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Olympische Winterspiele München 2018?

fredifredoski schrieb:
Wieso kann man nicht einfach so Kleinstädte nehmen wie Albertville oder Bozen, da sind die Wege viel kürzer.
Wieso soll München so weit von den Bergen weg sein? Mit dem Auto bin ich in 40 min in Garmisch an der Talstation bzw. am Stadion. Natürlich ist zu Olympia "ein bißchen" mehr Verkehr, aber das trifft auf alle Austragungsorte zu...

Folgende Beispielstrecken sind bei viel Betrieb mit Sicherheit NICHT kürzer, u.U. sogar einiges länger:
* Albertville - Tignes
* Albertville - Courchevel
* Bozen - St. Christina in Gröden (gibt aber eh keine Parkplätze...)
* Bozen - Predazzo
(Liste beliebig fortsetzbar...)
 
@downhill: Vollkommen einverstanden, vom zeitlichen passt es, doch bis nach Garmisch sind es doch immerhin 90km. Das ist in meinen Augen schon sehr viel für Winterspiele, mit denen man doch eher die Berge verbindet als die Münchner Isarauen, Albertville liegt da zT schon viel näher an den Skigebieten. Und der Spritverbrauch geht nunmal nach Fahrweise und Strecke, ob man da mit 200kmh bis Garmisch fährt oder mit 50 nach Courchevel, der Verbrauch is sicher sehr hoch, nur ist die Strecke nach Garmisch länger.
Mit dem Zug dauerts bis Garmisch eine halbe Ewigkeit, den wird dann auch niemand nehmen.

Unser Rekord München(Ortsende Schild) bis Garmisch(Ortsschild): 00:35:45! ;)

Ich glaub schon eher daran dass die WM2010 nach Deutschland kommt als die Winterspiele nach München.
 
Einen Konkurrenten haben die Münchner jedenfalls weniger:

Keine vierte Salzburger Olympia-Bewerbung
Nach 2006, 2010 und 2014 wird es keine vierte Salzburger Olympia-Bewerbung mehr geben. Dafür votierten Mittwochvormittag alle Parteienvertreter im Gemeinderat, aber auch Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ).


"Astronomische Summen" im Spiel."Wir sind chancenlos"

"Salzburg wird sich definitiv nicht mehr bewerben", betonte Schaden nach der Sitzung des Gemeinderates gegenüber der APA, "Wir sind chancenlos, solange sich die Spielregeln nicht ändern."

Angesichts der astronomischen Summen, die für Olympische Winterspiele notwendig seien, "können sich kleine Länder nicht mehr bewerben", ergänzte Schaden. Er vermutet, dass das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) in den kommenden Jahren nicht einmal mehr vorschlagen werde, dass sich eine österreichische Stadt bewerben solle.

OÖC lässt Bewerbungsfrage 2018 offen
ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth ließ das aber offen. Über eine Kandidatur für 2018 müsse in eineinhalb Jahren entschieden: "Wenn es Interessenten gibt, werden wir uns das anschauen." Es gibt ja Stimmen aus Innsbruck für eine Bewerbung 2018.


Anerkennung für Schaden-Auftritt.
Salzburg will nicht "Kanonenfutter werden"
Für Heinz Schadens Stellvertreter Harald Preuner (ÖVP) ist das Ziel Olympia in Salzburg auch endgültig Geschichte: "Salzburg hat einen hohen internationalen Ruf zu verteidigen. Wir wollen hier nicht Kanonenfutter werden."

Bürgermeister Schaden wurde am Mittwoch auch von nahezu allen Fraktionen für sein Engagement und für seinen international beachtlichen Auftritt in Sachen Olympia 2014 mit Lob und Anerkennung überhäuft. Auch Geschenke gab es - eine aufblasbare Palmeninsel und ein Paar Flossen für das Stadtoberhaupt.

Spaßbad statt Olympia
Das war auch ein mehr als deutlicher Hinweis auf das seit Jahren versprochene und trotzdem nie gebaute Spaßbad in der Stadt Salzburg. Ende Juli soll der Endbericht zum Bad-Projekt vorliegen, kündigte Bürgermeister Schaden deshalb an.

"Wenn aus diesem Bad wirklich eine überregionale Einrichtung werden soll, dann braucht es eine überregionale Finanzierung. Dann ist auch das Land gefordert, wesentlich mehr als die gesagten zwei Millionen beizusteuern."

Bürgerliste will Verkehr angehen
Für Bürgerlisten-Klubchef Helmut Hüttinger geht es dagegen jetzt darum, wieder auf das Pferd Kultur und Festspiele zu setzen und sich das Thema Verkehr anzugehen.

"Planen wir die Stadt-Regionalbahn, nehmen wir die Mittel in die Hand, die wir in den nächsten zehn Jahren in der Stadt nur für Olympia aufgewendet hätten und schaffen wir eine Verkehrsinfrastruktur, die der Stadt Salzburg Möglichkeiten zu einem guten Leben in Salzburg sichert", forderte Hüttinger.

"Keine toten Pferde mehr reiten"
Und Gemeinderätin Elisabeth Prommegger, ausgesprochene Olympia-Gegnerin, appellierte in ihrem Resümee: "Herr Bürgermeister, reiten Sie in Zukunft einfach keine toten Pferde mehr, sondern setzen Sie sich auf den Gebieten ein, wo wir beste Reitpferde im Stall haben."

salzburg.ORF.at
 
fredifredoski schrieb:
@downhill: Vollkommen einverstanden, vom zeitlichen passt es, doch bis nach Garmisch sind es doch immerhin 90km.
Von Albertville nach Val d'Isere sind's 86 km :wink:

In Calgary fährt man auch fast 100 km bis überhaupt mal die Berge anfangen.
 
Ja aber die Wettbewerbe werden doch nicht zwingend in Val d'Isère abgehalten, wenn sich die Athleten auch mal mit weniger steilen Pisten zufrieden geben würden... :D
 
Heute in der Süddeutschen:

Olympische Spiele
Sportbund stellt Weichen für München 2018
Der Deutsche Olympische Sportbund ist "offen für Gespräche mit positivem Ausgang" über Winterspiele in München.


"Ja" zu München - "Nein" zu Hamburg und Berlin: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat mit einem klaren Bekenntnis zu einer Münchner Kandidatur für die Winterspiele 2018 die Olympia-Träume von Hamburg und Berlin für Sommerspiele 2016 oder 2020 zunichte gemacht. "Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir einer Bewerbung für mögliche Winterspiele unter der Federführung der Stadt München sehr positiv gegenüber stehen. Wir wollen Olympische Spiele bald möglichst nach Deutschland holen", sagte DOSB-Präsident Thomas Bach während einer Pause der mehrstündigen Präsidiumssitzung am Dienstag in Frankfurt/Main.

Die endgültige Entscheidung soll allerdings erst bei der Mitgliederversammlung des DOSB im Dezember fallen. Für eine Sommer-Bewerbung 2016 sieht die Dachorganisation keine Erfolgschance. München, das 1972 Gastgeber der Olympischen Spiele war, könnte somit als erste Stadt Ausrichter von Sommer- und Winterspielen werden. "Natürlich gibt es das Argument einer Premiere, aber das ist nicht unbedingt das, was die Mitglieder des Internationalen Olympischen
Komitees vom Hocker reißt", räumte Bach ein. "Ein gute Bewerbung verlangt ein klares Konzept und eine klare Festlegung der Finanzierung", pflichtete DOSB-Generaldirektor Michael Vesper bei.

Als Außenstellen würden 2016 voraussichtlich Garmisch-Partenkirchen, wo drei Monate vor der Olympia-Vergabe 2011 die Ski-Weltmeisterschaften stattfinden, und die Bob- und Rodelbahn amKönigssee dienen. Schnellstmöglich soll nun ein kompaktes Konzept aufdie Beine gestelt werden. "Wir dürfen uns aber nicht auf eine Bewerbung beschränken, die glänzende Sportstätten bereitstellt, sondern wir brauchen auch ein zündendes Motiv", forderte Bach "moderne" Olympische Winterspiele und prophezeite bereits einen harten internationalen Wettbewerb. Das Bewerbungsbudget bezifferte Bach auf 25 bis 35 Millionen Euro.

Ein Selbstläufer sei der weitere Entscheidungsprozess aber keineswegs, versicherte Bach. Er habe Münchens Oberbürgermeister Christian Ude bereits gesagt, dass dies in Frankfurt keine endgültige Entscheidung sei. Mit den Verantwortlichen der Stadt München sollen nun unter anderem Finanzierung, Infrastruktur, und Umweltverträglichkeit geprüft werden.

Die Wintersportverbände reagierten mit Freude auf die Absicht, Olympische Winterspiele vier Jahre nach dem Spektakel im russischen Sotschi nach Bayern zu holen. "Thomas Bach hat uns den Bob bereit gestellt und selbst den Pilotensitz eingenommen", sagte der Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV), Alfons Hörmann. "Nun müssen drei weitere Fahrer einsteigen: Die Politik, die Sponsoren und auch die Fachverbände.“

Enttäuschung bei Klaus Wowereit

Dagegen wird es nach den gescheiterten Versuchen von Berlin (für Olympia 2000) und Leipzig (2012) vorerst keine Kandidatur für das größte Sportspektakel im Sommer geben. Auch, weil 2012 die Spiele in London stattfinden und so die Chancen auf einen europäischen Kandidaten 2016 verschwindend gering sein dürften. Hamburg, das mit einer Kandidatur für die Sommerspiele 2012 bereits national gescheitert war, und Berlin, das 2000 im internationalen Wettbewerb
chancenlos blieb, können damit ihre Hoffnungen wohl für längere Zeit
begraben.

Berlins Ober-Olympionike Klaus Wowereit (SPD) reagierte mit Enttäuschung auf das vorzeitige olympische Aus für die Hauptstadt: "Wir nehmen die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes, München zu einer Kandidatur aufzufordern, mit Bedauern zur Kenntnis." Fast trotzig ergänzte Wowereit, der seit Jahren intensiv um die Spiele für Berlin kämpft und wirbt: "Berlin wäre fit für Olympia." Aber mit dem Beschluss der Sportführung sei "das Angebot von Hamburg und Berlin für Sommerspiele 2020 in Deutschland im Prinzip vom Tisch".

(dpa)

Quelle: Süddeutsche Zeitung
 
DOSB-Präsidium gibt grünes Licht

München kämpft um Winterspiele 2018

In Frankfurt sind die ersten Weichen für eine Bewerbung Münchens um die Winterspiele 2018 gestellt worden.
Das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erklärte in Person von DOSB-Cef Thomas Bach, dass man offen sei für "Gespräche mit positivem Ausgang". Gleichzeitig wurde den Ambitionen Berlins und Hamburgs auf eine Kandidatur für die Sommerspiele 2016 eine Absage erteilt.

Der Dachverband erwartet von München und den deutschen Wintersportverbänden bis zum Herbst die Vorlage eines kompakten Wettkampfstättenkonzepts. Zudem müssen erste finanzielle Garantien vom Land Bayern und vom Bund eingeholt werden. Auf dieser Basis soll die DOSB-Mitgliederversammlung am 8. Dezember in Hamburg endgültig über eine Bewerbung befinden.

Letzte Bewerbungen deutscher Städte ohne Erfolg

Die Spiele 2018 werden 2011 vergeben, die Kandidaturen müssen 2009 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht werden. Die drei letzten deutschen Olympia-Anläufe waren erfolglos geblieben: Berchtesgaden 1992, Berlin 2000 und Leipzig 2012 waren chancenlos.

Bach hatte zur Präsidiumssitzung die Sprecher der Spitzenverbände (Schwimmpräsidentin Christa Thiel), des Wintersports (Skipräsident Alfons Hörmann) und der Landessportbünde (Hessens Vorsitzenden Rolf Müller) geladen, um eine breite Basis für die Grundsatzentscheidung zu gewährleisten.
sid | Stand: 24.07.2007, 15:47 Uhr
 
Das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erklärte in Person von DOSB-Cef Thomas Bach, dass man offen sei für "Gespräche mit positivem Ausgang".

Man ist offen für Gespräche mit positivem Ausgang ... ach was nervt mich so ein bla bla, wenn ich dafür bin sag ich es.
Deshalb: Ich bin dafür.

Weitere Chancen hat Deutschland mit einer Bewerbung sowieso fast nicht, es sei denn Daimler lässt in Stuttgart oder die Banken in Frankfurt die ganz großen Schm***gelder raus.
 
skilinde schrieb:
Weitere Chancen hat Deutschland mit einer Bewerbung sowieso fast nicht, es sei denn Daimler lässt in Stuttgart oder die Banken in Frankfurt die ganz großen Schm***gelder raus.
Bitte um Erläuterung:
Warum sollten Berlin oder Hamburg 2024 keine Chancen haben?
 
Roberto schrieb:
Bitte um Erläuterung:
Warum sollten Berlin oder Hamburg 2024 keine Chancen haben?

Ich bin davon überzeugt, dass man Olympia dauerhaft nur mit viel Geld und Engagemant aus der regionalen Wirtschaft in eine Stadt nach D holen kann.

In Berlin sehe ich keine wirklichen potenziellen Geldgeber und der Stadtsäckel ist so leer, dass man von öffentlicher Hand da andere Prioritäten setzten muss.

Da Hamburg ja beim letzten Mal ja schon in der internen deutschen Qualifikation an Leipzig gescheitert ist (und da wurde die Bewerbung von HH mit Geld und Herzblut einiger Unternehmer untestützt) ist der Rückhalt dort bei poteziellen Geldgebern (die ohne Zweifel da sind) sicherlich nicht mehr so groß.

München hätte neben Stutgart und Rhein/Main noch gute Chancen, aber die sollen lieber die olympischen Winterspiele
 
skilinde schrieb:
Da Hamburg ja beim letzten Mal ja schon in der internen deutschen Qualifikation an Leipzig gescheitert ist (und da wurde die Bewerbung von HH mit Geld und Herzblut einiger Unternehmer untestützt) ist der Rückhalt dort bei poteziellen Geldgebern (die ohne Zweifel da sind) sicherlich nicht mehr so groß.
Im Gegenteil.

Nach dem Scheitern gegen Leipzig herrscht in HH eine jetzt-erst-recht-Stimmung, weil sich beim späteren grandiosen Scheitern Leipzigs in der Vorauswahl des IOCs bestätigte, was man in HH ohnehin wusste: Dass international unbedeutende Provinzstädte wie Leipzig oder auch Stuttgart chancenlos sind.

Die Chancen sind also eher gestiegen, dass bei der nächsten dt. Sommerspiele-Vorentscheidung Realismus und Vernunft einkehrt und nicht wieder eine politisch motivierte Aufbau-Ost-Entscheidung getroffen wird.
 
Also imho haben in Deutschland nur folgende Städte Chancen:

Berlin
Hamburg
München
Köln

Das sind die Grössten- und Bekanntesten Städte.
 
Roberto schrieb:
Im Gegenteil.

Nach dem Scheitern gegen Leipzig herrscht in HH eine jetzt-erst-recht-Stimmung, weil sich beim späteren grandiosen Scheitern Leipzigs in der Vorauswahl des IOCs bestätigte, was man in HH ohnehin wusste: Dass international unbedeutende Provinzstädte wie Leipzig oder auch Stuttgart chancenlos sind.

Ich will mich hier nicht auf unnötige Disukussionen einlassen, da es sich um Meinungen handelt und jeder seine Meinung haben darf und soll.

Zum Thema HH nur so viel: Ich habe selber bis vor kuzem in Hamburg gelebt und Du kannst mir glauben, dass die Begeisterung und der Rückhalt innerhalb der Stadt nicht mehr so groß ist wie früher.

Zugegeben Stuttgart ist keine Weltstadt wie M, HH oder Berlin, jedoch hat Stuttgart schon bei einigen Sportgroßereignissen die Begeisterungsfähigkeit der Leute und der Wirtschaft gezeigt (auch wenn sie sich mit der Rad-WM jetzt vielleicht ein Ei ins Nest gelegt haben)... und das sage ich obwohl ich jetzt in Baden lebe und eigentlich nichts Gutes über Schwaben sagen sollte....

Letzendlich wissen wir beides es jedoch nicht, ob und wenn ja welche deutsche Stadt mal wieder Sommerspiele austragen darf.
 
skilinde schrieb:
Ich will mich hier nicht auf unnötige Disukussionen einlassen, da es sich um Meinungen handelt und jeder seine Meinung haben darf und soll.

Ich mich auch nicht.

Zum Thema HH nur so viel: Ich bin Hamburger und weiß daher ziemlich genau, wovon ich rede. Lass dich bitte nicht von meinem derzeitigen Wohnort täuschen. Die meisten Wohn-Münchner, die einen Computer bedienen können, sind eh Zugereiste . 8)
 
Die meisten Wohn-Münchner, die einen Computer bedienen können, sind eh Zugereiste .

Vielen Dank für das nette Kompliment. Jetzt weiß ich endlich woher meine Schwierigkeiten mit dieser widerspenstigen Kiste herrühren... :D
 
Roberto schrieb:
Die meisten Wohn-Münchner, die einen Computer bedienen können, sind eh Zugereiste . 8)

Dann habe ich in meinen 8 Jahren Hamburg ja gleich perfekte Aufbauarbeit für 2 Großstädte geleistet. Da muss ich nochmal Gehalt nachfordern. :D :D :D
 
Blickpunkt Sport 21:45
Olympia: München auf dem Weg zu den Winterspielen 2018. Im Studio der Chef-Koordinator Wilfried Spronk.
 
Es gibt mal wieder was neues:

Die Bewerbung der Stadt München um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2018 nimmt konkrete Formen an. Nachdem lange Zeit über die Wahl der möglichen Austragungsorte gestritten wurde, hat sich nun das kompakte Konzept mit der Bewerberstadt München sowie den Orten Garmisch-Partenkirchen und Königssee durchgesetzt. Die Wintersportorte Ruhpolding, Inzell und Oberstdorf, die sich ebenfalls Hoffnungen auf eine Austragung der Wettkämpfe gemacht hatten, gehen bei der Lösung "München plus zwei" leer aus.

Eine Machbarkeitsstudie, die von der Stadt München bei einem Gipfeltreffen in Frankfurt am Main vorgestellt wurde (22.10.2007), hat laut dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Bach, gute Chancen, nicht nur am 8. Dezember bei der DOSB-Vollversammlung auf breite Zustimmung zu stoßen, sondern auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) zu überzeugen. "Wir wollen Olympia holen", zeigte sich Bach zuversichtlich. "Nicht nur die Stadt München, sondern auch das Land Bayern und der gesamte deutsche Sport stehen dahinter", so Bach weiter.

http://www.br-online.de/sport-freizeit/thema/olympia-2018-muenchen/index.xml
 
Kunstschnee vor der Oper in München

Kunstschnee hat am Montag den Platz vor der Staatsoper in München in eine Winterlandschaft verwandelt. Mitten in der Stadt ragte eine 14 Meter hohe Ski-Sprungschanze in den Himmel. Für die Veranstaltung «Winterspiele», die der Designer Willy Bogner gemeinsam mit dem Deutschen Skiverband dort am Abend ausrichten wollte, wurden rund 900 Kubikmeter Kunstschnee im Olympiastadion mit Schneekanonen produziert und von dort in die Innenstadt transportiert.
München (ddp-bay). Kunstschnee hat am Montag den Platz vor der Staatsoper in München in eine Winterlandschaft verwandelt. Mitten in der Stadt ragte eine 14 Meter hohe Ski-Sprungschanze in den Himmel.


Für die Veranstaltung «Winterspiele», die der Designer Willy Bogner gemeinsam mit dem Deutschen Skiverband dort am Abend ausrichten wollte, wurden rund 900 Kubikmeter Kunstschnee im Olympiastadion mit Schneekanonen produziert und von dort in die Innenstadt transportiert.

Tagsüber konnten Passanten bereits bei den Proben für das Spektakel zusehen. 20 Langläufer liefen im Takt der Musik auf einer kreisrunden Loipe mit über 50 Metern Durchmesser um das Denkmal des ersten bayerischen Königs Max des I. Joseph. Die Bogner-«Winterspiele» sollten mit einer «Mischung aus Sport, Stunts und Stars» neben der «Entwicklung der Sportarten auch den Wandel der Mode und des Lifestyles» wiedergeben.

Die Veranstaltung solle auch für die Olympischen Winterspiele in München 2018 werben, sagt der ehemalige Weltmeister im Riesenslalom, Markus Wasmeier, auf ddp-Anfrage. Er bedauerte es ein wenig, dass er nicht «die 14-Meter-Schanze runterfahren darf», sondern eingeladen wurde, um «von Olympia in Lillehammer zu erzählen», wo er zwei Goldmedaillen gewonnen hatte.

ddp/cof/iha
Hab's leider nicht mitbekommen, erst gestern abend in Blickpunkt Sport gesehen. Ein Haufen Wintersportstars der letzten Jahrzehnte waren wohl da, und der John Eaves (bekannt aus div. Bognerfilmen).
 
SZ schrieb:
Die Bewerbung für Olympische Winterspiele in München und Garmisch ist in Gefahr. Nachdem der Widerstand der Oberammergauer die Münchner Bewerbungsgesellschaft am Freitag bereits dazu gezwungen hatte, die Langlauf- und Biathlonwettbewerbe auf das staatliche Gut Schwaiganger bei Ohlstadt zu verlegen, könnte sich das Schicksal des Austragungsortes Garmisch-Partenkirchen möglicherweise noch in dieser Woche entscheiden - mit fatalen Auswirkungen auf die Bewerbung.
Bauern könnten Olympia-Bewerbung blockieren
 
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