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Olympische Winterspiele 2022 in München?

chianti

Feldberg (1493m)
Nachdem sich mit Graubünden der aussichtsreichste Kandidat bzw. der einzige, der bisher öffentlich Absichten geäußert hat, verabschiedet hat, überlegt man angeblich in und um München, ob und wie man sich für 2022 bewerben soll.

http://www.jensweinreich.de/2013/03/03/winterspiele-2022-die-entscheidung-in-graubunden-munchens-chancen-demokratietransparenz-vs-heimlichtuerei-journalismus-vs-propaganda/

http://www.spiegel.de/sport/sonst/muenchen-hat-gute-chancen-auf-die-winterspiele-2022-a-886619.html

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/winterspiele-muenchens-olympia-chancen-steigen-1.1615563

http://olympia.de/deutschland-will-ein-olympia-marchen/

Pro:

- München kann als Großstadt Beherbung und Medieninfrastruktur locker stemmen, auch vom Verkehr sollte es klappen
- M hat bereits für 2018 eine gute Bewerbung abgegeben, die Qualitäten sind im IOC bekannt - das verringert den Aufwand des 2. Versuchs, falls nicht noch ein stärkerer Kandidat auftaucht (bloß: wer?)
- Mit Biathlon in Ruhpolding könnte noch ein erfahrener Veranstaltungsort hinzukommen, der 2018 nicht eingeplant war
- M hat bereits für 2018 eine gute Bewerbung abgegeben, die IOC-Mitglieder mögen solche "Hartnäckigkeit" (Pyeongchang hat drei Anläufe gebraucht)

Contra: die beiden wichtigsten Fürsprecher haben Pläne, in die eine Bewerbung Münchens im November 2013 nicht passt

- Ude will im September bayerischer Ministerpräsident werden und seine Stammwähler sind möglicherweise eher olympiakritisch
- Seehofer will es bleiben und braucht nicht noch eine Baustelle neben der Mollath-Affäre
- Bach will ebenfalls im September IOC-Präsident werden - zwei Mal Deutschland würde das IOC wohl nicht wählen
- der von Ude angekündigte Bürgerentscheid nur 4 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist klingt jedenfalls nach "ich will nicht aber ich muss es so aussehen lassen als hätte ich es zumindest versucht".

Was tun?

- es müssten bald unpolitische Köpfe als Gesichter der Bewerbung gefunden werden, so dass der Druck weg von der Politik ist. Es gibt ja den einen oder anderen wintersportaffinen weltbekannten Münchner ;D
- da Bach nicht einmal so eine gravierende Entscheidung wie den Tod des olympischen Ringens beeinflussen konnte oder wollte, gibt es mMn keinen Grund, auf diesen Aufsteiger aus der Samaranch-Ära Rücksicht zu nehmen.
 
Servus!

Noch ein Vorteil: München würde endlich die Finanzierung für den zweiten S-Bahn Tunnel bekommen.
Allerdings bin ich immer noch der Meinung, daß das nix wird. Wie soll den eine Stadt olympische Winterspiele organisieren die noch nicht mehr in der Lage ist auf ihrem eigenen Müllberg den seit Jahren geplanten Skilift zu errichten? :twisted:

Schöne Grüße,
Jan
 
...bitte, bitte her mit den Spielen!!!

Ich sehe es schon vor meinem Geistigen Auge...
...Oberau-Umfahrung und Kramertunnel...!
:love:
 
Pistencruiser schrieb:
...bitte, bitte her mit den Spielen!!!

Ich sehe es schon vor meinem Geistigen Auge...
...Oberau-Umfahrung und Kramertunnel...!
:love:

und am Sudelfeld kommen dann die Skirennen hin :lach: damit endlich mal gebaut wird
Ich bezweifle das in den nächsten 50 Jahren Winterspiele in München sind denn dann geht der ganze Mist wieder von vorne los 8O
 
Ich verstehe noch nicht, warum eine Kandidatur Bachs Münchens Chancen verringern sollte. Schließlich fielen in die Amtszeit des Spaniers Samaranch ja auch die Spiele in Barcelona 1992. Ich bleibe dabei, dass das IOC 2022 an einer starken Bewerbung einer Stadt aus den Alpenraum nicht vorbeikommt, nachdem zuletzt 2006 Winterspiele im Alpenraum waren.
 
Zwischen der Wahl Samaranchs und der Vergabe an Barcelona lagen 6 Jahre - München müsste auf derselben IOC-Session gewählt werden wie Bach. "Kleiner" Unterschied ...
 
Ich wär dafür :-) München bringt doch gute Vorraussetzungen mit und über mehr Besucherzahlen freut sich die Tourismusbranche ...
 
Fussballturnier 2022: Blatter gibt Katar-WM nur im Winter eine Chance.

Fifa-Exekutive entscheidet im Oktober über das Datum der Durchführung der Katar-WM laut diversen Medien. Das wird der Supergau für die Ausrichter der Anlässe, ausser die WM findet vom November bis Dezember statt. Die Grossen Sponsoren werden kaum beide Anlässe bei Terminüberschneidung stark unterstützen. Vielleicht hatte das die Bündner schon bei Ihrer Abstimmung im Hinterkopf, als schon der Herr Beckenbauer sich in diese Richtung sich geäussert hatte.
 
Die WM könnte im Januar gespielt werden, die europäischen Ligen müssten halt die Winterpause nach vorn und hinten verlängern. Olympische Spiele dann in der zweiten Februarhälfte. Trotzdem natürlich ungünstig nah beisammen.
 
Da steckt viel geld dahinter. das muss München erstmal zusammenbekommen.
 
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