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Neues in Sölden

Da oben ist doch nur Fels.
Nichtmal Wiese oder Bäume.

Wobei wie ich oben schon geschrieben habe, fand ich das die Felswand ganz nett aussah.


Ein James Bond Museum? Was soll das da bringen? Denke mal der hype darum ist schon abgeebbt. Wo der Film frisch war habe ich viele Leute oben am Gaislachkogl gesehen die sich in James Bond Pose hingestellt haben.
Jetzt aber eher keiner mehr.
Da wäre es besser ein paar James Bond Exponate oder Bilder ins Restaurant zu hängen, anstatt dafür ein "Extra Gebäude zu bauen".

Da hoffe ich wirklich das es eine Seilbahn zum Tiefenbach wird. Was anderes hat dort oben auch nix zu suchen, meiner Meinung nach.
 
Ich meine aber auch schon mal gehört zu haben, dass es ein Bond Museum geben soll. Fahr mal auf das Schilthorn, da gibt es noch immer eine Bondausstellung und der Film ist schon etwas älter. Man hat dort sogar extra bei der Vergrößerung des Drehrestaurants darauf geachtet den Eindruck zu erwecken, dass es sich noch immer um das Gebäude aus dem Film handelt.

Unten im Tal gibt es ja schon Parkplätze, im Winter kommen ja viel mehr Leute.
 
Wollte ich auch grad schreiben. Das Schilthorn profitiert bis heute massivst von James Bond. Das würde ich nicht unterschätzen.
 
Pauli schrieb:
Es geht doch gar nicht darum, ob dort Skitourismus betrieben wird, sondern wie. Dass Sölden den größten ökologischen Fußabdruck Österreichs hat, ist sicher nicht ganz unbegründet.


Ist das wirklich so?
Wurde das mal kalkuliert?
Vorstellen kann ich mir das nicht und schon gar nicht pro Skifahrer.
Da müssen doch die ganzen Kitzbüheler Skigebiete noch deutlich schlechter abschneiden.

Alles in Allem muss man einfach mal nach Sölden fahren, um zu sehen, dass die Eingriffe regional doch sehr begrenzt sind.
Durch die Lage des Dorfes ist das gerade bei Sölden sehr eindrücklich. Man kann ja in Richtung Osten fast bis zum Stubaier Gletscher schauen. Alles unverbaut.
Gerade wenn ich das der Region Innsbruck vergleiche: Glungezer, Patscherkofel, Mutters, Axamer Lizum - das ist dann doch alles sehr zerstreut und Sölden ist halt doch stark verdichtet.
 
Mich würde da mal die Berechnungsgrundlage interessieren. Was fliest da ein und wird es absolut gezählt oder irgendwie normiert?
 
Sölden hat, 2015 glaube ich war's, sogar mal eine Seilbahn komplett rück gebaut. ;)

EDIT: Im Anhang mal eine Karte aus dem TIRIS. Man sieht dort die Gemeindegrenzen und in gelb die Ruhegebiete (wo zb nichts gebaut werden darf).
 

Anhänge

  • Sölden_Ruhegebiete.png
    Sölden_Ruhegebiete.png
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Tyrolens schrieb:
Pauli schrieb:
Es geht doch gar nicht darum, ob dort Skitourismus betrieben wird, sondern wie. Dass Sölden den größten ökologischen Fußabdruck Österreichs hat, ist sicher nicht ganz unbegründet.


Ist das wirklich so?
Wurde das mal kalkuliert?
Vorstellen kann ich mir das nicht und schon gar nicht pro Skifahrer.
Da müssen doch die ganzen Kitzbüheler Skigebiete noch deutlich schlechter abschneiden.
:rolleyes:
Wird in Kitzbühel auch gerade ein 3.000er Gipfel endgültig komplett abgetragen um irgendwas hinzubauen?
Gibts in Kitzbühel auch ne beheizbare Gletscherstütze, die den kompletten Gletscher unterhalb wegschmilzt?
Gibts in Kitzbühel auch die höchste asphaltierte Straße Europas, inkl. den höchsten Straßentunnel Europas und je nach Definition auch den höchsten Parkplatz Europas?

ich glaub ja mittlerweile die Jungs im Ötztal haben irgendwann ne Riesenmenge Sprengstoff organisiert und jetzt müssen sie den irgendwie los werden bevor das Haltbarkeitsdatum abläuft. :twisted:
 
Werna76 schrieb:
... ne beheizbare Gletscherstütze, die den kompletten Gletscher unterhalb wegschmilzt?
Das Ausgraben des Lochs alleine hat ausgereicht. Die Heizung war nie in Betrieb.

Auch wenn die Sölder einen guten Draht zur Politik und den Behörden haben sollten, dann wären doch zumindest ein paar Spuren von dem Genehmigungsverfahren (UVP etc.) an die Öffentlichkeit gedrungen, wenn es einen aktuellen Plan zum Bau einer fast 2.7 km langen Seilbahn zwischen dem Gaislachkogel und dem Tiefenbach-Parkplatz gäbe. Oder gibt es in Tirol für so was inzwischen ein geheimes Sonder-Schnellverfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit?
 
Werna76 schrieb:


Alles, was du da aufgezählt hast, mag vielleicht nicht in dein Weltbild passen und auch das Auge des Betrachters stören, aber wenn wir nicht bei den Fakten bleiben, wird das eine ideologische Diskussion und die führt doch nie zu was.

Sölden hat zumindest mal nicht das Problem der tiefen Lage. Das Bauen auf 3.000 m Seehöhe vernichtet weder Wälder noch Wiesen. Dank seiner hohen Lage muss nicht mal für die Talabfahrten viel Wald gerodet werden.

Wenn die Daten öffentlich zugänglich wären, könnte man wahrscheinlich auch schnell darstellen, dass Sölden verhältnismäßig wenig Energie zum Beschneien braucht.

Ich weiß schon, dass das Hochgebirge immer als besonders sensibel und schützenswert dargestellt wird. Aber man muss sich mal überlegen, woher das kommt.

Immerhin hat Sölden kein Hotel auf 3.000 m Seehöhe gebaut. Dazu muss man schon nach Kurzras fahren.
Und so lange der Alpenverein im Hochgebirge schon mehr Hotels als Hütten baut, relativiert sich das alles ohnehin ein wenig.

Nur die wichtigsten:

- Zwickauer Hütte, 2989 m, 76 Betten,
- Similaun Hütte, 3019 m, 95 Betten,
- Hildesheimer Hütte, 2.899 m, 105 Betten,
- Breslauer Hütte, 2.844 m, 212 Betten,
- Braunschweiger Hütte, 2.759 m, 198 Betten,
- Brandenburger Haus (wo ja sehr gegen den Zusammenschluss vom Ötztal und dem Pitztal gewettert wird), 3.277 m, 105 Betten.

Es ist schwierig an Zahlen zu kommen, aber die Rappenseehütte im Allgäu hat zb 304 Betten und im Schnitt 15.000 Nächtigungen im Jahr. Das ist nicht nichts.
Es ist auch noch gar nicht so lange her, dass das Brandenberger Haus zb eine Kläranlage bekommen hat.


Wem's in Sölden nicht gefällt, der soll einfach nach Vent fahren. ;)
 
Du brauchst hier nicht die Aussagen vom Falkner zu wiederholen, der betet sein Argumentarium ohnehin immer Gebetsmühlenartig herunter, völlig ignorierend dass er was anderes gefragt wurde.

Und mit Weltbild hat das nix zu tun, ich bin jedes Jahr teilweise mehrfach in Sölden, mir gefällt das Skigebiet. So wie es ist.
Ich fand nur deinen Vergleich Kitzbühel mit Sölden, ähm, negativintelligent.
 
Der Vergleich passt haargenau, finde ich.
Beides sind in etwa gleich große Skigebiete. Beide befinden sich auf dem neuesten Stand der Technik.
Und beide unterscheiden sich im Wesentlichen dadurch, dass in Kitzbühel die Bergstation dort steht, wo in Sölden die Mittelstation steht.
Das macht den Vergleich doch so interessant. In Kitzbühel wird nur ins Hochgebirge vorgedrungen. In Sölden sehr wohl.
 
Wobei der Vergleich Sölden - Kitzbühel etwas hinkt, auch wenn die Gebiete von der Größe vielleicht vergleichbar sind. Aber Kitzbühel liegt auf 800 Meter und das Skigebiet geht bis 2.000 Meter, Sölden liegt auf 1.400 Meter und das Skigebiet geht bis 3.300 Meter. Das sind schon ganz andere Voraussetzungen. Und ob es in Kitzbühel die theoretische Möglichkeit gibt, das Skigebiet auf über 3.000 Meter zu erweitern, ist allein von der Topographie fraglich.
 
Also selbst mit diesen Größen kannst du die Belastungen der Hütten nicht annähernd mit dem Schigebiet vergleichen, dass ist wirklich lächerlich. Sich an die Fakten halten klingt zwar erstmal gut, aber man muss dann schon alles betrachten.
 
Kann mir nicht vorstellen dass es was mit einer eventuellen Verbindung zu tun hat. Das Gebiet in dem gebaut werden würde ist ja direkt dort wo der Notweg (=Baustraße) hochkommt. Sehe da keinen Grund das ganze Skigebiet deswegen zu schließen.
Denke eher das ist wieder mal so eine Sparmaßnahme oder sie wollen was an der U-SSB machen, was aber auch eher unwahrscheinlich ist in anbetracht der Planung für einen 2. Zubringer.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Also selbst mit diesen Größen kannst du die Belastungen der Hütten nicht annähernd mit dem Schigebiet vergleichen, dass ist wirklich lächerlich. Sich an die Fakten halten klingt zwar erstmal gut, aber man muss dann schon alles betrachten.


Lächerlich ist das nicht, weil man das nach oben skalieren muss.
Ich habe ja so ein wenig die These aufgestellt, dass ein Skigebiet wie Sölden auch deshalb effizient ist, weil es so viele Besucher hat. Die Auslastung ist damit wahrscheinlich viel eher an einem Optimum dran, als in einem Kleinskigebiet. Genauso verhält es sich mit sehr hoch gelegenen Hütten. Wenn man den "sanften" Tourismus a'la Alpenverein als Ziel definiert, dann hat man noch immer Millionen von Touristen, die hoffentlich in Tirol Urlaub machen wollen. Die muss man irgendwo unterbringen. Man wird ja kaum im großen Stil Marktanteile aufgeben wollen.

Und eben möchte ich Skigebiet in verschiedenen Höhenlagen vergleichen, weil bei Sölden doch meistens die Kritik kommt, dass es den hochalpinen Bereich zerstört.
 
Lasst doch mal bitte diese Diskussion bzw. führt sie wo anders, der Zusammenhang mit infrastrukturellen Neuigkeiten ist höchstens noch esoterisch. Symptomatisch ist, dass der letzte Beitrag zum eigentlichen Thema, nämlich der von Talabfahrer, mal wieder sang- und klanglos im Geblubber untergegangen ist.

Talabfahrer schrieb:
Auch wenn die Sölder einen guten Draht zur Politik und den Behörden haben sollten, dann wären doch zumindest ein paar Spuren von dem Genehmigungsverfahren (UVP etc.) an die Öffentlichkeit gedrungen, wenn es einen aktuellen Plan zum Bau einer fast 2.7 km langen Seilbahn zwischen dem Gaislachkogel und dem Tiefenbach-Parkplatz gäbe.

Das erscheint zwar sehr einleuchtend, aber wenn man sich den Eingriff auf der Webcam anschaut frage ich mich, ob das Wegbaggern des ganzen Gipfels überhaupt ohne Genehmigungsverfahren geht - egal ob für eine Seilbahn, ein Museum oder was auch immer. Eine 3S mit sehr langen Spannfeldern und nur ganz wenigen Stützen wird wahrscheinlich trotzdem die Flächensumme zur UVP-Pflichtigkeit übersteigen, oder? Sollte das tatsächlich ein Museum geben (so groß?), würde man sich damit an dieser Position nicht einen späteren Weg zum Tiefenbachferner genau verbauen? Vielleicht Vorarbeiten für die 3S ohne das alle Verfahren durch sind und man hofft auf das Eintreffen aller Genehmigungen bis 2018?
 
Dass eine Verbindung anders als mit einer 3S gebaut würde, kann ich mir nicht vorstellen. Die bräuchte dann im wesentlichen 2 Stützen und hätte 2 große Spannfelder von ca. 1.4 km ab Gaislachkogl und dann 1.1 km bis zum Rücken östlich der Tiefenbachstrasse. Sieht man schematisch im folgenden Bild:
Gaislach_Tiefenbach.png
Google Earth-Bild mit vermuteter 3S-Trasse Gaislachkogl - Tiefenbach.
Mit Ausnahme der beiden Stützen wäre da im Gelände, das mir aufgrund der Topographie sowieso für irgendwelche Pisten ungeeignet erscheint, nichts zu bauen.
Ein Bild vom Gelände südlich des Gaislachkogls gibt es auf der Sölder-Freeride-Webseite. Das größte Spannfeld müsste vom Gaislachkogel-Gipfel rechts im Bild bis zu einer Stütze auf dem markanten Bergrücken im linken unteren Teil des Bildes reichen.
Edit: Die Stütze käme nicht auf den scharfen Bergrücken, sondern eher weiter nach oben in den Bereich des Bergsporns, der von der Äußeren Schwarzen Schneid nach links unten zieht.
 
Vielleicht liegt die Genehmigung ja auch einfach schon seit ein paar Jahren gut aufbewart in der Schublade und deswegen findet man dazu jetzt nichts im Netz. Ich meine damit, das Projekt ist seit vielen Jahren bereits "in Planung".
Für eine 3S und gegen ein Museum spricht auch irgendwie diese Konstruktion hinter der Rutsche, welche man auf der Tiefenbachcam seit einigen Wochen angucken kann. Ich bin nicht vom Fach aber für mich sieht das Ding nach einem Holzmodell einer 3S-Gondel aus.
Allerdings finde ich aber auch die Arbeiten die man auf dieser Aufnahme von der Schnitzeljagd kurz sehen kann, sehr extrem für nur eine 3S-Bergstation, aber wie gesagt ich bin nicht vom Fach und die Gedanken sind frei. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt was dazu im Juli/August mitgeteilt wird.
 
Am Gaislachkogl wird tatsächlich ein Bond Museum gebaut.
Ich verlier den Glauben an die Menschheit.
 
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