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Olympische Winterspiele 2022

Fussball WM 2022 in Katar nun doch ende Herbst?

Die Weltmeisterschaft 2022 in Katar findet nach Informationen der amerikanischen Zeitschrift "Sports Illustrated" ein halbes Jahr später im November und Dezember statt.

Diese Empfehlung werde die FIFA-Task-Force in der kommenden Woche an ihrer Sitzung in Doha vorlegen. Den Entscheid über den Termin für die umstrittene WM in sieben Jahren will das Exekutivkomitee der FIFA im März fällen.
Quelle: http://www.tagblatt.ch/aktuell/spor...in-Katar-nun-doch-im-Winter;art129480,4134562

In dieser Zeit findet die FIS Skirennen in Nordamerika statt somit dürfte es keine Live Kollision in der Berichterstattung geben.
 
Die Olympischen Winterspiele 2022 sollen vom 4. bis 20 Februar stattfinden.

Zwei Berichte gefunden auf FAZ.NET zu den Bewerbern für die Spiele von 2022.

Info Almaty: http://www.faz.net/aktuell/sport/sp...cht-almaty-olympia-2022-bekommt-13438360.html

Info Peking: http://www.faz.net/aktuell/politik/...lympischen-spiele-2022-beworben-13405063.html

Host City Dossier in Pdf vom 09.05.2014 inkl. Oslo (war damals noch dabei). http://www.olympic.org/Documents/Host_city_elections/2022_Working_Group_Report.pdf



PS: Die FIFA Fussball WM 2022 findet voraussichtlich vom 18.11.2022 bis 18.12.2022 statt.
 
Ah wa! Die holen sich den Blatter Sepp als Berater, dann wird das schon... :mrgreen:
 
Roymarcoi schrieb:
starli schrieb:
Wären Südamerika und Australien egtl. per se ausgeschlossen oder würde das IOC Winterspiele im Juli/August zustimmen? Wär doch mal 'ne Abwechslung ;-)


Ist denke ich ausgeschlossen. Interessant mit Sicherheit, ist mal was anderes. Aber ich denke das IOC hätte hier aus Selbstschutz (man käme der Fußball-WM in die Quere) etwas dagegen.

Ich denke man kann erahnen wie es sich dann mit der medialen Aufmerksamkeit verhält.

Also der FußballWM käme man schon mal nicht in die Quere, die Frage ist eher wer in Südamerkia und Australien/Neuseeland kann solche Megaevent im Schnee ausrichten?
 
Der Deal ist gemacht: Peking wird wohl die Winterspiele in sieben Jahren bekommen – auch ohne Gebirge und echten Schnee.

Peking ist haushoher Favorit. Chinas Führer wissen die richtigen Knöpfe zu drücken. Das IOK habe es in der Hand, schrieb Partei- und Staatschef Xi Jinping in einem Brief, «die Leidenschaft von 1,3 Milliarden Chinesen für den olympischen Wintersport zu entfachen». 10 Millionen Chinesen standen mittlerweile schon mal auf Ski, schätzt Chinas Skiverband. Für den Fall eines Zuschlags für die Olympischen Spiele verspricht die KP-Führung bis 2022 nicht weniger als 300 Millionen Wintersportbegeisterte.
Die 19 Mitglieder Evaluierungskommission hatten fünf Tage lang Sportanlagen, das Transportsystem und die Pläne für den Neubau von Wettkampfanlagen untersucht.

Kommissionsleiter Alexander Schukow äussert sich anschliessend vor Journalisten sehr zufrieden:

"Peking bietet ein klares Konzept an. Die bestehenden Sportstätten könnten gut genutzt werden."
Dennoch genügen die Bedingungen in Zhangjiakou kaum den Ansprüchen für alpine Wettkämpfe.

Mitreisende Olympia-Experten zeigten sich jedoch enttäuscht von den Anlagen in Zhangjiakou und äußerten Skepsis ob dort anspruchsvolle Pisten gebaut werden können. Die Gipfel sind gerade mal 2000 Meter hoch, der Höhenunterschied der Abfahrt beträgt 820 m, 20 m über dem unteren FIS-Grenzwert von 800 m.
Herren Olympiaabfahrt auf einem "Idiotenhügeln" falls Peking denn Zuschlag bekommt.

"Grundsätzlich ist es kalt genug, und überall gibt es ausreichend Wasser", sagte der Russe - für die Produktion von Kunstschnee.
In Yanqing, wo die alpinen Skirennen stattfinden sollen, fallen genau fünf Zentimeter Schnee im Jahr. In Chongli, wo die Snowboarder, die Freestyler und die Langläufer hin sollen, vor allem aber die olympischen Wohnstätten, sind es ein paar Zentimeter mehr.

Trotzdem gibt es Bedenken. So fanden die Inspektoren im 200 Kilometer entfernten Zhangjiakou, wo die Skiwettbewerbe stattfinden sollen, trocken-braune Hügel vor. Allerdings sei nicht die Menge an natürlichem Schneefall ausschlaggebend, sagte Schukow, sondern die Fähigkeit genügend Kunstschnee zu produzieren.

"Wir werden diese Themen sorgfältig prüfen, aber die Daten, die wir erhalten haben, deuten darauf hin, dass es möglich ist, die notwendige Schneemenge zu produzieren."

Auch die massive Luftverschmutzung in China ist ein Problem. Erst am Vormittag hatte ein Sandsturm in Peking die Luftwerte gefährlich ansteigen lassen. Während der Visite der Inspektoren hatte es zudem zeitweise Smog gegeben. IOC-Kommissionsleiter Schukow verwies aber auf das Versprechen Pekings viele Milliarden investieren zu wollen, um den Smog in den Griff zu bekommen. Zudem habe 2008 gezeigt, dass auch kurzfristige Maßnahmen sehr wirksam sein könnten.

"Das ist natürlich kein Ersatz für langfristige Lösungen, aber ich denke, dass die Regierung das versteht."
Die Tatsache, dass in Zhangjiakou über das ganze Jahr verteilt im Schnitt nur etwa ein Meter Schnee fällt, sieht Schukow nicht als problematisch.

Eventuelle Zweifel daran, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) den Deal mit Peking abschliessen wird, wurden spätestens am Samstag zerstreut, als der Russe Alexander Schukow, Chef der Inspektionsgruppe des IOC, zum Abschluss des fünftägigen Evaluierungsbesuchs eine Pressekonferenz abhielt. „Unser Besuch hat bestätigt, dass Peking in der Lage ist, die Winterspiele 2022 erfolgreich abzuhalten“, sagte er zunächst noch recht allgemein. Dann pries er die Bewerber für ihre „Expertise und ihr Wissen“, betonte die große Unterstützung durch die chinesische Regierung und die Öffentlichkeit und bescheinigte dem Kandidaten, er habe „den Geist und die Ziele der Agenda 2020“, des Reformwerks des IOC-Präsidenten Thomas Bach, verinnerlicht.

Quellen: http://bazonline.ch/ausland/asien-u...nder-in-der-braunen-Bergwueste/story/15227592
http://www.deutschlandfunk.de/olymp...bewerbung.1346.de.html?dram:article_id=315649
 
Naturschnee ist für Skirennen doch sowieso negativ. Ein Ort, in dem kaum Schnee fällt und an dem man quasi sicher sein kann, dass während der olympischen Spiele kein störender Schnee auf die Piste fällt, ist doch perfekt für die Organisatoren heutzutage. Wo kämen wir denn hin, wenn Profi-Sport noch auf natürlichem Untergrund stattfinden würde!
 
Vielleicht gibt es beim IOC ja nun endlich ein Umdenken, denn dass nur Peking und Almaty sich bewerben war wirklich lächerlich und Peking ist da einfach das kleinere Übel.

Der fehlende Naturschnee ist halt einfach dem dortigen Klima geschuldet, das im Winter zwar kalt, aber fast ohne Niederschlag ist. Das ist für mich Gesamtbild noch gar nicht so schlimm.
 
Chlosterdörfler schrieb:
und äußerten Skepsis ob dort anspruchsvolle Pisten gebaut werden können. Die Gipfel sind gerade mal 2000 Meter hoch, der Höhenunterschied der Abfahrt beträgt 820 m, 20 m über dem unteren FIS-Grenzwert von 800 m.
Herren Olympiaabfahrt auf einem "Idiotenhügeln" falls Peking denn Zuschlag bekommt.
[/quote]

Der Höhenunterschied ist aber kein Argument für die Behauptung "Idiotenhügel".
Die Birds Of Prey in Beaver Creek hat 753 Meter Höhenunterschied und ist alles andere als ein Idiotenhügel.
 
"Peking bietet ein klares Konzept an. Die bestehenden Sportstätten könnten gut genutzt werden."
Das würde nun allerdings gegen Peking spreche. Olympiaden und Fussball-Weltmeisterschaften rentieren doch nur dort wo alles neu gebaut werden muss. Wie soll man denn bitteschön bei schon bestehenden Anlagen genug Geld verdienen um Schmiergeld zahlen zu können?
 
Martin_D schrieb:
Chlosterdörfler schrieb:
und äußerten Skepsis ob dort anspruchsvolle Pisten gebaut werden können. Die Gipfel sind gerade mal 2000 Meter hoch, der Höhenunterschied der Abfahrt beträgt 820 m, 20 m über dem unteren FIS-Grenzwert von 800 m.
Herren Olympiaabfahrt auf einem "Idiotenhügeln" falls Peking denn Zuschlag bekommt.


Der Höhenunterschied ist aber kein Argument für die Behauptung "Idiotenhügel".
Die Birds Of Prey in Beaver Creek hat 753 Meter Höhenunterschied und ist alles andere als ein Idiotenhügel.
Die Ortsbezeichnungen Zhangjiakou kann man mal auf Google Earth eingeben höher als der 大海坨山顶 oder Haituo Mountain bin ich dort nicht gekommen. Danach kannst mal dich als Skipistenbauer versuchen denn Bernhard Russi wird den Job nicht ewig machen. Bin mal gespannt wie deine Interessante Abfahrtspiste dort verlaufen könnte oder ein andrer User hat eine Hand dafür und das Auge dafür jedenfals mal viel Spass dabei.

Weitere Infos gibt’s es in der Lokale Sprache: http://m.news.cntv.cn/2015/03/25/ARTI1427242596174831.shtml

PS: Auf der Seite hat’s mal eine Grafik wie die möglichen Skipisten verlaufen würden und wo es die Seilbahnanlagen geben könnte.
 
FIS Gian-Franco Kasper im Interview mit der NZZ

Sie sind ja nicht nur IOK-Mitglied und Präsident des internationalen Skiverbandes, sondern stehen auch der Vereinigung der Wintersportverbänden vor. Um die Winterspiele muss man sich mittlerweile sorgen. An der Session in einem Monat in Kuala Lumpur kandidieren nur die kasachische Stadt Almaty und Peking um die Spiele 2022.

Ohne den beiden Kandidaten unrecht zu tun, das ist eine unglückliche Situation. Wir hatten ursprünglich sieben Kandidaten, die alle wählbar waren. Dann kam der finanzielle Schock von Sotschi, das 51 Milliarden Dollar in die Spiele investierte. Das hat zumindest bei uns im Westen zu einem riesigen Widerstand in der Bevölkerung geführt. Ich habe das bei der Bündner Kandidatur hautnah miterlebt. Der Schock von Sotschi sitzt immer noch tief. Deshalb reist der Präsident Thomas Bach nun von Land zu Land und versucht die Menschen zu überzeugen, dass man die Spiele auch günstiger haben kann. Ich bin ziemlich sicher, dass wir für 2026 wieder fünf oder sechs Kandidaten haben werden. Dann hört die Diskussion automatisch auf.

Wer erhält in Kuala Lumpur den Zuschlag: Almaty oder Peking?

Durchführen können die Spiele beide; beide sind aber auch nicht perfekt. Aus der Sicht des Skisports ist es eine Riesenchance, eineinhalb Stunden von einer Millionenstadt wie Peking entfernt ein neues Skisportzentrum aufzubauen.
Quelle: http://www.nzz.ch/sport/der-schock-von-sotschi-sitzt-noch-immer-tief-1.18569759
 
Es war absehbar, dass Peking den Zuschlag erhält.
Auch daran werden wir uns gewöhnen ... müssen!

http://www.tagesschau.de/ausland/olympiabewerber-peking-101.html
http://www.skiresort.de/skigebiet/duolemeidi-mountain-resort-saibei/

Zitat:
"Skifahren Duolemeidi Mountain Resort (Saibei)
Das Dolomiti Mountain Resort liegt neben der Stadt Chongli in der Provinz von Hebei, 226km norwestlich von Peking. Das Resort deckt eine Flaeche von 57 Hektar, wobei die Meereshöhe von 1500m bis 2174 m reicht.
Bis zu 150 Tage jährlich liegt die Zone in Schnee bedeckt und erinnert den Skifahrer an die bezaubernde Berglandschaft der Alpen."

OK! Ein wenig! :D
 
Super, als nächstes kommt dann Katar!
Mindesthöhenunterschied für eine Herrenabfahrt sind 800m wenn ich das richtig in Erinnerung hab... wird das ne Olympische Sprintabfahrt mit 2. Durchgängen?
 
Heute auf Eurosport hieß es, dass sie einen Berg komplett neu erschließen wollen nach dem Vorbild von St. Anton. Da soll es dann wohl auch einen Höhenunterschied > 800m geben.
 
Wirtschaftlich hervorragende Entscheidung, in Österreich, Südtirol und der Schweiz werden die Sektkorken in den Firmen knallen.
Denn wo wird man das allermeiste einkaufen ? Ebenda.

Auch sportlich in Ordnung, da wird dem lahmenden Wintersport, besonders alpin, mal ein bisschen mehr Beachtung geschenkt.

Neuerschließung von gigantischen Märkten, da kann der schrumpfende europäische nicht mithalten.
Und die Chinesen finanzieren sowas aus der Portokasse, bei 3-5 Billionen $ Währungsreserven.

Aber schön , wie die Normalos in der österreichischen Netzgemeinde ihrem Lieblingshobby Raunzen nachgehen :lach:

http://derstandard.at/2000020044407/Winterspiele-2022-an-Peking-vergeben

Entfernungen ? Kein Problem in China, wird mal eben ne Schnellbahn gebaut. Geht dort innerhalb von 3 Jahren.
 
Das Internationale Olympische Komitee hat die Winterspiele 2022 an Peking vergeben. In der chinesischen Hauptstadt sollen „außergewöhnliche Spiele“ stattfinden. Das Votum fiel jedoch knapp aus.
Quellen: http://www.faz.net/aktuell/sport/ioc-entscheid-peking-richtet-winterspiele-2022-aus-13728488.html
http://www.spiegel.de/sport/winters...h-redet-wahl-von-peking-schoen-a-1046267.html
http://www.spiegel.de/sport/sonst/o...22-fakten-zu-ausrichter-peking-a-1046155.html

Orchestrierter Jubel in China
Pflichtschuldig übertrug das staatliche chinesische Fernsehen den Jubel, nachdem Peking den Zuschlag für die Spiele 2022 erhalten hatte. Die Begeisterung für Wintersport hält sich aber in Grenzen.
Quelle: http://www.nzz.ch/sport/orchestrierter-jubel-in-china-1.18588617

Beginnen wird die Veranstaltung voraussichtlich am 4. Februar 2022 und wird bis zum 20. Februar dauern.

Zum Entscheid

«Das Risiko Almaty war zu gross»

Der Schweizer Gian-Franco Kasper sagt, Peking habe sich gegen Almaty durchgesetzt, weil sich das IOK problemlos organisierte Spiele wünsche. Doch auch das Marktpotenzial spielte eine grosse Rolle.

Was heisst der knappe Ausgang nun für eine allfällige neue Schweizer Kandidatur?

Ich bin mehr denn je überzeugt, dass wir heute mit einer Kandidatur St. Moritz/Davos gewonnen hätten. Wir haben nun eine Massierung der Spiele im asiatischen Raum: 2018 in Pyeongchang, 2020 in Tokio, 2022 in Peking. Und wenn Almaty für 2026 erneut antritt, hat es gute Chancen zu gewinnen. Ich denke, wir müssten erneut eine Schweizer Kandidatur lancieren – zumal andere grosse Wintersportnationen wie Deutschland, Frankreich oder Kanada sich für die Sommerspiele 2024 bewerben und damit absorbiert sind.

Das italienische IOK-Mitglied Ottavio Cinquanta hat der Schweiz im Nachgang zu Lausannes erfolgreicher Bewerbung für die Jugendspiele 2020 vorgeworfen, sie mache zu wenig für den Sport. Wie ist dieses Votum zu verstehen?

Cinquanta hat sich falsch ausgedrückt. Er war einer der vehementesten Befürworter einer Kandidatur von St. Moritz und Davos. Er wünscht sich eine Schweizer Kandidatur, weil er uns zutraut, hervorragende Spiele zu organisieren. Doch seine Botschaft war unglücklich formuliert. Er hat dafür sehr viel Unverständnis geerntet.
Quelle: http://www.nzz.ch/sport/das-risiko-almaty-war-zu-gross-1.18588630
 
Moment, ob sich Deutschland wirklich für Olympia 2024 bewirbt ist noch gar nicht ganz sicher. Ich hoffe ja immer noch auf den Verstand einiger...
 
Passt für das IOC, da wurde am meisten geschmiert:) München hätte eh keine Chance gehabt, gut das die Bewerbung zurückgezogen wurde.

China hat soviel Geld, das spielt dort alles keine Rolle. Wie geschrieben, Schnellbahn? Kein Problem, wann geht es los. Ich denke es werden noch viele Spiele in Asien durchgeführt, so merkt dann noch der letzte das sich die Welt nicht mehr um Europa dreht.
 
Ich finde Winterspiele in Peking immer noch absurd. Seriöse Bewerbungen wird es damit immer weniger geben. Wenn Hamburg vernünftig ist lässt aktuell seine Bewerbung bleiben. Nachaltige Spiele? Echt lustig! Bin gespannt was als nächstes kommt.......so richtig schräg wäre m.E. noch eine Fussball-WM in der Wüste. Aber so bescheuert kann doch keiner sein, oder :?: :?: :!:
 
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