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Neues in Sölden

chrissi5 schrieb:
Was in meinen Augen völliger Unsinn und raus geschmissenes Geld war, ist die Hochsölden Bahn. Absolut überdimensioniert für eine " Piste " die keiner fährt. Und auch für die Hotel Besucher hätts so groß nicht gebraucht.

Da war ich damals auch überrascht. Schöner Sessel hätte es da locker getan. Noch dazu mit der neuen, wirklich unbefriedigenden Position der Bergstation.
 
Für Nicht-Skifahrer, die in den Hotels in Hochsölden sind, ist die Bahn sicher besser als ein Sessel. Ob der Preisunterschied einer EUB mit so wenigen Gondeln gegenüber einer KSB so gross ist, wage ich zu bezweifeln. Aber klar, ist immer eine Frage der Prioritätensetzung. Die Bergbahnen haben diesem Projekt offenbar eine höhere Gewichtung zugesprochen.
 
ski-chrigel schrieb:
Für Nicht-Skifahrer, die in den Hotels in Hochsölden sind, ist die Bahn sicher besser als ein Sessel. Ob der Preisunterschied einer EUB mit so wenigen Gondeln gegenüber einer KSB so gross ist, wage ich zu bezweifeln. Aber klar, ist immer eine Frage der Prioritätensetzung. Die Bergbahnen haben diesem Projekt offenbar eine höhere Gewichtung zugesprochen.

Ja, das Fussgängerargument ist ja immer das große Pro-EUB Argument. Aber von den Hotelgästen in Hochsölden geht - wenn überhaupt - keiner runter zur Talstation, wenn dann steigen sie beim Sonnblick ein (Konnte man auch schon in der alten Mühle btw) - aber für die kurze Reststrecke dann eine EUB? Find ich alles merkwürdig. Aber ja, ich gebe dir recht: Die Kosten zwischen EUB und Sessel scheinen nicht mehr so groß zu sein, weil sich so viele für eine EUB entscheiden. In den Hotels in Hochsölden ist die Skifahrerquote gefühlt bei 85 Prozent, mindestens. Wenn, dann sind es manchmal Begleitungen, oder Mütter mit Kindern, die im Hotel bleiben. Aber die allerallermeisten, die man dort trifft, kommen von den Skis kaum runter ;-)
 
Ich kann dem ja nicht widersprechen. Bei meinen mehrfachen Besuchen in dem einen Hotel in Hochsölden traf ich auch nur Skifahrer. Aber ob das repräsentativ ist? Glaub mir, die Bergbahnen werden sich das sicher überlegt haben. Frag sie doch mal!
Die Mittelstation wurde ja wohl hauptsächlich für die Nicht-Skifahrer oder Skifahr-Anfänger, die dann auf dem Giggijoch üben wollen, gebaut. Gratis gibt es so eine Mittelstation ja auch nicht. Ich kann mir lebhaft vorstellen, welche Panikschübe der frühere Einstieg an der Mittelstation jeweils für solche Gruppen verursachte.
 
Ich glaube der Bau der Hochsöldenbahn hat auch was mit dem Mountainbike
Angebot im Sommer zu tun. Da wurde letzten Sommer glaube ich auch
mit einer speziellen Gondel für die Mountainbikes experimentiert.
 
Ja, die Gondelbahn wurde für die Nichtskifahrer gebaut.

Z.B. damit Oma Hertha hier Enkelkind im Skikindergarten besuchen kann. Daher ist die Bergstation auch näher an das Restaurant gerückt.


Außerdem sagt Ihr selbst das die Piste nicht so attraktiv ist. Wahrscheinlich hat man da auch wenig Wiederholungsfahrten festgestellt.


Ich vermute die Talstation ist aus historischen Gründen am gleichen Standort geblieben.
Ansonsten hätte man die Bahn ja direkt in der nähe von den Hotels in Hochsölden starten können.
 
Hier eine Email-Antwort der BBS betreffend die derzeitigen Bagger- und Geländearbeiten an der Weltcuppiste:

„ Sehr geehrter Herr…,
vielen Dank für Ihre Nachricht und das damit verbundene Interesse an Sölden.
Im Bereich der Weltcuppiste hat der Gletscher trotz Snowfarming große Felsköpfe und Mulden freigelegt.
Im Zuge der heurigen Sanierung werden Felsköpfe abgetragen und Mulden aufgefüllt sowie die Beschneiungsleitungen neu verlegt.
Die geplanten Maßnahmen betreffen ausschließlich die bestehende Pistenfläche. Zukünftig werden Schneedepots im Bereich der sanierten Pistenfläche nach der Wintersaison angelegt und mit Vliese abgedeckt. Da das Ausmaß der jährlichen Abschmelzung erst im Herbst sichtbar wird und dann eine Genehmigung kurzfristig vor Saisonstart nicht möglich war, wurden auf Wunsch der Behörde Maßnahmen über mehrere Jahre in ein Projekt zusammengefasst.
Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne jederzeit melden.
Mit freundlichen Grüßen
Lia Maier
BBS“
 
ski-bruno schrieb:
https://soelden.panomax.com/rettenbach das sieht ja erschreckent aus !!! der arme gletscher !!! mfg ski-bruno
Immerhin wird die Cam nicht einfach abgeschaltet, wie anderswo...
Der Hang sieht krass aus, v.a. wenn man den von früher noch kennt. Ehrlicherweise kann man aber fast den kompletten Steilhang schon gar nicht mehr als Gletscher bezeichnen.
Kaum zu glauben auch, dass bis vor ein paar Jahren rechts von der EUB noch die 4KSB stand. Das wäre ja aktuell eher eine Trasse für eine PB...
 
Und diese Sesselbahn hatte sogar eine Gletscherstütze.


Anscheinend macht man am Seiterjöchl auch umfangreiche Revision.

Dort steht eine Materialseilbahn und Stützen vom Schlepper sind teilweise weg.
 
Ram-Brand schrieb:
Und diese Sesselbahn hatte sogar eine Gletscherstütze.


Anscheinend macht man am Seiterjöchl auch umfangreiche Revision.

Dort steht eine Materialseilbahn und Stützen vom Schlepper sind teilweise weg.
Hoffentlich kommt der nicht weg :naja: .
Aktuell kann man ja froh sein, dass das Gletschergebiet so gut davonkommt. Es ist zwar schade um den Panoramalift, aber pistentechnisch wird mittelfristig m.E. nichts verloren gehen. Lifttechnisch vermutlich bald der Karleskogel, beim Rest muss man es abwarten. Aber da, wo der Gletscher abtaut, ist es ja noch ganz PK, oder man hat einen Workaround. Extrem ist auch der Gletscherrückgang am Skiweg vom Seiterjöchl zur Schwarzen Schneidbahn. Man kann sich kaim vorstellen, dass man 2020 noch auf dem mittleren Skiweg fahren konnte :nein: . Ganz rechts oben sieht man noch einen Skiweg, welchen ich nicht mehr erlebt habe. Das Bild ist vom Oktober 2022:
IMG_20221010_114353.jpg
 
ski-chrigel schrieb:
Für Nicht-Skifahrer, die in den Hotels in Hochsölden sind, ist die Bahn sicher besser als ein Sessel. Ob der Preisunterschied einer EUB mit so wenigen Gondeln gegenüber einer KSB so gross ist, wage ich zu bezweifeln. Aber klar, ist immer eine Frage der Prioritätensetzung. Die Bergbahnen haben diesem Projekt offenbar eine höhere Gewichtung zugesprochen.

Wir haben 2014 in Hochsölden gewohnt und uns hat der Sessel völlig gereicht, um zum Gigijoch zu kommen.
 
TiPi schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Für Nicht-Skifahrer, die in den Hotels in Hochsölden sind, ist die Bahn sicher besser als ein Sessel. Ob der Preisunterschied einer EUB mit so wenigen Gondeln gegenüber einer KSB so gross ist, wage ich zu bezweifeln. Aber klar, ist immer eine Frage der Prioritätensetzung. Die Bergbahnen haben diesem Projekt offenbar eine höhere Gewichtung zugesprochen.

Wir haben 2014 in Hochsölden gewohnt und uns hat der Sessel völlig gereicht, um zum Gigijoch zu kommen.
Schön, wenn Euch das gereicht hat. Anderen offenbar nicht :mrgreen:
 
ski-chrigel schrieb:
TiPi schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Für Nicht-Skifahrer, die in den Hotels in Hochsölden sind, ist die Bahn sicher besser als ein Sessel. Ob der Preisunterschied einer EUB mit so wenigen Gondeln gegenüber einer KSB so gross ist, wage ich zu bezweifeln. Aber klar, ist immer eine Frage der Prioritätensetzung. Die Bergbahnen haben diesem Projekt offenbar eine höhere Gewichtung zugesprochen.

Wir haben 2014 in Hochsölden gewohnt und uns hat der Sessel völlig gereicht, um zum Gigijoch zu kommen.
Schön, wenn Euch das gereicht hat. Anderen offenbar nicht :mrgreen:

Scheint so. Trotzdem ist die Bahn m. E. völlig überdimensioniert.
 
Du hättest mal am ersten Betriebstag da sein sollen, da hat man schön deutlich gesehen, dass die Bahn, nur weil sie eine 10er EUB ist, nicht sonderlich großzügig dimensioniert ist.
 
Man mus sich eben von dem Gedanken trennen, dass eine 10EUB oder 6/8KSB auch immer direkt die teuerste Lösung ist.
Durch Standardisierung und Gleichteile ist es beim jetzigen Stand der Technik eben mitunter billiger, große FBM zu nutzen und gleichzeitig Anzahl der FBM, Fahrgeschwindigkeit sowie Auslegung der Streckenbauwerke zu reduzieren.
 
Ich weiß nicht, ob das schon länger gemacht wird, aber das Gletscherstück direkt am Karleskogellift wird vermattet. Leider nur ein Teil des bereits schneefreien Bereichs, aber immerhin. So wie das aktuell praktiziert wird, läuft es mittel- bis langfristig wohl auf eine dieser beiden Lösungen hinaus:
1: Die m.E. wahrscheinlichste: Ersatz der Schwarzen Schneidbahn durch 10EUB mit 4.000 p/h (mindestens auf der 2. Sektion, auf der ersten reichen die 2.800 p/h eigentlich aus), Herabsetzung der Mittelstation, um den Aufstieg zu verkürzen, Stilllegung des Sl Karleskogel.
2: Ersatz der Schwarzen Schneidbahn so spät wie die Konzession erlaubt, vmtl. mehrmalige Verlegung der Strecke, bis der Gletscher soweit abgetaut ist, dass man eine künstliche Trasse anlegen kann oder eine Sesselbahn baut, Erhalt der aktuellen Kapazität der Schwarzen Schneidbahn.

Wie seht ihr das Thema? Gibt es noch andere Möglichkeiten?
 
Ein Sessel wird dort oben am Rettenbach mit ziemlicher Sicherheit nicht gebaut. Der stünde im Sommer eh nur rum.
Eher kommt dieser am Tiefenbach.Weiterhin gibt es wesentlich dringlichere Baustellen im restlichen Gebiet.
Somit kann man davon ausgehen, dass die schwarze Schneid noch viele Jahre ihre Runden drehen wird.
Und wie der Status quo in 10 Jahren sein wird, kann heute eh noch keiner sagen.
 
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