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Neues in Sölden

Jeder der das Produkt Sölden kaufen möchte bekommt es eben - der Glaskasten ist doch nur ein weiterer Baustein, man bleibt ganz einfach Vorreiter. Die entsprechende Klientel ist vorhanden und wird weiter gemolken - höher, schneller, weiter eben! Wer es mag in einem unter einer Schneedecke verborgenen Industriegebiet unterwegs zu sein, bitte sehr. Natürlich hat auch das Söldener Skigebiet seine Vorzüge, das möchte ich nicht bestreiten.
Wem das Produkt nicht zusagt, es gibt genug Alternativen. Solange es die Nachfrage gibt, ist die Welt aus Betreibersicht in Ordnung.
Die Vorgehensweise von Sölden abzulehnen heißt nicht auf Qualität zu verzichten - das sollte inzwischen jedem aufmerksamen Leser hier klar sein.

Die 48€ für den Skipass gehen einfach auf keine Kuhhaut mehr, 2014/15 steht da sicher eine 5 vorne - nur mal so zum Vergleich, der Suldener Skipass ist für läppische 37€ zu haben.
 
Du vergleichst nicht wirklich Sulden mit Sölden oder?
 
F. Feser schrieb:
Du vergleichst nicht wirklich Sulden mit Sölden oder?
Was heißt denn vergleichen? Ich vergleiche lediglich den Tagespreis und das nur beispielhaft anhand der Tatsache ob ein Skitag in Sulden wirklich 1/3 weniger Wert ist, als in Sölden. Genau das sagt nämlich der Preis aus.
 
Wenn das Klientel die Preise in Sölden nicht zahlen wollen würde, gäbe es diese Preise auch nicht. 48 Euro empfinde ich für das in Sölden gebotene doch ok. Schliesslich bauen die seit Jahren massiv aus (Beschneiung, Bahnen, Infrastruktur etc...) Wen das Gebite nicht gefällt oder es zu teuer ist, soll halt woanderst hinfahren. Gibt genügend auch Gletscher- und Grossskigebiete in den Alpen.
 
starli schrieb:
Was genau macht diesen Glas-Cubus in euren Augen so viel hässlicher als ähnliche Bauten wie in Ischgl (Pardatschgrat-Restaurant) oder Pitztal (Neue EUB-Bergstation) ode Stubai (Eisgrat)? Prinzipiell sind derartig geformte Bauten auch nicht unüblich in den Bergen, also mir fällt hier nichts auf, was besonders neu oder anders als anderswo wäre...

Mir gefällt dieser "Icecube" jedenfalls besser als die neue EUB-Station am Pitztaler.
Sehe ich genau so!

Immer dieses Söldenbashing. :D Geht's halt nach Vent.
Kommentar mein Sohn: "Boah da gehn mä ma hin".
Kommentar meine Frau: "Bescheiden".
Wir hatten im letzten Jahr in Sommer dort ein paar super Tage. (Sommercard)
 
Ich hab mir die Bilder gerade nochmals angeschaut um mir eine Meinung mit dem zweiten Blick zu verschaffen.
Ich finde die Architektur, die Baustoffe oder das Design jetzt weniger störend, als das in Schatten stellen des Gipfels. Eingekeilt durch diese beiden Bauten entsteht etwas der Eindruck größer sein zu wollen als der Berg.
Natürlich hat man da oben eine herrliche Aussicht, und das dies nun architektonisch umgesetzt wird, klar. Jedoch wäre hier vielleicht weniger mehr. Eine Art Jochdohle in Modern und die Aussichtsplattform als erweiterte Terrasse wenn bei schönwetter alles voll ist.
 
Wobei der Gipfel ja auch allein durch die Seilbahnstation schon verschandelt wurde ... Ehrlicherweise hätte man den Gipfel komplett platt machen sollen, aber dann hätte man ein paar Meter Höhe abziehen müssen ;)
 
Auf sowas kommen die Tiroler Architekten/Investoren nicht... ich spreche da aus Erfahrung...

Aber das Haus sieht toll aus. Wobei es in ner Grösse für ein Restaurant wohl auch wieder überdimensioniert wirken würde...

@ Gipfel: Mal schauen, wie viel von dem nach dem Bau der Vebindungsbahn zum Tiefenbach noch übrig bleibt...
 
Af schrieb:
@ Gipfel: Mal schauen, wie viel von dem nach dem Bau der Vebindungsbahn zum Tiefenbach noch übrig bleibt...

Eine Felssäule mit der Grund fläche 1m x 1m. :twisted:
 
snowflat schrieb:
Also sämtliche infrastrukturellen Eingriffe in der Bergwelt sind nur Kompromisse. Es gibt gute Kompromisse und schlechte Kompromisse. Aber keineswegs passen sich Bauwerke welcher Art auch immer der Lanschaft an. Das tun sie nur, wenn man sie komplett unter die Erde legt, wie man es z.B. bei Garagierungsgebäuden macht, nur gibt es dann immer noch die Station selber. Wer will schon ein Restaurant auf 3.000m ohne werbewirksame Aussicht, weil das Restaurant nur aus Untergeschossen ohne Fenster besteht :lol: Also muss es ein Kompormiss sein ... ob dies hier ein guter oder schlechter ist, liegt im Auge des Betrachters.

Ja, dem kann ich mich anschließen. Dabei ist ist das hier (s.u. - Garagierungshalle mit Garage am Schwarzkogl) ein aus meiner Sicht fragwürdiger Kompromiss. Es gibt an anderen Orten gute Beispiele, wie man Infrastrukturbauten so gestalten kann, dass Sie nicht derartig verschandeln. Auch die Integration des verbliebenen Restes des Altbaus hätte hier sicher nicht geschadet. Das Gipfelrestaurant auf dem Gaislachkogl wirkt nach meinem Eindruck deutlich weniger wuchtig, als die vorherigen "vereinigten Hüttenwerke".
 

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Was soll den das werden?
 
Das wird der neue Bahnhof (Sesselgaragierung) vom Schwarzkogl.
Im Inneren wird an der Seilbahntechnik schon fleißig gearbeitet.
 
Wo waren denn die Sessel früher?
Und ist das auf dem Fundament des ehemaligen Restaurants, das sich bewegt hat?
 
Nein, alles neu. Im Keller befinden sich Garagen. Die "Pfahlgründung" sieht originell aus - ein Pfeiler ist schiefer als der andere. Ich habe aus Gründen des Landschaftsschutzes ja noch die Hoffnung, dass... :naja:

Anbei noch der Rest des Elends (vom vergangenen Samstag)
 

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Die Bahn hatte doch Unterflurgaragierung.
Und so wie ich sehe ist vom alten Gebäude auch der vordere Teil stehen geblieben.

Hätte ja verstanden wenn da wegen Instabilität alles neu gemacht werden müßte, aber so?
 
ziemlich heftig was da abgeht...... was passiert denn mit der unterflurgaragierung :?: gibt es da noch ein paar aktuelle bilder ???

mal ne andere frage: was ist das fuer eine holzplattform die direkt vor der camera am gaislachkogl zusammengebastelt wurde :?:
 
Xtream schrieb:
mal ne andere frage: was ist das fuer eine holzplattform die direkt vor der camera am gaislachkogl zusammengebastelt wurde :?:

... ist ein weiteres Gebäude in Holzbauweise und sieht von der Seite aktuell so aus:
 

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Und noch ne andere Frage: mir ist klar, dass man eine 14jährige Bahn (Schwarzkogel) nicht mehr umrüsten kann, aber wieso werden neue Bahnen immer noch mit so riesigen und landschaftsbelastenden Garagierungshallen gebaut, während die Stationsgaragierung mittlerweile erprobt ist? Was Leitner resp. Bartholet (Laax) können, kann doch auch Doppelmayr?
 
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