Fellhorn 21.01.17:
Großkampftag, extrem voll (was bei den Wetterbedingungen nicht verwunderlich war).
Bei Anreise auf der B 19 Stau ab Sonthofen, daher den "Schleichweg" über Altstädten und Rubi genommen.
Parkplatz an Fellhornbahn um 9:30 zu 80% voll, an der Kasse 15 min Wartezeit.
An der Fellhornbahn II keine Wartezeit, dafür bei allen Sesselbahnen im Skigebiet 5-15 min. Am längsten war die Schlange immer bei der Bierenwangbahn. Entsprechend voll auch die Heubichl-Piste. Irgendwie finde ich diese Piste für die Kapazität von 2 6er KSB'S nicht ausgelegt. Eventuell hätte man doch die Bierenwangbahn bis zum Gipfel hochziehen sollen... Möserbahn war am besten zum fahren. Aufgrund der Vielzahl der Pistenvariationen haben sich die Massen auch gut verteilt. Beste Piste: Standartabfahrt. Kanzelwandtalabfahrt war auch super - für mich zum ersten Mal seit den Verbreiterungen im Mittelteil. Allerdings um 12:30 Wartezeit im Tal an der Kanzelwandbahn 15 min. Schnee war insgesamt sehr weich. Der "Tragödienhang" unterhalb der Fellhorn-Bergstation Richtung Talabfahrt bzw. See-Eckbahn war bereits um 10 Uhr in der Früh verbuckelt. Talabfahrt Fellhorn gegen 16:00 war entsprechend dann auch eher ein Rübenacker als eine Skipiste.
Aber das Wetter war einfach traumhaft und entschädigte ganz klar für die Wartezeiten und die teilweise eher schlechten Pistenverhältnisse.
Bei der Rückfahrt übrigens nur kurzer Stau vor der Ampel in Fischen...
Fazit:

von
Nebelhorn 22.01.17:
Aufgrund der Erfahrungen vom Vortag haben wir uns heute für einen "entschleunigten" Tag als Winterwanderer entschieden.
In der Früh ging es erst bei klirrenden 2 stelligen Minustemperaturen in die Breitachklamm.
Dann um 12:30 aufs Nebelhorn rauf (34,50 € für Fußgänger finde ich schon recht heftig im Vergleich zu den Skipasspreisen). Wartezeit im Tal etwa 20 min, Wartezeit Sektion 2 keine, Wartezeit Gipfelbahn 5 min.
Den Nordwandsteig am Gipfel finde ich ganz große Klasse. Tolle Fernsicht bei dem Wetter vom Gipfel bis weit ins Alpenvorland (man konnte die Rauchsäule über dem AKW Gundremmingen erkennen). Dazu ist auch das neue Gipfelrestaurant am Nebelhorn erste Sahne. Selten so gut gegessen in einem Skigebiet (Rehgulasch mit Serviettenknödel für 13,50 €). An dem Gipfelpanorama konnte man sich gar nicht sattsehen. Anschließend ging es noch von der Station Höfatsblick über den Winterwanderweg zum Zeigersattel (und noch ein bisschen weiter im Tiefschnee). Auch das ist absolut weiterzuempfehlen.
Achso, zurückfahren wollten Sonntag irgendwie alle. Von daher auch auf den Ausweichrouten zur B 19 Stau und letztendlich via Rubi, Altstätten, Hindelang, Oberjoch, Oy-Mittelberg bis Memmingen 2,5 Std ab Oberstdorf
Fazit: ganz eindeutig

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