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Neues in Sölden

Wird gerade an einer weiteren Piste in Sölden gearbeitet?
Von der Atelier Gstrein Homepage:
Bauaufsicht Pistenkreuz - Umfahrung Piste 7 + Verbindung zur Piste 22 - Schilifte Gampe Ötztaler Gletscherbahn KG, 6450 Sölden
Bauaufsicht heißt eigentlich es wird momentan gebaut (?).
Außerdem hat das Büro Gstrein die Adaptierung der Pisten 3 und 3b, sowie 7 Plör bei der Behörde eingereicht.
 
Seilbahnfreund schrieb:
Wird gerade an einer weiteren Piste in Sölden gearbeitet?
Von der Atelier Gstrein Homepage:
Bauaufsicht Pistenkreuz - Umfahrung Piste 7 + Verbindung zur Piste 22 - Schilifte Gampe Ötztaler Gletscherbahn KG, 6450 Sölden
Bauaufsicht heißt eigentlich es wird momentan gebaut (?).
Außerdem hat das Büro Gstrein die Adaptierung der Pisten 3 und 3b, sowie 7 Plör bei der Behörde eingereicht.

Das sollten die beiden Pisten sein, die nächstes Jahr gebaut werden sollen, sodass man von der Gigijoch zur Gaislachkogel kommt und umgekehrt.
 
In einem ORF-Artikel über dem WC findet sich auch ein Absatz über die letztjährigen - nicht unumstrittenen - Bauarbeiten am WC-Hang:
Letztes Jahr hatten Umbauarbeiten am Gletscher kurz vor dem Beginn der Skisaison für Kritik gesorgt – mehr dazu in Aufregung über Baggerarbeiten auf Gletscher. In Sölden verteidigt man auch ein Jahr danach diese Maßnahmen. „Unter dem Gletscher kommt ein schroffer Kofl hervor. Jetzt können wir viel effizienter arbeiten. Wir verbrauchen weniger Wasser und weniger Schnee. Das hat sich rentiert“, so Grüner.
Quelle: https://tirol.orf.at/stories/3277677/
 
Ich habe diese Bauarbeiten auch kritisiert, aber rückblickend sind die Notwendigkeit und die sich ergebenden Vorteile nachvollziehbar.

Dass man vom frühen Termin Ende Oktober nach wie vor nicht abrückt, sehe ich weiterhin kritisch. Dieses Jahr dürfte Sölden Glück mit den Wetterbedingungen haben, aber ob das mittelfristig so weitergeht? Momentan 9°C und strahlender Sonnenschein am Rettenbachgletscher.
 
mipie003 schrieb:
Laut Amtstafel Sölden sollen nächstes Jahr der Einzeiger und der Silberbuennl Lift ersetzt werden.
Laut den Dokumenten ist am Einzeiger eine Förderleistung von 4000 Pers./h geplant. Das erscheint mir doch sehr hoch gegenüber den jetzigen 2400 Pers./h. Bin dann mal gespannt, was das am Gletscherexpress dann für Warteschlangen nach sich ziehen wird.
 
Downhillstrecken, Jumpline und Pumptracks: In Sölden klopft ein Ortsbauer und Gemeinderat dem Bike-Tourismus kräftig auf die Finger: „Brauchen wir das?“ Vertreter der „Bike Republic Sölden“ sagen Ja.

Was steht im Artikel:
- Orts- und Bezirksbauernobmann und Gemeinderat Andreas Gstrein hat seine Reputation in die Waagschale geworfen
- Man müsse die Entwicklungen im Agrargemeinschaftswald genauer ansehen
- Es gebe die touristische und wirtschaftliche Perspektive sowie die "Stille" Seite
- Westseite des Waldes sein überstrapaziert durch Skipisten und Naherholungsraum
- Aus dem Ruder laufe die "Bikerepublic Sölden"
- Den Entwicklungen könne man nicht mehr zuschauen, wenn auch noch eine Jump-Line neu gebaut werden soll
- Dafür sind 20.000 qm Fläche notwendig
- Angeblich wird das vertraglich geregelte Mitspracherecht von Jagd-, Wald- und Weidewirtschaft nicht mehr eingehalten
- Projekte werden einfach bei der Behörde eingereicht und der Tourismus warte auf die Genehmigung
- Der Gipfel sei, dass die Gemeinde die Flächen zum Nulltarif zur Verfügung stelle
- Man wolle aber die Bikerepublic nicht unendlich weit expandieren, die wichtigsten Projekte sind umgesetzt, man befände sich in der finalen Phase


Quelle: „Können einfach nicht mehr zuschauen“: Warum sich Bauern in Sölden überrollt fühlen
 
Eigentlich wird dadurch das ganze nur zum Gletscher verlagert.
Einen kleinen Vorteil sehe ich darin, dass man dann die Pisten 24 und 25 einfacher fahren kann.
 
maba04 schrieb:
mipie003 schrieb:
Laut Amtstafel Sölden sollen nächstes Jahr der Einzeiger und der Silberbuennl Lift ersetzt werden.
Laut den Dokumenten ist am Einzeiger eine Förderleistung von 4000 Pers./h geplant. Das erscheint mir doch sehr hoch gegenüber den jetzigen 2400 Pers./h. Bin dann mal gespannt, was das am Gletscherexpress dann für Warteschlangen nach sich ziehen wird.

Macht doch nichts. Heute steht man unten am Einziger und wenn einem die Schlange zu lang ist, kann man nur wieder zurück fahren. Künftig entspannt es sich dort und man kann sowohl Wiederholungsfahrten am Einzeiger machen, als auch anständig zum Schwarzkogl kommen. Eigentlich ist der Gletscherexpress genau der richtige Punkt für ein Nadelöhr. Staut es sich, wie heute, am Einzeiger ist das Mist, schaufelt man die hohen Kapazitäten weiter bis auf den Gletscher ist es auch Mist. Dort überlastet man dann die Schwarze Schneid und hat von dort nur die Alternative direkt ins Rettenbachtal abzufahren.
 
Interessant finde ich eher das die Förderleistung vom Silberbrünnl nicht so sehr groß ist.
Ist ja eine wichtige Anlage die sehr oft frequentiert wird.

Das für touristische Projekte jetzt einfach Projekte umgesetzt werden, ohne die Anwohner und Bevölkerung vor Ort mit ins Boot zu holen, finde ich ist der falsche Weg. Mit so riesen Bauten oder massiven Eingriffen verschandelt man nur die Landschaft meiner Meinung nach.
 
Im Verfahren zum Ersatz für den Einzeiger fand ich folgenden Satz interessant.
Die im Gelände bestehenden Stützenfundamente werden, sofern sie nicht in die neuen Fundamente integriert werden, bis auf 30cm unterhalb der GOK abgeschrämmt und anschließend mit Oberbodenmaterial überdeckt.

Ich weiß nicht ob das überall so Gang und Gäbe ist, allerdings finde ich das etwas befremdlich. Da will man gar nicht wissen wo überall noch alte Fundamente im Gelände zugeschüttet sind. Ich finde, gerade da wo es von der Erreichbarkeit der Stützenfundamente problemlos möglich ist, wäre heutzutage ein kompletter Rückbau angebracht und auch finanziell absolut tragbar.
 
phifue schrieb:
Ich finde, gerade da wo es von der Erreichbarkeit der Stützenfundamente problemlos möglich ist, wäre heutzutage ein kompletter Rückbau angebracht und auch finanziell absolut tragbar.

Welchen Nutzen hätte ein solcher Rückbau? Der Mehraufwand bedeutet doch nur eine unnötige Mehrbelastung für die Umwelt ohne dass diese was davon hat. Da wächst Gras drüber und die Natur stört es nicht ob da ein Stück unter der Erdoberfläche Beton verbleibt.
Hat ja auch noch den Vorteil dass ein solches Fundament den Hang ein wenig stabilisiert.
 
Das ist normal.

Warum soll der Beton auch entfernt werden? Kostet ja auch Energie.
Giftig ist er jawohl nicht.

Alte Kabel bleiben auch im Boden. Sollen die auch ausgebuddelt werden?
 
Seilbahnjunkie schrieb:
maba04 schrieb:
mipie003 schrieb:
Laut Amtstafel Sölden sollen nächstes Jahr der Einzeiger und der Silberbuennl Lift ersetzt werden.
Laut den Dokumenten ist am Einzeiger eine Förderleistung von 4000 Pers./h geplant. Das erscheint mir doch sehr hoch gegenüber den jetzigen 2400 Pers./h. Bin dann mal gespannt, was das am Gletscherexpress dann für Warteschlangen nach sich ziehen wird.

Macht doch nichts. Heute steht man unten am Einziger und wenn einem die Schlange zu lang ist, kann man nur wieder zurück fahren. Künftig entspannt es sich dort und man kann sowohl Wiederholungsfahrten am Einzeiger machen, als auch anständig zum Schwarzkogl kommen. Eigentlich ist der Gletscherexpress genau der richtige Punkt für ein Nadelöhr. Staut es sich, wie heute, am Einzeiger ist das Mist, schaufelt man die hohen Kapazitäten weiter bis auf den Gletscher ist es auch Mist. Dort überlastet man dann die Schwarze Schneid und hat von dort nur die Alternative direkt ins Rettenbachtal abzufahren.
Ich stand vor ein paar Jahren beim Einziger mit riesen Wartezeiten in beiden Richtungen. bin dann hochgestapft mit Skischuhen Richtung Gigijoch mit 50 anderen. Mache ich nie wieder.......

wie wäre es mit eine Wartezeittafel ala Disneyland oder Sixflags bei den zwei zuführenden Liften? könnte man aus der Not eine Tugend machen und sich in die Reihe der Erlebnisuniversen einreihen.
 
Klar, das kann passieren. Wenn morgens alle Richtung Gletscher wollen, dann schaffen Langegg und Silberbrünnl zusammen mehr Leute hoch als Einzeiger und Seekogl weiter, bzw. zurück bringen. Eigentlich muss man sich oben anschauen ob die Sessel beim Seekogl voll hoch kommen, dass ist eigentlich ein untrügliches Zeichen, dass was nicht stimmt.

Wenn man jetzt Langegg nochmal aufrüstet, dann verschärft man die Situation noch. Deswegen würde ich mir ja wünschen, dass man das Golden Gate generell ersetzt, durch eine Gondel von Sölden bis zum Gletscherstadion.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Klar, das kann passieren. Wenn morgens alle Richtung Gletscher wollen, dann schaffen Langegg und Silberbrünnl zusammen mehr Leute hoch als Einzeiger und Seekogl weiter, bzw. zurück bringen. Eigentlich muss man sich oben anschauen ob die Sessel beim Seekogl voll hoch kommen, dass ist eigentlich ein untrügliches Zeichen, dass was nicht stimmt.

Wenn man jetzt Langegg nochmal aufrüstet, dann verschärft man die Situation noch. Deswegen würde ich mir ja wünschen, dass man das Golden Gate generell ersetzt, durch eine Gondel von Sölden bis zum Gletscherstadion.
Irgendwo staut es immer.
Sinnvollste Lösung daher eine Verbindung Gaislachkogel Tiefenbach Gletscher in beiden Richtungen.
Dann können sich die Skimassen aufteilen.
Die einen fahren am Morgen Gaislachkogel Tiefenbach und die anderen Giggi - Rettenbach.
Und am Nachmittag umgekehrt oder den gleichen Weg zurück.
Mit nur einer Verbindungslinie wird man immer wieder woanders Probleme haben.
Und wenn man alles mit Bahnen mit über 4000 Förderleistung aufgerüstet hat gibt es halt die Probleme mit den überfüllten und überforderten Pisten.
 
@Tiroler Oldie Ich stimme Deinen Vorschlag zu. Es braucht dringend eine 2 Verbindung zum Gletscher. Wichtig ist dabei, dass der Gletscher direkt aus Sölden angebunden wird, damit man in der Gletschersaison nicht mehr die Straße benutzen muss. Dies spart auch CO2 Imessionen ein. :D
 
So sieht im übrigen die neue Zufahrt der 3b auf die Mittelstation am Gaislachkogl aus. Man hat da tatsächlich 3 Kehren in den Hang gebaut. Fakt ist, das es die letzten Meter sehr entschärft. Wenn man aus der Mittelstation kommt und den Hang vor sich sieht, fragt man sich schon, wie der „blau“ sein konnte :lach:

Btw, der Eingangstunnel zur Rodelbahn ist auch neu, oder? Habe leider kein Foto gemacht. Wobei, wenn man in das Bild reinzoomt, sieht man ihn hinten rechts ganz gut.

IMG_0343.jpeg
 
Nein, der Tunnel ist nicht neu, den gibt's schon länger.

Die Kehren sind schon sehr massiv geworden. Der alte Hang ist wohl noch immer fahrbar, war aber am Wochenende noch gesperrt.

Zum Thema Fahrten auf den Gletscher. Das scheint in Sölden gar nicht gewollt zu sein. In der Gletschersaison gibt's keinen vernünftigen Bus hoch und selbst jetzt sind die Parkplätze oben noch geöffnet.
 
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