• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Norwegen, Herbst 2021

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Mo, 9.8.2021 - Tag 1

Ich wär ja lieber nach Großbritannien gefahren, aber abgesehen von Einreisequarantäne + 2 kostenpflichtigen PCR-Tests sind abseits von England noch Maskenpflichten weit verbreitet. Das ist unspaßig. Auch die alten Trams, so sie fahren, muss man zumeist vorbuchen bzw. kann nicht einfach an allen Haltestellen ein- und aussteigen. Das macht keinen Sinn so.

Es bleibt also wieder einmal nur Skandinavien (oder vielleicht Ungarn, aber das interessiert mich dann doch nicht so). Da die 14-Tages-Inzidenzen für Österreich nächste Woche voraussichtlich nicht mehr für Norwegen als Grün gelten, musste ich also diese Woche fahren, wollte ich wenigstens zur Abwechslung nach Norwegen und nicht "nur" nach Schweden fahren. Und für Schweden wäre ich erst zum Winter hin wieder losgefahren, also hätte ich die nächsten 4-5 Monate daheim bleiben sollen. Na darauf hatte ich auch keine Lust.

Ich war eh das ganze letzte Monat fast ausnahmslos in der Wohnung. Einmal bin ich um den Stock gegangen, an einem WE hatte ich meine Mutter besucht, einmal war ich im Baumarkt und noch ein zweites Mal, dabei auch im Schreibwarenladen, um eine Wertkarten-SIM-Karte zu kaufen, da das Handy, für die ich ein paar Tage vorher eine eSIM-Wertkarte online gekauft hab, nicht so ganz funktioniert hatte -> aus dem Grund hab ich jetzt 4 Handys mit 4 aktiven Sim-Karten dabei. Definitiv too much. Wobei, in Norwegen sind die Tarife teurer, also verwend ich jetzt erst mal diese österreichischen Tarife, wo ich auch zumindest einen Teil der Daten EU-Weit inkl. Norwegen verwenden kann. Trotzdem war ich aber fast jeden Tag mal kurz außerhalb der Wohnung, meist am Auto.

Da für Norwegen zudem anscheinend das Wohnsitzland relevant ist, werde ich auch nicht so einfach mal eben zwischen Norwegen und Schweden pendeln können, wenn dann eben nicht nur die Region in Schweden "grün" sein muss, sondern auch Österreich.

Ansonsten darf man als Tourist in Norwegen 3 Monate bleiben, wobei man sich registrieren lassen kann, um 6 Monate bleiben zu dürfen. Alternativ fährt man halt unter normalen Zeiten einfach einen Tag über die Grenze und wieder retour. (Nach 6 Monaten würde man wohl steuerpflichtig werden.)

Zusätzlich zu den grünen Status des Wohnsitzlandes, ist auch noch die Farbeinteilung der Durchreisestaaten bzw. Regionen (in Dänemark, Schweden und Finnland werden die Zahlen auf Regionen runtergebrochen) relevant. Durch Nicht-Grüne Gebiete darf man nur durch, wenn man dort keine relevanten näheren Kontakte hatte, nicht übernachtet und auch nicht mit dem ÖPNV fährt. Da sämtliche Landesteile in Dänemark und Schweden an den Küsten Orange bzw. Rot sind, wäre die einzige in Frage kommende Fähre Oslo-Kiel gewesen. Die über Nacht fährt und sehr teuer ist. Nope, dann fahr ich natürlich lieber wieder die Brücken.

Die letzten Tage hab ich noch ein paar Sachen im Auto verbessert und die Sachen gepackt. Auch die Sommer/Winterräder wieder umgesteckt, nach der einen Fahrt zu meiner Mutter, das hat sich ja gelohnt. Ursprünglich hatte ich ja auch in Erwägung gezogen, mit den Sommerrädern raufzufahren und die Spikeräder dabei zu haben und selbige irgendwo einzulagern. Nur: Wo, schon in Schweden oder erst in Norwegen? Und dann retour muss man da halt wieder hin. Und zeitig muss das auch irgendwie passen.. Alles irgendwie blöd.

Ergänzend zum letzten Beitrag "Auto-Update":


^ Hab mal noch eine Ladung Schaumstoffmatte auf den Boden gelegt, vielleicht wird es dadurch etwas weniger kalt ..


^ .. wenn ich heuer, wie letztes Jahr, schon nicht nach UK komm, dann halt wenigstens den Blackpool-Kühlschrankmagnet und das kleinste der Doppelstocktram-Models dabei. Kann auch zur Nivellierung von Tisch oder Auto verwendet werden, auf Tischplatte stellen und schauen, ob es rollt ;-)


^ Gefüllter Schrank, oben etwas voller als unten, paar Bücher (den alten Norwegen-Reiseführer und englische Tram-Hefte/Bücher, zumindest einige davon sollte ich noch nicht gelesen haben) hab ich auch dabei. Plus montiert ein Magnethalter von diesen LED-Akku-Lampen, die mir ja schon bei der letzten Reise den Innenraum beleuchtet hatten. Rechts daneben die Pfanne.

An Kleidungszeug hab ich doch mehr dabei als letztes Mal. 5-6 Unterhosen, 5-6 Unterhemden, 5-6 Paar Strümpfe, 1 kurzes Hemd, 1 kurzes Poloshirt, 1 kurzes T-Shirt, 1 langes T-Shirt, 1 mittelwarmen Pullover und 1 dicken Pullover, wenn ich mich recht erinnere. 2-3 Paar Skistrümpfe, 2 lange Unterhosen, wie gehabt die 2 Hosen (Jeans und Thermo), aber 3 statt 2 Skihosen und 3 statt 2 Skijacken und 3 Paar Straßenschuhe (hatte ich tw. bei meinem Vater später abgeholt, die dicken Sachen wie gehabt in Vakuumbeutel verkleinert und irgendwie verstaut; Grundsätzlich hab ich ja den Skiträger montiert und kann die Ski dann dort montieren, wenn sie gebraucht werden, daher kann ich zwischen den Skiern ja aktuell mehr Zeug reinquetschen)


^ Neu im Auto: Thermometer und Hygrometer, mit 24h-Min/Max


^ Ebenfalls neu von Amazon schicken lassen: Ein Kabel-Organizer. Ersetzt eine alte Tüte, so werd ich die Kabel hoffentlich einfacher und weniger verbunden finden.
Davor liegt: statt des großen Kulturbeutels nur noch ein kleines Säckchen (Duschgel und Rasierer separat, Haarbürste keine mehr dabei, da Kurzhaar. Spart Platz.)

Für den heutigen Montag hab ich einen Servicetermin in der Firma vereinbart, eine unserer Filialen hatte kurzfristig Termine frei, wo ich Mittag ankam. Wie schon vor wenigen Wochen fuhr ich auch diesmal über den Sölkpass, der im Winter gesperrt ist, für einen Pass in Österreich aber sehr schön ist, teils schmale Straße, steile enge Täler, ... Nur die vignettenlose Durchfahrt durch Tirol ist echt anstrengend. Aber wegen der einen Fahrt da eine Vignette kaufen, tut ja auch nicht Not.


^ Schneereste im August auf unter 1000hm in Österreich? Kann ja nur von einem Hagelschauer gekommen sein?




^ Sölkpass


^ Sölkpass


^ Sölkpass


^ Sölkpass


^ Sölkpass


^ Schneerinne südseitig am Hochkönig, da möchte man doch fast mit den Skiern aufsteigen. Wenn man leichter hinkäme ..

Es wurde diesmal auch endlich eine Undichtigkeit im Klimaanlagensystem gefunden, der Schlauch bzw. die Alu-Leitung wäre aber nicht lagernd und würde somit frühestens am Mittwoch kommen. Ob das die Undichtigkeit seit Anfang an war oder eine neue, ist natürlich fraglich, weil ich heute Vormittag schon gemerkt hatte, dass die Klimaanlage wieder nicht mehr so gut geht. Und so schnell war die die letzten Jahre doch nicht undicht. Egal, ab nächster Woche werde ich wohl keine Klimaanlage mehr benötigen heuer.

Danach fuhr ich noch nach Telfs zu meiner Mutter, wo ich übernachtete.

Di, 10.8.2021

Am späteren Vormittag gings wieder weiter, ein Zwischenstopp bei meinem Vater in Deutschland. Kaum in Deutschland angekommen, blinkt die Start-Stopp-Lampe, somit nicht nur das Start-Stopp-System nicht mehr funktioniert, sondern auch das ganze Mild-Hybrid-System nicht mehr, d.h. es wird beim Vom-Gas-Gehen nicht mehr der Lithium-Akku geladen, der dann bei der Fahrt den Motor bzw. das elektrische System zeitweise unterstützt. Die Motorbremswirkung ist dadurch spürbar schwächer. Eine Reparatur wird sich kostenmäßig aber wohl kaum lohnen, das bisschen, was man da an Sprit dann einspart.

Die Einreiseregeln für Deutschland sind leider nicht so ganz klar. So gilt zwar prinzipiell eine Testpflicht, aber u.a. mit folgender Ausnahme: Personen, die .. "6. sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen"

Jetzt ist die große Frage: Fehlt hier ein "entweder" vor dem "weniger" oder nicht? Gilt der Satzteil nach dem "oder" trotzdem nur "im Rahmen des Grenzverkehrs" oder generell? Und was ist überhaupt "Grenzverkehr", da konnte ich im Internet maximal eine Definiton für "kleinen Grenzverkehr" finden, der in Grenznähe sein soll. Ich für meinen Teil fahr von der österreichischen Grenze zur dänischen Grenze, also ist das doch auch ein Grenzverkehr, oder? Und überhaupt fehlt ja das "entweder", also gilt das "bis zu 24h in DE" ja sowieso für alle, nicht nur für den Grenzverkehr...?!

Sucht man im Netz, findet man beide Variante. Die einen geben eine generelle Freiheit von 24h im Bundesgebiet, die anderen beschränken das teilweise sogar auf den "kleinen Grenzverkehr".

Das Problem, das ich mit einem Test in Österreich gehabt hab: Auf den offiziellen Websites liest man nur, dass man via Nasen-Rachen-Abstrich getestet wird. Was Verletzungen in der Nase bedeuten kann. Darauf hab ich keine Lust. Alternative evtl. kostenpflichtig, aber auch nix gefunden, zumindest nix mit Drive-IN zu vernünftigen Preisen in Tirol.

Also fuhr ich einfach mal über die Grenze, bereit für eine Diskussion mit dem Grenzer und Testnachholen in DE, falls nötig. War aber keine Kontrolle bei Scharnitz. Um Garmisch zu umfahren (da waren die Straßen dunkelrot auf Google Maps), fuhr ich diesmal Walchensee, wo aber erstens viele Radfahrer nervten und zweitens eine Schnarchnase vor mir war, die man nirgends überholen konnte.

Ziel für heute Abend, unbedingt noch bis hinter Hamburg kommen, um eventuelle Staus dort morgen früh aus dem Weg zu gehen. Im Vorfeld hab ich mir wieder allerlei Tankstellen mit Tankautomaten rausgesucht, um ja nicht irgendwo in einen Tankstellenshop zu müssen und eine Maske aufsetzen zu müssen. So was hab ich zuletzt tatsächlich am Anfang Januar, auf der Fähre nach Schweden, getragen, seitdem ging alles ohne Masken. In Schweden sowieso und das eine Monat jetzt in Österreich musste ich ja nirgends hin bzw. gab es in den Baumärkten usw. seit Mitte Juli ja keine Maskenpflicht mehr. Einzig ein Paket hätte ich abholen müssen, weil GLS - im Gegensatz zu Post oder DPD - zu faul war, um auf die Koralpe zu fahren, und es im Paketshop abgegeben hat. Und Paketshops haben eben noch Maskenpflicht. Ich hoffe also, dass das Paket irgendwann retourniert wird und mir der Betrag wieder gutgeschrieben wird, weil das zwei Sachen waren, die mir gestunken hatten und gegen die ich somit protestieren wollte: 1. wegen der Faulheit des GLS-Fahrers und 2. wegen der Maskenpflicht.

Es ging also diesmal klassisch von Tirol über München / Mittlerer Ring, Autobahn nach Nürnberg mit KFC-Besuch (Drive-IN) in Ingolstadt, danach allerdings mal zur Abwechslung die A73 nach Bamberg (dort gibts eine Avanti, die aber wegen der einen gesperrten Autobahnausfahrt umständlich zu erreichen war). In Folge auf einer etwas kürzeren Route (anstatt A7) über Suhl (schön leere Autobahn) und dann ohne Autobahn über Gotha (da scheint es eine interessante Straßenbahnlinie zu geben) bis an den Harz und nördlich von Göttingen erst auf die A7. Leider war es im Harz bereits dunkel, aber die Bergstrecke in Thüringen im Bereich Rennsteig gefiel mir (und mit 13° war's da auch schon recht kühl). Es gibt also doch noch schöne Ecken in Deutschland.


^ Seit ca. 50 Jahren unvollendet: A73 / Frankenschnellweg / Nürnberg / An den Rampen. 16:49:43, erste Kreuzung, Ende der Autobahn bzw. Schnellstraße, die wohl hätte links im Grünbereich (wohl ehemaliger Kanal) weiterlaufen sollen. Aktuell liest man aber wieder, dass die Unterführung in ein paar Jahren doch noch gebaut werden soll. Dafür wurde die Schnellstraße bzw. A73 bis nach Thüringen verlängert. Das hätte man sich in den 70ern wohl nicht träumen lassen ..


^ 16:50:59, da vorne kommt die zweite Kreuzung


^ 16:51:56, die dritte und letzte Kreuzung


^ 16:52:06 ab hier gehts mit dem Frankenschnellweg / der A73 wieder weiter. Links im Grünbereich der so kurze, fehlende, durchgehende Streckenbereich, der seit ca. 50 Jahren für Stau sorgt.


^ .. auch der Quelleturm steht noch.

Zwischen München und Ingolstadt musste ich mal einen Stau auf der Autobahn umfahren, nach Bamberg, bei Lichtenfels, war die Autobahn gesperrt und alle mussten runter - aber keinerlei Umleitung angeschrieben oder ein Hinweis, an welches U-Schild man sich halten soll! Später am Abend (20/21 Uhr) mal einen sehr starken Regen gehabt, fast nix mehr gesehen, daher nur noch 50 über die Landstraßen gefahren .. ansonsten bzw. in Summe aber ohne nennenswerte Verzögerungen


^ 200.000 km zumindest lt. Tacho, in Wirklichkeit zählt der ja etwas zu viel.


^ Leere Autobahn, tagsüber, mitten in Deutschland. Zwischen A7 und A9 die A73/A71 zu fahren, scheint nicht verkehrt zu sein.

Die Raiffeissen-Tankstellen im Harz waren leider nicht sehr schön: Die eine hatte kein Benzin (nur Diesel), die andere akzeptierte heute nur Geldscheine, keine Karten. Gut, dass ich gerade noch einen 20er hatte und ich genau so viel tanken konnte.

Heute übrigens der wärmste Tag des Jahres für mich gewesen. Mit 29° lt. Autothermometer aber trotzdem noch unter 30°.

Bei Hamburg gings diesmal "rechts herum" und erst nach 1 Uhr kam ich endlich an einem Parkplatz an, wo ich übernachten wollte.

11.8.2021

Was ich diese Nacht gemerkt hab hinsichtlich meiner neuen Ausbauten:
- die seitliche Beleuchtung vor dem Schrank ist wie erwartet eher blöd, blendet eher und bringt zu wenig, wichtiger wäre halt doch oben
- hinter dem Schrank wäre eine Beleuchtung auch sinnvoll
- der Rückscheiben-Schaumstoff ist schwer hinter den Schrank zu schieben, da der Schrank dort hinten zu hoch ist
- durch die Schaumstoffmatte am Boden, die auch unter dem WC ist, hält der Deckel hochgeklappt nicht mehr an dem gold-transparenten Griff
- bei Benützung des WCs (gleich nach der ersten Nacht, unverschämt) bekam ich nasse Füße - war zum Glück nur das Spülwasser und der Grund wohl hoffentlich, dass das Oberteil nicht korrekt auf dem Unterteil des WCs war.

Getankt hatte ich zufällig an der selben Avia-XPress-Tankstelle, wo ich auf der Rückreise vor einem Monat auch getankt hatte. Somit hab ich von heute auch gleich noch einen Beleg, weit weg von der dänischen Grenze, für den norwegischen Grenzer als Beweis, dass ich nicht im orangenen Dänemark übernachtet hab.

Für Dänemark braucht man ja bei Einreise einen zeitnahen Covid-Test (und auch für Schweden, wobei man das evtl. nicht braucht, wenn man über Dänemark reinfährt), also musste ich heute in Schleswig-Holstein das noch nacholen. Meine Kriterien für die Wahl einer Teststation war: kein Nasen-Rachentest, Drive-In und ein englisches Testergebnis (zumindest bräuchte man das in Schweden). Die Kombination war dann selten und die einen, die ich mir erst rausgesucht hatte (ohne Terminpflicht) hatten das auf deren Website eher so geschrieben, dass nur Personen mit Wohnsitz in Deutschland diesen (gratis) Test machen dürfen, zudem fehlte auf dem Terminformular das Länderfeld. Also wählte ich eine Teststation in Flensburg, machte online den Termin aus (mit Länderfeld), wo ich aber auch nix zahlen musste. Diesmal wurde im vorderen Nasenbereich etwas ausführlicher als damals in Schweden gebohrt, aber auch das nützte nichts.

Am Parkplatz das Ergebnis abgewartet, das per PDF kam -> negativ. Also die Maut für die 2. dänische Brücke online bezahlt, weil günstiger und weiter gefahren.

An der Grenze in Dänemark wurden anscheinend alle ausländischen Fahrzeuge rausgewunken und mussten den Test vorzeigen. Hat aber nicht sehr gut kontrolliert, das hätte auch ein x-beliebiges selbst erstelltes Dokument sein können ...


^ Storebaelt-Brücke, die günstigere der beiden Mautstrecken


^ Storebaelt-Brücke, da oben möcht ich nicht arbeiten müssen


^ Tunnel unter dem Meer, der mit zur Mautstraße an der Öresund-Brücke gehört


^ Öresund-Brücke


^ .. mit Blick zu Malmö

In Schweden hat der Grenzer nur nach dem Pass gefragt und fertig. Im Gegensatz zu dem in Dänemark hatte der schwedische übrigens eine Maske auf.


^ Große Vogelscheuche :)

Als ich später in der derzeit ersten grünen Region Schwedens war, ging ich kurz in den Supermarkt, dort aber nur kostenpflichtiges WC, daher noch zur Raststätte in der Nähe und ein Köttbullar-Sandwich mitgenommen, wenig später aber gleich einen ruhigen Platz im Wald angefahren, da ich wegen der kurzen Nacht gestern heute nicht mehr viel fahren wollte. Wobei ich mich nun eh entscheiden sollte, welche der zwei Runden in Norwegen bzw. in welcher Richtung ich die ersten POIs anfahren möchte - und welchen der dafür in Frage kommenden 2 offenen Grenzübergänge ich dann nehmen muss... damit war ich dann beschäftigt. Alles andere war dann hoffentlich kein "stay", sondern nur ein (short) "stop" ..

12.8.2021

11° draußen heute Morgen, 15° Minimum im Auto die Nacht. Ist schon angenehmer als zuletzt im Juni.

Zur Abwechslung mal morgens keine Rückenschmerzen wie im Bett daheim - und nicht irgendwann nachts aufgewacht und nicht mehr einschlafen können. Wohl aber aufgewacht, weil dünne Decke zu kalt und Schlafsack drüberlegen müssen. Ging im Halbschlaf und gleich weiter geschlafen.

Hätte ich fast vergessen: Die digitale Einreiseanmeldung für Norwegen zu machen. Dort gleich ein Stolperstein, man solle die Zwischenländer/regionen angeben, wo man - im deutschen Formular - einen Aufenthalt bzw. im Englischen einen "stay" hatte, mit der Ergänzung "auch Transit", aber wenige Zeilen drüber musste ich ja ankreuzen, dass ich von der Einreisequarantäne ausgenommen bin, weil ich eben keinen "stay" in einem orangenen/roten Land hatte. Also gab ich vorsichtshalber nur Österreich, Deutschland und die eine schwedische Region an, wo ich übernachtet hatte.

Der Grenzer hat später nix dazu gesagt und hat nur den QR-Code, den man im Anschluss per E-Mail bekommen hatte, abgescannt und mich zur Teststation geschickt, die hier aber nicht direkt an der Grenze (nähe dem schwedischen Sälen/Stöten), sondern ca. 15min landeinwärts ist. Auch wollte er keine Beweise / Quittungen hinsichtlich meiner Fahrstrecken sehen.

Leider hatte ich vergessen zu fragen, ob das mit dem Wohnsitzland wirklich so relevant ist, wenn ich in 2 Monaten mal für einen Tag nach Schweden wollen sollte...

Auf dem Zettel, den man beim Test ausfüllen musste, musste man eine Nummer eingeben, die aber so kryptisch war, dass ich nicht wusste, was das sein soll - evtl. für Norweger deren Sozialversicherungsnummer? Aber ich musste es dann doch reinschreiben: die Nummer kam per SMS am Handy. Denn man bekam eine SMS und eine EMail, als man über die Grenze kam, dass man nun registriert ist. Aufgrund der digitalen Einreisemeldung hatten die ja nun meine E-Mail-Adresse und SMS.....

Ich blieb gleich am nächsten Rastplatz für die Nacht stehen, war ja eh schon nach 19 Uhr, da ich natürlich nicht die schnellste Route genommen hatte, sondern ja etwas umwegig durch hauptsächlich grüne Regionen fahren wollte und noch an einem Frasses für einen Lachsburger hielt.

Im Auto heute Abend wärmer als gestern, auch kein Wind. Und die kleinen Minimücken kommen leider auch wieder durchs nun kleinere Fliegennetz :( Es wird aber mittlerweile doch wieder merklich früher dunkel als im Juni und mit der Dunkelheit kommt nun auch wieder mehr Kälte nachts.

13.8.2021

Ach, was war der 22" Bildschirm groß, als ich nach 6 Monaten wieder daheim war... und was ist der 13" Bildschirm jetzt wieder winzig, wo ich einen Monat den 22" verwendet hatte ..

An die schwedischen Preise bin ich ja noch gewöhnt, die norwegischen werden nun wieder interessant werden. Da aber die norwegische Krone NOK zur schwedischen SEK ungefähr auf 1:1 steht und somit auch zum Euro ungefähr auf 10:1, wird man teurere und ggf. günstigere Produkte schnell erkennen. (genauer: 10 NOK = 9,8 SEK bzw. 10 NOK = 0,96 € derzeit, mit Wechselgebühren also wohl ca. 1 €.)

Freuen tu ich mich in Norwegen zumindest auf die Bernerwürstel- und Rollerburger-Hotdogs mit diversen leckeren Saucen. Und natürlich auf die Braunkäse-Waffeln, wobei ich ja einen Braunkäse mitgenommen hatte, den ich die letzten Wochen täglich essen musste, um ihn halbwegs weg zu bekommen.

Weniger schön, der Blick auf die Preise an den Tankstellen: Diesel zwar in etwa gleich zu Schweden (ca. 1,70 €), aber das Benzin kostet ca. 20 Cent mehr (um die 1,80 € statt 1,60 € wie in Schweden; Diesel ist in Schweden günstiger als Benzin, in Norwegen umgekehrt).

Mittags machte ich die Routenplanung: Vermeiden von ein paar Mautstellen, paar km mehr. Check auf dem Straßenatlas nach schönen, noch nicht gefahrenen Straßen, ach dann könnt ich die doch auch gleich mitnehmen. 3 Berg/Plateaustraßen, davon 2 mit Schotter und Maut. Eine Stunde später war ich damit fertig und fuhr los. Nur zeigte das zweite Navi 320 statt 400km. Bitte? 80km Umweg?? Gleich am ersten Tag? So wird das nix mit maximal 20.000km und Service erst in Österreich ... also Umwege außer der Umfahrung der mautpflichtigen Neubaustraßen wieder gestrichen.

Erster Zwischenhalt: Tankstelle, Hot-Dog mit Berner Würstel. Mit 49,- NOK teurer als ein ähnliches Hotdog in Schweden, aber es ist ja das Brot größer. Besonders schmackhaft war das diesmal leider nicht. Und: Es gab hier auch leider nur Ketchup und Senf. Hm...

Nach wie vor günstig im Vergleich: die kleinen Pizzen beim Pizzabakeren. 20cm kosten weniger als die Hälfte der 30cm Version. Da nehm ich doch lieber wieder 2 verschiedene 20er um 5-7 €. Auch heute, weil zufällig an einem vorbei gekommen, also muss man das ausnützen. Aber vielleicht komm ich ja noch öfter an einem vorbei und ess daher nur eine kleine Pizza statt zwei? Die Alternative war dann: eine kleine Pizza und eine Dessert-Pizza, die kostete mit Nutella (oder ähnliches) nur ca. 3,90 €.

Natürlich auch noch kurz einen Supermarkt besucht, erst mal einen der vielleicht günstigeren, den Kiwi. Lidl gibts in Norwegen übrigens keine. Preise im Vergleich zu Scweden? Manches günstiger, manches teurer. Eine 1,5l Flasche des günstigen Getränks war eine First-Price-Orange-Light-Limo um 60 oder 70 Cent, das bekommt man in Schweden auch maximal in einem Lidl. Mineralwässer mit/ohne Geschmack waren etwas teurer, also vergleichbar zu Schweden. Naschsachen sind in Norwegen schon spürbar teurer, selbst die offenen Godis-Stationen, hier im Supermarkt glaub um die 1,20 € pro 100g, während Supermärkte in Schweden eher so um die 60-90 Cent liegen. Recht günstig waren hier Fertigsalate schon um ca. 3 €, gab aber auch teurere. Die Mayonnaise-Salat-Portionen mit um die 1,50-2,50 € kamen mir auch günstiger als in Schweden vor. Ansonsten freu ich mich schon, alle möglichen Fertiggerichte bald ausprobieren zu können ;-)


^ Die kleine 20cm Pizza von Pizzabakeren bzw. links die mit Nutella/Schokocreme gefüllte Mini-Calzone. Von der rechten gibts noch einige Sorten, die ich in den nächsten Monaten probieren möchte.

Vielleicht hatte ich heute Pech, aber ... Tankstellen-, Fastfood- und Supermarkt-Mitarbeiter, sofern es keine Ausländer sind, sprechen in Schweden wesentlich besser Englisch als in Norwegen - die heutigen nämlich fast oder gar nicht.

Ich besuchte noch ein paar andere Geschäfte. In Schweden die letzten Tage einen Dollarstore, wo ich aber nicht alles bekam. Mittlerweile hab ich mir auch eingebildet, ein OBD-Gerät fürs Auto zu kaufen, um vielleicht den Fehler vom Hybridsystem auslesen und löschen zu können, vielleicht funktionierts ja dann wieder. Auch diese Ausgaben werden in keinem Verhältnis zu eventuelle ingespartem Benzin stehen, aber es könnte wohl eh nicht so unsinnvoll sein, so ein Gerät dabei zu haben. Kaufte nicht die beiden günstigsten (um ca. 25,- bzw. 30,- €), sondern das um ca. 47,- €. Dafür und für einen Satz Magneten (wegen des Fliegennetzes vorne wollte ich das testen) noch in zwei andere Läden geschaut.


^ Alte Brücke über die Etna


^ Die Etna

Schlussendlich hat es leider sehr lange gedauert, bis ich einen brauchbaren Parkplatz für die Nacht gefunden hatte.

14.8.2021

Im ersten größeren Ort, wo ich heute vorbei kam, Fagernes, war der Sprit ca. 25-30 Cent günstier. Dachte, das wär jetzt generell so, daher nicht getankt, aber nein, danach wurde es wieder 30-35 Cent teurer, somit musste ich für knapp 1,90 € tanken :(

An einem Rastplatz gab es einen Hinweis zu einer alten Straße, Kvamskleiva, da bin ich heut mal etwas gewandert. Die alte Straße, BJ ca. 1800, war ziemlich steil...



^ E16 Kvamskleiva, Bau eines neuen Tunnels, wenigstens aktuell noch keine Maut zu zahlen. Nervt jedesmal, für die neuen Tunnelstrecken Maut zahlen zu müssen, wenn ich doch eh lieber die alten Straßen drumherum oder drüber fahren möchte..


^ Königsweg/Filefjell/Kvamskleiva


^ Kvamskleiva, alte Straße links (geht schon steil rauf), aktuelle Straße rechts, zukünftige Straße links unter der Erde


^ Kvamskleiva Infotafel über das zu wandernde Stück. Ich bin nur bis zwischen 3 und 4 gegangen, danach ist der Weg wohl ein eher flacher Weg durch den Wald und vermutlich weniger interessant.


^ Kvamskleiva, Aussichtspunkt


^ Kvamskleiva, Aussichtspunkt


^ Kvamskleiva, alte Straße links am Berg, aktuelle Straße rechts am See, zukünftige Straße im Tunnel ganz durch den Berg. Ich bin noch die alte Straße das Stück bis dort hinten oben in Bildmitte gegangen


^ Kvamskleiva/Kongevegen, alte Straße


^ Raue Skrea


^ Brücke Saubekken, danach kam der nächste Steilhang


^ Brücke Saubekken


^ Die Stützmauer soll noch Original von +/- 1800 sein


^ Danach schien es flacher zu werden


^ .. wieder runter. Da möcht ich aber auch kein Pferd oder Ochse vor einem ungebremsten Wagen sein ..


^ Steile alte Straße


^ Raue Skrea

Weiter nach Tyin, die Straße hier her hatte ich ja komplett anders in Erinnerung, muss ich wohl verwechselt haben, vor 10 Jahren, im Winter... Von hier nach Øvre Årdal bin ich aber wohl noch nicht gefahren, geht schön übers Fjell, großer Stausee, wo ich um 12 Uhr einen netten Parkplatz am See fand, mit Schneefelder in der Nähe (aber nicht für eine Skitour erreichbar) ...



^ E16 vor Tyin


^ Tyin-Ardal


^ Stausee


^ Tyin-Ardal


^ Gibt doch noch etliche Schneereste. Nur halt nicht vernünftig erreichbar, um darauf Ski zu fahren.


^ Mittagessen


^ Stellplatz, windig und regnerisch, dafür mit Blick auf See und Schnee.

Natürlich ohne Toiletten, auch recht nah an der Straße und es war ja erst 12 Uhr, aber immerhin 4G-Emfpang, wenn auch wenig und langsam.. Aber ich muss ja eh mal ein paar Sachen am Computer wieder erledigen. Und wer weiß, ob ich heute noch was schöneres finde? Morgen solls eh so regnerisch weitergehen wie heute. Ob der nächste Supermarkt morgen Sonntag offen hätte ... nein, lt. Internet leider nicht. Naja, mein Zeug reicht auch bis Montag (Essen natürlich länger, Trinken eher weniger. Wobei, mir fällt ein, ich hab mir gestern im Supermarkt leider kein geschmackloses Wasser gekauft .. kann also gar keine Nudeln machen. Außer ich verwende das Zitronenwasser. Oder mein Leitungs-/Waschwasser, aber das brauch ich ja dafür. Höchstens falls ich morgen an einer Tankstelle vorbeikomm... das einzige Fertiggericht, das ich heute ohne Wasser machen könnte, wäre eine Packung Rösti ... egal, ich testete heute mal Nudeln mit Zitronen-Wasser aufgekocht (plus Pesto dazu). Ein bisschen Zitrone passt ja auch immer.)

Ansonsten sieht man durchaus etliche ausländische Kennzeichen in Norwegen, sogar zwei österreichische Camper, einen italienischen und natürlich mehrere deutsche Fahrzeuge, allein heute auf dem kurzen Fahrstück.

Bei 9° Außentemperatur werd ich heut Abend und morgen früh mal die Standheizung brauchen. Und mal die heizbaren Socken testen. Die werden wohl eher nicht in die Skischuhe passen (sind aber auch nur günstige aus China via Amazon).

Achja, wie nicht anders zu erwarten, wurde Österreich gestern von Seiten Norwegens nun auf Orange gestuft, was somit ab Montag gilt. Nur bis morgen Sonntag Abend hätte ich also noch quarantänefrei einreisen dürfen. Deutschland bleibt noch grün, aber etliche Regionen in Schweden und Finnland haben sich verschlechtert und sind orange bzw. rot geworden.
 
Ich sehe und lese deine Berichte mit einem lachenden und weinenden Auge: einerseits fehlen mir die Berichte aus Hintertux, die ich nun schon einige Jahre verfolge, andererseits freue ich mich über die spannenden Eindrücke aus dem Norden. Danke Dir!
 
Super Bilder und macht Spaß alle paar Tage zu lesen.

starli schrieb:
Obwohl ich die Standheizung nur 1x kurz heute Morgen zum Aufstehen hab laufen lassen, hab ich innerhalb 24h doch wieder 50 Ah (also ca. 650 Watt) aus der Batterie gezogen, mit PC, Handys laden, Kühlschrank und das bissl Nudelnkochen. Dafür muss ich also wieder 1,5h fahren. Oder mal den Motor etwas im Stand laufen lassen. Oder einfach langsamer fahren, nur noch 50 km/h, damit man etwas länger fährt.

Solarpanel 😉
 
@ Starli: Teilweise sehr schöne Bilder, vielen Dank. Hast Du vor deine ersten Hotel (Etc) Aufenthalten so weit wie möglich rauszuzögern, wegen der Kälte? Gibt es auf deinem Trip denn auch Waschsalons?

@ Solarpanel: Kann ich auch nur empfehlen. Ich habe ein faltbares von ective (gibt es sicher auch woanders her). Klasse Teil.
 
Deckt sich weitgehend mit meinen Norwegenerinnerungen (ca. 1996): viel Landschaft, wenig interessante Bauwerke (ein paar Stabkirchen bzw. ehemalige Heilanstalten) und kulinarisch massives Entwicklungspotential. Immer wieder spannend, Deine Reisen zu verfolgen.

Allerdings leg ich mir vorsichtshalber ein Stück Schlafsack über das Gemächt, für den Fall, dass das Handy mal runterfällt ;)

Vielleicht gibts ja für das handy eine Art Dashcam-App, die sich bei plötzlicher Beschleunigung aktiviert, dann könntest Du einen etwaigen diesbezüglichen Unfall hier bildlich dokumentieren. :wink:
 
Solarpanel: Naja, wie schon gesagt, für ein gescheites Panel samt Laderegler ist man auch ein paar hunderter los - da kann ich einiges an Benzin tanken, um meine Batterie im Stand nachzuladen :) Oder mal einen Hamburger kaufen anstatt zu kochen.

skilinde schrieb:
Hast Du vor deine ersten Hotel (Etc) Aufenthalten so weit wie möglich rauszuzögern, wegen der Kälte? Gibt es auf deinem Trip denn auch Waschsalons?
Letzte Fahrt bin ich erst im Januar in Hotels gewesen, also mal schauen, wie lang das diesmal klappt. Im Zweifelsfall dann, wenn ich einige Tage an einem Ort bleiben möchte und es kälter ist und ich viel Batteriestrom bräuchte, die ich dann nicht mehr "vernünftig" nachladen kann.

Waschmaschinen/Trockner gäbe es sicherlich an einigen Campingplätzen. Alternativ kann man die kleine Wäsche ja auch per Handwäsche in Rastplatz-Toiletten wieder aufbessern, nur gabs in letzter Zeit, wenn es mal Wasser gab, nur kaltes Wasser.

-
judyclt schrieb:
starli schrieb:
Gilt dann vermutlich umgekehrt genauso ..

Wie jetzt? Ich steh aufem Schlauch. :?:
Wenn hier einige nicht das essen möchten, was ich esse (Pasta, Pizza, Hamburger, Hotdogs etc), wird mir vermutlich umgekehrt auch euer Essen nicht schmecken...
 
starli schrieb:
Waschmaschinen/Trockner gäbe es sicherlich an einigen Campingplätzen.
In Bergen gibt es noch einen Waschsalon am Danmarksplass. Ist aber nicht so verbreitet wie die Laundromats in den USA.
 
28.8.2021 (Teil 1)

Von Brønnøysund richtung Norden die 17 weiter, muss man kurz hintereinander 2 Fähren nehmen. Das Zwischenstück schien mir nicht sonderlich lohnenswert für einen Zwischenstopp zu sein. Alternativ kann man mit 2 anderen, etwas längeren und etwas teureren, Fähren über die Insel Vega fahren, wo es eine lange Treppe auf einen Berg hinauf geben soll. Das schien mir interessanter zu sein, auch wenn mir noch nicht klar wurde, ob die Treppe fertig bis hinauf gebaut wurde oder noch nicht.

Da es am morgigen Sonntag nicht mehr so sonnig werden soll, müsste ich die Treppe eher noch heute Nachmittag laufen, auch wenn ich morgen erst um 17 Uhr weiter mit der Fähre richtung Norden komme. Somit peilte ich die Fähre um 13:40 an (die zuvor um 10:20 wär mir zu früh gewesen).

Auf dem Weg nach Brønnøysund lag eine alte WW2/2WK-Anlage, wo ich einen kleinen Zwischentopp einlegte.


^ Torghatten, der Berg mit dem Loch in der Mitte - da bin ich vor ein paar Jahren schon einmal durchgegangen


^ Infotafel Skarsåsen (deutsches Küstenfort vom 2. Weltkrieg) bzw. Tilremshatten, lt. Beschreibung / Bild hat der ebenfalls 1 oder 2 Löcher im Berg, schade, hätte ich doch gestern hier noch was interessanteres erwandern können.


^


^ Holzspeichenräder


^ Man kann auch viele Tunnel/Gräben durchgehen


^ Als Highlight steht diese Kanone rum


^


^ An der Felge steht 19 40, am Reifen Vorwerk 1300x110


^


^


^


^


^


^ Generator; Beschreibung auf norwegisch; diese kleinen runden (farbigen) Plastikdruckknöpfe hätte ich ja nicht in die 1940er verortet.. schauen so neu ist im Vergleich zu dem ansonsten eher härter wirkenden, schwarzen Bakelit der damaligen Zeit..


^ Generator


^ Blick nach Brønnøysund


^


^


^


^


^


^


^ Alles hab ich dann nicht weiter angeschaut, ist auch nicht so einfach zu finden, da viele Wege mit vielen Abzweigungen und quasi keine Wegweiser


In Brønnøysund kurz getankt um 16,39 NOK und da es einen Eurospar gab, mal diesen besucht. Vielleicht gibts hier was internationaleres, z.B. aus Italien? Nö. Dafür hab ich geräucherten Lachs in Scheiben gesehen - logisch, dass es den in Norwegen gibt - und mal mitgenommen. Und das First Price Orangenlimo Light war diesmal das günstigste Getränk, Cola light gabs hier nicht.

Nebendran ein Europris, war ich bisher auch noch nicht, weil mir auch nicht klar war, was die eigentlich verkaufen. Stellte sich dann heraus als ähnlich zum Dollarstore in Schweden, also ein sehr breites, aber nicht so tiefes Sortiment zu teils recht günstigen Preisen. Sonnenbrillen gabs leider nur für Kinder (um 2-5 €). Ein paar Sachen hab ich aber doch gefunden, wenn auch hauptsächlich Naschzeug.


^ Infotafel der Fähren in der Gegend hier bis rauf zu den Lofoten, ich fahr diesmal von Horn (ziemlich weit unten der dritte Ort) nach Vega und morgen von Vega nach Tjøtta, anstatt die zwei anderen Fähren auf der 17 zu nehmen


^ Horn Hafen


^ Horn Hafen


^ Horn Hafen

(Fortsetzung von Vega und der Treppe folgt.)
 
28.8.2021 (Teil 2: Vega mit Vega-Treppe)

Im Schiffsrestaurant/Kiosk kaufte ich gleich ein Hotdog und eine Braunkäsewaffel, Abstandhalten war hier ein Fremdwort, die Deutschen hinter mir waren so nah, dass nicht mal mein Ruckksack vernünftig dazwischenpasste. Und niesen musste der dann auch noch.

Ich verlange zwar eine Rückkehr zur Normalität, aber wenn einer so nah hinter mir ist, dass ich mich mit meinem Rucksack nicht frei drehen kann, das hat mich schon vor Corona gestört und das muss momentan erst recht nicht sein, solang man bei jedem Schnupfen am besten in Quarantäne sollte.

Auf Vega gings dann zur Treppe. Die Wohnwagen müssen auf einem kostenpflichtigen Parkplatz parken (und wohl nur mit dem norwegischen Handy-Bezahlsystem zahlen), PKWs parken gratis ein Stück weiter hinten - und da steht auch nix von wegen Übernachtungsverbot. Gezeltet haben später auch einige, WC gabs auch, alles kostenlos, auch die Treppe, obwohl ich für die schon was gezahlt hätte, wenn's hätte sein müssen.

Leider sind die Geländer nicht sauber geschliffen, hab mir einen Holzsplitter in den Finger geholt.

Irgendwo hab ich was von 2000 Stufen oder 450hm gelesen, waren dann aber nur 1364 Stufen und 200-300 hm. Außer sie soll vielleicht doch noch weiter rauf gebaut werden? Sie endet nämlich nicht am Gipfel, sondern an einem Vorgipfel, wo aber auch die Via Ferrata endet.


^ Fähre Horn-Vega


^ Horn-Vega mit Blick auf die Berge von Vega


^ Igerøy Hafen


^ Straße


^ Richtung Vega-Treppe, geht aber nicht auf den Berg links mit der Antenne rauf - da geht evtl. eine Seilbahn rauf...


^ Im Schuttfeld in Bildmitte verläuft links die Treppe


^ Start der Treppe


^ Infotafel


^


^ Nachdem im unteren Bereich nur wenige Stufen waren und es auch mal über Felsen und Stege ging, wirds jetzt ernst mit der Treppe... Links zweigt die Via Ferrata ab, beider Ziel quasi in Bildmitte


^ Später beim Runtergehen ging ich die Treppe durchaus bewusst vorsichtigt, weil da will man nicht stolpern.


^ Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen .. Vielleicht sollte ich mir mal etwas zu kleine, bunte Mädchensöckchen kaufen, die könnte ich dann nach 2 Wochen tragen auf Fetisch-Websites verkaufen :)


^


^ Nun geht es nach links weiter


^ Quasi die zweite Hälfte der Treppe. Die Stufen wurden verkauft, der Name des Sponsors samt Stufennummer steht rechts auf dem Schild


^


^ Quasi der finale Aufstieg (das wusste ich aber erst, als ich dann oben war)


^ So fotografiert schaut das steiler aus, an einem Stück war es fast so steil wie eine Leiter


^


^


^


^


^ Huch, schon Ende? Stufe # 1362 unten am Schild, die nächsten 2 sind noch leer.


^ Rabenvogel am Ravnfloget


^


^


^ Man könnte noch weiter zum Gipfel gehen, aber da hätte ich wohl besser meinen Stecken dabei gehabt. Bin zwar noch ein bisschen rauf gegangen, habs dann aber irgendwann gelassen, auch da man nach links mal wieder nichts gesehen hat, weil da gleich mal die nächste Kante kam, bevor man vielleicht irgendwann mal um den Berg hätte rumschauen können.


^ Infotafel


^ Infotafel


^


^


^ Treppe von oben


^ Nepal-Brücke an der Via Ferrata


^


^


^


^ Nach ca. eineinviertel Stunden ging ich die Treppe wieder hinunter


^


^


^


^ Noch eine Infotafel


^ Im unteren Bereich musste man über einige Stege und Steine gehen, so dass einem beim Raufgehen die ersten 100-200 Stufen anstrengender vorkamen als z.B. die nächsten.


^


^ Blick zum Hauptteil der Treppe, bevor sie dann die Kurve macht


^ 20:07 Uhr, Countdown zum Sonnenuntergang


^ 20:39 Uhr


^ 20:47 Uhr, Sonnenuntergang mit leider nicht ganz freiem Himmel am Horizont


^ 21:44 Uhr, Abenddämmerung


^ 22.24 Uhr

29.8.2021

Leider erst einige Tage später gesehen, auf Vega gäbe es zu dem anderen Gipfel wohl eine Seilbahn, wenn es auch vermutlich keine öffentliche sein wird, hätte ich sie doch heute besuchen können:
https://peakbook.org/no/tour/194554/Gullsv%C3%A5gfjellet%2C+R%C3%B8sstinden+-+Vega.html

Da meine Fähre ja erst um 17 Uhr geht, hatte ich es nicht eilig und blieb noch einige Zeit am Parkplatz. Wetter war heute morgens bedeckt oder hochnebelartig und es gab zeitweise Invasionen von Minimücken und Stechmücken, d.h. war also recht windstill.

Später fuhr ich auf dem Weg zum Fährhafen noch den kurzen Abstecher zu der Unesco-Weltkulturerbe-Station ... aber ich kann damit nix anfangen und war mir auch zu voll, also bald wieder weiter zum Spar, der sonntags von 11-18h offen hat und da ich nicht wusste, ob ich morgen an einem Supermarkt vorbei kommen würde.


^ Ich kann mich täuschen, aber selbst in Norwegen scheint man normale Tankstellen noch häufiger zu sehen als Stromtankstellen. Vielleicht sind die versteckter..


^ Weltkulturerbe-Station oder -Museum oder so. Nicht ganz so meins und viel zu voll wars mir auch. Daher nur den Steg etwas entlang gelaufen


^ .. und erfahren, dass Enten in so kleinen Häusern hausen. Entenhausen quasi.


^ Mittagessen, hab mir mal den 3,- € - Salat gekauft. Schon nervig viel Plastikmüll irgendwie

Als ich um 14:45, also über 2h vor Abfahrt, am Hafen ankam, war bereits die erste Spur voll, krass. Keiner im Auto zu sehen, aber auch sonst nirgends wo welche, gespenstisch. Erst als später hinter mir junge Deutsche kamen, wurde es laut.

Mithilfe einer Rasierklinge operierte ich den gestrigen Holzspieß endlich aus dem Finger (was lang dauerte, weil er nah der Handfläche saß, wo die Haut wabbelig ist), ging eine kurze Runde und schon waren es nur noch 1,5 Stunden. Irgendwann gegen 16 Uhr waren die beiden Spuren voll. Aber nach Horn sinds 3 Spuren und so wie das aussah, kam die Fähre aus Horn, die dann also nur ca. 3-4x die Woche nach Tjøtta von hier aus fährt (ansonsten müsste man nach Horn, Straße 17 und die andere Fähre nehmen) - hat für mich also ganz gut gepasst, dass ich gestern von Horn gekommen bin (und nicht heute, sonst hätte ich erst am Dienstag nach Tjøtta weiter können).


^ Wieder am Hafen von Igerøy


^ Hafen Igerøy

In der Fähre musste ich in der steilen Schräge stehen .. und wurde dannn hochgehoben .. das war mal interessant. Hinter mir ließ er aber keinen mehr drauf, obwohl Platz war. Außer das hätte nicht funktioniert. Ansonsten war das wohl ein Fehler, so hatten glaub ich 2 Autos Pech, die standen vor dem Schranken, als dieser geschlossen wurde, die kamen nicht mehr mit.


^ Die Fähre Igerøy-Tjøtta liegt etwas schief heute

Nach ein paar Minuten bin ich nochmal ins Innere der Fähre, ziemlich komplett voll gewesen; hatte einen Hamburger bestellt, den müsste man sich aber selbst nehmen (also nur kalt, nein danke), dann stattdessen ein Hotdog verlangt, die aber wohl auch aus waren. Auch Waffeln waren keine mehr da und auf die anderen kalten Baguettes o.ä hatte ich auch eine Lust (die mit Garnelen waren auch schon weg), also wieder raus an die Luft und ein windstilles Plätzen gesucht.


^ Fähre Igerøy-Tjøtta


^ Infotafel am sowjetischen Friedhof


^ Sowjetischer Friedhof

Kein sonderlich schöner Parkplatz direkt an der Straße, aber es gibt ein Plumpsklo (immerhin mit Wasser am Waschbecken), also bleib ich halt mal hier stehen.


^ So, endlich mal das zweite Schnitzel von der 1-€-Käseschnitzel-Packung essen. Mit etwas angebratenem Kochschinken und Brot, dazu BBQ- und Satay-Sauce
 
30.8.2021

Heutiges bescheidenes Soll? Ca. 20 km weiter nach Norden fahren + 200-300hm auf einen Hügel steigen.

Die 7 Grazien zeigten sich verschleiert (vom Süden aber mehr als vom Norden), aber mit um 1000 m wäre mir eine Besteigung einer der 7 Schwestern ja eh zu viel, da nehm ich lieber einen der beiden kleinen Vorhügel.

Obwohl es gestern für heute noch trocken gemeldet wurde, nieselte es bereits vormittags hin und wieder. Die nächsten Tage war aber tendenziell mehr Regen angekündigt. Die spätere Wanderung verlief trocken.

Am Parkplatz angekommen war aber doch nur der Weg zum/zur Stortind angeschrieben, der Weg zu den Vorgipfeln sollte der Straße weiter folgen (und dann abzweigen), diese ist aber mit einem (Vieh?) Gatter versperrt und da ja keine Wanderschilder da standen, war mir nicht klar, ob man da nun reindürfte oder nicht ..

Also erst nochmal etwas im Web suchen und eine Seite gefunden, wo das als Tour drin steht. Und da gibt's auch eine Tour von Süden aus rauf, unnmarkiert mit dem Startpunkt: an der alten Seilbahnstation!!

Bei der Suche danach fand ich dann die Seilbahn auf Vega, wo ich hätte gestern vorbei schauen können.


^ Keine Ahnung, warum ich mir so eine Tube Erdbeermarmelade bzw. -konfitüre nicht schon mal in Schweden gekauft hab ..


^ Stortind, dem Meer nähesten Gipfel der Sieben Schwestern, die mir mit ca. 1000 hm aber allesamt zu viel wären. Und heute eh in Wolken sind.


^ Zum Vettfjellet müsste ich diesen Weg gehen. Der Bauer/Schäfer kam zur gleichen Zeit, hat ein bisschen geschrien und dann kamen und "mäh"-ten die Schafe.


^ Abzweig zum Vettfjellet


^ Der Aufstieg ging dem roten Punkt nach meist auf den Felsen. Da bekommt man keine nassen Schuhe und so lang die Felsen trocken sind, rutscht man auch nicht.


^ Sieben Schwestern / Stortind


^ Es gab häufig so weiße Adern im Fels, die zudem etwas hervor standen


^ Weiter geht der Aufstieg, denn ein Gipfel in Skandinavien ist ja bekanntlich meist noch nicht der Gipfel, sondern ein Vor- oder Vor-Vor- oder Vor-Vor-Vor- oder Vor-Vor-Vor-Vor-....gipfel.


^


^ Wie Brotscheiben, das weiße Zeug im Fels


^ Na klar, es gibt auch noch ein Plateau und dann endlich der finale Gipfelanstieg


^ Rückblick


^ Hm, der rechte oder der linke braune Pfad, welchen soll man gehen? Ah, weder noch: der rote Punkt ist links auf dem Fels. Ok, dann gehen wir halt den Fels hinauf.


^ Vettfjellet Gipfel mit Sendeanlage


^ Das Haus macht einen sehr alten Eindruck


^ Panorama zum Meer, rechts auch die Insel Vega zu sehen


^ Gegengesetzte Richtung, Blick zu den Sieben Schwestern bzw. Stortind


^ Einen See gibts hier auf dem Plateau auch


^ .. und ein Herz aus Stein


^ Gab einige schwierigere, steilere Stellen, die hier hinter dem Übergang gehört auch dazu, eine hohe ausgewaschene Stufe


^ GPS-Track der heutigen Wanderung

Nach der Wanderung checkte ich noch Google Street View, was diese Seilbahn hier von der anderen Bergseite anging - und ja, irgendwelche Holzreste scheinen sich da hinter dem Zaun im Wald zu verstecken. Also dann halt die paar km nochmals retourgefahren ...


^ Hm, hier soll also mal eine Seilbahn gestanden haben?


^ Ok, das könnte ja durchaus so eine Evakuierungsleiter von einer Seilbahn sein ..


^ Ok, und da liegt auch eine Rolle Stahlseil rum. Dann war da wohl doch mal eine Seilbahn. Was auch immer für eine Art..


^


^ Na gut, das wird jetzt kein Fundament einer Seilbahnstütze gewesen sein, denk ich mal ..


^ Weiter hinauf ist alles sehr verwachsen; generell könnte die Richtung aber schon zu dem Gipfel von vorhin sein.


^ Noch ein paar weitere Fundamente

Aus dem Text zur Beschreibung der Wanderung:
"Der Ausgangspunkt ist die Überreste der alten Seilbahn bis zur Verteidigungsanlage oben auf dem Vetfjellet." - Von einer Verteidigungsanlage hab ich ja außer dem ggf. alten Haus, das für die Sendeanlage verwendet wird, auch nix gesehen ..

Ansonsten hab ich im Web nix mehr zu dieser Seilbahn hier gefunden, dafür fand ich ein Bild von einer weiteren Holzstützen-Lorenseilbahn, anscheinend von einem Bergwerk in Folldal - schade, da war ich auf der heurigen Reise durchaus schonmal halbwegs in der Nähe. Die Bahn ging nämlich 34km nach Røros und zumindest vor einigen Jahren gab es noch mindestens zwei Holzstützen mit montiertem Seil und Lore und vielleicht gibts in dem Museum ja noch mehr zu sehen... wobei, könnte auch eine Replik und neue Stützen sein

Noch was entdeckt: Romsdalsgondolen bei Åndalsnes, angeblich Norwegens längste Seilbahn, wohl auch recht neu. In Åndalsnes bin ich heuer sogar schon vorbei gefahren, zufällig gesehen hab ich weder Schild noch Seilbahn. Gefahren wäre ich wegen Maskenpflicht und Preisen (45,- € H/R?) aber ja eh nicht.


^ In der Nähe gibts noch eine Skisprungschanze (Matten)


^ Der Bauer sammelte sein gemähtes Gras ein und hinten raus kamen dann diese Plastik-Gras-Ballen, die wohl auch mit viel Plastik umwickelt werden. Ohne Plastikmüll gehts also woh auch in der Landwirtschaft nicht mehr.

31.8.2021

Nachts weckte mich mal der Regen, besonders die ersten Tropfen waren hart und laut wie Hagel. Ansonsten hatte ich heute auch nicht viel vor, 15-20 km fahren, in Sandnessjøen einkaufen und wohl erst morgen die nächste Fähre nehmen, wettermäßig wird's die nächsten Tage wohl eh ziemlich sinnlos.

Momentan auch etwas sparsamer mit dem Strom, um weniger fahren zu müssen: Nachts derzeit keine Fußheizung mehr (hat sonst ja auch gereicht bei 5-10° nachts draußen), morgens zum Aufstehen keine Standheizung, wenns nicht unbedingt sein muss ...



^ Na endlich mal einen der guten Tankstellen-Hamburger heute, natürlich inkl. Bacon. (Allerdings auch Zwiebeln und Tomaten.)


^ Helgelandsbrua


^ Helgelandsbrua


^ Helgelandsbrua


^ Helgelandsbrua


^ Helgelandsbrua


^ Helgelandsbrua
 
1.9.2021

In Levang morgens am Hafen angekommen, war das ausgeschilderte WC verschlossen, also dann doch mit der Fähre fahren vor der Arbeit? Lt. Fahrplaninfo an der Rampe stand, dass um "ca. 7.40" die Fähre fahren würde - auch die anderen Abfahrtszeiten entsprachen dem "alten" Fahrplan. Lt. Internet gäbe es aber seit gestern Nachmittag einen komplett anderen Fahrplan, weil da zwei Routen zusammmengelegt wurden; wenn der stimmt, würden die ca-Angaben der alten Abfahrtszeiten aber so gar nicht stimmen.

Um 7:40 war dann auch nix zu sehen von der Fähre. Warum kann man dann die Abfahrtszeiten am Display nicht korrigieren?

Die wartenden Autofahrer wussten wohl auch nicht Bescheid, der ansonsten mit der Fähre getaktete Bus fuhr um 7:45 wieder ab, die Fußgänger wollten in den Warteraum gehen (dort, wo das WC an der Straße und am Haus ausgeschildert, aber ja abgeschlossen ist) - also ein ziemliches Chaos.

Um 7:50 wurde der Warteraum aufgesperrt und ich von meinem Parkplatz davor vertrieben, das sei Privatgrund, man dürfe hier nicht stehen. Steht aber natürlich kein Schild und ja davor das Straßenschild "WC rechts" ...

Die Fähre kam dann jedenfalls gegen 8:20, Abfahrt lt. neuem Plan sollte 8:25 sein. Ein Radfahrer und ein LKW kamen kurz nach der Abfahrt der nächsten Fähre um 9.25-9.30 an; lt. neuem Fahrplan fährt die nächste aber erst um 11.25, die dazwischen wurde gestrichen - da haben die wohl Pech gehabt.


^ Regenbogen am Hafen von Levang


^ Fähre Levang-Nesna


^ Fähre Levang-Nesna


^ Fähre Levang-Nesna

Am anderen Hafen gab es eine Tankstelle und da ich in den nächsten Tagen wohl keine haben werde, kaufte ich mir nochmal ein Hot-Dog. Im Supermarkt nahm ich mir heute mal so eine günstige First-Price-Tiefkühl-Pizza Schinken/Paprika um ca. 1,7-1,80 € mit.


^ Kirche bei Nesna. Kirchenliebhaber haben in Norwegen genug Material.

Den folgenden Parkplatz hatte ich auch anders in Erinnerung. Erinnerung: Größerer Rastplatz, ggf. ohne WC, aber ohne Bewuchs und mit breiterer Aussicht, dazu die Straße ansteigend mit gleich kommender Kurve nach rechts. Muss also mal wieder anderswo sein, obwohl ich mir diesen Straßenbereich sogar mit einem "P" markiert hatte im Atlas, vor etlichen Jahren. Da es aber hier ein Plumpsklo gibt (wennn auch ohne Wasser) und etwas 4G-Empfang blieb ich trotz der Schräglage und eher kleinen Fläche halt doch stehen.


^ Rastplatz an der 17 nördlich von Nesna


^ Dafür, dass es so bedeckt ist, ist es gar nicht mal so farblos heute.

Ein späterer Blick auf meinen alten Bericht von 2015: Der schöne Aussichtspunkt und das damals schon besuchte Küstenfort sind noch ein kleines bisschen weiter nördlich. 52km. Na, dann übernachte ich halt morgen oder übermorgen dort. Freitag/Samstag soll es auch wieder etwas mehr Sonne und weniger Regen geben. WC gibts dort allerdings keines (auf dem Weg dorthin dafür 2, danach bis zur nächsten Fähre wiederum keines.)

Wie bekannt, kam wieder der Pizzakarton wie ein Dach aufgesstellt über die Pfanne, damit sich die Pizza auch von oben her besser erwärmt. Knapp 10 Ah später (bei eingestellter Heizleistung von 400W) war der Käse oben für mich gut genug zerlaufen und der Boden durch die Pfanne sowieso sehr knusprig.

Geschmacklich natürlich nicht so der Hammer, Paprika hat man auch kaum gespürt (etwas mehr Paprika und weniger Schinken/Tomaten wäre besser gewesen), aber ein bisschen Pesto Genovese drauf, dann war sie leckerer.


^ Heute mal die günstige TK-Pizza um die ca. 1,70 € gekauft. Wie üblich dient der Deckel dazu, dass auch von oben Hitze auf die Pizza kommt


^ Dicker Boden und für norwegische Verhältnisse wohl etwas klein im Vgl. zu den anderen Markenpizzen (die aber ja über 5 € kosten), aber ganz OK. Mit Pesto Genovese später noch etwas besser.


^ Fjord-Meer-Blick aus dem Fenster zwar an sich nicht schlecht, aber das Wetter war halt nicht so toll.
 
2.9.2021

Morgens/vormittags Dauerregen und teils durchaus stark. Da will man noch nicht mal zu dem unbeheizten WC rüber gehen ... Bissl Standheizung, die beheizten Socken und testweise mal die Stoff-Handschuhe vorm Computer angezogen. Und mal das dickere Polo-Shirt statt dem dünnen Hemd, plus Sommerski/regenjäckchen. Die langärmligen Shirts will ich aber noch nicht raustun. Man braucht ja auch noch was für etwas kältere Tage ;-)


^ Evtl. alte Straßenbrücke, bevor der Tunnel rechts gebaut wurde?

Mittags kurze Regenpause, nach dem Supermarktbesuch aber wieder mehr Regen. Fuhr noch bis zum nächsten Rastplatz, der diesmal eine schönere Toilette hatte, dafür Längsparkplätze hintereinander, also weniger schön zum schlafen, aber warum sollte man bei schlechtem Wetter und so geringer Sicht noch all zu lang weiterfahren.
 
3.9.2021


^ Besonders gestyltes Rastplatz-WC .. naja, zugig und kalt, Türe komisch/schwierig zu öffnen, .. immerhin warmes Wasser, das nutzte ich für ein bisschen Wäsche waschen.

Eine Treppe ging links runter zum Fjord, die bin ich gestern noch gegangen, um nicht den ganzen Tag im Auto zu sitzen.

Heute nur 17 km Autofahrt zu dem einen Parkplatz mit der schönen Aussicht. Ich stand mich gleich so hin, dass mir die Aussicht nicht verstellt werden könnte und ging zu Fuß die paar hundert Meter zum Fort zurück, das ich ja auch schon 2015 besuchte.


^ Regenbogen


^ Nochmal ein kleiner Regenbogen


^ Gehört das schon zum Grønsvik Fort?


^ .. ich werte das mal als Ja.


^


^ Wird irgendwann zur Tropfsteinhöhle werden hier


^


^


^ Unter Wasser


^


^


^ Einige Eingänge bin ich nicht rein, weil mir die Zugänge zu nass waren; einige hab ich nicht fotografiert, die ich letztes Mal schon dokumentiert hatte. Gibt also mehr zu sehen, als das, was ich heute fotografiert hatte!


^


^


^


^


^


^ Santitätsbunker (wurde aber nicht fertig gestellt)


^ Santitätsbunker


^ Santitätsbunker, unbeleuchtet


^ Da hofft man, dass keiner kommt und die Türe schließt. Wobei der Sanitätsbunker ja 2 Zugänge hat.


^


^


^


^


^ Es gäbe auch noch ein Museum samt Café, hatte aber nicht offen


^ Was schwimmt denn da grünes, Algen?


^


^


^ Infotafel


^ Infotafel, von der spanisch-französischen Grenze bauten die Deutschen also eine Kette solcher Verteidigungsanlagen an den Küsten, davon waren 20% in Norwegen


^


^


^


^


^


^


^ Der Zugang war mir heute zu nass


^ Ausblick von etwas oberhalb


^ Ausblick von etwas oberhalb Grønsvik


^ Hier waren etliche solche Drahtreste zu finden, die anscheinend kreuz und quer mal gespannt waren, nur wozu?


^ Infotafel Kleivhalsen. 14.000 Inseln entlang der Helgeland-Küste


^ Kleivhalsen-Pano


^ Kleivhalsen-Pano


^ Kleivhalsen Rastplatz. War um 16:56 leerer als erwartet, nachts aber doch noch recht voll


^ Zum Sonnenuntergang wurde es wieder wolkiger, was schade war, da heute Nacht etwas stärkere Nordlichtaktivität gemeldet wäre.
 
Hast du mal auch die Festung außerhalb Kristiansand (kanonmuseum) besucht?

296574-kanonmuseum-2.jpeg


296575-kanonmuseum-3.jpeg


296581-kanonmuseum-9.jpeg


...sehr interessant ...
 
^ Nein, an der südlichen Küste Norwegens hab ich mich bisher sehr, sehr wenig aufgehalten.
 
Ich schreibe es nicht unter jedem einzelnen Bericht, aber ab und zu muss ich es loswerden: danke Starli dass du uns auf diese Reise mitnimmst 👍. Was für einen Unterschied doch ein paar Sonnenstrahlen ausmachen. Irgendwo am Anfang dieser Berichtserie hast du geschrieben, dass du auch Ungarn in deinen Reiseplanungen erwogen hast: ja, es ist momentan eines der liberalsten Länder Europas, ohne Einreisekontrollen, ohne irgendwo irgendwelche blöden Papiere/Apps etc. vorzeigen zu müssen, ohne diese unsäglichen Mundwindeln. Aber Norwegen ist, wenigstens bei Sonnenschein, trotzdem schöner 😉.
 
4.9.2021

(Der erste Teil des Textes mit den Recherchen zu den Inseln ist am Vorabend entsanden)

Die erste Fähre heute Samstag von Kllboghamn würde um 7:50 fahren, die nächste erst um 14 Uhr, dann nochmal 16:20 und 19:05. Bissl blöd also. Morgen Sonntag ginge die erste um 12:50. Da die nächsten Supermärkte aber sonntags geschlossen wären, bräuchte ich also eventuell heute einen. Da gäbe es auf der anderen Seite der Fähre in Jektvik einen Joker, der aber samstags nur bis 15 Uhr offen hat (und die 14-Uhr-Fähre kommt erst später an). Also müsste ich, wenn, dann die Fähre schon um 7:50 Uhr nehmen.

Man könnte auch mit anderen Fähren auf andere Inseln fahren, die weiter draußen sind - teils fahren die Fähren da 2 oder sogar über 3 Stunden. Leider gibts aber nirgends einen Anschluss dann weiter, so wie in Vega letztens, die Inseln etwas nördlich werden dann von z.B. Jektvik angefahren, statt hier von Stokkvågen und es gibt keine Insel, die von beiden Richtungen angefahren wird. Sonst hätte ich mir das wohl überlegt..


^ Infotafel Kleivhalsen. Mit Fähren könnte man auch interessantes Insel-Hüpfen machen, aber leider keinen Kreis

Eine der kleinen Inseln (Traena) ist ziemlich bewohnt und hätte eine Nachbarinsel (Sanna) mit einer interessanten Bergformation:
https://nordnorge.com/content/uploads/2020/11/072-DJI_0297-HDR-Pano.jpg
http://tenktraena.no/

.. auf dem Berg gibts anscheinend links eine Nato-Station, zu der geschrieben steht:
"Der Gomp ist der höchste Gipfel, der ohne Kletterausrüstung erreichbar ist, und die einzige gepflasterte Autostraße ganz oben. Nach einer Straße muss man einen 300 Meter langen, unbeleuchteten Tunnel nehmen, also bringen Sie die Taschenlampe mit. Es ist auch möglich, über eine alte Seilbahn aufzufahren, nördlich des Kirkehelleren."

Das hört sich ja spannend an. Fürchte aber, dass die Seilbahn, wenn sie überhaupt noch fährt, maximal in der Sommersaison offen sein wird - und die Hochsaison ist hier wohl nur bis Mitte August. Im Internet find ich jedenfalls mal nix zu der Seilbahn.

Eine geniale Straße ist das aber da oben allemal (allerdings gehen wohl keine Autofähren auf die Insel und das Fußgängerboot fährt am Wochenende unpassend und selten):
https://www.hblad.no/wp-content/uploads/2021/06/sanna-1024x680.jpg
http://helgetur.net/wp-content/uploads/2016/06/sanna065.jpg
http://helgetur.net/wp-content/uploads/2016/06/sanna073.jpg

Also ich glaub, die Seilbahn gibts nicht mehr - das ist eher ein seilgesicherter Steig dort:
https://images1.peakbook.org/images/65/bergtatt_130717_gumpen3.jpg?p=xtralarge
(das schaut unten im Tal nämlich nach einer Seilbahntalstation aus, also müsste man hier ja wenigstens Seile davon sehen, wenn es die noch gäbe?!)

Hier in dem Video sieht man bei 5:23ff die vermutliche Talstation, aber auch keine Seile mehr, jedenfalls scheint das das selbe Gebäude zu sein von dem Seil-Steig vorhin:
https://www.youtube.com/watch?v=ATXcMaYkdG0

Schade.

Wettervorhersagen: Von Montag bis Freitag Regen in der Gegend um Glomfjord. Na ganz toll. Das macht ja überhaupt keinen Sinn hier momentan.. kann ich gleich beide Fähren nehmen und bis nach Glomfjord heute fahren, zumindest wenn ich da oben zum Stausee am Gletscher will. Die beiden Fähren kosten zusammen aber über 35 €. Ob mir das das wert ist? Wäre lieber langsamer raufgefahren und ggf. auch 2 Nächte oben an den beiden Staumauern gestanden. Zumindest zu der einen Staumauer bin ich ja schon mal gefahren, vmtl. 2006. Abenteuerliche Straße. Alternative: Die Strecke seit dem letzten Supermarkt wieder retour und die E6 nach Norden. Wäre sogar kürzer bis dorthin, wo ich auch von der Küstenstraße aus wieder auf die E6 käme, in Fauske..

Ja, ich denke, das macht mehr Sinn. Vielleicht fahr ich den oberen Teil der Küstenstraße dann später, runterwärts.


^ Nochmals kurz an dem Rastplatz mit dem Designer-WC gehalten


^ .. die rostige Treppe, die vom Rastplatz runter zum Fjord geht


^ Pano vom Rastplatz bzw. der Treppe in die andere Richtung

Nähe des Rastplatzes gibts noch einen weiteren Rastplatz, ohne WC, aber schöner angelegt, zu der eine Wanderung abgeht.


^ Tortenkøta 1km, keine Karte, keine Info was das sein soll. Für den Gipfel kommt mir 1km etwas zu kurz vor. Na, schaumeramål, wåsdä Doddnködä is.


^ Von hier unten schauts jedenfalls recht trocken aus, die Wanderung, weil man meist auf Fels gehen wird. Hat leider etwas getäuscht, denn es ist eher stufig und zwischen den Felsstufen ist es doch wieder feucht. Der Anfang erst recht. Ok, hat auch viel geregnet die letzten Tage.


^ Och, panoramamäßig müsste man doch gar nicht mehr weiter gehen ..


^ Da hinten auf den Gipfeln links der Wolken gab's etwas Neuschnee


^ Unzählige kleine Seen gibts hier oben - und den Fjord im Tal


^


^


^ Diesen reisserischen Fluss musste man auch überqueren


^ Nasse bzw. matschige Stellen konnte man manchmal auf Felsen außenrum oder auf Steinen auf dem Weg oder am Rand etwas umgehen, aber nicht immer komplett.


^ Na kuck ma einer an, da steht eine kleine Hütte auf dem Plateau hier. Wird das doch nicht das Ziel sein, so unspektakulär?

Wenn ein Franke, sagen wir, ein Nürnberger ... auf Wanderung ist ... und eine kleine Hütte entdeckt ... kann es vorkommen, dass ein Jemand, der der fränkischen Sprache nicht mächtig ist, etwas falsch verstehen könnte ... sofern der Nürnberger folgenden Ausruf der Verwunderung macht und das kurze, halbverschluckte "ü" etwas zu sehr wie ein "i" klingen lässt, ich transkripiere es daher mal mit einem "y": "A Hyddla!".

Noch schwerwiegender könnte das Mißverständnis sein, wenn es der Franke seiner Begleitung zeigen will, ein lautes "Scha-hiiii" - "Wo?" - "Na, doddn" von sich gibt, den rechten Arm nach oben in Richtung der Hütte streckt und, während der Nicht-Franke gerade vorbeikommt, mit scharfer Stimme der Verwunderung schreit: "A Hyddla !!!"

Beim Runtergehen könnte er noch gefragt werden, woher er denn komme, worauf er antworten könnte "Vom Hyddla! A dolls Hyddla!" [ein tolles Hüttlein] - und sich der andere denken mag "Er ist wieder da?!"

(So, konnte ich das auch endlich mal unterbringen...)


^ Plateau


^ Zu der Hütte muss man aber einen Fluss queren - wär ja lieber hier drüber, aber es gab leider doch keine Stelle, wo man trockenen Fußes rübergekommen wäre ohne springen zu müssen


^ .. also dann nehm ich halt diese Flussquerung, die wohl zum Überschreiten eingerichtet wurde.


^ .. allerdings musste man hier noch einen zweiten Flussarm queren, was weniger schön war. Ich warf im hinteren Teil noch 2 Steine ins Wasser und buggsierte einen mit dem Stecken so hin, dass es bequemer zu gehen ging


^ Tortenkøta-Hütte, tatsächlich also die Endstation der 1km langen Wanderung


^ Tortenkøta-Hütte


^ Von der Hütte aus sieht man allerdings auf beiden Seiten nicht zum Fjord hinunter.


^ Ein Weg zum Gipfel ist nicht markiert und man müsste auch erst mal den nächsten Fluss queren.


^ Ich ging etwas einen Felsgrat entlang


^ Rückblick zur Hütte


^


^ Mal wieder ein Herz aus Steinen


^ .. plötzlich sah ich unter mir wieder einen markierten Weg. Hm, dann geh ich den halt mal.


^ .. allerdings ging dieser Weg eher sumpfing weiter. Hier holte ich mir dann nasse Schuhe


^ Wie üblich musste man häufig Felsen einfach rauflaufen (und später wieder runter) - wenigstens kriegt man da keine nassen Füße


^ Hier wollte ich den Weg nicht mehr weiter gehen, es hatte den Anschein, als führe der nun wieder runter zum Fjord, also gibt es evtl. zwei Wege vom Tal hinauf zur Tortenkøta-Hütte


^ Rückblick in Richtung Hütte, die natürlich nicht mehr zu sehen ist


^ Und Blick in Richtung Gipfel. Könnte man vielleicht doch recht unproblematisch auf den Felsen raufgehen, aber ich bin jetzt dann zu kaputt, muss ja auch noch retour gehen


^ Wieder nasse Schuhe geholt. Naja, kein Wunter bei der Seite. Aber sie sind bequem zu laufen (weicher Auftritt) und rutschen weder auf trockenen noch nassen Felsen - nur wenn dann eine dunkle Moos/Schleimschicht am nassen Fels ist, die ist glitschig.


^ Um die nassen Stellen des unteren Wanderwegs zu umgehen, wollte ich früher auf meinen oberen Grat-Weg kommen. Preisfrage war, ob ich dieses Stück trocken durchkomm. Wäre ich, wenn ich den letzten Schritt später nicht gemacht hätte, längere Strecke durch trockenes Gras/Gebüsch, aber dann vor dem nächsten Fels ein nasses Stück Moos, wo ich zu tief einsank.


^ Wieder abwärts.


^ Waren etwas über 4h, ca. 8,8 km und ca. 290 hm mit den ganzen rauf & runter lt. Tracker.


^ Mo i Rana


^ Die rechte Pizza mit den Nachos war lecker


^ Selbst auf der Hauptverkehrsverbindung in Norwegen, der E6, gibts auch mal Abschnitte mit weniger Tankstellen


^ Auf den besser ausgebauten Abschnitten darf man 90 statt 80 km/h fahren. Aber so schnell will ich ja eh nicht fahren. Wenigstens gibts kaum noch Mautstellen


^ Der Platz wär was für die LKW-Wohnmobile. Ein normales Wohnmobil kehrte später wieder um, ich blieb hier stehen, war wenigstens ruhig, keine E6 zu hören.
 
Hallo Starli
Es gibt für fast ganz Norwegen eine hochgenaue Karte. Da kannst du deine Wanderungen planen oder einfach anschauen - sozusagen jeder einzelne Stein ist eingezeichnet.
Die Karte basiert auf der internationalen Norm für Orientierungslaufkarten - Wald ist weiss, Wiese ist gelb etc.
Sehr genau und noch gut lesbar ist die Zoomstufe 10.
https://mapant.no/#1/63/9

Viel Vergnügen bei deinen weiteren Unternehmungen und Danke für die Berichte.
 
^ Danke, der rechte Weg wäre dort aber auch nicht eingezeichnet oder maximal das unterste Stück. Beim Hauptweg vom Rastplatz scheint der "OSM path" sogar besser eingezeichnet zu sein..
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben