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Mit dem ersten Teil des Satzes hattest du leider recht, mit dem zweiten leider nicht. So schaut z. B. der Temperaturverlauf in Wiener Neustadt aus, ähnlich war es wohl in etlichen Orten im Osten und Süden (auch in MB, leider stellt unser Meteorologe keine so schönen Grafiken ins Netz:Af schrieb:Mhh... Abwarten... Im September können noch ein paar Heisse Tage kommen... Aber die Nächte sind kühler...
miki schrieb:Habe nicht gedacht dass ich dieses Topic heuer noch ausgraben muss:
Mit dem ersten Teil des Satzes hattest du leider recht, mit dem zweiten leider nicht. So schaut z. B. der Temperaturverlauf in Wiener Neustadt aus, ähnlich war es wohl in etlichen Orten im Osten und Süden (auch in MB, leider stellt unser Meteorologe keine so schönen Grafiken ins Netz:Af schrieb:Mhh... Abwarten... Im September können noch ein paar Heisse Tage kommen... Aber die Nächte sind kühler...
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Nicht die 31,6 Grad zu Mittag (obwohl auch das für einen 17. September verdächtig heiss ist), rekordverdächtig für September waren von gestern auf heute die nacht/frühtemperaturen, mit Tiefstwerten um +25 Grad (!!) kann man ruhig von Tropennacht sprechen, wie man sie meistens nur vom Juli kennt.
Nun, wenigstens in Kärnten scheinen immer mehr Leute lieber auf den gesunden Menschenverstand zu hören als auf solche 'Energieberater':miki schrieb:Ich weiss dass man sich bei solcher Hitze möglichst wenig aufregen sollte (OK, drinnen hab ich ja konstant +23, also ein wenig Herumnörgeln wird mich nicht umbringen), aber ich kann es nicht anders: http://steiermark.orf.at/news/stories/2721340/. Anstatt froh zu sein dass unsere konservativen nördlichen Nachbarn begriffen haben dass es sowas wie Klimaanlagen gibt, versucht da ein Typ von der 'Energieberatungsstelle des Landes' den Leuten vom Kauf abzuraten:
Selten so was blödes gelesen ... nur beschatten, und gut ist? Bei Nachttemperatur von, sagen wir mal, +25 (so wie es in den letzten Nächten in Stadtzentren, egal ob MB, Graz oder Wien, schon öfter der Fall war), und Tagestemperatur von +35, kann ich durch Beschatten das Haus kühl (was nach meiner Meinung maximal 23 Grad bedeutet) haben? Dass sollte mir der gute Mensch mal erklären, m. E. hat er damit das Perpetuum Mobile erfunden.Geht es nach Dieter Thyr von der Energieberatungsstelle des Landes, könnte man sich dieses Geld ganz sparen - denn um es im Haus kühl zu haben, müsse man nur für eine äußere Beschattung sorgen: „Eine Klimaanlage im Einfamilienhaus heute im Neubau ist nicht notwendig. Man kann Häuser so bauen, dass sie durch die Architektur eine Kühlung nicht benötigen.“ Auch bei großzügigen Glasflächen brauche man nicht unbedingt eine Klimaanlage, so Thyr, wenn man im Sommer dafür sorgt, dass die Flächen beschattet werden.
, ich finde ja immer noch dass die lieben Österreicher ausgesprochen konservativ sind wenn es um Klimaanlagen geht, aber nun scheint wenigstens im südlichsten Bundesland ein gewisses Umdenken begonnen zu haben. Mit der Zeit werde ich eventuell sogar einmal ein klimatisiertes Hotel an einem der kärntner Seen finden können 38° und mehr sind bei uns im Geschäft im oberen Stock in den Bereichen mit Dachfenstern und ohne Klimaanlage nicht ungewöhnlich .. Ich musste heuer im Büro schon im Februar die Klima einschalten, wenn ich nachmittags (wo zu der Zeit die Sonne durchs Fenster kommt) unter 24° haben wollte ...Stani schrieb:wozu braucht man Klimaanlagen in den österreichischen Bergtälern? Okay, Burgenland+SO Steriermark kann ich nachvollziehen, besonders in den Blockhäusern, aber sonst?
Die Richtwerte (10 - 13 Eur / Monat) kann ich auch aus meinen eigenen Erfahrungen für die 3 Monate Juni - August bestätigen, wobei der Strompreise in SLO und AT in etwa gleich sind. Im Mai und September etwa halb so viel, ergibt unter dem Strich im schlimmsten Fall 50 Euro pro Jahr. Also wenn man sich selbst nicht mal so viel wert ist, dann gute NachtAuch bei der Energie Steiermark sorgt der heiße Sommer für einen neuen Rekord - noch nie sei der Stromverbrauch durch Klimaanlagen so groß gewesen wie heuer, berichtet Energie Steiermark-Sprecher Urs Harnik: „Wir stellen fest, dass der Stromverbrauch für das Kühlen in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen hat. Im Schnitt waren es in den letzten Jahren jeweils fünf Prozent. Heuer liegen wir bereits mehr als zehn Prozent über den Werten des Vorjahres.“
Die Nutzung der Klimaanlage kostet laut Urs-Harnik für einen durchschnittlichen Haushalt zehn bis 13 Euro pro Monat. Die richtige Dämmung und das rechtzeitige Beschatten sei dabei als Basis besonders wichtig.
. Da bringt es viel mehr (egal ob im Sinne von eingspartem Geld oder, wie es in neugründeutsch so schön heisst, CO2-Fußabdruck) im Winter den Thermostaten um 1 Grad tiefer zu stellen und eben einen Pullover und Stricksocken anzeihen anstatt, wie ich es leider viel zu oft bei Besuchen bei Freunden und Verwandten sehe, mitten im Januar im T - Shirt im Wohnzimmer zu sitzen ... Ich bevorzuge schon ein helles Ambiente, ohne daß ich schon am Nachmittag das Licht einschalten muß, wenn ich ein Buch lesen will. Nichts ist schlimmer, als Schießscharten statt Fenstern. Daß Glas nicht mit Energieverbrauch gleichzusetzen ist, hat Sobek mit seinem R128 in Stuttgart eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Vollverglasung, emissionsfrei und 100% recyclebar: https://www.baunetzwissen.de/sicherheitstechnik/objekte/wohnen/haus-r-128-in-stuttgart-72662miki schrieb:... leider sehe ich auch noch heutzutage bei Neubauten diese schrecklichen riesigen süd- und westseitigen Verglasungen, und man scheint noch stolz darauf zu sein ' ... die Wohnung bekommt den ganzen Tag die Sonne, wie schön ... '). In Wirklichkeit bekommt man die Sonne meistens dann wenn man sie nicht braucht (= im Sommer), und im Spätherbst / Winter wenn es wirklich nett wäre eine sonnige Wohnung zu haben ist es eh die halbe Zeit nebelig und dazu der Tag so kurz dass die Sonne sowieso schon untergegangen ist bevor man von der Arbeit / Skitag nach Hause gekommen ist.
Wenn du einen Balkon hast und nicht im Dachgeschoss wohnst, also deine Süd-Fenster von oben und der Seite beschattet werden, hast du im Sommer überhaupt keine Sonneneinstrahlung, nicht morgens, nicht mittags, nicht abends!! Im Gegensatz dazu hast du im Winterhalbjahr eine kräftige Sonneneinstrahlung, die das Zimmer heizt, was positiv ist. Und im Sommer keine Sonne am Morgen, so dass du problemlos morgens das Fenster noch offen lassen kannst. Ich bin jedenfalls zufrieden mit meinen Südfenstern, wesentlich besser als mit den Ost-Fenstern meiner alten Wohnung (das schlechteste Lösung im Sommer m.E., da man gleich am Morgen die komplette Hitze wieder in die Wohnung bekommt!) oder den West-Fenstern in meinem Büro ..miki schrieb:Und durch kluges Bauen auch, leider sehe ich auch noch heutzutage bei Neubauten diese schrecklichen riesigen süd- und westseitigen Verglasungen
Interessanter Link, trotzdem kann ich im Beitrag ausschliesslich davon lesen wie energiesparend das Haus in der kalten Jahreszeit sein soll, indem die 'durch die Fassade in das Gebäude eingestrahlte Sonnenenergie über wasserdurchflossene Deckenelemente absorbiert und anschließend einem Wärmespeicher zugeführt, aus dem das Gebäude im Winter durch Umkehrung des Wärmeaustauschprozesses beheizt wird.'. Ich kenne die Phrasen ganz gut, auch auf unserem Markt gibt es jetzt den Hype mit niedrig- bzw. Nullenergiehäusern. Ich kann ja gut glauben dass man damit beim Heizen viel sparen kann, aber das ist für das (Anti-)Hitze Thread irellevant. Ich würde gerne mal z. B. Mitte der verganegnen Woche ein paar Stunden in diesem Vorzeigeglaspalst in Stuttagrt verbringen und die Innentemperatur mit der in einem Altbau aus dem 19. Jh. mit dicken Ziegelwänden und, wie du es sagen würdest, 'Schießscharten' vergleichen. Ich kenne da von unserer Uni ein paar Beispiele, wo ein Teil der Fakultät in einem Altbau aus der KuK Zeit untergebracht ist und ein anderer Teil in einem 'grosszügig verglastem' Neubau aus den letzten Jahren, selbstverständlich mit allen Energieausweisen (oder wie schon diese schönen farbigen Balken heissengfm49 schrieb:Daß Glas nicht mit Energieverbrauch gleichzusetzen ist, hat Sobek mit seinem R128 in Stuttgart eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Vollverglasung, emissionsfrei und 100% recyclebar: https://www.baunetzwissen.de/sicherheitstechnik/objekte/wohnen/haus-r-128-in-stuttgart-72662
In der Übergangszeit taugt die auch zum Heizen.Du hast Recht, ich hätte weitere Links zu dem Gebäude anführen müssen, z.B.miki schrieb:trotzdem kann ich im Beitrag ausschliesslich davon lesen wie energiesparend das Haus in der kalten Jahreszeit sein soll, indem die 'durch die Fassade in das Gebäude eingestrahlte Sonnenenergie über wasserdurchflossene Deckenelemente absorbiert und anschließend einem Wärmespeicher zugeführt, aus dem das Gebäude im Winter durch Umkehrung des Wärmeaustauschprozesses beheizt wird.'.
... aber das ist für das (Anti-)Hitze Thread irellevant. Ich würde gerne mal z. B. Mitte der verganegnen Woche ein paar Stunden in diesem Vorzeigeglaspalst in Stuttagrt verbringen und die Innentemperatur mit der in einem Altbau aus dem 19. Jh. mit dicken Ziegelwänden und, wie du es sagen würdest, 'Schießscharten' vergleichen.
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