Liebe Schneefreunde!
Ich möchte über die Ereignisse am Pitztaler Gletscher von letzter Woche berichten. Wie schon in anderen Beiträgen und Foren angesprochen, haben sich die Verhältnisse durch die neuen, sehr windanfälligen Lifte nicht unbedingt verbessert. Mir geht es allerdings hier um eine andere Sache, die letzten Freitag viele Wintersportler verärgerte.
Schon etwas genervt vom Vortag, als wir mit 50 anderen Personen (auch Familien) eine Dreiviertelstunde in der Kälte und im Dunkeln auf den Skibus warten mussten während die Angestellten schon nach Hause gegangen waren, begann die ganze Geschichte am Freitag Morgen.
Die Gondeln waren wieder außer Betrieb, jedoch wurde der Sessellift als geöffnet angeben. Als wir oben ankamen mussten wir allerdings feststellen, dass dem nicht so war. Mal abgesehen vom Babylift lief nur der Schlepplift. Hier war auch noch die linke Abfahrt auf Grund von Renntraining nicht nutzbar. Wir hätten nie im Leben 34,50 € ausgegeben um am Schlepplift 40-50 Minuten anzustehen. Es kann nicht angehen, dass die Leute mit falschen Informationen auf den Gletscher gelockt werden. Nach zwei Abfahrten und sind wir mit einer der voll besetzten Bahnen (10:30 Uhr!!!)wieder abgefahren um uns zu beschweren. Damit waren wir nicht Einzigen. Allerdings wurden wir mit seltsamen Begründungen abgespeist. Einige der genervten Wintersportler haben sich auch lautstark, jedoch nie beleidigend Gehör verschafft, nachdem niemand sich mit ihnen auseinandersetzen wollte. Trotzdem kann es nicht sein, dass vom „Service“-Personal im Glaskasten unfreundlich zurück geschrieen wird. Und Kommentare wie „Auf Kunden wie euch können wir verzichten!“ und „Wir sind ja die Einzigen die momentan Schnee haben!“ haben die Stimmungslage nicht gerade verbessert.
Die Wartezeit auf die von uns angeforderte Betriebsleitung nutzten wir dazu, neu angekommene Wintersportler über die tatsächlichen Bedingungen auf dem Gletscher zu informieren. Das beste Argument hierbei waren die vollen Bahnen, die hunderte verärgerte Skifahrer wieder ins Tal brachten. Nach zwei Stunden (!) durften wir dann mit dem Betriebsleiter sprechen. Nachdem uns gesagt wurde, dass unser Verhalten auf dem untersten Niveau war, bekam ich auf meine Frage warum denn der Sessellift als geöffnet angegeben wurde, obwohl er noch keine Minute gelaufen war, dreimal die Antwort „Wir haben unsere Informationspflicht erfüllt.“ Dann wurden wir des Geländes verwiesen. Ach ja, eine Stunde vorher wurde die Polizei gerufen, die allerdings keine Veranlassung sah gegen uns vorzugehen.
Es ist ja nicht so, dass wir die Einzigen gewesen wären, die sich beschwert haben. Wir waren nur noch vier Personen, weil sonst keiner die Nerven hatte zwei Stunden auf eine offizielle Stellungnahme zu warten. Es sollte von den Verantwortlichen einmal darüber nachgedacht werden, ob es nicht an der Zeit ist ein neues Kundenkonzept (Zufriedenheit, Umgang, Verständnis) zu erarbeiten. Auch wenn es in unserem Fall nicht um das schlechte Wetter ging, ist es zudem in anderen Skigebieten schon seit längerem üblich auf einen sehr eingeschränkten Liftbetrieb kulant zu reagieren (z. B. Gutscheine, halber Preis etc.).
Fazit:
Bei Sonnenschein und Windstille kann man mit Sicherheit einen schönen Skitag auf dem Pitztaler Gletscher verbringen. Das wahre Gesicht zeigt sich jedoch wie so oft erst, wenn einmal Probleme auftreten. Ansonsten waren alle Leute im Pitztal sehr freundlich und die Unterkunft war spitze!
Ich wünsche allen eine besinnliche und hoffentlich schneereiche Weihnachtszeit! Ich würde mich freuen, wenn auch andere Betroffene sich hier dazu äußern würden.
Ich möchte über die Ereignisse am Pitztaler Gletscher von letzter Woche berichten. Wie schon in anderen Beiträgen und Foren angesprochen, haben sich die Verhältnisse durch die neuen, sehr windanfälligen Lifte nicht unbedingt verbessert. Mir geht es allerdings hier um eine andere Sache, die letzten Freitag viele Wintersportler verärgerte.
Schon etwas genervt vom Vortag, als wir mit 50 anderen Personen (auch Familien) eine Dreiviertelstunde in der Kälte und im Dunkeln auf den Skibus warten mussten während die Angestellten schon nach Hause gegangen waren, begann die ganze Geschichte am Freitag Morgen.
Die Gondeln waren wieder außer Betrieb, jedoch wurde der Sessellift als geöffnet angeben. Als wir oben ankamen mussten wir allerdings feststellen, dass dem nicht so war. Mal abgesehen vom Babylift lief nur der Schlepplift. Hier war auch noch die linke Abfahrt auf Grund von Renntraining nicht nutzbar. Wir hätten nie im Leben 34,50 € ausgegeben um am Schlepplift 40-50 Minuten anzustehen. Es kann nicht angehen, dass die Leute mit falschen Informationen auf den Gletscher gelockt werden. Nach zwei Abfahrten und sind wir mit einer der voll besetzten Bahnen (10:30 Uhr!!!)wieder abgefahren um uns zu beschweren. Damit waren wir nicht Einzigen. Allerdings wurden wir mit seltsamen Begründungen abgespeist. Einige der genervten Wintersportler haben sich auch lautstark, jedoch nie beleidigend Gehör verschafft, nachdem niemand sich mit ihnen auseinandersetzen wollte. Trotzdem kann es nicht sein, dass vom „Service“-Personal im Glaskasten unfreundlich zurück geschrieen wird. Und Kommentare wie „Auf Kunden wie euch können wir verzichten!“ und „Wir sind ja die Einzigen die momentan Schnee haben!“ haben die Stimmungslage nicht gerade verbessert.
Die Wartezeit auf die von uns angeforderte Betriebsleitung nutzten wir dazu, neu angekommene Wintersportler über die tatsächlichen Bedingungen auf dem Gletscher zu informieren. Das beste Argument hierbei waren die vollen Bahnen, die hunderte verärgerte Skifahrer wieder ins Tal brachten. Nach zwei Stunden (!) durften wir dann mit dem Betriebsleiter sprechen. Nachdem uns gesagt wurde, dass unser Verhalten auf dem untersten Niveau war, bekam ich auf meine Frage warum denn der Sessellift als geöffnet angegeben wurde, obwohl er noch keine Minute gelaufen war, dreimal die Antwort „Wir haben unsere Informationspflicht erfüllt.“ Dann wurden wir des Geländes verwiesen. Ach ja, eine Stunde vorher wurde die Polizei gerufen, die allerdings keine Veranlassung sah gegen uns vorzugehen.
Es ist ja nicht so, dass wir die Einzigen gewesen wären, die sich beschwert haben. Wir waren nur noch vier Personen, weil sonst keiner die Nerven hatte zwei Stunden auf eine offizielle Stellungnahme zu warten. Es sollte von den Verantwortlichen einmal darüber nachgedacht werden, ob es nicht an der Zeit ist ein neues Kundenkonzept (Zufriedenheit, Umgang, Verständnis) zu erarbeiten. Auch wenn es in unserem Fall nicht um das schlechte Wetter ging, ist es zudem in anderen Skigebieten schon seit längerem üblich auf einen sehr eingeschränkten Liftbetrieb kulant zu reagieren (z. B. Gutscheine, halber Preis etc.).
Fazit:
Bei Sonnenschein und Windstille kann man mit Sicherheit einen schönen Skitag auf dem Pitztaler Gletscher verbringen. Das wahre Gesicht zeigt sich jedoch wie so oft erst, wenn einmal Probleme auftreten. Ansonsten waren alle Leute im Pitztal sehr freundlich und die Unterkunft war spitze!
Ich wünsche allen eine besinnliche und hoffentlich schneereiche Weihnachtszeit! Ich würde mich freuen, wenn auch andere Betroffene sich hier dazu äußern würden.
:willnicht