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Neues in Sölden

Seilbahnjunkie schrieb:
Ich fahr regelmäßig mit dem ÖV nach Sölden, gerade erst wieder zum WC Opening.

Welche Gebiete in Tirol sollen das sein die besser erreichbar sind? Nur die die über das Glück verfügen einen direkten Bahnanschluss zu besitzen. Das Paznauntal eifert dem Ötztal jetzt nach, aber fahr z.B. mal nach SFL.

Zillertal, Alpbach, das ganze Oberland, Seefeld. Ja klar, sind die näher an der Bahn, aber das allein macht es doch nicht nur. Die sind viel eher aufgewacht, als Sölden. Und schau dir das Söldener Publikum an - von den Russen, die bis zum Krieg soviel da waren - kommt doch keiner mit dem Bus. Sölden war der ÖPNV lange Zeit sehr wurscht. Ausgerechnet jetzt Sölden als die ÖPNV Hochburg anzupreisen ist schon sehr sehr lustig.

Und wenn ich von München aus vier mal umsteigen muss und über 2 h (sportlich gerechnet) mehr Anreise brauche, dann spring ich halt auch wieder in mein (E-) Auto.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Ich fahr regelmäßig mit dem ÖV nach Sölden, gerade erst wieder zum WC Opening.

Welche Gebiete in Tirol sollen das sein die besser erreichbar sind? Nur die die über das Glück verfügen einen direkten Bahnanschluss zu besitzen. Das Paznauntal eifert dem Ötztal jetzt nach, aber fahr z.B. mal nach SFL.

Erreichbar ab wo? Ganz ohne Bahn ab Innsbruck sind der Patcherkofel und die Nordkette perfekt, mit ca einer halben Stunden auch der Glungezer, und die Serlesbahnen. Die Muttereralm geht zwar schnell, aber die Busse sind etwas unregelmäßig. In der Kategorie bis eine Stunde sind dann die Axamer Lizum, und der Elfer noch bestens angebunden, die Schlick mit etwas Umweg. Der Stubaier Gletscher ist immer noch deutlich besser als Sölden angebunden, aber ausserhalb der Gletschersaison tue ich mir das schon seltenst freiwillig an. Das Paznauntal hat auch den Vorteil dass der RJ stündlich in Landeck hält anstatt nur alle zwei Stunden im Öztal Bahnhof (das soll sich allerdings in einigen Jahren mit dem Streckenausbau ändern).

Wobei ich persönlich lieber Bahn als Bus fahre, da bietet sich für mich die Bergeralm und der Venet sehr an, zumindest wenn dort die PB wieder fährt. St. Anton wäre prinzipiell auch super, wenn der Halt nicht nur alle zwei Stunden wäre. Kitzbühel werde ich dieses Jahr das erste mal seit Ewigkeiten ausprobieren, die Halte am Hahnenkamm scheinen aber leider nicht wirklich systematisch zu sein.
 
Ötztal gat für mich den Nachteil, dass in Wörgl der erste Railjet erst um 7:19 geht und dann wirds nix mit 8:30 an der Talstation. Schade, sonst würde ich es mit dem Zug probieren.
 
Und ab deutschen Bahnhöfen ist es noch viel unmöglicher. Würde mich - wenn möglich - schon mal um 5 in einen Eurocity ab MUC setzen wenn der 7:x Uhr Ötztal Bahnhof halten würde ;)

Aber das problem hat man auch vor Ort: ich weiß jetzt nicht explizit wie es in Sölden ist, aber oftmals fährt der erste Skibus erst nach (!!) der Liftöffnung. Und als Hotelgast muss man noch hoffen, dass man 1h oder mehr vor Liftöffnung schon Frühstück kriegt. Hotels mit Renntrainingsgruppen sind ja in der Regel aber gut aufgestellt schon 6:30 Frühstück anzubieten.

Am Ende - wenn man „erste Gondel“ als Fixpunkt nimmt, Sölden 8 Uhr Giggijoch: es geht fast nur mit dem Auto. Leider.

Rückwärts das gleiche Problem: wenn man zB in einem Bergrestaurant noch Abendessen will, und nach 18 Uhr einen Bus retour braucht - gibts keinen mehr. In Tux den Nightliner, aber oftmals steht man dann blöd da. Also da ist viel Luft nach oben.

Immerhin gibt es im Gegensatz zur Schweiz einen Nachttarif. Dort bin ich öfter verzweifelt, wo man sein Auto mal 24h parken kann.

Das Thema Parkgebühren ist halt stark von Gewohnheiten geprägt. Das spielt sich aber ein. Wobei der Deutsche da komisch ist, der fährt lieber 30 min über eine Landstraße als 10€ für die Autobahn zu bezahlen. Muss man nicht verstehen ;) wird aber bei Parkgebühren ähnlich sein, das braucht wohl lange Zeit bis das akzeptiert wird.
 
Firn77 schrieb:
Zillertal, Alpbach, das ganze Oberland, Seefeld. Ja klar, sind die näher an der Bahn, aber das allein macht es doch nicht nur. Die sind viel eher aufgewacht, als Sölden. Und schau dir das Söldener Publikum an - von den Russen, die bis zum Krieg soviel da waren - kommt doch keiner mit dem Bus. Sölden war der ÖPNV lange Zeit sehr wurscht. Ausgerechnet jetzt Sölden als die ÖPNV Hochburg anzupreisen ist schon sehr sehr lustig.

Schreibst du jetzt einfach irgendwelche Skigebiete auf? Seefeld und Zillertal haben Bahnanschluss (da können die Regionen aber wenig dafür, daß ist ihnen in den Schoß gefallen). Aber wie kommst du ausgerechnet auf das Alpbachtal? Da gibt's nicht mal einen Stundentakt im Vergleich zum Halbstundentakt im Ötztal. Und Serfaus gehört auch zum Oberland, da frag ich mich auch was da besser angebunden sein soll. Oder auch nur ein Tal weiter von Sölden, fahr mal mit dem Bus ins Pitztal.
Dass das Ötztal so lange ist, dafür können die nichts. Aber sie haben z.B. an fast jeden Misthaufen einen elektronischen Abfahrtsanzeiger gehängt. Vergleich das mal mit Kitzbühel, die das nicht mal am Bahnhof haben.

Firn77 schrieb:
Und wenn ich von München aus vier mal umsteigen muss und über 2 h (sportlich gerechnet) mehr Anreise brauche, dann spring ich halt auch wieder in mein (E-) Auto.

Wenn du aus München vier mal umsteigst machst du was falsch. Die Standardverbindung geht mit zwei Umstiegen in Kufstein oder Innsbruck und Ötztalbahnhof.

Stäntn schrieb:
Und ab deutschen Bahnhöfen ist es noch viel unmöglicher. Würde mich - wenn möglich - schon mal um 5 in einen Eurocity ab MUC setzen wenn der 7:x Uhr Ötztal Bahnhof halten würde ;)

Das ist halt so extrem, dafür ist die Zielgruppe einfach zu klein um sowas anzubieten. Ich hab 2 h weniger zu fahren und bin trotzdem nicht vor 8 in Ötztal (weil ich nicht so früh aufstehen will, nicht weil es nicht ginge).

Stäntn schrieb:
Aber das problem hat man auch vor Ort: ich weiß jetzt nicht explizit wie es in Sölden ist, aber oftmals fährt der erste Skibus erst nach (!!) der Liftöffnung. Und als Hotelgast muss man noch hoffen, dass man 1h oder mehr vor Liftöffnung schon Frühstück kriegt. Hotels mit Renntrainingsgruppen sind ja in der Regel aber gut aufgestellt schon 6:30 Frühstück anzubieten.

Am Ende - wenn man „erste Gondel“ als Fixpunkt nimmt, Sölden 8 Uhr Giggijoch: es geht fast nur mit dem Auto. Leider.

Grundsätzlich hast du schon Recht, hat mich früher auch immer wieder geärgert. In Sölden gilt das aber nicht, der erste Bus ist um 6:33 Uhr an der Giggijochbahn, das sollte für jeden Skifahrer früh genug sein.

Stäntn schrieb:
Rückwärts das gleiche Problem: wenn man zB in einem Bergrestaurant noch Abendessen will, und nach 18 Uhr einen Bus retour braucht - gibts keinen mehr. In Tux den Nightliner, aber oftmals steht man dann blöd da. Also da ist viel Luft nach oben.

Auch da stimme ich dir wieder grundsätzlich zu, nicht aber in Sölden. Letzte Abfahrt an der Giggijochbahn 20:07 Uhr, und da kommt künftig noch später was.

Deswegen verstehe ich ja nicht, warum hier behauptet wird im Ötztal würde man nichts für den ÖV machen. Ich hab einfach das Gefühl, manche wollen ihr Narrativ von den bösen Abzockern verteidigen, und da passt das natürlich nicht ins Bild.

Es gibt natürlich noch immer was zu verbessern. Es gibt in der Saison am Wochenende direkte ICE von München nach St. Anton, morgens hin und Abends zurück. Derzeit haben die völlig inakzeptable Fahrzeiten mit ewigen Aufenthalten und Überholungen. Die fahren nur, weil sie Zu- und Abbringer für Langläufer nach St. Anton sind. Ich bin grad dabei etwas Lobbyarbeit zu leisten, dass die Züge künftig für Tagesausflüge von München ins Oberland und ins Zillertal attraktiv werden.

Außerdem bin ich auch noch dran für Direktzüge von München Richtung Skiwelt und Kitzbühel zu sorgen. Auch da gibt's zwar schon ICE, aber die fahren nicht passend für Tagesfahrten. Die Skiwelt und Kitzbühel haben dabei halt den unschlagbaren Vorteil, dass sie direkt an die Bahn angebunden sind.

hch schrieb:
Erreichbar ab wo? Ganz ohne Bahn ab Innsbruck sind der Patcherkofel und die Nordkette perfekt, mit ca einer halben Stunden auch der Glungezer, und die Serlesbahnen. Die Muttereralm geht zwar schnell, aber die Busse sind etwas unregelmäßig. In der Kategorie bis eine Stunde sind dann die Axamer Lizum, und der Elfer noch bestens angebunden, die Schlick mit etwas Umweg. Der Stubaier Gletscher ist immer noch deutlich besser als Sölden angebunden, aber ausserhalb der Gletschersaison tue ich mir das schon seltenst freiwillig an. Das Paznauntal hat auch den Vorteil dass der RJ stündlich in Landeck hält anstatt nur alle zwei Stunden im Öztal Bahnhof (das soll sich allerdings in einigen Jahren mit dem Streckenausbau ändern).

Ötztalbahnhof kann man ab Innsbruck aber auch noch gut mit dem Nahverkehr machen. Das wird nächstes Jahr auch nochmal besser, dann kommt ein Halbstundentakt. Wie lange der Streckenausbau im Oberland noch dauert, und ob der dann wirklich stündliche Halte in Ötztal und Imst ermöglicht steht auch noch in den Sternen.

hch schrieb:
Wobei ich persönlich lieber Bahn als Bus fahre, da bietet sich für mich die Bergeralm und der Venet sehr an, zumindest wenn dort die PB wieder fährt. St. Anton wäre prinzipiell auch super, wenn der Halt nicht nur alle zwei Stunden wäre. Kitzbühel werde ich dieses Jahr das erste mal seit Ewigkeiten ausprobieren, die Halte am Hahnenkamm scheinen aber leider nicht wirklich systematisch zu sein.

St. Anton ist blöd, da kann man nichts gegen sagen.

Die Halte in Kitzbühel Hahnenkamm sind sehr wohl systematisch. Es hält stündlich die S-Bahn und der REX nur zweistündlich. Das liegt daran, dass der REX alle zwei Stunden Anschlüsse zum Fernverkehr in Schwarzach- St. Veit erreichen muss und ihm dann ganz knapp die Zeit fehlt um alle Halte zu bedienen. Nächstes Jahr gibt's aber neue Fahrzeuge für die Linie und dann werden auch die REX stündlich am Hahnenkamm halten. Bis vor ein paar Jahren war es noch so, dass am Wochenende generell nur die Hälfte der Züge auf der Strecke gefahren ist, da ist das schon eine deutliche Verbesserung.
 
Vielleicht versteh ich es ja nur nicht. Aber was haben die letzten Beiträge und startenden Diskussionen gleich wieder direkt mit den News in Sölden zu tun? Oder hab ich überlesen, dass mit S21 der neue unterirdische Durchgangsbahnhof für Sölden gemeint war?
 
F. Feser schrieb:
Vielleicht versteh ich es ja nur nicht. Aber was haben die letzten Beiträge und startenden Diskussionen gleich wieder direkt mit den News in Sölden zu tun? Oder hab ich überlesen, dass mit S21 der neue unterirdische Durchgangsbahnhof für Sölden gemeint war?

Vielleicht bräuchte es jemanden salbungsvollen wie einen Admin oder gar Forenbetreiber um die durchaus interessante Diskussion in einen eigenen Beitragsbaum zu verschieben? :D
 
@Admin: Das ufert hier ein wenig OT aus, aber ich find es gerade im Zusammenhang mit Sölden halt schon arg interessant. Oder man verschiebt es vielleicht? Hoffe, das ist ok.
Seilbahnjunkie schrieb:
Firn77 schrieb:
Zillertal, Alpbach, das ganze Oberland, Seefeld. Ja klar, sind die näher an der Bahn, aber das allein macht es doch nicht nur. Die sind viel eher aufgewacht, als Sölden. Und schau dir das Söldener Publikum an - von den Russen, die bis zum Krieg soviel da waren - kommt doch keiner mit dem Bus. Sölden war der ÖPNV lange Zeit sehr wurscht. Ausgerechnet jetzt Sölden als die ÖPNV Hochburg anzupreisen ist schon sehr sehr lustig.
Schreibst du jetzt einfach irgendwelche Skigebiete auf? Seefeld und Zillertal haben Bahnanschluss (da können die Regionen aber wenig dafür, daß ist ihnen in den Schoß gefallen). Aber wie kommst du ausgerechnet auf das Alpbachtal? Da gibt's nicht mal einen Stundentakt im Vergleich zum Halbstundentakt im Ötztal.
Ja natürlich haben die den Bahnvorteil. Den Mangel kann man Sölden nicht ankreiden. Aber dann müsste denen doch NOCH mehr daran gelegen sein, diesen aufzufangen. Alpbachtal hab ich erwähnt, weil die super Anreiseangebote haben. Auch diesen Winter wieder. Muss man auch oft umsteigen, aber für 70 Euro Anreise incl. Skipass kann man nix sagen. Noch geht es nur entspannt mit Übernachtung, aber sie setzen immerhin die richtigen Zeichen. (Auch wenn die Buchung noch krass kompliziert ist). Auch Kitzbühel z.B. mit dem Kitzjet - eins a Angebot. Auch das einzige in Österreich, was sich auch für einen Tagausflus wirklich lohnt. Noch lieber führe ich mit der Bahn, das geht natürlich auch, aber dafür, dass der Bahnhof direkt an der Hahnenkammbahn steht, ist die Anreise brutal mühsam. Das ginge viel einfacher. Beide haben auch Nightjet-Angebote für Norddeutsche. Wo hat das "ÖPNV-freundliche Sölden" gleich noch mal die tollen Bahnpackages auf seinerHomepage?
Seilbahnjunkie schrieb:
Und Serfaus gehört auch zum Oberland, da frag ich mich auch was da besser angebunden sein soll.
UNTERLAND, ich meinte Unterland.
Seilbahnjunkie schrieb:
Firn77 schrieb:
Und wenn ich von München aus vier mal umsteigen muss und über 2 h (sportlich gerechnet) mehr Anreise brauche, dann spring ich halt auch wieder in mein (E-) Auto.
Wenn du aus München vier mal umsteigst machst du was falsch. Die Standardverbindung geht mit zwei Umstiegen in Kufstein oder Innsbruck und Ötztalbahnhof.
Ich schrieb von der Referenzanreise zu meinem Stammhotel nach Hochsölden. Da ist es mindestens drei mal Umsteigen. Davon einmal ins Taxi, weil der Bus selbst in der Hochsaison nur dreimal am Tag hochfährt.
Stäntn schrieb:
Und ab deutschen Bahnhöfen ist es noch viel unmöglicher. Würde mich - wenn möglich - schon mal um 5 in einen Eurocity ab MUC setzen wenn der 7:x Uhr Ötztal Bahnhof halten würde ;)
Same same.
Seilbahnjunkie schrieb:
Deswegen verstehe ich ja nicht, warum hier behauptet wird im Ötztal würde man nichts für den ÖV machen. Ich hab einfach das Gefühl, manche wollen ihr Narrativ von den bösen Abzockern verteidigen, und da passt das natürlich nicht ins Bild.
Nicht falsch verstehen: Ich liebe es, in Sölden Ski zu fahren. Ich mag auch die Söldener, auch wenn man ihren Ort leider nicht mehr anschauen kann. Dass bei diesem Anblick der gemeine Tiroler, der nicht vom Tourismus lebt, da einen Hals kriegt, versteh ich total. Drum leist ich mir das teure Hochsölden und fahr lieber antizyklisch morgens die schönen Talabfahrten, um schnell wieder nach oben zu kommen ;-) Aber wenn wer das Narrativ schürt, dann schon eher Herr Falkner und Co. vor Ort. Bürgermeister, Tourismuschef - alle gleich. Kann man sich ja kein Interview mit denen ansehen. Und diese - sorry - Arroganz zeigt sich leider auch in der "Weiterentwicklung" des Skigebiets. Hat sich seit Corona nochmal krass verschlimmert
Seilbahnjunkie schrieb:
Ich bin grad dabei etwas Lobbyarbeit zu leisten, dass die Züge künftig für Tagesausflüge von München ins Oberland und ins Zillertal attraktiv werden.
DANKE!
Seilbahnjunkie schrieb:
Außerdem bin ich auch noch dran für Direktzüge von München Richtung Skiwelt und Kitzbühel zu sorgen. Auch da gibt's zwar schon ICE, aber die fahren nicht passend für Tagesfahrten. Die Skiwelt und Kitzbühel haben dabei halt den unschlagbaren Vorteil, dass sie direkt an die Bahn angebunden sind.
Auch dafür!
 
Was da am Tiefenbach wohl gebaut wird?
IMG_20231204_111407.jpg
 
Heydi schrieb:
Werden wohl vorarbeiten für die 10 MGD Panoramabahn sein, die im Juli eingereicht wurde.
Nein, wie ich vorhin schon geschrieben habe wird es ein Testfeld für eine Photovoltaikanlage.

Der Bau der Panoramabahn ist aktuell noch nicht terminiert.
 
Noch einmal Parkgebühren in Sölden:
Das ganze lauft automatisch über Kennzeichenerkennung mittels Kameras bei Ein- bzw. Ausfahrt.
Ich hab de Parkster-App auf mein Handy installiert und das lauft perfekt. Sonst muss man auf die Suche nach Parkautomaten und die sind gut versteckt.
Es gibt übrigens keine Schranke die zu bleibt wenn man noch nicht bezahlt hat. Das darf man bis 48 Stunden später machen.
 
Ich frage mich bei diesen Systemen immer, wird da der ganze Platz Video überwacht, steht da Polizei oder fotografiert die Kamera auch den Fahrer mit?
Ich meine sonst ist das ja so leicht zu betrügen. Schnell ein rotes oder gefälschtes Kennzeichen dran, auf dem Parkplatz wieder das richtige dran und vor der Ausfahrt wieder schnell wechseln.
Würde mich nicht wundern wenn das nicht wenige machen.
 
Da sind Kameras montiert, die dein Nummernschild bei der Ein- und Ausfahrt erfassen. Das wir dann weitergeleitet zu Rechnungserstellung, die kann sonst wo sitzen. Alles sollte so eingestellt sein, dass keine Insassen erfasst werden. Gibt verschiedene Anbieter für sowas.
 
Spannende Frage, wie viele Leute tatsächlich vor dem Parkplatz anhalten, die Kennzeichen wechseln und auf dem Parkplatz erneut wechseln.
Wenn man annimmt, dass auch das hintere Kennzeichen gescannt wird, sind das in Summe 8 Wechselvorgänge, sowie 2 Alternativkennzeichen. Und das alles für 6 € pro Tag.
Wenn das viele machen, gibt es einen ordentlichen Stau an den Parkplätzen.
 
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