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Neues in Schlick 2000 – Fulpmes

Die Galtam ist immer noch ein schöner Ruhepol der durch einen Lift massiv verlieren würde.

Wobei die Galtalm seit der Übernahme durch neue Pächter seit der letzten Saison leider stark an Qualität und Charme abgenommen hat :(
 
Blick auf die Schlick vom Patscherkofel. Links von der Seilbahntrasse sieht man die Galtam-Abfahrt, die Alm selbst liegt noch etwas höher und ist nur über einen Skiweg an diese angebunden. Die Goldsutten sieht man dann darüber.
schlick.jpg
 
Also geht es nur um einen Ersatz des Galtalm Lifts mit leichter Verlängerung? Das würde ich wirklich für die sinnvollste Lösung halten wenn man an der Schlick was investieren will.
 
Der Gemeinderat von Neustift im Stubaital hat am Mittwoch einer Verbindung der Skigebiete Schlick 2000 und Elfer die Zustimmung erteilt. Während des Projekt vom Österreichischen Alpenverein kritisiert wird, gibt es vom Tourismusverband Stubai Lob für die Entscheidung.
Quelle: Gemeinderat für Verbindung Schlick-Elfer
 
Die Verbindung Neustift mit der Schlick bringt keine neuen attraktiven Pisten. Das Video zeigt es wirklich toll. Hier werden Millionen Euro sinnlos verbaut. Dies ist ein Schildbürgerprojekt. Neue Pisten in diesem Gebiet sind absolut sinnlos (siehe auch Google Maps). Es wäre viel besser das Geld in andere Projekte zu investieren. :(
Der Aufwand für den Pistenbau ist an dieser Stelle sehr hoch und steht in keinem wirtschaftlichen und ökologischen Verhältnis. Es werden keine attraktiven neuen Pisten erschlossen.
Hier will man mit allen Mitteln eine neue Bahn. Diese Bahn wäre nur eine Verbindungsbahn. Die Abfahrten bringen keinen Mehrwert für den Skifahrer. :(
Der Ausbau der Talabfahrt am Elfer mit einer leistungsfähigen Beschneiungsanlage ist ein gutes Projekt.
Das Gleiche gilt für die Reaktivierung der alten Mittelstation und der Verlängerung der Gondelbahn bis zur Elferhütte.
 
Interessantes Video. Sieht ja wirklich nicht so aus, als würde das pistentechnisch ein interessantes Angebot geben. Dazu die Süd-Exposition.

Als Verbindungsbahn halte ich das für fragwürdig. Alles, wo man zwischendurch in einen Bus (oder ein autonomes irgendwas) steigen muss, ist doch suboptimal und abschreckend. Da könnte man auch so einen vernünftigen Shuttleverkehr einrichten.
 
Ich stimme dir zur neuen Bahn zu, aber man darf sich keine Illusionen bezüglich Elfer machen, der ist und bleibt ein Minigebiet. Ich glaube nicht, dass die Ausbauten zu rechtfertigen sind. Allerdings glaube ich auch, dass sie es selbst mit Verbindung nicht sind, denn die wird ja sehr umständlich sein. Wir reden hier einfach nicht von einem TopExpress in Obergurgel der zwei nennenswerte Skigebiete direkt verbindet, oder einer 3S in Kitzbühel die ein großes Gesammtgebiet schafft.

Ich bleibe dabei, das einzige was das Stubaital wirklich aufwertet für Skifahrer, ist eine Verbindung zur Schlick (und natürlich weiter zur Mutterer Alm). Dafür sollte das Geld genommen werden, das man hier jetzt relativ sinnlos ausgibt.
 
Argumente gegen das Projekt „Zubringerbahn“ / Lösungen durch das Projekt:

Zu wenig Pistenflächen
> Durch die Verbindung werden die Pistenflächen des Elfers mit Leben erfüllt.
(übersetzt: "Tja, isso")

Fehlende Talabfahrt nach Neustift
> Die Talabfahrt am Elfer soll leichter gemacht und beschneit werden.
(übersetzt: "Tja, isso")

Talstation nicht in Neustift Dorf
> Talstation Elfer mit Zwischenstation Gemoch verbinden - 900 m innovativ und bequem!
(übersetzt: "Tja, isso")

Zu wenig Parkplatz u. Verkehrsituation ist ungelöst
> Aus der Not eine Tugend machen. Chance für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Einführung eines eng getakteten Skibusses. Anbindung der bestehenden Parkplätze ins Skibusnetz.
(übersetzt: "Tja, isso, aber was sollen wir machen...")

Projekt ist unwirtschaftlich
> Durch das Verbinden der Hausberge und die Investititionen wird das Gesamtprojekt wirtschaftlich!
(übersetzt: "Tja, isso, aber wir finanzieren das quer")

Hochwasser, Wald, Natur und Lawine sind nicht beachtet worden.
> Werden bei einem strengen Behördenverfahren durch Fachleute begutachtet.
(übersetzt: "Tja, isso, aber egal, vielleicht wird es ja trotzdem genehmigt")
 
Meine Meinung zu diesem Projekt habe ich ja schon gepostet - fühle mich durch's Video nur bestätigt. Wenn überhaupt so irgendwas wie Verbindung, dann via Galtalm/IG Medraz. Dass man damit den ursprünglichen Charakter des Galtalmgebiets zerstören würde - klar. Aber das wäre glaub ich ein eher kleiner Wermutstropfen im Vergleich zum Sennjochprojekt. Und die Buspendelstrecke wäre auch nur etwa 3 km lang, ohne großartig störende Ortsquerungen ... und auch für die Mittelstationsproblematik, die sich dann am Kreuzjoch ergäbe, würde man eine tragbare Lösung finden.

Ich bleibe dabei, das einzige was das Stubaital wirklich aufwertet für Skifahrer, ist eine Verbindung zur Schlick (und natürlich weiter zur Mutterer Alm). Dafür sollte das Geld genommen werden, das man hier jetzt relativ sinnlos ausgibt.

Das Einzige, was man sich hier aus Umweltgründen vorstellen könnte, wäre eine Tunnelbahn a la Fleissalm/Heiligenblut - eine Bahn obenrüber wurde ja zurecht schon verworfen. Aber selbst die kürzest denkbare Strecke (Talstation Sennjochbahn <-> Dohlennest) wäre etwa 3 km lang, also das Doppelte im Vergleich zur Fleissalm. Abgesehen davon dass davon einige Gäste abgeschreckt werden könnten - dort eine vernünftige Kapazität hinzubekommen erscheint mir recht schwierig.
 
Einen Zusammenschluss der Schlick mit der Axamer Lizum ist wegen dem Ruhegebiet nicht realisierbar.
Zu überlegen wäre eine Verlängerung der Stubaitalbahn bis nach Neustift mit direkten Stationen an den Bahnen in die Schlick und am Elfer.
Damit die Bahn attraktiv ist sollte eine hohe Taktfrequenz von 10 bis 5 Minuten zu den Stoßzeiten vorgesehen werden. Die Verbindung der beiden Gebiete ist dadurch ebenfalls erfolgt. Die Bahn könnte gerne mit autonom fahrenden Fahrzeugen ausgestattet werden. Vielleicht sogar mit Wasserstoffantrieb als ökologische Aspekt, wie es zur Zeit Überlegungen gibt im Zillertal. Die neue Trambahn wäre das ganze Jahr nutzbar.
Der Vorteil der Verlängerung der Stubaitalbahn wäre ein direkter Zugang von Neustift zum Großraum Innsbruck. Das würde eine echte Entlastung des PKW-Verkehrs bringen und wäre auch für die Bewohner des Tales attraktiv. Die Muttereralm könnte ebensfalls aus Neustift erreicht werden.
Der einzige sinnvolle Ausbau ist der Zusammenschluss der Muttereralm mit der Axamer Lizum. Dort könnte das schneesichere Höhenskigebiet evtl mit einer neuen Abfahrt sogar noch weiter aufgewertet werden, mit einer Piste die zum Skifahren wirklich Spaß macht. Des weiteren ist die Verbindungsabfahrt bereits vorhanden, daher sind die Eingriffe in die Umwelt gering. Ich sehe hier auch die größte Realisierungschance.
 
Skifreak_1 schrieb:
Einen Zusammenschluss der Schlick mit der Axamer Lizum ist wegen dem Ruhegebiet nicht realisierbar.
Ein Ruhegebiet kann man wieder aufheben, anpassen oder verlegen wo es die Skiverbindung nicht stört.
Eine Lawinengefahr kann man nicht so einfach verschwinden lassen können.
 
Nochmal, einen Ausbau der Stubaitalbahn wird es nicht geben. Die Bahn ist viel zu langsam um als Anbindung des Stubaitals an Innsbruck zu dienen, sie braucht doppelt so lange nach Fulpmes.
Eine Verlängerung der Bahn würde mehr kosten als das ganze Ausbauprojekt, und zur Talstation der Schlick kommt die auf keinen Fall hoch.

Natürlich müsste eine Verbindungsbahn Schlick - Lizum durch den Berg führen. Wo kommen wir denn da hin wenn die Ruhegebiete grad umdefiniert wenn sie im Weg sind?
Ich sehe da auch kein Kapazitätsproblem. Das würde man als SSB realisieren, die können 14 m/s fahren. Daraus ergibt sich eine Fahrzeit von etwas über 3,5 Minuten. Mit Bedchlrunigung und Verzögerung, sowie Haltezeit sollten 10 Fahrten/h möglich sein. Mit 150 plätzigen Wagen (was nicht sonderlich viel ist) schafft man also 1500 Pers./h, das sollte locker reichen. Wenn man unbedingt wollte, dann könnte man auch 4000 Pers./h schaffen, aber das braucht man nicht.
Das Problem ist eher, dass das teuer wird. Deswegen argumentieren ja auch die Betreiber der Verbindung schon mit dem Wasserfluss im Berg der gestört würde. Damit tun sie sich aber keinen Gefallen, denn oben drüben wird es einfach nicht geben.
 
Wenn eine Skiverbindung Neustift-Schlick sinnvoll realisierbar wäre, wäre das bereits vor 1970 so eingerichtet worden. Die Stubaier bzw. Tiroler waren bzgl. Erschließungen damals auch nicht weniger ehrgeizig oder patent als heute, sie hatten lediglich noch nicht die technischen Möglichkeiten, ungeeignete Bergflanken zu erschließen. Dass man diese Möglichkeiten heute hat, bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass die Erschließung solcher Hänge damit mehr Sinn macht. Im Stubai spielt der Föhn eine große Rolle, und ich kann mir vorstellen, dass er den Südhang des Burgstall, wo die Verbindung entstehen soll, innerhalb weniger Tage ziemlich schneefrei blasen kann ... vielleicht wissen die Locals hier mehr.

Das Video des Bergführers/Skilehrers ist gut gemeint, aber ich würde nicht zu viel darauf geben. Wenn ich nicht möchte, dass dort Erschließungsmaßnahmen stattfinden, dann zeige ich in so einem Video auch alles, was dagegen sprechen könnte, und garantiert nichts anderes. :D Da in Tirol in den letzten Jahrzehnten für Alpinski-Erschließungen ja eher mehr statt weniger gesprengt und planiert wird als um 2000 herum, dürfte die "hängende" Abfahrt genehmigungs- und bauseitig kein Problem darstellen. Der Hang selbst wäre danach freilich für immer entstellt. Allerdings dürfte die Lawinensituation dem Projekt hier in der Tat den Garaus machen. Wenn man das, was da vom Burgstall nach Osten und Südosten - zumal bei Föhn - abgehen kann, zu 100% sicher verbauen will, sähe der Berg danach aus wie eine Festung. :nein:
 
Das Thema Verlängerung Stubaital finde ich eine interessante Alternative. Es gibt mehrere Vorteile, die für die diese Variante besprechen. Die Bahn ist ganze Jahr nutzbar es ist keine Bahn, die nur für touristische Zwecke genutzt werden kann, sie verbindet die Orte im Tal, sie ist wetterunabhängig, die Gäste aus Neustift können nicht nur die Schlick als Ski- und Wandergebiet erreichen, sondern z.B. auch das Freizeitzentrum in Fulpemes. Auch die Trambahntechnik hat sich weiterentwickelt. Die neue Strecke sollte technisch so zu gestalten sein, dass hohe Fahrgeschwindigkeiten realisiert werden können (80 bis 100 k/mh). Die Fahrzeit dürfte dann nicht länger als mit der neue Bahn in die Schlick sein. Zusätzlich könnte die Gemeinden Neder, Kampl, Medraz eingebunden werden. Die Lawinengefahr ist ein weiteres Problem. dass nur mit sehr hohen finanziellen und technischen Aufwand gelöst werden kann.
 
Skifreak_1 schrieb:
Das Thema Verlängerung Stubaital finde ich eine interessante Alternative. Es gibt mehrere Vorteile, die für die diese Variante besprechen. Die Bahn ist ganze Jahr nutzbar es ist keine Bahn, die nur für touristische Zwecke genutzt werden kann, sie verbindet die Orte im Tal, sie ist wetterunabhängig, die Gäste aus Neustift können nicht nur die Schlick als Ski- und Wandergebiet erreichen, sondern z.B. auch das Freizeitzentrum in Fulpemes. Auch die Trambahntechnik hat sich weiterentwickelt. Die neue Strecke sollte technisch so zu gestalten sein, dass hohe Fahrgeschwindigkeiten realisiert werden können (80 bis 100 k/mh). Die Fahrzeit dürfte dann nicht länger als mit der neue Bahn in die Schlick sein. Zusätzlich könnte die Gemeinden Neder, Kampl, Medraz eingebunden werden. Die Lawinengefahr ist ein weiteres Problem. dass nur mit sehr hohen finanziellen und technischen Aufwand gelöst werden kann.

Klingt in der Theorie alles gut und recht.
In der Praxis muss man dazu wohl die gesamte Strecke neu trassieren. Das wird so nicht umsetzbar sein (Kosten will ich gar nicht andenken).
 
Das Problem ist, dass die Busse über die Brennerautobahn immer schneller sein werden. Die Europabrücke ist einfach die perfekte schnelle Strecke, so etwas wird man für die Tram nie bauen. Es wäre wahrscheinlich sinnvoller, die Strecke des 590 mit Oberleitungen für Obus auszustatten, wenn man etwas für Dekarbonisierung tun will.
Die STB ist sinnvoll (wenn auch leider nicht schnell) auf der bestehenden Strecke. Weiter ins Stubaital wäre es für die Fahrgäste (von Innsbruck aus gesehen) ein Rückschritt.
 
Theoretisch wäre es schon möglich mit der STB die Fahrzeit der Busse zu erreichen, aber dafür müsste man die Strecke komplett neu trassieren und die Geschwindigkeit auf durchgehend 70 km/h anheben. Die notwendigen Investitionen sind aber unrealistisch.
 
Es stimmt die Autobahn ist die schnellste Verbindung nach Innsbruck. Eine weitere Alternative wäre der Bau eines Ropetaxi von Bartholet von den Talstationen am Elfer und der Schlick mit Abzweigungen in die einzelnen Ortskerne von Neustift und Fulpemes mit Anschluss an die Stubaitalbahn. Die Baukosten wären geringer wie bei der Erweiterung der Stubaitalbahn. Des weiteren könnte die Erweiterung abschnittsweise erfolgen.
, abhängig vom Erfolg. Es können gerne auch weitere kreative Lösungen gemacht werden. :D :D
 
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