• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Olympische Winterspiele 2022

Chlosterdörfler schrieb:
Bruno Kernen: "Es ist 5 vor 12"

Die Abfahrt hat an Interesse und dadurch auch TV-Zuschauer verloren, sagt ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. Der Abfahrt droht sogar das Aus bei Olympia. Der ehemalige Abfahrtsweltmeister Bruno Kernen warnt – ein Kommentar.

Seit einem Jahr sei es auf der Abfahrt besser geworden; seit mein ehemaliger Kumpel Hannes Trinkl Rennchef auf der Abfahrt wurde. Gott behüte mich dass ich zu denen gehöre, die immer sagen: "früher ist alles besser gewesen". Aber früher war es anders! Als Abfahrer galt man als Gladiator, als ein Spinner. Ein Sprung wurde so gebaut, dass die Ideallinie mehr Mut benötigte. Ein Sprung wurde so gebaut, dass nicht jeder sich getraut hat, mit Vollgas darüber zu fahren. Alleine da gab es Unterschiede, die der Zuschauer oder die Zuschauerin – ohne Experte/Expertin zu sein – zuhause sofort sehen konnte.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Pistenmaschinen noch nicht so gut waren, wie sie es heute sind. Das hat dazu geführt, dass es auf der Strecke mehr Schläge gegeben hat und man nicht alles in der perfekten, aerodynamischen Position hatte fahren können. Schon in meinen letzten Jahren gab es mehr und mehr "Autobahnen", immer weniger musste man sich als Abfahrer überwinden. Das hat auch der Zuschauer mitbekommen.

Es geht nicht darum, jemandem die Schuld zuzuschieben. Der Vorgänger von Hannes Trinkl hatte es nur gut gemeint, aber gute Absichten hüten nicht davor, dass das Schiff in die falsche Richtung gelenkt wird. Und genau das ist meiner Ansicht nach geschehen. Hoffen wir darauf, dass es noch nicht zu spät ist, um das Ruder umzulegen. So sehr ich den Skisport liebe, aber wenn es dann schon mir langweilig wird Abfahrten zu gucken, dies obschon ich die rosarote Pro-Skibrille trage, dann ist es wirklich 5 vor 12.

Noch ein Gedanke zu den Sprintabfahrten: Wir hatten jeweils in Kitzbühel am Freitag eine Sprintabfahrt. Es war spannend, es gab ein grössesres Favoritenfeld, die Zuschauer sahen zwei Läufe und nicht wie heute einen Super G. Es gibt kaum eine geilere Abfahrt als Kitzbühel, aber als Super-G-Hang passt es einfach nicht. Die Sprint-Abfahrt in Kitzbühel war ein Spektakel - warum diese durch einen Super G ersetzt worden ist, wissen wohl nur die (Ski)Götter.

Naja, das war schon vor dreißig Jahren so, dass die zurückgetretenen Abfahrer spätestens zwei, drei Jahre nach ihrem Rücktritt gemotzt haben, dass die aktuelle Generation aus Weicheiern besteht, die nur noch entschärfte Strecken fahren müssen, während sie noch echte mutige Kerle waren.
 
„Es ist besser, dabei zu sein und kopiert zu werden, als nicht dabei zu sein und kopiert zu werden.“ Das gilt allgemein im Chinageschäft.

Für das alpine Skizentrum der Spiele in Yanqing rund 70 Kilometer von Peking entfernt gibt es bislang nur ein Generalkonzept.

Einige der mitgereisten Tiroler Unternehmen zweifeln auch daran, dass das Konzept auf seine Durchführbarkeit überprüft wurde. „Ich glaube nicht, dass hier schon das letzte Wort gesprochen wurde“, äußert sich der Präsident des Tiroler Skiverbandes und Skigebietsplaner Werner Margreiter gegenüber der TT skeptisch. „Herren- und Damenabfahrt auf der gleichen Piste ist erfahrungsgemäß problematisch, wenn es zu Verschiebungen kommt“, sagt Margreiter. Er glaubt an Nachbesserungen im Konzept.

Für Skepsis sorgen auch die Witterungsbedingungen. In Yanqing gibt es kaum Niederschlag. Die Pisten müssen voraussichtlich künstlich beschneit werden. Die Speicherseen befinden sich einige Kilometer entfernt. An der Nachhaltigkeit der Spiele bestehen deshalb nicht nur bei der Tiroler Delegation Zweifel.

Leitner ist bereits mit Liftanlagen und über die Töchter Prinoth und DemacLenko mit Pistenfahrzeugen und Beschneiungsanlagen in China vertreten. Leitner-Chef Michael Seeber kennt daher die Probleme, mit denen Firmen in China konfrontiert sein können, wie mangelnde Rechtssicherheit und Produktkopien. „Es gibt die Gefahr, dass Geräte kopiert werden“, sagt Seeber. Die eigene Innovationskraft sieht er aber als eine Art Kopierschutz, zudem würden die Vorteile des rasant wachsenden Marktes China überwiegen: „Es ist besser, dabei zu sein und kopiert zu werden, als nicht dabei zu sein und kopiert zu werden.“ Eine Meinung, die viele der 14 Tiroler Unternehmen der Delegation teilen.
Quelle: http://www.tt.com/wirtschaft/wirtsc...olympia-2022-als-turbo-für-tiroler-firmen.csp
 
In Yanqing gibt es kaum Niederschlag. Die Pisten müssen voraussichtlich künstlich beschneit werden.
Als ob das nicht genau die perfekte Situation für Ski-Bewerbe heutzutage ist. Harter Kunstschnee und kein Naturschnee, den man aus der Piste schaufeln müsste...

Naja, mir ist das eh egal, Sport im Fernsehen interessiert mich generell nicht. Und sollte ich zufällig mal bei Olympia im TV rüberzappen, läuft hoffentlich Curling, das find ich noch am spannendsten ;)
 
Chef von Weisse Arena, Reto Gurtner hatte den richtigen richer jetzt profietiert seine Gruppe.

Ein Treffen am Wef

Dass er mit den Chinesen offenbar ins Geschäft kam, hat er einer Zufallsbekanntschaft zu verdanken. Ein Vertreter der Familie Lim, welche die Genting-Gruppe kontrolliert, war im Januar 2013 am Wef zugegen. Eigentlich wollte er mit Davos ins Geschäft kommen, doch weil eine Ansprechsperson fehlte, machten die Asiaten Bekanntschaft mit Reto Gurtner, verriet er der Hotelrevue. Die Genting-Gruppe hat bisher gegen 800 Millionen Franken in ein neues Skigebiet investiert.

Chinesen berichten von Mega-Projekt mit der Schweiz

Für die Chinesen könnte der Zeitpunkt nicht besser sein: Denn in der 100 Kilometer nordöstlich von Peking entfernten Provinz Hebei, wo das Skiresort «Secret Garden» liegt, finden 2022 die Wettbewerbe in den Disziplinen Freestyle, Snowboard und Ski Nordisch statt.

Beim Personalaustausch bleibt es aber nicht. Die Zeitung berichtet von einem Mega-Projekt in Zusammenarbeit mit den Schweizern: 2490 Appartements und eine 3000 Quadratmeter grosse Notfallstation sollen mit Hilfe von Expertenwissen aus Laax entstehen. Auch dazu meinte eine Mediensprecherin nur: «Der Entscheid liegt nicht bei uns.»

Der Chef von Weisse Arena, Reto Gurtner, wird in «China Daily» mit dem Satz zitiert: «Mit unserer Erfahrung, die wir einbringen und der Dynamik, mit der China vorwärts macht, bin ich völlig überzeugt, dass das Secret Garden Weltklasse-Niveau erreicht.»
Quelle: http://www.handelszeitung.ch/untern...ch-mit-hilfe-aus-laax-fuer-olympia-fit-937062
 
Ich vermutet mal dass einige temporäre Sportstätten auf dem Messegelände und in den Messehallen hergerichtet werden. (war übrigens in London und Paris auch so). Ich war bei beiden Spielen vor Ort und man konnte in den Messehallen direkt wechseln zwischen Judo, Boxen, Tischtennis, Volleyball, Gewichtheben, und noch ein paar andere (kleinere) Sportarten

Ich würde es insgesamt besser finden, wenn München sich für Winterspiele und Berlin oder Hamburg für Sommerspiele bewerben würde. Wobei es vermutlich wahrscheinlicher wäre dann die Winterspiele zu bekommen als Sommer weil einfach viel weniger Länder in der Welt in der Lage sind Winterspiele auszurichten. (Stichwort Berge)

Wobei wenn ich es mir recht überlege könnten Winterspiele auch in einem Mittelgebirge ausgerichtet werden. Es gab ja mal, zumindest die Idee, dass Dresden sich für Winterspiele bewerben will. In Sachsen und Thüringen ist praktisch alles vorhanden was man braucht. Hallen in Dresden, Chemnitz und Leipzig. Bobbahn in Oberhof und Altenberg, Langlaufstrecken und Schanzen in Oberhof und Klingenthal, Freestyle und Snowboard könnte in Oberwiesenthal ausgetragen werden. Nur für die Alpinen (und hier vermutlich sogar nur für Abfahrt und Super G) bräuchte man einen anderen Ort, wie zum Beispiel Garmisch
 
Thunderbird80 schrieb:
Es gab ja mal, zumindest die Idee, dass Dresden sich für Winterspiele bewerben will. In Sachsen und Thüringen ist praktisch alles vorhanden was man braucht. Hallen in Dresden, Chemnitz und Leipzig. Bobbahn in Oberhof und Altenberg, Langlaufstrecken und Schanzen in Oberhof und Klingenthal, Freestyle und Snowboard könnte in Oberwiesenthal ausgetragen werden. Nur für die Alpinen (und hier vermutlich sogar nur für Abfahrt und Super G) bräuchte man einen anderen Ort, wie zum Beispiel Garmisch
Die alte Jens-Weinreich-Regel lautet sinngemäß:
Olympia ist da, wo die Frauen der IOC-Mitglieder übernachten wollen.

Damit ist das Mailand-Cortina-Konstrukt schön beschrieben und damit könnten auch Halbmillionenstädte in Sachsen schon raus sein.
 
KuT schrieb:
Die alte Jens-Weinreich-Regel lautet sinngemäß:
Olympia ist da, wo die Frauen der IOC-Mitglieder übernachten wollen.

Damit ist das Mailand-Cortina-Konstrukt schön beschrieben und damit könnten auch Halbmillionenstädte in Sachsen schon raus sein.

Erklärt auch, warum es mindestens zwei Austragungsorte braucht. Im anderen übernachten die Funktionäre selbst mit ihren Affären.
 
Zurück
Oben