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Neues in Sölden

die sind einfach kult find ich.
 
Af schrieb:
Was will ich mit den unbequemen Teilen? Ich bin Froh, dass es eine Bahn weniger mit den Kisten gibt.

wieso, an welcher anlage gibts denn noch diese bauart ??? ist das nicht auch ein prototyp von cwa ??? demnach könnte so ne kiste in einigen jahren in der schweiz einiges wert sein! wundert mich sowieso das sich hier noch kein "eidgenosse" aufgeregt hat.... :lol: :wink:
 
Die Kabine ist so groß. Wenn Ihr die bei Euch in Garten stellt braucht ihr einiges an Platz und einen Kran zum Aufstellen.

In die Kabine selbst könnt ihr aber locker eine Sitzbank und einen Tisch rein stellen. Dann habt ihr den Sitzkomfort. :D



Ich schätze mal er meinte die anderen Stehgondeln die es noch gibt.
Z.B. am Flying Mozart 10-MGD, Penkenbahn, etc.
 
Xtream schrieb:
wieso, an welcher anlage gibts denn noch diese bauart ??? ist das nicht auch ein prototyp von cwa ??? demnach könnte so ne kiste in einigen jahren in der schweiz einiges wert sein! wundert mich sowieso das sich hier noch kein "eidgenosse" aufgeregt hat.... :lol: :wink:
So was ich von Ostern in Erinnerung habe, sind die Eckprofile die gleichen wie bei der Om 468. Bei den Gondeln in Sölden tragen nicht die Ecksäulen wie bei den Omega das Gewicht, sondern die Zugstangen im Innern. Da denken wohl viele es handelt sich um Haltestangen. :wink:
 
Also liebe Forumuser,
wieder mal ein paar Neuigkeiten von meiner Seite.

Die neue Gaislachkogelbahn (EUB) bekommt Omega IV Kabinen mit LWI-Einstieg. Jedoch sind die Kabinen nur normal ausgeführt und nicht als Großraumkabinen.
Der Grund dafür ist der Pendelwinkel, der bei einer größeren Ausführung der Kabinen eine Spurweite von 6,20m erfordern würde. So mit den normalen Kabinen,aber "nur" eine Spurweite von 5,10m braucht. Und laut Planer eine breitere Spurführung aufgrund der Streckengegebenheit nicht in Frage kam entschieden sich die BB in Absprache mit DM für Omega IV LWI in der Normalen Bauweise und nicht in Großraumausführung. :(
(Zur Verständlichkeit siehe Bild -> Bild 1.2)

Als nächstes Highlight und Weltprämiere zugleich bekommt die EUB als erste Bahn - in dieser Type (EUB) - eine Feinregulierung eingebaut. Da sonst die EUB normalerweiße nur eine Grobregulierung besitzen.
Um jedoch eine einzigartige Förderleistung von 3600 Personen/h zu erzielen müssen mehr Kabinen zugleich im Umlauf stehen. Dadurch müssen diese im Umlauf schneller Bewegt werden, darum wird Ein-/ Ausstiegsbereich vor bzw. nach dem Umlauf verlegt. Um eine ständiges Stop and Go der Kabinen in diesen Bereich zu verhindern, wird eine Feinregulierung im Umlauf (Berg- und Talstation) eingebaut. Da wenn man nur eine Grobregulierung eingebaut hätte diese genau in den Ein- und Ausstiegsbereich fallen würde und so ständig regeln müsste (Schlupf).
Die Feinregulierung soll den "Abstandsfehler" der durch den Schlupf ensteht ausregeln und beim Einsteigen bzw. Aussteigen die Grobregulierung nicht ins Spiel kommen. D.h. beserer komfort bei Ein und Aussteigen, da das FBM immer die gleiche Geschwindigkeit fährt. (Siehe Bild 1.1)

gaislachkogelbahn.JPG
Hier die Bilder 1.1 und 1.2 in einen von mir gezeichnete Bild. Nicht maßstabsgetreu etc. nur zur Verständlichkeit!!


So sagte einer der Verantwortlichen zu mir dieses WE.

Mfg Seilbahnfreak_23
 
naja, ob hohe oder niedrige Kabinen sollte nun nicht unbedingt so ein Thema darstellen. Hauptsache sitzen.

Feinregulierung? na da bin ich dann aber mal gespannt! Überregulierung kann auch schiefgehen (LST in Oberaudorf...).
Stell mir das ganze momentan ähnlich der Poma Roc de 3 Marches in Les Menuires vor. Die läuft auch schneller um den Umlauf und ist dann extrem langsam im Einstiegsbereich - nun weiss ich leider nicht ob die auch so was wie eine Feinregulierung hat aber wenn nicht frag ich mich schon, ob dieser Extraaufwand die 400 P/h mehr wert ist.

kurz mal *zynismus an*
ne 10EUB aus Sterzinger bräuchte diesen Aufwand nicht, aber in Sölden kennt man ja nur Wolfurt.
*zynismus aus*
 
kaldini schrieb:
naja, ob hohe oder niedrige Kabinen sollte nun nicht unbedingt so ein Thema darstellen. Hauptsache sitzen.
*zynismus aus*

wieso niedrige kabinen! glaube kaum das die söldner bei LWI die niedrige variante verbauen, das würde doch wirklich keinen sinn machen... so wie ich das verstanden habe geht es sich vielmehr um die kabinenbreite! also gefühlte 10er kabinen für 8er betrieb, oder :?: die spurbreite dürfte doch eigentlich nicht von der kabinenhöhe abhängen!

gibts denn skiköcher :?: :?: :?:
 
Xtream schrieb:
die spurbreite dürfte doch eigentlich nicht von der kabinenhöhe abhängen!

Doch natürlich - die Spurbreite muss halt so breit seit, das die Kabien auch bei maximaler Seitlicher Auslenkug nicht zusammenstossen können.

Sieht an ja auch schön auf Bild 1.2 von Seilbahnfreak_23.

Wenn die Kabinen höher sind, pendeln sie auch weiter - und damit muss eben die Spurbreite grösser werden, um eben keinen zusammenstoss der Kabinen zu riskieren..

Gruß, Jens
 
also ich check des net ganz! kann man das vieleicht nochmal genauer darstellen ???
 
Xtream schrieb:
gibts denn skiköcher :?: :?: :?:
Soweit ich auf den DM Plänen gesehen habe schon.

Xtream schrieb:
also ich check des net ganz! kann man das vieleicht nochmal genauer darstellen ???
Also, nun mal langsam. Jens.F hat das genaus so verstanden wie es auch mir erklärt wurde. :D

Wenn du nun eine höhere Kabine ist, ist diese so gesehen auch länger. Durch die zunehmende Länge nimmt auch die Auspendelung zu.
Nun muss man also vom Extrembsp ausgehen, das beide FBM auf beiden Seiten der Strecke auspendeln (Bsp. wegen starkem Wind). Hat man nun eine zu kleine Spurweite würden im Extremfall beide Fahrbetriebsmittel zusammenstossen oder auf die Stütze knallen und vielleicht Menschen verletzen. Wenn man aber eine weitere Spurbreite nimmt, so ist auch bei maximalen Pendelwinkel der beiden FBM noch Abstand zwischen diesen => daraus folgert sich, das es keinen Zusammenstoß zwischen den betreffenden Kabinen gibt.

Hoffe ich konnte dir es ein wenig verständlicher Erklärung.
edit: Hier das Bild.
auspendelungFBM.JPG




Mfg Seilbahnfreak_23
 
Das ist nichtmal der Extremfall. DerExtremfall ist ein Auspendeln an einer Stütze. Und das ist auch deutlich wahrscheinlicher weil es dann reicht wenn ein ordentlicher Wind von der Seite bläst. Aber vorstellen kann ich mir auch nicht, das Sölden sowas macht. Immerhin wird die Bahn ja total neu gebaut und nichts von der alten übernommen. Und selbst dann, die Seilspur der alten Bahn ist bestimmt höher als die einer EUB.
 
Eines darf man nicht vergessen. Die Kabine ist nicht nur höher(wieviel eigentlich?) sondern auch breiter. Das mit der Höhe kann man aber mit einer kürzeren Aufhängung kompensieren.
 
wo das problem bei einem meter mehr in der spurbreite liegen soll weiss ich auch nicht! auf was du mit deinen skizzen hinauswolltest hab ich mittlerweile gecheckt.... das war nur etwas verwirrend wg der skizze in der station! hatte gedacht das wäre ein problem der längspendlung, welches dann nur in der station auftritt. aber ok, es handelt sich einfach nur um den seilabstand... :wink:

wieviel ist eigentlich der unterschied zwischen der niedrigen und der hohen kabine! bleibt der gehängearm bei beiden ausführungen gleich lang oder bekommt die neue bahn extra lange gehänge (a la matterhornexpress) da es ja nach der talstation ziemlich steil rausgeht...

wundert mich ehrlich gesagt das die söldner da auf die die hohen kabinen verzichten wollen, bei deren anspruchsdenken!
 
Wieso? Die Omega3 an Giggijoch, Rettenbach und Tiefenbach sind doch auch die niedrigen...oder täusch ich mich da?
 
das ist schon richtig, aber wann wurde die bahn am rettenbachferner gebaut??? 2003 und die anderen noch ein paar jahre davor...... zu diesem zeitpunkt war man bei doppelmayr noch nicht so verstärkt auf der LWI-schiene!

frage: welche bahn war die erste mit LWI :?:
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Das ist nichtmal der Extremfall. DerExtremfall ist ein Auspendeln an einer Stütze.

Das ist ziemlich genau das gleiche - der Abstand zur Stütze ist ja die halbe Spurweite (ok, minus halber Stützendurchmesser), d.h. hier kommt genau das gleiche Problem:
Bei geringerer Spurweite geringer Abstand zu den Stützen..

ABER:
Man muss noch was anderes bedenken:
Die Stütze steht ja - während sich die Gondeln entgegengesetzt bewegen.

D.h. wenn eine Gondel gegen eine Stütze kommt, wäre die Aufprall-Geschwindigkeit 5 (oder 6) m/s.
Wenn zwei Gondel kollidieren, wäre die Aufprall-Geschwindigkeit somit 10 (bzw. 12) m/s - als ca. 36 bzw. 43 km/h.
Dazu kommt noch, das die Gondeln ja auch im Spurrichtung pendeln können - wenns ganz blöde kommt, sind dann also noch beide Gondeln zusätzlich dabei, gerade (in Fahrtrichtung) nach vorne zu schwingen - dann könnte man evtl. sogar auf 50 km/h kommen.

Eine Aufprall zweier Gondeln aufeinander mit ca. 50 km/h möchte ich wirklich nicht erleben - ich könnte mir gut vorstellen, dass es hierbei schwer verlertze oder sogar Tote geben würden.

Aber aus genau diesem Grund sind ja auch die Vorgaben hier so - die Gondeln dürfen eben nur so hoch sein, dass sich auch bei maximalen Ausschlagswinkel nicht mit der Gegenüberliegenden Gondel oder einer Stütze kollidieren können.

Entweder müssen also die Gondel weiter auseinander (=höhere Spurweite) oder die Gondel müssen "kürzer" werde, oder man muss den Ausschlagswinkel einschränken.

Gruß, Jens
 
Af schrieb:
Wieso? Die Omega3 an Giggijoch, Rettenbach und Tiefenbach sind doch auch die niedrigen...oder täusch ich mich da?
Ja das stimmt, die Bahnen die du genannt hast (inklusive Gletscher-Express) sind alle Normalbauweise! Und soweit ich weiß keine davon in LWI-Ausführung!
 
Ich versteh das ganze aber trotzdem noch nicht so wirklich. der Matterhorn Express wird gerade mit LWI nachgerüstet, und das ist auch kein Problem.
 
da sind aber die gehänge der alten omegas wesentlich länger! die gesamthöhe bleibt also auch mit den neuen kabinen, dank kürzerem gehänge gleich! :wink:
 
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