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Neues in Sölden

Das ist utopisch, eine Seilbahn von der Mautstelle bis zum Gletscher.
Ich denke die bauen eine Seilbahn ab Phillip oder von Außerwald nach oben ins Skigebiet Gaislachkogel. Evtl. wird der Doppelsessel Wasserkar weichen müssen. Aber es steht noch nicht fest wann Baubeginn sein wird. Diesen Sommer oder erst im nächsten Jahr. Probebohrungen haben ende Febr. im Tal stattgefunden. Wofür die Bohrungen waren, weiss ich nicht. Entweder für den Aufzug oder für die EUB. Falls man den dritten Zubringer (EUB) von ganz unten aus baut, wo soll dann die Abfahrt hinkommen???
 
Die Bahn wäre auch nicht Utopischer als Funitels mit Riesenrädern, Tälerüberspannende 3S, Top-Express Gurgl etc....

Wär eben ne Möglichkeit für Sölden den Gletscherbetrieb interessanter zu machen, und die Zimmer im Dorfzentrum zur Gletscherzeit besser zu belegen.

@ Probebohrungen: Wenn, dann haben die für eine EUB stattgefunden. Alles andere hätte keinen Sinn.
@ Trasse: Wenn dann ja wohl nicht parallel zur DUB Gaislachkogel. IMO würde eine Anbindung Bereich Stabele/Langegg Sinn machen, da von hier aus in beide Skigebiete gefahren werden kann.
@ Talabfahrt: Wer braucht die? Giggi, Ort und Gaislach reichen ja wohl. Evtl. wird die Station ja wie die Gaislachkogel höher gebaut, damit man sich das Steilstück als Piste spart.
 
Das tönt sehr interessant! Wäre denn das Gelände für eine EUB geeignet?
 
Hmm...ab Mautstation müsst die Bahn in der Nähe der Gletscherstrasse laufen, da die andere Seite zu Lawinengefährdet ist. Einfach wirds sicher nicht, aber möglich sollts sein.

Ab Mautstation nach unten weiß ich nicht.
Wir werden sehen, was die BB veröffentlichen. :D
 
Die Bahn wird sicherlich eine reine Zubringerbahn um zu Stoßzeiten die Giggijochbahn und die Gaislachkoglbahn zu entlasten.

Also so wie die Penkenbahn in Mayrhofen.

Deshalb wird es dort sicherlich auch keine oder wenig Parkplätze geben.


Ob es eine zweite Sektion Richtung Gletscher geben wird, ist glaube ich eher unwarscheinlich.
Das Rettenbachtal ist von allen Seiten her Lawinengefährdet. Die Strecke von der Mautstrecke bis zum Gletscher ist auch extrem lang.

Und wenn die Söldener das gewollt hätten, hätten sie das doch auch schon 1998 bauen können, anstatt das Golden Gate.
 
Sven78 schrieb:
Probebohrungen haben ende Febr. im Tal stattgefunden. Wofür die Bohrungen waren, weiss ich nicht. Entweder für den Aufzug oder für die EUB. Falls man den dritten Zubringer (EUB) von ganz unten aus baut, wo soll dann die Abfahrt hinkommen???
Die Probebohrungen waren einerseits für die EUB und andererseits auch für den Schrägaufzug. Es wurde ja an zwei verschiedenen Stellen gebohrt. Mitte März sind die Bohrarbeiter mit Ihren gerät abgezogen.

s.oliver78 schrieb:
War eben eine Woche in Sölden- unsere Vermieterin meinte auch das die neue Zubringerbahn in Skigebiet von Platz gegenüber Hotel Hubertus beginnen und evtl. bis zum Gletscher gehen soll!
:?: das ist mein erstes Höhren davon, aber in Sölden prodelt zurZeit die gerüchteküche über die neue Dorfbahn. Darum möchte ich jetzt dazu nicht Stellung beziehen, weil (fast) niemand außer die Bergbahnen so recht bescheidwissen über die Dorfbahn.

Mfg Seilbahnfreak_23
 
Darf ich eine andere Version in Erinnerung rufen? Es war in einem Artikel der hier gepostet wurde mal dir Rede von einer Zahnradbahn. Das klingt zwar ziemlich unwarscheinlich, aber wenn sie die Straße zum Gletscher vielleicht für den öffentlichen Verkehr ganz schließen wollen, dann wäre das eine Möglichkeit. Auch für die Versorgung der Gastronomie am Gltescher im Winter würde einfacher. Und wenn ich hier so lese, was es bei einer Seilbahn bis ganz oben für Probleme gebe, dann wäre die Zahnradbahn schon die richtige Lösung.
Leider gibt's da aber auch ein rießen Problem, Zahnradbahnen sind wohl das teuerste was man an Bergbahnen so bauen kann und ich bezweifle, dass Sölden das Geld dafür hat. Ich weiß garnicht, wann die letzte Zahnradbahn gebaut wurde, aber es ist eine ganze Weile her in den Alpen.
 
^^ Hoffentlich.

Das ganze Rettenbachtal zu verschandeln kommt gar nicht in die Tüte.



Aber aber wieder zurück zu den Fakten.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Darf ich eine andere Version in Erinnerung rufen? Es war in einem Artikel der hier gepostet wurde mal dir Rede von einer Zahnradbahn.

Bitte nicht verwechseln! Die Zahnradbahn von der du geschrieben hast ist wahrscheinlich die die vom Hotel Bergland zum Philip in den Innerwald ist aber auch noch nichts fixen (zumindest was man so vom sagen hört).
 
^^ Wenn man den alten 1-CLF dort nicht erhalten kann, dann sollte man dort einfach wieder einen 1-CLF hinbauen.
 
Ram-Brand schrieb:
^^ Wenn man den alten 1-CLF dort nicht erhalten kann, dann sollte man dort einfach wieder einen 1-CLF hinbauen.

Nach meinen Kenntnissen dient dieser Lift als Zubringer zu den Übungshängen, oder? Wenn dem so ist, dann sollte ein Bahnsystem gewählt werden, dass Anfänger problemlos nach oben transportiert. Nicht nur das ESL heute extrem unpopulär sind, nein auch sind sie für Anfänger oft gefährlich, da viele Leute Angst haben z. B. vor Absturz. Demnach fahren solche Leute schon gar nicht alleine Sessellift.
Ideal wäre eine Standseilbahn, die wäre sicher und auch komfortabel!
 
Schwoab schrieb:
Ram-Brand schrieb:
^^ Wenn man den alten 1-CLF dort nicht erhalten kann, dann sollte man dort einfach wieder einen 1-CLF hinbauen.

Nach meinen Kenntnissen dient dieser Lift als Zubringer zu den Übungshängen, oder? Wenn dem so ist, dann sollte ein Bahnsystem gewählt werden, dass Anfänger problemlos nach oben transportiert. Nicht nur das ESL heute extrem unpopulär sind, nein auch sind sie für Anfänger oft gefährlich, da viele Leute Angst haben z. B. vor Absturz. Demnach fahren solche Leute schon gar nicht alleine Sessellift.
Ideal wäre eine Standseilbahn, die wäre sicher und auch komfortabel!

Die paar Meterchen ne SSB? Klar...die fährt dann immer 5 Meter rauf, und runter.....Da würde ja ne überdachte Rolltreppe mehr Sinn machen.
 
Af schrieb:
Die paar Meterchen ne SSB? Klar...die fährt dann immer 5 rauf, und runter.....
Die Bahn würde dann per PC gesteuert und Videokamera überwacht - d.h. keine Bediensteten an der Bahn.

@ Ram Brand: warum soll wieder eine 1-CLF gebaut werden. Macht doch keinen Sinn diese zuerst abzubauen um eine andere aufzustellen. Dann könnten sie doch gleich die bestehende Grundsanieren. Oder wie war das gemeint?

:nixweiss:
 
Ram-Brand schrieb:
^^ Hoffentlich.

Das ganze Rettenbachtal zu verschandeln kommt gar nicht in die Tüte.



Aber aber wieder zurück zu den Fakten.

Also da muss ich dir jetzt entschieden wiedersprechen. Ich finde keine Bahn passt sich so gut in die Landschaft ein wie eine Zahnradbahn. Vielleicht warst du schonmal in der Jungfrauregion, die haben viele Zahnradstrecken und die stören garnicht.
 
Also wenn ich in Sölden das Sagen hätte, würde ich als Gletscherzubringer eine Standseilbahn bauen. Die Trasse durch's Rettenbachtal kann man mittels Lawinengalerien schützen und ggf. wo es nicht anders geht mit kurzen Tunnels. Optimal wäre natürlich ganz unterirdisch, aber das ist ja inzwischen nicht mehr so beliebt.
In Tignes schaufelt man auf diese beeindruckende Weise mehr als 3000 p/h in jeweils gut fünf Minuten Fahrzeit (handgestoppt!) auf die Grande Motte, über eine Strecke von 3,5 km und 900 Höhenmeter. Ich bin selten mit einer derart beeindruckenden Anlage gefahren...
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Ram-Brand schrieb:
^^ Hoffentlich.

Das ganze Rettenbachtal zu verschandeln kommt gar nicht in die Tüte.



Aber aber wieder zurück zu den Fakten.

Also da muss ich dir jetzt entschieden wiedersprechen. Ich finde keine Bahn passt sich so gut in die Landschaft ein wie eine Zahnradbahn. Vielleicht warst du schonmal in der Jungfrauregion, die haben viele Zahnradstrecken und die stören garnicht.

Ja eh, nachher, nachdem der antropogene Einfluss nach etwa 30 Jahren von der Natur zurück erobert wurde, schaut alles wieder hübsch aus. Ich empfehle dir, mal ein Buch einer Gebirgsbahn mit Bildern der Bauzeit und der ersten Betriebsjahre (beispielsweise Albulalinie, Stubaitalbahn) in die Hand zu nehmen, da sieht man schön, welchen verherenden Einfluss der Bahnbau auf die Natur hatte (und das alles in einem öologisch höst sensiblen Gebiet). Man sieht teilweise eine 50 bis 100 Meter breite Schneise in der Landschaft, welche nur unter schwierigsten Bedinungen rekultiviert werden kann. Damals tat man dies vermutlich nicht, die Natur musste alles selbst zurückerobern, was dementsprechend lange gedauert hat. Heute schaut alles recht nett aus. Wie es aber nach dem Bahnbau ausgeschaut hat, wird nicht bedacht. Gegen ein derartiges Projekt würden vermutlich viele Gegenstimmen votieren; somit wäre der Bau nicht durchzusetzten. Und selbst wenn man die dagegenvotierenden Stimmen rumbekommen würde, für ein dermaßen großes Projekt gibt es von Seiten der Behöde vermutlich keine Genehmigung mehr; die Zeiten des Bahnbaues in den Alpen mit dermaßen spektakulären Trassen sind ein für alle Mal vorbei. So, und jetzt wieder zurück zu den News in Sölden.

MFG Dachstein
 
Also ich kann mir eine 2. Sektion zum Gletscher fast nicht vorstellen - jedenfalls nicht dann, wenn sie auch zur Gletscherhochsaison im Herbst in Betrieb sein soll.

Das hat einen ganz einfachen Grund: Bei den Dimensionen, die das Söldener Gletscherskigebiet in punkto Kapazität hat, reicht eine einzige Zubringerbahn nicht aus. Man braucht ja nur schauen - alle großen Gletscher, die nicht auf der Straße erreichbar sind, haben mittlerweile zwei leistungsfähige Zubringerbahnen (Stubai, Hintertux, Kitzsteinhorn) bzw. planen diese (Pitztal).

Ich glaube nicht, dass in Sölden eine Bahn allein ausreichen würde - vom Parkplatzproblem an der neuen Talstation (dann Gletscherhauptzubringer) mal ganz abgesehen.

Es hätte zwar Sinn, statt der Straße mit einer Bahn rauf zu fahren, aber dann braucht´s wohl 2 Bahnen, um den Ansturm im Oktober-November bewältigen zu können - da sind ja wohl zu Spitzenzeiten bis zu 10000 Gäste oben...
 
Ach...der zweite Zubringer kommt doch vom Pitztal her...

Ich denke auch wenn eine EUB kommen würde, dass die Gletscherstrasse parallel offen hätte. Alleine der Busse wegen. Das Parkplatzproblem ist "leicht" zu lösen, seit ich gesehen haben, wie´s in Bad Ischl den Thermenparkplatz einfach unter die Strasse gelegt haben. Dazu gleich noch ne Dorf-U-Bahn, Verlängerung der DUB.....ach Moment mal....ist ja 1. April.... :D

Leider wird die Neue EUB wohl nicht zum Gletscher gehen, auch wenn das absolut wünschenswert wäre. Die Trasse durchs Rettenbachtal wäre auh nicht so schwer, da das Tal relativ gerade hintergeht ab der Mautstation. Die Länge wäre nur eine Kostenfrage. Dafür hätte Sölden 3 Zubringer in die 3 Hauptgebiete (ESL, DSB und co zähl ich jetzt mal nicht mit)

@ SSB, Zahnradbahn: Absoluter Schmarren....während eine EUB Höhenversprünge mit Seilfeldern überbrücken kann, brauchen Schienengebundene Systeme relativ ebene Trassen, SSbs sogar mit weitestgehend gleichem Gefälle. Da müsstens erst mal das Rettenbachtal zuschütten, und dann ne gleichmässige Trasse reinbauen. Und die Kap. so einer Bahn wäre absolut unpassend. Denk, das war eher ein Aprilscherz. :D
 
Af schrieb:
Ach...der zweite Zubringer kommt doch vom Pitztal her...

Ich denke auch wenn eine EUB kommen würde, dass die Gletscherstrasse parallel offen hätte. Alleine der Busse wegen. Das Parkplatzproblem ist "leicht" zu lösen, seit ich gesehen haben, wie´s in Bad Ischl den Thermenparkplatz einfach unter die Strasse gelegt haben.

Wenn das Gebiet mit dem Pitztal zusammengeschlossen ist, dann braucht´s mehr als 2 Zubringer! Wegen dem werden die Leute in Sölden selbst ja nicht weniger. Ich hab den Eindruck, du denkst immer nur als Tagesgast. Klar - da hast dann 2 Einstiegsmöglichkeiten. Aber wie viele Betten hat Sölden nochmal? Und wieviele davon wollen im Herbst alle zwischen 8 und 10 Uhr auf den Gletscher? Du brauchst aus Sölden viel mehr als 2800 P/h. Im Stubaital sind selbst knapp 5000 P/h zu wenig. Und das Golden Gate taugt ja nicht wirklich als zweiter Zubringer.

@Gletscherstraße: Was würdest du machen? Also für mich wäre es ganz klar, dass ich mit der Gondel rauffahren würde. Ich denke, weit mehr als die Hälfte der Gäste würde gleich entscheiden. Ich war ungefähr 20-30 Skitage am Söldener Gletscher, und besonders im Herbst war die Fahrt echt nervig. Stau bei der Rückfahrt oft schon ab der Mautstelle, dazu zum Teil schneeglatte Straße...

Als Vergleich die Thermengarage Bad Ischl herzunehmen finde ich außerdem auch ein klein wenig lächerlich... die bietet für gerademal 300 PKW Platz. In Sölden bräuchtest - wenn du jetzt wirklich einen neuen Gletscherzubringer baust - mindestens 2000-3000 PKW-Abstellplätze.

Meine Meinung also nochmals kurz zusammengefasst: Wenn neue Bahn mit Anbindung zum Gletscher, dann braucht´s da mindestens 3500-4000 P/h (--> Funitel oder 3S) und ein Riesenparkhaus an der Talstation.
 
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