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Neues in Spitzingsee-Tegernsee

@tipe: ganz umsonst wäre natürlich noch besser! :D
Downhill hat das schon richtig verstanden. Die Christlum hat z.B. so etwas, einen verbilligteb Tarif für den jenigen, der an diesem frei hat oder blau macht.

@jens: auf jeden Fall! wenn man z.B. die SLte Taubensteinhang und Maxlrainer Alm durch einen SL mit Kurve ersetzt => Einsparung. Der SL Maxlrainer Alm gehört aber dem Besitzer der gleichnamigen Alm. Übrigens bei guter Schneelage zwei traumhafte Hänge mit herrlichem Panorama.
Der SL Drei-Tannen wäre verzichtbar.
Andererseits: am Spitzing wars schon immer so, seitdem ich das Gebiet kenne, dass trotz ausreichender Schneelage manche Lifte auch einfach mal nicht offen waren und trotzdem voller Preis verlangt wurde. Das ist einfach unprofessionell und auch irgendwie unverschämt, total willkürlich eben.
 
Das mit den Grundstückseigentümern ist durchaus ein Problem. Am
Wendelstein konnte man 10 Jahre lang eine Abfahrt und einen Schlepplift
nicht nutzen, weil sich ein Bauer quergestellt hat, dessen Grundstück an die Skipisten grenzt (oder minimal darin liegt). Letztendlich hat der Herr vor Gericht verloren.

Ein grosses Problem sind wie schon angesprochen, die Personalintensiven
alten Anlagen. Die müssen radikal modernisiert werden, damit man die Betriebskosten senkt.

Das grösste Defizit ist allerdings wohl auch die Art wie die Bergbahnen
Servicetechnisch mit Ihren Gästen umspringen. Der Gast ist König. In
einem oberbayerischen Skigebiet kommt man sich aber eher vor "Der Gast ist eine Belastung".

Oberaudorf hat zwar modernisiert, aber die Liftler sind immer noch genau
so unfreundlich wie früher. Vielleicht nicht mehr ganz so krass. Aber die
denken immer noch, sie könnten zum Gast sagen was Ihnen gerade in
den Kramm passt.

Sehr wichtig ist es, auch nicht nur reines Skifahren anzubieten, sondern
auch aktuelle Trends, wie Snowtubing, Rodelpisten, Kinderland, Funpark, ...

Und genau da sind wir an so einem Punkt. Manchen lehnen sich da mit
Ihren tollen Ideen ein wenig zu weit aus dem Fenster. Lest Euch mal den
Werbeprospekt von Bergbahn Hocheck in Oberaudorf durch, oder schaut in aktuelle Skiatlanten, Skiwebsites, etc. und vergleicht dies mit dem
was tatsächlich auf dem Berg steht.

Ich finde es schon sehr dreist von einem funpark und einer halfpipe zu reden und noch nicht einmal etwas Artverwandtes anzubieten. Wenn ich
nun von irgendwoher anreise, weil ich solch eine Einrichtung suche, zahle 16,50 ¤ für eine Tageskarte und finde lediglich eine langweilige Skipiste vor, wow, da könnte ich ausflippen. Ist dieses Jahr auch schon paar mal
bei der besagten Bergbahn vorgekommen. Ich selber darf mich leider nicht beschweren, weil ich dort umsonst fahren darf, zum Glück, weil
unter solchen Vorraussetzungen kauf ich mir bestimmt für den Laden keine Saisonkarte mehr. Da verstehe ich die Leute, die sagen, fahren wir lieber ein wenig weiter nach Österreich. Bin mittlerweile auch schon so
drauf...

Der funpark war nur ein Beispiel (deswegen ausgeführt, weil es mich
persönlich betrifft)

Des weiteren gibt es Defizite im Informationssektor. Ich erwarte eine aktuelle homepage, desen letzte Änderung nicht schon 2 Jahre zurückliegt und "ehrliche" Informationen über Schneehöhen und Pistenqualität. Schaut Euch mal die Websites der bayerischen Skigbiete an. Nicht der
wahre Hit.

Dann, wurde auch schon einmal erwähnt, ganz München ist mit Tiroler Skigebietswerbung zugebombt, mit slogans wie "nur eine Stunde von München entfernt" oder "das erste Skigebiet in den Alpen". Wo ist die Werbung der bayerischen Skigebiete.

Im Sudelfeld geilen die sich jetzt in der zweiten Saison daran auf, das
sie endlich mal einen neune Lift gebaut haben. Die sollten sich aber nicht
auf Ihren neuen Lift ausruhen, sondern weiterbauen.

Schon wieder beim nächsten Punkt: staatliche Unterstützung.
Gibt es in anderen Alpenländern, bei uns nicht, oder kaum. Und wenn
dann sieht diese Unterstützung, komplizierte Genehmigungsverfahren vor.

...ich könnte hier noch viel mehr schreiben... aber ich hab keinen Bock
mehr. Solange sich politisch und in den Köpfen der Betreiber nicht einiges ändert, wird das sowieso alles nichts mehr ...

ich seh die Zukunft sehr skeptisch und mach mir meine Gedanken über den Zillertaler Superskipass, den ich mir sehr wahrscheinlich nächste Saison zulegen werde. Wie kann es eigentlich angehen, dass ich als Oberaudorfer, zwei verschiedene Saisonkarten für zwei unterschiedliche Gebiete, in ein und der selben Gemeinde benötigt. Solange die sowas noch nicht einmal auf die Reihe kriegen ....
 
TechnoAlpin_Agent schrieb:
Wie kann es eigentlich angehen, dass ich als Oberaudorfer, zwei verschiedene Saisonkarten für zwei unterschiedliche Gebiete, in ein und der selben Gemeinde benötigt. Solange die sowas noch nicht einmal auf die Reihe kriegen ....

DAS können aber sogar die Söldner... *gurgl gehört zur Gemeinde Sölden und hat bekanntlich keine gemeinsamen Skipässe mit Sölden...
 
Ein neuer Artikel aus dem Merkur allerdings nicht wirklich mit bedeutenden News

Rottach-Egern auf dem Weg zum "Skigebiet"

Alpenbahnen wollen an der Sutten investieren
VON BARBARA AUER Rottach-Egern - Das Tegernseer Tal brauche ein vernünftiges Skigebiet, sagt Fritz Schloer, Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft Alpenbahnen Spitzingsee. Das Unternehmen plant, auch auf der Rottacher Seite des Skigebiets Spitzingsee erheblich zu investieren - ganz zur Freude von Bürgermeister Franz Hafner und seiner Amtskollegen im Tegernseer Tal.

"Wenn ein Feriengast zum alpinen Skifahren zum Beispiel nach Christlum in Tirol fährt, weiß er, dass er auch direkt vor dem Skilift wohnen kann", so Fritz Schloer. Unbedingt brauche das Tal deshalb ein Skigebiet, "und wenn uns die Behörden wohl gesonnen sind, kriegt es das auch".

Von Seiten der Gemeinden dürfte es kaum Widerstand geben - im Gegenteil. Der Rottacher Bürgermeister Franz Hafner versichert: "Der ganze Gemeinderat und ich werden der Gesellschaft jede Unterstützung geben, die nur irgendwie möglich ist." Schließlich sei das Skigebiet am Wallberg weggefallen, seit die Pisten nicht mehr präpariert würden. Hafner sieht das Skigebiet Spitzingsee ohnehin als auch zu Rottach gehörig an, stellt doch die Stümpfling-Bergbahn eine Verbindung von der Talgemeinde zu den übrigen Liften und Bergbahnen her. "Wir sollten ja sowieso regional denken", meint Hafner. Der Anschluss über die Sutten-Bahn ist jedoch recht dürftig und soll nach den Plänen der Alpenbahnen Spitzingsee erheblich ausgebaut werden. Eine viel modernere und vor allem schnellere Vierer-Sesselbahn soll den alten Lift ersetzen, und das möglichst im Jahr 2005. Die Pläne liegen alle schon auf dem Tisch, die Genehmigungen jedoch noch nicht. Vorgesehen ist auch, die Abfahrten marginal zu verbreitern, obwohl Schloer sagt: "Es sind ja schöne Pisten da." Ein Muss sei auch eine Beschneiungsanlage. Als das Unternehmen im Dezember den Gemeinderäten von Schliersee und Rottach-Egern bei einem Treffen im Arabella-Sheraton Alpenhotel am Spitzingsee seine Investitionspläne erläuterte, waren die Kommunalpolitiker begeistert.

Selbst wenn in der Hauptsache "nur" die Bergbahn erneuert werde: Für die Rottacher Seite sei diese Maßnahme eine "Riesen-Qualitätsverbesserung", weiß Schloer. Er betont: "Die Zukunft sind kurze Fahrzeiten." Das Geheimnis der modernen Kuppelbahnen sei, dass sie beim Ein- und Aussteigen langsam, während der Fahrt aber schnell fahren würden.

Genehmigungs-Odyssee schon eingeleitet

Die Genehmigungs-Odyssee hat das Unternehmen, das nach der Insolvenz der Bergbahnen am Spitzingsee als Tochterunternehmen der Schörghuber-Gruppe einsprang, bereits eingeleitet, denn man muss mit viel Vorlaufzeit rechnen. Hafner erinnert sich an ein Gespräch, das er bereits vor eineinhalb Jahren mit dem bayerischen Umweltminister Werner Schnappauf geführt hat. Damals sei ihm bei derartigen Plänen die Unterstützung des Ministeriums zugesichert worden, damit man "im Vergleich zu Österreich nicht ins Hintertreffen" gerate.

Ein Skigebiet sei einfach ein Wirtschaftsfaktor, den man brauche, meint Hafner, der die Investitionen am Spitzingsee nicht nur von der Rottacher Warte aus, sondern als Gesamtprojekt sieht. "Ich bin heilfroh und dankbar, dass die Schörghuber-Gruppe und die Kreissparkasse sich entschlossen haben, das in Angriff zu nehmen", sagt der Rottacher Rathaus-Chef.

mm
 
Ich fang gleich zum Lachen an:
Das "Geheimnis" der KSBs hat sich nach ca. 20 Jahren auch bis nach Oberbayern herumgesprochen! :D :D :D
 
Dann kann ich mich nur Marius anschließen, und Geschäftsführer Schloer zu der sensationellen Entdeckung gratulieren. Nochmals zum Geniessen:
\"Blitzgneisser\"Schloer schrieb:
Die Zukunft sind kurze Fahrtzeiten. Das Geheimnis der modernen Kuppelbahnen sei, dass sie beim Ein- und Aussteigen langsam, während der Fahrt aber schnell fahren würden.
:lol: :lol: :lol:
Na hoffentlich liest da jetzt nicht die Konkurrenz mit.
 
Das klingt doch mal richtig gut, Meldung aus dem Merkur

Stümpflingbahn rüstet auf

Ja zum Umbau - Schliersee erhält Vierer-Sessellift am Spitzing
Schliersee (bit) - Die Stümpflingbahn am Spitzing darf umgebaut werden. Damit der Betrieb eine Zukunft habe, segnete der Schlierseer Bauausschuss einen Antrag der Alpenbahnen Spitzingsee GmbH einstimmig ab.
Die GmbH wolle in den nächsten Jahren rund zehn Millionen Euro in das Skigebiet stecken. Als erste Maßnahme soll die Kapazität des Zweier-Lifts von derzeit 700 auf 2000 Personen in der Stunde erhöht werden, erklärte Bürgermeister Toni Scherer. Erfreut über den Beschluss zeigte sich GmbH-Geschäftsführer Fritz Schloer. "Das Genehmigungsverfahren läuft." Doch bevor im Sommer, so hofft er, mit dem Umbau begonnen werde, müssen noch 13 Stellen ihren Segen erteilen. Dass der Bund Naturschutz anders urteilen werde, darüber ist sich Schloer sicher, denn "da der geplante Vierer-Sessellift um einiges breiter wird, müssten einige Bäume gefällt werden." Talstation und Trasse bleiben erhalten, "die Stützpfeiler reduzieren sich sogar von 23 auf 13", so Scherer. Der Berggasthof Stümpfling werde in kleinerer Version wieder aufgebaut.

mm
 
bin ich froh, daß ich die heuer noch mal gefahren bin :)
 
Heut stand in der Münchner Abendzeitung ( AZ ), daß heuer die Stümpflingbahn als 4 KSB mit Bubbles, und 2005 die Suttenbahn drankommt :lol: :lol: dann ists endlich mal n end mit den langen schattigen Fahrzeiten
 
zum glück bin ich heuer dort gefahren, weil sonst wär ich wohl nimmer hin :)
 
ganz meinerseits, bin auch froh, nochmal die echte Nostalgie erlebt zu haben ( die Stümpflingbahn war vor ca. 35 Jahren meine erste Doppelseselbahn - die erste war die Eggalmbahn in Lanersbach )
 
Von seilbahn.net:


Skigebiet Spitzingsee: Modernisierungen werden durchgeführt

Eine kuppelbare 4er-Sesselbahn mit Wetterschutzhaube ersetzt bereits ab der Saison 2004/05 die 2er-Sesselbahn am Stümpfling. Der Neubau der Suttenbahn und des Stümpflinghauses sind für 2005 geplant.
 
Ist da eigentlich auch mal was mit Beschneiung in Planung? Bis jetzt ist glaub Ich nur ein ganz kleiner Lift beschneit. Wäre vielleicht auch gut, wenn sie ein bisschen in die Schneesicherheit investieren würden.
 
Weiß jemand man Baubeginn ist? Dann schau ich bei obligatorischen Wandertouren in den geliebten Voralpen=Hausbergen mal dort vorbei, bzw. laufe mal die Strecke ab, man geht ja vom Parkplatz zum Gipfel nur gut 1 h.
 
Sodele, hier die
Technische Daten zur neuen Stümpflingbahn

Type: kuppelbare 4er Sesselbahn (Doppelmayr)
mit Wetterschutzhaube
Antrieb: Berg
Abspannung: Tal
automatische Sesselgaragierung in der Talstation
Seildurchmesser: 41 mm
Spurweite der Strecke: 5,2 m
Schräge Länge: 1.550 m
Höhenunterschied: 360 m
Antriebsleistung: 400 kW
Fahrgeschwindigkeit: 5 m/s
Förderleistung: 2.200 P/h
Sesselanzahl: 102 Stk.
Fahrzeit: 5,5 min
 
Wo gibts diese Infos her, wenn ich fragen darf?

Kap: 2200 p/h. Nicht schlecht, man sieht aber mal wieder, dass in Deutschland Kap-Grenzen nie ausgereizt werden. Wenn die jetzt nach 36 Jahren dort einen Lift neu bauen, würde ich mir doch die Option auf 2880 p/h offen halten, oder schließt das die Zahl 2200 nicht aus?
 
Hat noch niemand auf meine Frage oben ^^ geantwortet...! :(
Weiß denn keiner, ob auch die Beschneiungsanlage ausgebaut wird?
 
Keine Ahnung!
Aber wer weiß, vielleicht tut sich ja heuer noch was!

Ein Vorteil wäre sicher auch der Spitzingsee, der ja mehr als genug Wasser liefern würde.
 
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