscher gebaut werden soll. Das sind ja locker 10 km Entfernung dazwischen

Die Bahn nach Neustift ist schon länger geplant, aber auch da gibt es ja einige Gegner, wie auch bei der Bahn über die Kalkhögel.
 
Innsbruck – Im Polit-Poker um den Zusammenschluss der Skigebiete „Schlick 2000“ und „Axamer Lizum“ über das Ruhegebiet „Kalkkögel“ in den Stubaier Alpen nahe Innsbruck hat sich die Tiroler FPÖ am Mittwoch für das umstrittene Projekt ausgesprochen. Man sehe ein „sehr großes Potenzial“ für den Wintertourismus und einen lediglich „marginalen Eingriff in das Ruhegebiet“, teilte die Oppositionspartei mit.
Auch FPÖ nun für Kalkkögel-Erschließung
 
Mit einem Paukenschlag endete gestern Abend in Wörgl der Landesparteirat der SPÖ. Nach einer dreistündigen Debatte entschied sich eine Mehrheit der Genossen gegen den Brückenschlag. Eine Seilbahn über das Ruhegebiet Kalkkögel, um die Skigebiete Axamer Lizum und Schlick 2000 zusammenzuführen, kommt für die SPÖ nicht in Frage.
SPÖ sagt Nein zum Brückenschlag
 
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Gerade, wenn ich mir Innsbruck anschaue, die Welthauptstadt des Alpinismus, Innsbruck mit zigtausenden Bergbegeisterten, die hier leben und die hier die Natur nutzen wollen, da müssen wir auch in die Zukunft denken und auch an die nächste Generation,
Bis dahin dachte ich, das wäre ein Plädoyer FÜR den Seilbahnbau. Aber dann kam dieser Nachsatz:
und dürfen nicht ein Naturjuwel kaputtmachen!“

Da sieht man mal, dass die Argumente für Pro und Kontra egtl. gleich sind .. ;)
 
Ja dann sollen die Entscheider wirklich mal an die Zukunft denken und das im Randgebiet machen was Arbeitsplätze sichert und neue schafft....
 
Der Zusammenschluss der Skigebiete Schlick 2000 und Axamer Lizum mit einer Seilbahn über die Kalkkögel verstößt gegen die Alpenkonvention. Das behauptet die Umweltdachorganisation CIPRA zum Schutz der Alpen. Die Wirtschaftskammer hatte zuvor argumentiert, dass das Projekt mit der Alpenkonvention vereinbar sei.
Kalkkögel bleiben Streitthema
 
Blöde Frage, aber was haben die Gletscherbahnen für ein Interesse an der Bahn? Spätestens wenn man es irgendwann doch noch schafft die Bahn zur Lizum zu bauen würden die Gäste aus Neustift doch nicht mehr zum Gletscher fahren, zumindest nicht alle.

Weiß eigentlich jemand ob die Elferbahn mit angebunden wird? Wäre eine nette Erweiterung.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Blöde Frage, aber was haben die Gletscherbahnen für ein Interesse an der Bahn? Spätestens wenn man es irgendwann doch noch schafft die Bahn zur Lizum zu bauen würden die Gäste aus Neustift doch nicht mehr zum Gletscher fahren, zumindest nicht alle.

Weiß eigentlich jemand ob die Elferbahn mit angebunden wird? Wäre eine nette Erweiterung.

Die Kliers waren nie Freunde der Seilbahnverbindung über die Kalkögel und der Liftkette nach Neustift. Ich denke, dass es hier eher um das Management Prinzip "Umarme und Erdrücke" geht, also das "freundliche" Einbinden der GB mit einem geringer zunächst
geringen Beteiligung.

Denn tun sie das wäre dies ein wichtiges Symbol der Einheit in dem zerstrittenen Tal. Sind die GB einmal "drin", werden sie sich kaum mehr querstellen wollen danach.
Auch kann es ein, dass ein starker finanzieller Partner benötigt wird, der dann das Defizit aus Betrieb und Investitionskosten stopft. Die GB wären ideal, sie haben Geld ohne Ende. Sie würden damit im Gegenzug ihre Anteile weiter erhöhen und wären somit noch fester eingebunden. Und schwupps wären die GB das, was sie gewiss nie wollten: Verantwortlich für sie (skimässig eher skurrile) Liftverbinderei...
 
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