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Neues in Werfenweng

In Werfenweng kursieren wohl derzeit mehr neue Lifte als Gerüchte, als bestehende Liftanlagen vorhanden sind?! :lol:

Thomas Auinger Werfenweng (SN). Ein Hotel mit 120 Zimmern und 250 Betten der Kategorie "Vier Sterne plus" wollen die Arge Porr-Mandlbauer und Architekt Hermann Eisenköck auf dem Wenghoffeld in Werfenweng verwirklichen. 35 Millionen Euro sollen investiert werden. Als Betreiber ist die exklusive deutsche Gesellschaft Travel Charme vorgesehen. Die Gemeinde bemüht sich seit Jahren um ein neues Hotel.

"Wir sind sehr weit und stimmen derzeit den Entwurf ab", sagt Projektentwickler Karl Paschek von Porr, der an einem ähnlichen Vorhaben in St. Wolfgang arbeitet. Im Frühling sollen die Werfenwenger Baupläne eingereicht werden, die Fläche sei gewidmet und verfügbar. Ein Drittel sollen Appartements sein, "sie sind aber baulich verbunden und müssen vermietet werden".

Mit der Gemeinde gibt es eine Rahmenvereinbarung, die unter anderem ein Biomasseheizwerk und Wegerechte etwa für eine Langlaufloipe enthält. Es gibt aber ein Problem: Die Betreiber fordern eine direkte Verbindung zum Skigebiet mit Abfahrt und Lift. "Das ist der Knackpunkt, aber wir werden es daran nicht scheitern lassen", hofft Bgm. Peter Brandauer (ÖVP) auf eine Lösung mit den Bergbahnen. Eine Sesselbahn auf den Steinbergriedel würde fünf bis sieben Millionen kosten. Das Hotel werde auch in die "sanfte Mobilität" eingebunden, alle Parkplätze sollen in einer Tiefgarage sein. Die Gemeinde erhofft sich auch eine Ortsumfahrung (Landesstraße) und eine Garage im Hang.

Quelle: SN / Dez. 2007
 
wo soll denn das wenghoffeld sein (habs in der karte nich gefunden)? is des das feld zwischen Werfenweng-Ort und Zaglau? Der Sessellift wäre dann quasi sowas wie die Verlängerung des SL Schöntal. Aber da müsste man scho ziemlich viel machen, der Berg is fast komplett bewaldet, da müsste man für die abfahrt alles abholzen... Kann ich mir irgendwie nich vorstellen.
und zum Zusammenschluss mit St. Martin: Werfenweng will das Skigebiet scho lang erweitern, aber ein zusammenschluss bis St. Martin erscheint mit ziemlich viel, zumal man damit ja auch kein anderes größeres Skigebiet erreichen würde (St. Martin sind ja nur ein paar Schlepper). Der direkte Zusammenschluss zur Skischaukel ab Annaberg würde ja dadurch nicht zustande kommen.
 
Also erstmal Verbindung Postalm glaub ich nicht, da beide Gebiete nicht grad sehr viel Geld haben und weiß vielleicht jemand was über das Projekt Ladenberg II. Soll da dieser Schlepper erstzt werden??? Bei mir funktioniert leider der Pistenplan auf http://www.bergbahnen-werfenweng.com nicht funktioniert weiß ich nicht wie der Schlepper heißt!!!
 
also, erst mal denk ich, dass du mit Postalm St. Martin meinst...
Mit dem Projekt Ladenberg II soll auch nicht der Schlepper (heißt auch SL Ladenberg II) ersetzt werden. Da gehts um eine Neuerschließung in Richtung Frommerkogel/St. Martin. (Wenn du oben auf den Ladenberg kommst, links runter)
 
Ein aktueller Artikel aus den SN:

Skischaukel St. Martin - Werfenweng geplant
03.04.2008 | SN
"Wir müssen jetzt einiges bewegen, ansonsten sieht es für unseren Wintertourismus finster aus", sagt der Bürgermeister von Sankt Martin am Tennengebirge, Rudolf Lanner. Geht es nach ihm, dann soll schon bald eine Skischaukel zur Nachbargemeinde Werfenweng realisiert werden. FRANZ TAFERNER

st. martin/Tgb. Knapp 200.000 Nächtigungen hatte St. Martin zu besten Zeiten im Jahr 1993. Jetzt sind es mit 1200 Betten nur noch 140.000. "Das macht mir Sorgen, weil für unser Dorf der Tourismus eines der wichtigsten Standbeine ist. "

Lanner will dem nicht länger zusehen und plant eine Skischaukel mit dem bereits bestehenden Skigebiet in Werfenweng.

Schon einige Male gab es diesbezüglich einen Anlauf, zuletzt im Jahr 1988. Die Realisierung, die drei Schlepplifte zur Buttermilchalm von modernen Bahnen abzulösen, scheiterte aber vor allem Widerstand in St. Martin selbst.

Jetzt soll das Projekt neu belebt werden. Die Pläne dazu sind bereits sehr konkret: Fast im Zentrum von St. Martin soll die Talstation stationiert werden, von der aus eine leistungsstarke Zubringer-Bahn bis zum Rücken hinter der Karalm führt. Vom selben Plateau aus wird dann eine 6er-Sesselbahn zum Koreingipfel geführt. Ein Übungslift für schwächere Skifahrer im Bereich der Karalm soll das Projekt vervollständigen. Geschätzte Gesamtkosten: 20 Millionen Euro.

Investor soll 20 Mio Euro bringen Wer soll das finanzieren? Bürgermeister Lanner: "Einen kleinen Teil für das Eigenkapital werden wir im Ort aufbringen könne, bauen und betreiben aber werden das kapitalstarke Profis." Rudolf Lanner hat bereits mit zwei konkreten Investoren darüber Gespräche geführt: "Wenn wir die Genehmigung erreichen, dann sieht das gut aus!"

Um diese Genehmigung aber geht es nun in den nächsten Monaten und wohl Jahren. Bekanntlich gilt im Land Salzburg nach wie vor ein Regierungsbeschluss, der Neuerschließungen für Skigebiete nicht mehr zulässt. Bei der aktuellen Politik in Salzburg aber ortet Rudolf Lanner "viel Verständnis für unsere Pläne". Das versicherte dem Bürgermeister kürzlich auch Landeshauptfrau Gabi bei einem Besuch in seiner Gemeinde. Burgstaller: "Die geplante Skiverbindung wird in der Region nicht als Konkurenz, sondern als Zusatzangebot gesehen." Der Wunsch der Gemeinde St. Martin nach dieser Verbindung zu Werfenweng sei daher berechtigt.

Positive Signalevom Land Schon im Mai sollen die Beamten der "Kommission für Skianlagen" mit den exakten Unterlagen befasst werden. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die Hürde Genehmigung schaffen werden", so Rudolf Lanner.

"Großes Interesse" an diesen Plänen zeigen auch die Skiliftbetreiber in Werfenweng. Christian Ehrensberger: "Das wäre ganz zweifellos eine große Chance für dieses herrliche Skigebiet. Es zeigt sich, dass es kleine Gebiete in Zukunft sehr viel schwieriger haben werden. Eine Skischaukel mit St. Martin wäre daher eine sehr gute Investition!" Werfenweng werde daher seinen Part dafür leisten.

Unabhängig vom Genehmigungsverfahren in St. Martin will Ehrensberger schon in nächster Zeit einen Teil der Erweiterung umsetzen. Um mit Sankt Martin zusammenzuschließen müssen ein Sessellift Ladenberg und die Kabinenbahn Frommerhochalm realisiert werden. Auch in Werfenweng beträgt dafür das geschätzte Gesamtinvestitionsvolumen rund 20 Millionen Euro.

Noch ungelöst ist dabei die Frage des Verkehrs: Werfenweng ist bekanntlich weitgehend autofrei und wirbt dafür intensiv. Vor allem Bürgermeister Peter Brandauer hat deshalb Bedenken, wenn plötzlich viele Autos der zu erwartenden Tagesskifahrer zur Talstation in Werfenweng fahren. Brandauer will deshalb, dass diese Talstation vor dem Ort Werfenweng positioniert wird und die Skifahrer dort "abgefangen" werden. Das freilich wird die Kosten erheblich erhöhen.

AutofreiesWerfenweng Auf der anderen Seite hört man, dass die Firma Porr, die in Werfenweng ein Leithotel errichten soll, das nur tut, wenn die Liftanlagen auf modernsten Stand gehoben werden.

"Wir werden das schaffen", glaubt Bürgermeister Rudolf Lanner, "wir wollen damit keine Aufholjagd gegenüber unseren Nachbarn im Ski Amade starten, sondern eine feine Familienskischaukel gründen, die für unseren Tourimus überlebensnotwendig ist!"

Wir sind gespannt... :wink:
 
hört sich eigentlich super an, wenn nicht da die geldfrage und die wohl unendlichen politischen hürden wären. der korein ist ja ein super skiberg, bekannt als skitourengebiet. und auf der anderen talseite gibts diesen langen schlepplift, den könnten man irgendwann als ksb mit einbinden. der ort selbst ist eigentlich recht nett, auf 1000 m auch schneesicher. eigentlich ein idealer familienskiort - eine wohltuende alternative zu flachau & co...
 
...doch bis es soweit ist - sollte es jemals dazu kommen - vergehen noch viele Jahre. Da bin ich mir sicher. Zum einen sind da die Genehmigungsprobleme, zum andern ist Werfenweng schon immer gut im Pläne schmieden, aber am Realisieren haperts dann halt... ;)
Was andres, wie soll denn die Talstation vor dem Ort plaziert werden? Das geht doch irgendwie nicht...
 
im Alpinwiki steht der Sessel zum Ladenberg scho drin: http://alpinwiki.alpinforum.com/index.php/Neue_Lifte_Saison_08/09
Wobei er da erstens als KSB drinsteht; im Pistenplan von heuer hingegen steht er allerdings als KSB/B drin (also eigentlich als CL/B aber ich denk mal das soll CLD/B heißen...). Vor allem würd ich aber mal das unsicher unterstreichen, das Projekt mag ja von offizieller Seite bestätigt worden sein (siehe die von Lanschi geposteten SN-Artikel), aber ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass die das heuer noch hinkriegen. Da brauchts doch einiges an Genehmigungen und dann auch noch das nötige Kapital, es ist ja schließlich nicht mit dem Lift getan, man braucht noch Abfahrten und eine Beschneiung wär auch nicht schlecht, da das Gelände ja nicht allzu hoch gelegen ist. Ein weiterer Punkt, der gegen eine schnelle Umsetzung spricht, ist ja, dass Werfenweng schon immer gut im Spekulieren, Träumen und Planen war, aber die Umsetzung is halt dann doch noch mal was anderes.
Ich hab auch mal eine Mail an die BB geschickt, aber der Service is nicht grade super, Antwort habe ich (zumindest bisher) keine bekommen.
Aber dann lass ma uns halt mal überraschen, wahrscheinlich steht im Pistenplan nächstes Jahr ein anderes Projekt drin ;)
 
So, ich hab auch Neuigkeiten aus Werfenweng, wo man schon wieder mit dem Zurückrudern beschäftigt ist ;). Naja, war ja auch so zu erwarten...
Die Planungen werden zwar bestätigt, aller wird ja auch gesagt, dass sowas viel Zeit in Anspruch nimmt. Klingt für mich so, als ob sich da frühestens 2009, eher 2010 was tun würde.

Sehr geehrter Herr xxx,

es ist richtig, dass die Idee einer Erweiterung, sowie eines Zusammenschlusses besteht, jedoch können zum jetzigen Zeitpunkt absolut keine konkreteren Angaben hiezu gemacht werden. Es bedarf sehr viel Planung und Vorbereitungszeit für die Verwirklichung eines solchen Projektes. Aus diesem Grunde ersuchen wir Sie einfach noch um etwas Geduld.

Mit der Bitte um Kenntnisnahme verbleiben wir

mit den besten Grüssen
aus Werfenweng
Quelle: BB Werfenweng
E-Mail vom 19.05.2008
 
Unabhängig von den Lift-Überlegungen vom Ort zur Talstation trifft in nächster Zeit eine Kommission zusammen, die eine Verbindung Werfenweng-St. Martin prüft. Im Vorfeld war bereits zu vernehmen, dass es wegen der Neuerschließung doch zu Problemen bei der Realisierung der Pläne kommen dürfte.
Quelle: Salzburger Nachrichten vom 26.06.2008, PO
Link: http://www.salzburg.com/nwas/archiv_artikel.php?xm=3459695&res=0


Wie ich es bereits erwartet habe, können wir daraus wohl entnehmen, dass eine kurzfristige Realisierung des Verbindungsprojektes mit St. Martin wohl auszuschließen ist. Diese Probleme dürften wohl vor allem zunächst einmal im finanziellen Bereich liegen; handelt es sich doch bei beiden Gesellschaften um nicht besonders finanzstarke Akteure.

Dennoch wird auch weiterhin von einem geplanten Lift gesprochen, der den Ort Werfenweng mit der Talstation der Gondel verbinden soll. Jedoch halte ich ein solches Projekt - auch in Anbetracht der finanziell angespannten Situation - für überflüssig. Das Gelände ist ja nahezu eben, von daher sind Skibusse für mich sinnvoller.

Des Weiteren soll ein neues Hotel im Ortszentrum entstehen und die Devise "Umweltfreundliches Werfenweng" soll dadurch weiter umgesetzt werden, indem man das Zentrum endgültig verkehrsfrei macht. Jedoch wäre dazu auch eine größere Umgehungsstraße nötig.
 
Hab´s grad in der SN gelesen - die Verbindung zwischen Werfenweng und St. Martin wurde von der Skierschließungskommision abgelehnt! Seitens St. Martin will man aber nicht aufgeben (was auch immer das heißen mag).
 
Hier noch der dazugehörige Link zum Zeitungsartikel

Naja, da wird sich wohl eh nicht mehr so viel tun, denke ich. Zwei relativ kleine Skigebiete, die beide nicht gerade Geld im Überfluss haben (v.a. natürlich St. Martin), da hätte es schon so genug Probleme mit der Finanzierung und Umsetzung eines so großen Projektes gegeben.
 
Das Aus ist für St. Martin aber wohl schwerwiegender als für Werfenweng, die schon ein bischen besser aufgestellt sind und durch ihr Konzept im Ort sich auch mittlerweile einen Namen gemacht haben...

Jakob
 
Deswegen habe ich mich in obigem Post auch mehr auf St. Martin bezogen. Das dortige Skigebiet ist ja verdammt klein und ich wage mal zu vermuten, dass diesem Skigebiet wohl mittelfristig das Aus droht.

Für Werfenweng wäre das Alles natürlich auch eine gewaltige Aufwertung gewesen. Was dem Skigebiet fehlt, ist einfach noch eine vernünftige Bahn/Abfahrt für Wiederholungsabfahrten. Ladenberg (recht kurz und lahme 4SB), Schnapfenriedl (zu kurz) und U-Hackerl (recht unattraktiv) eignen sich dafür nur sehr bedingt. Die beste Abfahrt ist eindeutig die lange Talabfahrt.
Dennoch glaube ich, dass Werfenweng somit einfach noch stärker auf den bisher schon sehr erfolgreich verlaufenen Sanften Tourismus setzen wird. Dieses Konzept ist in den letzten Jahren sehr gut aufgegangen.
 
Also dieses Jahr erfolgt diesbezüglich sicher nichts. Im aktuellen Pistenplan ist das Projekt auch wieder ausgetragen, nachdem es 2008 noch eingezeichnet war.

Die Umsetzung war ja im Zuge der geplatzten Verbindung mit St. Martin angedacht und hätte auch eine Neuerschließung dargestellt. Meinen Informationen zufolge wird das - wenn überhaupt - frühestens mittel- bis langfristig etwas.
 
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