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Neues in Sölden

GIFWilli59 schrieb:
Ist der Gletscherexpress mit Bj 1998 überhaupt schon CEN-konform und damit wiederaufbaufähig in AT?

Die alte Giggijochbahn war auch Bj98 und läuft wieder als Ochsengartenbahn im Skigebiet Hochötz! Wo ein Wille da ein Weg!

Gletscherexpress dürfte noch weitaus weniger Betriebsstunden haben als reine Winterbahn. Könnte ideal für Vent sein, falls überhaupt Interesse daran bestehen sollte.
 
Ram-Brand schrieb:
Die Lifte Einzeiger und Gletscherexpress werden sicherlich zusammen ersetzt.

Wenn man jetzt noch bedenkt was ein Silberbrünnl mit höherer Förderleistung "anrichten" wird an der Liftkette zum Gletscher könnte ich mir auch vorstellen, dass 3 Lifte gleichzeitig ersetzt werden.

Wenn man jetzt noch einen Langegg damit zurechnen würde ich folgende Prognose abgeben.

Ersatz Einzeiger und Gletscherexpress.
Danach Silberbrünnl und Langegg.
Langegg wird dann nach Gratl versetzt.

Parallel könnte auch die Panoramabahn kommen.

Ich sehe bei dieser Herangehensweise ein gewaltiges Problem. Erneuert man die gesamte Zubringerkette und erhöht dabei die Kapazität, dann staut es sich an der Schwarzen Schneid. Damit ist dann den ganzen Vormittag der WC Hang nicht mehr fahrbar. Sollte man die Entscheidung treffen, dass die bestehende Achse ausgebaut wird, statt eine zweite Achse zum Tiefenbachferner zu bauen (was ja auch schon diskutiert wurde), dann müsste man als erstes mal die Kapazität ab Rettenbachferner erhöhen. Eine neue EUB Schwarze Schneid fände ich dabei nicht unbedingt optimal, ich würde eher versuchen eine neue EUB Seiterjöchl zu errichten. Muss man sich halt anschauen was das Gelände hergibt. In jedem Fall muss das aber die erste Maßnahme sein.

Wenn man die bestehende Kette erneuert, dann sollte man mal überlegen, ob man die nicht doch als EUB Kette errichtet, eventuell mit Enzeiger als Kombibahn. Dann könnte man auch das lästige Erschließungsproblem in der Gletschersaison lösen. Leider deuten ja aber die Ankündigungen auf was anderes hin.
 
An eine Seiterjöchl Gondelbahn habe ich auch schon gedacht.

Ist sicherlich auch möglich.

Talstation beim Gletscherstadion.
Bergstation am gleichen Standort.

Frage ob mit Mittelstation vor der Engstelle.
Oder oben wo Mal die alte Querung war.

Wo man die Stützen hinstellen kann ohne auf Gletschereis und Löcher zu setzten. Das ist die große Frage. 😁
 
Ich glaube nicht, dass der Seiterjöchllift in naher Zukunft ersetzt wird. Immerhin sind in Sölden mit der Erneuerung der Gletscherzubringerlinie und einem Ersatz von Gratlbahn und Ex-Panoramalift schon einige Investitionen in den nächsten Jahren geplant. Am Seiterjöchl ist es zudem immer recht kühl und schattig, der Lift ist daher recht wenig befahren und der Gletscher dürfte einen Bodengebundenen Lift länger erlauben.
 
Nocki schrieb:
Ich glaube nicht, dass der Seiterjöchllift in naher Zukunft ersetzt wird. Immerhin sind in Sölden mit der Erneuerung der Gletscherzubringerlinie und einem Ersatz von Gratlbahn und Ex-Panoramalift schon einige Investitionen in den nächsten Jahren geplant. Am Seiterjöchl ist es zudem immer recht kühl und schattig, der Lift ist daher recht wenig befahren und der Gletscher dürfte einen Bodengebundenen Lift länger erlauben.
Ohoh ... es gibt sicher Gondel-Fetischisten, die genau aus dem Grund "recht kühl und schattig", eine Gondel haben wollen :) Kann ja nicht sein, dass es im Winter beim Skifahren auch mal kalt ist ....

Mal eine andere Frage: Gibt es Meßmethoden, mit denen man exakt ermitteln kann, wo unter dem Eis Felsen schlummern? Felsen haben ja eine andere Dichte als Eis, also müsste man da ja ermitteln können. Solche Ergebnisse wären ja eine wichtige Entscheidungsgrundlage hinischtlich solcher Projekte. Sollte ja Fragen beantworten, wann man z.B. bei weiterem Gletscherschwund wo mit festem Baugrund rechnen kann hinsichtlich einer Lininebestimmung usw.
 
Ich finde die ganze Verbindung am Gletscherstadion inzwischen sehr bescheiden. Wenn der Gletscherexpress ersetzt wird, dann hoffentlich mit besserer Anbindung zur Schwarzen Schneid. Seit dem unvermeidbaren Umbau der Piste vom Seiterjöchl zurück zur Schwarzen Schneid mit dem absolut ätzenden Förderband hat der Rettenbachferner für mich an Attraktivität verloren. Hier müsste echt eine sinnvoll platzierte neue Anlage her.
Wobei ich finde der Bereich Seiterjöchl ist jetzt schon gern mal stark vereist und schon oft mit eine der schlechtesten Pisten an den Gletschern gewesen. Ob da mehr Kapazität förderlich ist finde ich fraglich.
 
Seiterjöchel ist im März oft extrem gut zu fahren. Hab ich schon richtig griffig erlebt und mega zum Carven. Wenn es da einen besseren Lift geben würde, wäre das bestimmt gut frequentiert.
 
Die Seiterjöchl Piste habe ich gegen Mittag oder spätestens Nachmittag
immer buckelig in Erinnerung. Das liegt nicht daran, dass so viele den SL fahren
sondern, dass viele die "Gletscherunde" machen:
Schwarze Schneid - Tunnel - Tiefenfach - Seiterkar - Schwarze Schneid
(jetzt halt noch inklusive Laufband)
 
Julian96 schrieb:
Wobei ich finde der Bereich Seiterjöchl ist jetzt schon gern mal stark vereist und schon oft mit eine der schlechtesten Pisten an den Gletschern gewesen.
Also ich erlebe die Seiterjöchl-Piste oft als die beste im Gletscherherbst. Während andere schon völlig zerfahren sind, kann man auf dieser deutlich länger carven, weil sie deutlich weniger frequentiert ist.
 
Es geht ja gar nicht in erster Linie darum die Seiterjöchlabfahrt besser zu erschließen, sondern das Nadelöhr Schwarze Schneid zu entlasten. Gerade wenn noch die Panoramabahn gebaut wird, hat man am Tiefenbach 3 Wiederholungsbahnen, während praktisch der gesamte Rettenbach nur durch eine einzige Bahn erschlossen wird, die auch noch der einzige Zubringer zum Tiefenbach ist. Das wäre nicht so schlimm, wenn man die zweite Zubringerkette direkt zum Tiefenbach bauen würde, aber davon ist ja keine Rede mehr.
 
Mittlerweile wurden alle Kanonen an der überarbeiteten Rettenbachabfahrt platziert. Was mich überrascht: Es gibt nur eine Linie und die Anzahl der Kanonen scheint nicht (oder nicht signifikant) erhöht worden sein. Die zu beschneiende Fläche pro Kanone ist ziemlich groß.
 
Ich glaube, dass die Bergbahnen auf dieser Piste nicht mehr primär auf die Beschneiungsanlage für den so wichtigen Herbst setzen sondern auf zukünftige Depots, zwei-drei Depots auf der nun schön bearbeiteten Piste sollten zukünftig reichen um den Herbst auf dieser Piste zu sichern (Beispiel Pitztal). Selbst eine stärkere Beschneiungsanlage würde aktuell null bringen und es scheint mir in Zukunft fraglich ob Beschneiung zumindest im Oktober noch eine relevante Rolle spielt und selbst Anfang November scheint mir das oft noch schwierig zu sein mit relativ kurzen Schneifenstern mit viel Energieaufwand.
Um einigermaßen verlässlich Skibetrieb im Oktober anbieten zu können funktioniert nur die pitztaler Strategie, die man so glaube ich auch auf dem Weltcuphang fahren wird.
Würde mich nicht wundern wenn die kommenden Jahre, sollte der Herbst ähnlich wie dieser verlaufen, die Weltcup Piste die erste ist die öffnet.
 
Man sieht ja was für Temperaturen aktuell sind.
Da nützt die Beschneiung auch nix.

Wenn man aber über den ganzen Winter genug Schnee produzieren kann und diesen dann über den Sommer "retten" kann, dann ist das vermutlich sinnvoller.


Interessant ist, das anscheinend keine Schneekanonen mehr auf Turm mit langem Arm verbaut wurden.
 
Kann eigentlich wer sagen wie groß die Leistungsunterschiede zwischen den älteren und neuen schneekanonen sind?
Also z.b. zwischen T60 und TF10.
 
Maximaldurchsatz ist mit 12 l/s gleich iirc.
Die TF10 sollte aber im Grenzbereich mehr leisten und startet bei 1,4 l/s.
Und die T60 ist deutlich lauter.
 
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