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Neues in Tschiertschen

Klemme schrieb:
Aber die Variante Schwarzhorn war ja auch längere Zeit im Pistenplan eingezeichnet. Was spricht gegen die? die Skilifte zurückbauen, den fixen für das kleine Stück am Schwarzhorn und eine Verbindungssesselbahn ab Bergstation Waldstafel aufs Schwarzhorn.

Vorteile:

- Ein neuer Lift, viel günstiger als Pendelbahn
- Skigebiet Tschiertschen minimal erhalten, drei Lifte dort weg
- am umweltverträglichsten (Schutzgebiete, Landschaftsschutz)
- Rückkehrpiste ok und genug hoch, damit es ohne Beschneiung geht. Kann wie gewünscht im Frühling länger aufbleiben als jetzt, wenn nötig fährt man ab Waldstafel mit dem Sessel wieder ins Tal.

Zu Vorteil 1 - Was soll denn das für eine Verbindungsbahn sein, die günstiger ist als eine PB? Waldstafel - Schwarzhorn sind 4 km :!:
Zu Vorteil 3 - Nein das hintere Farurtal ist Landschaftsschutzgebiet. Das ist weniger verträglich als Ochsenalp, und ganz sicher umstrittener als die Weisshornbahn
Zu Vorteil 4 - Rückkehrpiste vom Schwarzhorn ist erstens topographisch nicht möglich, schau dir mal dieses Bild an vom Schwazhorn Vorgipfel zum Hauptgipfel Richtung Farurtal: https://f.hikr.org/files/160917l.jpg
Wo willst du da eine Piste machen? Zweitens ist eine Piste durchs obere Farutal genau so wenig zulassungsfähig wie eine Piste durchs Urdental

Auf die ganzen regionalpolitischen Ideen gehe ich hier nicht ein, ich finde sie sind nicht passend zum Thema. Gerade die Verbindung Chur-Lenzerheide ist ein Thema für sich.

Was ich aber doch auch denke ist, die beiden Sesselbahnen waren eine Fehlinvestition. Das war ja früher ein Skilift, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich diese Zusatzkosten rentieren.
 
Naturbahnrodler schrieb:
Was ich aber doch auch denke ist, die beiden Sesselbahnen waren eine Fehlinvestition. Das war ja früher ein Skilift, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich diese Zusatzkosten rentieren.
ich glaub den skilift hat man damals ersetzt wegen der schneesicherheit. falls ganz unten aper ist, kann man bei der oberen sesselbahn alfls doch noch gut fahren. um die höheren kosten teils zu kompensieren hat man aber mein ich damals auch noch einen weiteren schlepper rückgebaut, der kurze beim Hotel Alpina oben.
 
švi-nigel schrieb:
ich glaub den skilift hat man damals ersetzt wegen der schneesicherheit. falls ganz unten aper ist, kann man bei der oberen sesselbahn alfls doch noch gut fahren. um die höheren kosten teils zu kompensieren hat man aber mein ich damals auch noch einen weiteren schlepper rückgebaut, der kurze beim Hotel Alpina oben.
Die Idee dahinter ist mir bekannt. Ich glaube einfach, die Rechnung ist nicht aufgegangen. Sieht man ja auch an den roten Zahlen. Die Schneesicherheit bringt nicht soviel zusätzlichen Umsatz, dass die zusätzliche Sesselbahn finanziert werden kann.
Ich stelle auch mal die eher gewagte These auf, dass die Bahnen nur rentabel (schwarze Null) sein können, wenn die Zubringerbahn direkt vom Parkplatz startet. Auch wenn Tagesgäste nicht der Fokus sind, braucht es diese um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Trotz der engen Strasse ist Tschiertschen eigentlich sehr gut zu erreichen.
 
Farurtal auch Schutzgebiet? Hab mich da leider verleiten lassen von der rudimentären Grafik in der Präsentation, wo auf dem Pistenplan quasi das ganze Tal rot als Skigebietszone eingezeichnet war - oder ich habe es zumindest als solche interpretiert. Am Schwarzhorngipfel müsste man was machen, aber nichts, was man nicht hinbekommen würde. Und 4km stimmt natürlich... Dann halt die PB da hin bauen. Es ist der wesentlich bessere Verbindungspunkt, umgeht das Urdental als einzige Rückfahroption und ein Teil des bestehenden Gebietes wird erhalten. Das Weisshorn hat dem gegenüber nur Nachteile.

Politik lässt sich nicht ganz vermeiden. Aber ich formulier es um: Man sollte eben Chur nicht separat denken. Das Problem Einstieg, Parken, Verkehr usw. hängt doch sehr von möglichen Verbindungen ab. Das sollte man gross planen. Sonst wird es wie hier in Tschiertschen wieder zum Thema. So hätten auch die Umweltschützer mehr Sicherheit und weniger Gegenargumente, wenn man ihnen einen ganzheitlichen Masterplan vorlegt anstatt die übliche Salamitaktik. Natürlich fühlt man sich verarscht, wenn man jetzt Urden wieder zum Thema macht, oder von Portal schwafelt und dann die Realität weit weg davon ist. Es muss ein grundlegender Wandel im Denken geben. Wie beim Klimawandel. Ganzheitlicher denken, denn es gibt wesentlich bessere Lösungen. Jetzt unkoordiniert Bahnen am Rande des grossen Kerngebietes in Brambrüesch oder Tschiertschen bauen, die nicht ins Gesamtkonzept passen, zementiert auf Jahrzehnte wieder einen unbefriedigenden Zustand. Oder führt bald wieder zur Erkenntnis, dass wie in den letzten 20 Jahren in beiden Orten geschehen, die Bahnen Fehlinvestitionen waren. Wenn schon das Geld das Zünglein an der Waage ist, dann sollte man dieses doch besser einsetzen als wie bei diesen beiden Beispielen. Oder noch böser: Weil die Periferie Verhandlungsmasse und Bauernopfer für die Grossen zwei ist, muss dort ständig in die Röhre geguckt und danach sehr viel öffentliches Geld zugeschossen werden. Tschiertschen sprang über die Klinge, damit sich dieser eine nach Dubai abgehauene Milliardär jetzt schön privat die Tasche an der Verbindung A+L füllen kann. Der Schaden in der Regionalentwicklung und der Verkehr sind hingegen vergesellschaftet worden.

Interessante Gelegenheit: Tschiertschen könnte aber jetzt von Chur günstig PB-Teile bekommen, und zwar im passenden Zeithorizont.
 
Klemme schrieb:
Farurtal auch Schutzgebiet? Hab mich da leider verleiten lassen von der rudimentären Grafik in der Präsentation, wo auf dem Pistenplan quasi das ganze Tal rot als Skigebietszone eingezeichnet war - oder ich habe es zumindest als solche interpretiert. Am Schwarzhorngipfel müsste man was machen, aber nichts, was man nicht hinbekommen würde. Und 4km stimmt natürlich... Dann halt die PB da hin bauen. Es ist der wesentlich bessere Verbindungspunkt, umgeht das Urdental als einzige Rückfahroption und ein Teil des bestehenden Gebietes wird erhalten. Das Weisshorn hat dem gegenüber nur Nachteile.
Die Ecke um das Schwarzhorn ist bereits im Inventar, und ein Grossteil des Tals ist im Richtplan als Landschaftschutz vorgesehen. Und natürlich könnte man technisch am Schwarzhorn eine Piste bauen. Da würde ich aber wirklich von bauen mit Bagger und Beton sprechen. Denn anders kommst du da nicht über das Felsband an der Westflanke.

Würde nicht sagen, dass das Weisshorn nur Nachteile hat. Tschiertschen hätte damit auch direkten Zugang zu der Infrastruktur an der Mittelstation (Kinderland, Bärenland) und in Dorf Arosa im Winter sowie im Sommer.
 
Naturbahnrodler schrieb:
Was ich aber doch auch denke ist, die beiden Sesselbahnen waren eine Fehlinvestition. Das war ja früher ein Skilift, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich diese Zusatzkosten rentieren.
Der Bau der Sesselbahn Waldstafel war sinnvoll da der Vorgängerskilift sehr steil war und für den Sommertourismus ungeeignet. Dazu kommt die schon angesprochene kritische Schneesituation. Ohne leistungsfähigen kuppelbaren Zubringer gäbe es das Skigebiet wahrscheinlich schon nicht mehr.

Die skitechnische und über Lifte gewährleistete Verbindung nach ALH ist ein Traum und ein Ausgang wäre ungewiss. Aber ein Versuch wäre es wert. Ursprünglich war das eine Streichung der Ost-West-Verbindung auch ein Teil des Kompromisses. Trotzdem wurde die Sesselbahn Obertor gebaut. Und beim Farurtal war immer nur von einem Moratorium die Rede. Klar ist das momentan ein Schutzgebiet aber eine Umzonung zur Wintersportzone ist nicht unmöglich umgekehrt werden Wintersportzonen auch immer wieder umgewandelt. Man könnte ja den Skilft Jochalp und Gürgaletsch als Bauernopfer anbieten.


Ich halte diesen Weg aber für sehr riskant weil der Ausgang und die Finanzierung ungewisse wäre. Es droht ein jahrelanger Streit den sich Tschiertschen wahrscheinlich hat nicht leisten kann. Besser und weniger riskant wäre es in warme Betten, Beschneiung, und das Sommerangbot zu investieren um den Ort zukunftsfähig zu machen. Tschiertschen hat aufgrund seiner günstigen Lage viel Potenzial.
 
Tiob schrieb:
Besser und weniger riskant wäre es in warme Betten, Beschneiung, und das Sommerangbot zu investieren um den Ort zukunftsfähig zu machen. Tschiertschen hat aufgrund seiner günstigen Lage viel Potenzial.

Um nen darbenden Kurort zukunftsfähig zu machen musst du ihn zuerst mal für das publikum genügend attraktiv machen: Ohne heisse attraktion hast du keine besucher, ohne vernünftige besucherzahlen machst du keine rentierenden investitionen in warme betten, beschneiung, neue sommerangebote usw usf. Eine endlose abwärtsspirale, ein fass ohne boden.

Der geplante bahnanschluss ans weisshorn mit bestehender Top infrastruktur und grossem Skigebiet ALH hintendran ist imho ein geniales vorhaben, das TSchiertschen eben wieder so attraktiv machen kann, dass viele leute den ort das ganze jahr über besuchen bzw hier ferien machen möchten: der in der präsentation gezogene beispielhafte vergleich mit Falera ist alles andere als abwegig, hier liegt das wahre Potential Tschiertschens. Der Ort braucht jetzt wirklich mal ganz neue ansichten und rezeppte. je länger ich mich mit dem projekt weisshorn beschäftige deso mehr bin ich pers drvon überzeugt, das das unter den gegebenen umständen genau der richtige und einzige erfolgversprechende weg für die tschiertschener ist.
 
Tiob schrieb:
Naturbahnrodler schrieb:
Was ich aber doch auch denke ist, die beiden Sesselbahnen waren eine Fehlinvestition. Das war ja früher ein Skilift, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich diese Zusatzkosten rentieren.
Der Bau der Sesselbahn Waldstafel war sinnvoll da der Vorgängerskilift sehr steil war und für den Sommertourismus ungeeignet. Dazu kommt die schon angesprochene kritische Schneesituation. Ohne leistungsfähigen kuppelbaren Zubringer gäbe es das Skigebiet wahrscheinlich schon nicht mehr.
Ich zweifle ja gar nicht an, dass man den Skilift als Zubringer ersetzen muss. Auch die Schlittelbahn könnte man ja mit dem Skilift auch nicht betreiben. :wink:
Meine Kritik ist die konkrete Umsetzung die man damals gemacht hat. Man hat die Probleme eben nicht lösen können und man steht finanziell immer noch schlecht da, trotz der Investition in zwei neue Anlagen. Das sieht man ja auch in der Präsentation, z.B. kommt man von der Jochalp nur über die Talstation wieder zurück. Es muss weiterhin ein Shuttelbus bereitgestellt werden.
 
Aufgrund vieler Rückfragen im Zusammenhang mit der Skigebietsentwicklung hat die Gemeinde Tschiertschen-Praden kürzlich die entsprechenden FAQ zusammengefasst und publiziert: https://www.tschiertschen-praden.ch/wp-content/uploads/2021/12/Mailantwort-FAQ1.pdf

Interessant ist dabei neben dem frühesten Umsetzungstermin (2026) insbesondere die Erklärung, weshalb man die Möglichkeit eines Beschneiungsausbaus nicht mit der gleichen Energie wie das Pendelbahnprojekt nach Arosa weiterverfolgt (Ziff. 7 und acht).

In der Zwischenzeit hat auch die örtliche Gemeindeversammlung weitere Nägel mit Köpfen gemacht: Sie hat beschlossen, den Bergbahnen Tschiertschen ab Anfang 2022 im Rahmen einer Leistungsvereinbarung einen jährlichen Betriebsbeitrag von 150’000.- Franken sowie angemessene Mittel im Rahmen des Marketingbudgets für die Bewerbung der Bergbahnangebote zukommen zu lassen. Die Leistungsvereinbarung gilt zunächst für eine Dauer von zwei Jahren. Ende 2023 soll dann der Gemeindeversammlung eine neue Vereinbarung mit Wirkung ab Anfang 2024 zur Genehmigung vorgelegt werden.
 
Wie die Aroser Zeitung berichtet, stellt BBT-Verwaltungsratspräsident Martin Weilenmann sein Amt an der nächsten GV zur Verfügung. Weilenmann wird laut eigenen Angaben aber weiterhin in der Projektgruppe Pendelbahn Arosa mitwirken, um dort seine Erfahrung einzubringen.
 
Laut heutigem Bericht in der Aroser Zeitung treten die BBT-Verwaltungsräte Roderick Galantay und Hardi Engi aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig zurück. Galantay gibt darüber hinaus auch das Gemeindepräsidium ab. Zur Wahrung der Stabilität im VR hat Verwaltungsratspräsident Martin Weilenmann die Absicht, noch ein bis zwei Jahre länger im Amt zu bleiben als geplant. Weiter wurde bekannt dass im kommenden Spätsommer in Tschiertschen eine Informationsveranstaltung zu den Themen «Pendelbahn Tschiertschen-Arosa/ Finanzierung BBT» stattfinden soll.
 
Sehr schad um den sympath Macher Galantay, hoffentl finden sie eine passende Nachfolge. Könntest du das Datum der Infoveranstaltung durchgeben soblad bekannt? Merssi.
 
Die Gemeinde Tschiertschen-Praden möchte nun auch politisch neue Wege gehen und erwägt offenbar den Zusammenschluss mit der Stadt Chur per 1. Januar 2024. Punkto Tourismusentwicklung und einer möglichen Seilbahnverbindung mit Arosa aus wird man unverändert vorerst zweigleisig weiterfahren. Der Entwurf der Richtplananpassung für die Erstellung der geplanten Pendelbahn liege nun vor. Gemeindepräsident Galantay, der nun doch zumindest bis Ende 2023 im Amt zu bleiben gedenkt, hält das Verbindungsprojekt nach wie vor für eine gute Idee und für finanzierbar. Ende 2022 werde man diesbezüglich eine Entscheidung treffen. Auch eine Weiterführung des aktuellen Angebots sei immer noch eine möglich Option.

Quelle: Aroser Zeitung
 
Im Rahmen des regionalen Richtplanverfahrens befinden sich seit sieben Monaten zwei Varianten für eine Pendelbahn Tschiertschen - Arosa (Weisshorn bzw. Weisshornsattel) inkl. Rückführungspiste und Erhalt der Sesselbahn Waldstafel beim Kanton Graubünden zur Vorprüfung. In den nächsten Monaten erwartet die Gemeinde Tschiertschen-Praden hierzu verbindliche Antworten, welche Aufschluss über die Realisierbarkeit der verschiedenen Teilprojekte geben werden. Danach wird Gemeindepräsident Roderick Galantay bzw. der Gemeindevorstand öffentlich über die zu erwartende Verfahrensdauer und deren Kosten informieren. Daneben besteht aber auch ein im Detail ausgearbeitetes Konzept für die alternative Weiterführung der bestehenden Bergbahnen. In diesem Zusammenhang wurden gestern weitere FAQ zur Skigebietsentwicklung Tschiertschen beantwortet und publiziert.

https://tschiertschen-praden.ch/wp-content/uploads/2022/10/Antworten-auf-Fragen-zur-Pendelbahn-2.0.pdf
 
Mich wundert, dass hier nur vom Wintertourismus gesprochen wird. Das ist doch auch für den Biketourismus im Sommer sehr interessant. Die Abfahrten von Arosa nach Tschiertschen sind richtig gut und Tschiertschen könnte dadurch ein perfekter Ausgangspunkt werden.
 
Doch, der Sommertourismus wird in dem verlinkten Dokument nebenbei schon auch erwähnt. Aber ich seh' das ebenfalls so, gerade auch für das Sommerangebot wäre eine solche Verbindung eine riesen Bereicherung.
 
Wenn dann bitte nur mit Erhalt der Sessellifte Waldstsfel und Hühnerchöpf und dem Bau einer Piste durchs Urdental Sonst wird Tschiertschen nur zum Parkplatz von ALH. Sind ALH mit den Plänen überhaupt einverstanden, die mit Sicherheit nur noch mehr Tagesgäste ins Gebiet schaufeln würden?
 
Die Urdentalpiste ist als Rückführungspiste konzipiert und folgt damit den Empfehlungen unseren Umweltberatern. Also keine Beschäftigungspiste, eher schmal, nicht beschneit, keine Lawinensprengungen und
Pistenpräparation nur bei Tageslicht. Bei schlechtem Wetter oder bei hoher Lawinengefahr muss die Bahn für
die Rückkehr nach Tschiertschen benutzt werden.
Da wir in einem laufenden Richtplanverfahren sind, ist es zu früh davon zu sprechen, dass es die Rückführungspiste «mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht geben werde». Dies hängt davon ab inwiefern eine Kompensation mit
der Aufgabe des Gürgaletsch- und des Jochlifts möglich sein wird. Die rein numerische Kalkulation des
Umweltberichts zeigt eine klare Überkompensation.
Für mich ist es völlig neu, das hier eine präparierte Rückführpiste möglich ist. Das hätte ich so nicht erwartet, aber es ist ja noch nicht klar ob das so dann kommt.


Tiob schrieb:
Wenn dann bitte nur mit Erhalt der Sessellifte Waldstsfel und Hühnerchöpf und dem Bau einer Piste durchs Urdental Sonst wird Tschiertschen nur zum Parkplatz von ALH. Sind ALH mit den Plänen überhaupt einverstanden, die mit Sicherheit nur noch mehr Tagesgäste ins Gebiet schaufeln würden?
Aktuell ist man nicht schneller in Tschiertschen als in Churwalden, und wenn man weiterhin auf den Shuttelbus angewiesen ist, dann ist es nicht sehr interessant in Tschiertschen einzusteigen, ausser man möchte möglichst schnell auf dem Weisshorn sein.
 
In dem FAQ steht ja das man die PP-Attraktivtät mit versch Massnahmen mögl klein halten will. Ich seh da keine überschwemmungsgefahr. Die obere Sesselbahn bruacht es IMHO nicht, bringt im verhältn zuwenig, die könnte man gut wegsparen bzw sinnvoll kompensieren. Ob auch ALH mit dem Projekt einverstanden ist? Kaum anzunehmen, das die Tschiertschener in dieser Sache die Rechnung ohne den „Wirt“ machen, va auch finanziell nicht. Das wichtigste ist aber, dass Tschiertschen selbst an diese whl einmalige Chance glaubt; Präsident Galantay bringt es mit dem visionären Motto „Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte“ treffend auf den Punkt. :ja:
 
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