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Olympische Winterspiele München 2018?

Da hast mich falsch verstanden. Ich hab ne Hinliste der "Dagegenen" angegeben, also wer tendenziell (rein aus meinem Gefühl) öfter gegnen Großprojekte ist. Und da sind halt die Grünen auf Pos1, die FDP die letzten.

Aber egal, zurück zu wichtigem :-)
 
alles klar, da hb ich dich falsch verstanden, tut mir leid. Ich kann die Einstellung zwar immer noch nicht ganz teilen, aber akzeptieren.

Mich würde mal interessieren was diejenigen von euch die sich eingehend mit dem Konzept von München 2018 beschäftigt haben anderst machen würden. Wenn das hier zu viel wird können wir dafür auch ein Topic im OT Bereich aufmachen.
Aber bitte jetzt kein "ich würd's garnicht machen". Mich interessiert alles, Sportstätten, Dörfer, Verkehr, etc.
 
Warum eigentlich nicht wieder Sommerspiele in München statt der jetzt ersehnten Winterspiele? Dann hätten in München alle ihr Olympia, und das Werdenfelser Land bliebe der Tourismus-Booster erspart...
Eine Win-Win Situation für beide Regionen also.

:mrgreen:
 
Nö, wenn die in München keine Winterspiele wollen gibt's auch keine Sommerspiele. Wenn Deutschland Sommerspiele haben will, dann kommt dafür nur Berlin in Frage, die haben nämlich schon jede Menge Veranstalltungsstätten und vor allem das größte und in meinen Augen schönste LA Stadion in Deutschland.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Wem sagst du das? Ich bin immernoch stocksauer auf den Genossen weil er die Chance vergeigt hat. Somit bleibt München weiterhin der schlecht erschlossendste Großflughafen Deutschlands.

Es hätt ja nur 2 Millarden € gekostet laut CSU, wir sind ja ein reiches Bundesland :wink: die sollen lieber die S-Bahn Ausbauen
 
Nachdem nichtmal wir so reich sind wie es immer hieß sollte das zumindest fraglich sein. Trotzdem, 10 Minuten Fahrzeit ab Hauptbahnhof wären weniger als die Hälfte von dem was eine Express S-Bahn braucht und so tolle zusätzliche Umsteigemöglichkeiten gibt's bei der auch nicht. Zwei U-Bahnlinien am Marienplatz und zwei S-Bahn Linien am Leuchtenbergring. Und die tollen Planungen für den Regiobahnhof bringen auch nur einigen Teilen Bayerns was wärend der komplette Fernverkehr nicht profitiert und der Regionalverkehr nach München eventuell sogar leidet. Super Alternativen.
 
In MUC gibt's überhaupt keine Verkehrsplanung. Die Stadt scheint grundsätzlich gegen jede Fortbewegung ausgelegt zu sein. Zweite Stammstrecke, wann? Express-S-Bahn, wann???
Kein Wunder daß doch wieder alle mit dem Auto fahren... wo man natürlich ebenso im Stau steht. Stoiber hätte wenigstens den Südring durchgesetzt. Aber jetzt haben wir ja den Seehofer mit seiner Politik des "ich tu nix, also mach ich auch nix falsch"...

Wenigstens im Freistaat geht noch einigermaßen was voran. A8 zwischen Augsburg und München fertig, 4-spurige Bahnstrecke demnächst fertig. A8 zwischen Günzburg und Augsburg rollen demnächst die Bagger. A94 kommt und B15neu auch.
In unserem Muster-Nachbarländle geht nichtmal das. Bahnhöfe und Neubaustrecken werden bekämpft und das letzte wirklich neu eröffnete Autobahnstück war glaub in den 80ern?
Insofern kann man den Grünen nichtmal einen Vorwurf machen, da die CDU im Südwesten hier auch nullkommanull gerissen hat. Schlechter kann's also nicht mehr werden in BaWü :wink:
 
Jup, volle Zustimmung. Seit Jahrzehnten machen die mitlerweile mit der Rheintalbahn rum, von Frankfurt-Mannheim will ich garnicht anfangen.

Das mit dem fehlenden Verkehrskonzept hab ich mir auch gedacht als sie die Alianzarena eröffnet haben mitten in der Prärie an der Autobahn und nur eine U-Bahnlinie zur Erschließung. Die sollten sich mal ein Beispiel am Olympia Stadion in Berlin nehmen, oder an der Orginalerschließung ihres eigenen Olympia Stadions.
 
Downhill schrieb:
In unserem Muster-Nachbarländle geht nichtmal das. Bahnhöfe und Neubaustrecken werden bekämpft und das letzte wirklich neu eröffnete Autobahnstück war glaub in den 80ern?
Ach, ganz so schlimm ist es nicht. Die A8 zwischen S und KA ist ziemlich aufwendig ausgebaut worden in den letzten Jahren und wird es immer noch, und auf der A6 wird auch schon ewig gebaut. Der Engelbergtunnel war Ende der 90er die größte Autobahnbaustelle Deutschlands, die Ausbauten am Echterdinger Ei waren enorm. Dazu könnte ich noch einige enorm aufwendige Ortsumfahrungsprojekte bei mir in der Gegend aufzählen, die nahezu Autobahnqualität haben. Und der Bahnhof wird schon noch kommen, wart's ab ;-)
 
die Grünen (sowieso, wenn nicht auf Bundesebene, dann auf Landesebene oder auf Komunenebene)
die Linken
die SPD
die CDU/CSU
die FDP

Da spricht wohl ein Experte :) Der Neid des Kapitalisten am Leid des Anderen.

Viel mehr sind eher die Leute vor Ort, die an die Parteien herantreten, wozu Parteien ja eigentlich da sind ;)
 
peppY schrieb:
die Grünen (sowieso, wenn nicht auf Bundesebene, dann auf Landesebene oder auf Komunenebene)
die Linken
die SPD
die CDU/CSU
die FDP

Da spricht wohl ein Experte :) Der Neid des Kapitalisten am Leid des Anderen.

Viel mehr sind eher die Leute vor Ort, die an die Parteien herantreten, wozu Parteien ja eigentlich da sind ;)
sorry, ich verstehe nur Bahnhof :?: :?:
 
Im Ersten lief heute um 23:45 eine spannende Dokumentation "Olympiapoker" über die beiden Bewerberstädte München und Pyeongchang. Darin werden vor allem die fragwürdigen Richtlinien des IOCs beleuchtet und die Hintergründe des Komitees genauer dargelegt. Der Journalist hat die Olypmischen Spiele als Franchise Konzept bezeichnet, deren Gefahren und Kosten der Gastgeber selbst trägt. So hab ich das auch noch nie gesehen, aber im Prinzip vollkommen richtig.

Nach der Reportage sehe ich die Chancen für München 2018 eigentlich schlechter als für die Koreaner. Die bewerben sich immerhin schon zum 3. Mal und ich kann mir vorstellen, dass man nicht letztenendes wegen dem Argument "Erschließung neuer Tourismusmärkte" die Spiele an die Koreaner vergibt.

By the way: Gibt es irgendwo einen Bericht über das Skigebiet von Pyeongchang?
 
Habs auch gesehen...wenn man sieht was für Geld da bei Korea dahinter steckt hat München eigentlich keine Chance. Aber wie ja da mehrere IOC Mitglieder gesagt haben: Nicht mal Gott weiß wer die Spiele austragen wird.
 
Eigentlich wäre das kein Problem für München, die bräuchten auch nicht so viel Geld. Aber leider wird sich das auswirken, genau wie bei Salzburg.
 
Tja, heute entscheidet sichs, wer die goldene Nase bekommt. Um 17 Uhr ist die Verkündung. Vorher dürfen sich nochmal die Bewerber präsentieren. München darf als erstes, gefolgt von Annecy (ja, die sind auch noch dabei) und Pyeongchang. Ob das auch ein Nachteil ist und noch zu kurzfristigen Entscheidungsänderungen führt? Wir dürfen gespannt sein...
 
Wer die goldene Nase bekommt ist doch klar: Das IOC, egal wohin die Spiele am Ende vergeben werden!
 
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